Inland

Corona-Epidemie: Deutsche mit Krisenmanagement der Koalition zufrieden

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Gute Krisenmanager? Vizekanzler Olaf Scholz (links) und Kanzlerin Angela Merkel

In der Corona-Krise kann die Bundesregierung mit ihrem Krisenmanagement punkten. Laut dem ARD-Deutschlandtrend sind 65 Prozent der Befragten zufrieden und nur 33 Prozent unzufrieden damit, wie die große Koalition die Krise bisher managt.

Davon profitiert die Union, die in der Sonntagsfrage auf 30 Prozent (plus drei) zulegen kann. Die Grünen bleiben danach mit 23 Prozent zweitstärkste Kraft. Die SPD würden 14 Prozent (minus zwei) der Befragten wählen, die AfD zehn Prozent (minus zwei). Die Linken kämen auf neun und die FDP auf sieben Prozent (plus eins).

Fast die Hälfte der Deutschen sorgt sich nach der Umfrage vor einer Corona-Infektion in der eigenen Familie. Die Zahl der Besorgten hat sich damit gegenüber dem 5. März (23 Prozent) verdoppelt. Bei den älteren Menschen ist die Sorge vor einer Ansteckung etwas geringer ausgeprägt als bei den Jüngeren bis 40 Jahren. Aber auch bei den über 65-Jährigen sind mittlerweile 43 Prozent besorgt.

Das Institut Infratest dimap befragte im Auftrag des ARD-Morgenmagazins am 17. und 18. März insgesamt 1035 Wahlberechtigte.