Mazda CX-30: Drei plus Eins macht Dreißig

Published 28/07/2019 in Motor, Technik & Motor

Mazda CX-30: Drei plus Eins macht Dreißig
Lückenfüller: Mazda CX-30

Platz ist in der kleinsten Lücke. Zwischen den Mazda CX-3 und den CX-5 passt noch der CX-30. Das kompakte SUV ist eine Art höher gelegter Mazda3.

Die ausufernde Nachfrage nach SUV wird Mazda von Ende September an mit dem neuen CX-30 bedienen. Den Produktplanern war nicht unbemerkt geblieben, dass zwischen dem eher kleinen Mazda CX-3 und den großen Mazda CX-5 noch ein Modell passt. Logisch wäre die Bezeichnung CX-4 gewesen, weil diese jedoch schon in China verwendet wird, wich man auf CX-30 aus. Das 4,40 Meter lange SUV wurde in Europa gezeichnet und ist, wie es der Name vermuten lässt, eng mit dem Mazda3 verwandt. Das Armaturenbrett wurde fast 1:1 übernommen, was kein Nachteil ist, alles wirkt schön aufgeräumt, ist übersichtlich, die Instrumente sind sinnvoll angeordnet. Das Kofferraumvolumen beträgt 430 Liter, mit umgelegter Rückbank sind es 1200 Liter.

Bislang gibt Mazda nur den Startpreis bekannt, der liegt mit 24 290 Euro bei sehr guter Ausstattung und damit genau 1000 Euro über dem Einstiegspreis für den kompakten Mazda3. Dann ist unter der Haube ein 2,0-Liter-Benziner mit Mild-Hybrid-Technik und 122 PS Leistung. 213 Newtonmeter maximales Drehmoment werden geboten. Schon in der Limousine war das Triebwerk kein Ausbund an Spritzigkeit (Fahrbericht folgt in Kürze), im wuchtigeren SUV wird das nicht besser, wobei das aber Klagen auf hohem Niveau ist. Mehr Leistung und eine bemerkenswerte Technik verspricht ein 2,0-Liter-Motor, der rund vier Wochen nach dem Verkaufsstart lieferbar sein wird. Hier werden 180 PS bei nahezu identischem maximalen Drehmoment geboten. Das Besondere ist die Kompressionszündung, die Anleihen bei der Dieseltechnik nimmt. Mehr zum Motor auf der folgenden Seite. Auch dieses Triebwerk hat einen kleinen elektrischen Hilfsmotor (Mild-Hybrid), der unter anderem den Motor startet.

Als drittes Triebwerk steht ein 1,8-Liter-Turbodiesel mit 116 PS und einem maximalen Drehmoment von 270 Nm zur Wahl. Während der Diesel ausschließlich als Fronttriebler zu haben ist, können beide Benziner auch mit Allradantrieb bestellt werden. Außerdem gibt es den Diesel nur mit Sechsgang-Schaltung, die Benziner können auch mit einer Sechsstufen-Automatik kombiniert werden.

Alle Motoren erfüllen die strenge Schadstoff-Norm Euro 6d, und sie haben Start-Stopp. Während der Diesel mit 4,4 bis 5,0 Liter Normverbrauch typisiert ist, kommt der Benziner auf 5,1 bis 6,0. Der Motor mit Kompressionszündung (Skyactive-X) soll um 15 bis 20 Prozent sparsamer sein. Für die Mazda3-Limousine wird ein Normverbrauch von 4,3 Liter angegeben. Der Motor kommt zunächst nur in diesen beiden Modellen zum Einsatz.

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