
Erste Zahlen deutscher Behörden zeigen: Im Sommer des vergangenen Jahres ist die Sterblichkeit sprunghaft angestiegen. Das könnte am Klimawandel liegen.
Der extreme Sommer des Jahres 2018 könnte in Deutschland Tausende von Menschen das Leben gekostet haben. Erste Daten deutscher Behörden, welche der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vorliegen, zeigen, dass in den besonders heißen Monaten Juli und August die Sterblichkeit hochschnellte. Manche Fachleute sprechen von etwa zehntausend zusätzlichen Hitzetoten.
In normalen Jahren sterben im Juli und August relativ wenig Menschen. Die meisten Todesfälle gibt es während der Grippephase im Winter. Im vergangenen Jahr aber war die Sterblichkeit nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August mit 8,14 Prozent der Jahressumme so hoch wie seit 2003 nicht mehr.
