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Bremen und Hanau: Moscheen werden mit rechtsextremen Schreiben bedroht

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Die Ditib Fatih Moschee in Pforzheim. In kurzer Zeit gab es zwei Bombendrohungen gegen die Moschee.

Eine Bremer Moschee hat einen Brief mit bisher unbekanntem Pulver und einem Schreiben mit „rechtsextremistischem Inhalt“ erhalten. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit. „Wer ihn abgab, wer die Täter sind, das wissen wir noch nicht“, sagte ein Beamter der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Staatsschutz habe nun die weiteren Ermittlungen übernommen. An den Formulierungen des Briefes werde aber bereits „klar, in welche Richtung das geht“, hieß es.

Beim Öffnen ihres Briefkastens hatten die Betreiber der Moschee im Stadtteil Gröpelingen am Samstagmorgen eine zunächst unverdächtig wirkende Sendung gefunden. Sie hatten dann jedoch den Notruf gewählt, nachdem „eine pulverartige Substanz herausgerieselt“ war, wie die Polizei am Nachmittag berichtete. Auch Feuerwehr und Experten der Bundespolizei wurden daraufhin an den Einsatzort geschickt, um zu prüfen, ob es sich möglicherweise um einen giftigen oder explosiven Stoff handeln könnte. Diese Vermutung bestätigte sich laut Polizei zunächst nicht. „Wir wissen noch nicht, was es genau ist.“ Nach ersten Untersuchungen habe sich der Inhalt als ungefährlich herausgestellt.

Bereits am vergangenen Donnerstag war ebenfalls einen Drohbrief bei der Moschee des türkisch-islamischen Verbands Ditib in Hanau eingegangen. In dem Schreiben, das dieser Zeitung vorliegt, wird Bezug genommen auf den Anschlag in Hanau vom 19. Februar, bei dem neun Menschen mit ausländischen Wurzeln ihr Leben verloren. Verfasst wurden die wenigen Zeilen in Großbuchstaben auf kariertem Papier. In dem Text wird das Attentat gut geheißen. Außerdem verhöhnt der anonyme Verfasser die Opfer und Allah.