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Stadtbahn-Bau ins Europaviertel zieht sich länger hin

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Der Bau der Stadtbahn ins Frankfurter Europaviertel wird länger dauern als geplant. Der Grund sind Schwierigkeiten mit dem Grundwasser beim Tunnelbau.

Einen weiteren Rückschlag muss Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer (Die Grünen) beim Stadtbahn-Projekt im Europaviertel hinnehmen: Das Vorhaben wird wegen Schwierigkeiten mit dem Grundwasser beim Tunnelbau und der Statik beim Errichten der Station „Güterplatz“ nicht nur um 54 auf rund 270 Millionen Euro teurer. Es kommt, wie der Dezernent im Verkehrsausschuss der Stadtverordnetenversammlung bekanntgab, auch zu einer Verzögerung um ein weiteres Jahr.

Als Eröffnungstermin nannte Majer nun 2021, während er im Dezember noch gehofft hatte, die Strecke bis 2020 fertigstellen zu können. Allein der Bau der Bohrmaschine, die den Stollen zwischen Hauptbahnhof und Emser Brücke herausfräsen soll, dauere 18 Monate, berichtete VGF-Projektleiter Kai Mumme.

Sperrung für etwa fünf Jahre

Die Mehrkosten will Majer weiter aus seinem Budget finanzieren. Wenn in etwa einem Jahr klar sei, wie sich die Kosten auf Stadt, Land und Bund verteilten, werde er Deckungsvorschläge machen, kündigte er an. Denkbar ist beispielsweise, dass er die geplante Verlängerung der Linie U5 bis zum Frankfurter Berg verschieben werde.

Der Bau der Station „Güterplatz“, der aus statischen Gründen in einer offenen Baugrube erfolgen wird, erfordert die Sperrung des davorliegenden, auf das Einkaufszentrum „Skyline Plaza“ zulaufenden Straßenstücks für etwa fünf Jahre. Die Arbeiten sind Majer zufolge mit den Anliegern abgesprochen.