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Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, erklärte nun, die Behörden der Provinz Guangdong – deren Hauptstadt Guanghzou ist – lehnten alle „rassistischen und diskriminierenden“ Kommentare ab. Sie nähmen die von afrikanischen Ländern vorgebrachten Sorgen sehr ernst und arbeiteten an einer Verbesserung ihrer Methoden im Kampf gegen die Pandemie.
Besserung versprochen
So solle es in den Gesundheitsdiensten keine Diskriminierungen geben, versicherte der Sprecher. Auch sollten Hotelzimmer für Ausländer, die sich für die medizinische Beobachtung in Quarantäne begeben müssten, zu reduzierten Preisen zur Verfügung gestellt werden. China hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv in Afrika investiert und unterhält enge Beziehungen zu vielen Staaten des Kontinents.
Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat China nach Angaben der Behörden inzwischen weitgehend eingedämmt. Die meisten der zuletzt noch verzeichneten neuen Infektionen wurden demnach bei Menschen festgestellt, die aus dem Ausland eingereist waren. Bei der Mehrheit dieser „importierten“ Infektionsfälle handelt es sich um Chinesen, die von Auslandsaufenthalten zurückgekehrt waren.

