Philosoph im Interview: „In der Partnerschaft ist das Schenken besonders heikel“

Published 21/12/2019 in Gesellschaft, Menschen

Philosoph im Interview: „In der Partnerschaft ist das Schenken besonders heikel“
Wer teure Geschenke macht, muss damit rechnen, dass der Beschenkte unter den Druck kommt, ein ebenfalls teures Geschenk zu machen, sagt Wilhelm Schmid.

Geschenke zu machen ist komplizierter, als es scheint – besonders an Weihnachten. Es drückt Zuneigung aus, bekundet mangelnde Empathie oder untermauert ein Machtverhältnis. Im Interview erklärt Philosoph Wilhelm Schmid, was bei der Auswahl zu beachten ist.

Herr Schmid, haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen?

Na klar, seit Juli. Ich mache mir frühzeitig Gedanken und bin deshalb schnell jeden Stress los. In der Regel frage ich im Sommer: Sag mal, was wünscht du dir zu Weihnachten? Das ist immer ein toller Gesprächsanlass, weil es natürlich für Gelächter sorgt. Das Gute: Bis zum 24. Dezember haben die Befragten das längst wieder vergessen.

Von Ihnen stammt der Satz: „Schenken macht die Seele weit.“ Was zeichnet ein gelungenes Geschenk aus?

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