Experte: Gesetz diskriminiert Frauen mit Kinderwunsch

Published 21/10/2018 in Familie, Gesellschaft, Medizin, Medizin & Ernährung, Wissen

Experte: Gesetz diskriminiert Frauen mit Kinderwunsch

 
Aktuell sind in Österreich vier Klagen gerichtsanhängig — Rechtsanwalt will bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen.

LINZ — Jedes siebente Paar in Österreich ist ungewollt kinderlos, ihre letzte Hoffnung ist die Reproduktionsmedizin. Allein im Welser Kinderwunschinstitut von Gernot Tews, einem Pionier auf diesem Gebiet, werden pro Jahr rund 550 Paare beraten und behandelt. 90 Prozent von ihnen können sich nach maximal vier Versuchen mit der sogenannten In-Vitro-Fertilisation (IVF) über ein Baby freuen. Bei dieser Methode werden Eizellen nach einer hormonellen Behandlung aus dem Eierstock entnommen und mit dem Samen des Partners befruchtet. Anschließend bringt der Mediziner die Embryonen in die Gebärmutter ein.

Obwohl laut Tews die Reproduktionsmedizin in Österreich zu den fortschrittlichsten zählt, gelte es rechtliche Mängel zu beseitigen. So übernehme etwa die Sozialversicherung keine Kosten für eine Untersuchung an einem Embryo mit Verdacht auf Gendefekt. Auch die Kosten für die Lagerung von Samen bei unfruchtbaren Männern nach einer Chemotherapie für eine spätere Befruchtung würden nicht erstattet. Und Frauen ohne Partner bzw. über 45 Jahren würden diskriminiert, indem sie von der Reproduktionsmedizin ausgeschlossen sind.

Hoffen auf Richter in Straßburg

In den vier genannten Fällen vertritt der Linzer Rechts- anwalt Günter Tews, Bruder des Kinderwunschinstituts-Chefs, die Betroffenen vor Gericht. In erster Instanz seien die Klagen zwar abgewiesen worden, aber man werde bis zum Obersten Gerichtshof gehen und anschließend den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anrufen. So habe Österreich bereits einmal seine Gesetze in diesem Bereich nach einer Entscheidung der Straßburger Richter gegen Italien ändern müssen.

In Sachen Eizellenspende spricht sich der Reproduktionsmediziner für eine Anhebung des gesetzlichen Höchstalters für die Annahme von 45 auf 50 Jahren aus. „Es ist unverhältnismäßig, Frauen mit Hemmnissen zu belegen, während es bei Männern kein Alterslimit gibt“, so Tews. Aber bei der in Österreich verbotenen Leihmutterschaft plädiert er für Erleichterungen. So würden einige Frauen in die Ukraine ausweichen.hw
 
Quelle:

https://volksblatt.at/experte-gesetz-diskriminiert-frauen-mit-kinderwunsch/

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28 CommentsAdd yours

  • Zhang - 31/10/2018 Reply

    In Großunternehmen sollte die Schwangerschaft auch einer neu eingestellten nicht das Problem sein. Es sind ja nicht alle weiblichen Angestellten auf einmal schwanger und so ein temporärer Ausfall kann finanziell und organisatorisch meistens leicht abgepuffert werden..
    Als Frau mit 5-jährigen Kinderwunsch und einem EZD-Kind, das dank den ukrainischen Biotexcom-Ärzten entstand, ist es mir peinlich zu erfahren, dass das Problem in Ö noch existiert…
    Man stelle sich vor: Der Gesetzgeber verlangt dann von mir, dass ich auf eigene Kosten “Sozialamt” spiele und eine Mitarbeiterin alimentiere, schon bevor sie überhaupt richtig eingearbeitet ist, geschweige denn bereits einen Beitrag geleistet hat. Auch muss ich unter Umständen zusätzlich noch eine befristete Vertretung einstellen. Das kann möglicherweise die Existenz eines kleinen Unternehmens gefährden, was ja durchaus auf auf Kosten der anderen Mitarbeiter ginge.
    Hier geht aus meiner Sicht das Schutzgesetz zu weit. In Anbetracht dessen wäre ich als Kleinunternehmer bei der Einstellung von Frauen im gebärfähigen Alter höchst zurückhaltend.

  • MUAdventure - 31/10/2018 Reply

    Lösung: dass die Frauen in die Ukraine ausweichen und sich an solche Kiwu-Kliniken wie von meiner Vorrednerin erwähnte Biotexcom wenden, wundert mich nicht, es ist aber keine Lösung.
    Einfach die Stellen befristet ausschreiben. Befristete Frauen werden nicht schwanger. Das Arbeitsverhältnis liefe nämlich trotz Muttschaft aus und muss auch nicht verlängert werden, wenn die Beschäftigten die im Artikel genannten Strategien fahren. Wer noch längerfristige Planungssicherheit als die zwei Jahre + eventuelle Sachgrundbefristungen braucht, stellt einfach nur Frauen ab einem bestimmten Alter oder mit abgeschlossener Lebensplanung ein. Wer schon eine Familie durchzubringen hat, ist in aller Regel auch motivierter im Job.
    So nun zum Konstruktiven. Das Problem ist, dass der Gesetzgeber und die Rechtssprechung beide Parteien gegeneinander ausspielen. Eine Schwangere in bestimmten Konstellationen kann immer darauf vertrauen, ins weiche Kissen zu fallen. Der Arbeitgeber kann wiederum, mit etwas Sachverstand, genau diese Konstellationen verhindern, ohne ein großes Risiko zu laufen, verklagt zu werden. Wie die (arg konstruiert klingenden) Beispiele aus dem Artikel zeigen, verlieren am Ende in der Regel auch beide Seiten.
    Was also tun? Es müssten Regelungen her, die es jungen Paaren ermöglichen, zumindestens für eine bestimmte Zeit (2-3 Jahre?) ohne finanzielle Sorgen und Angst um die Karriere Kinder zu bekommen. Ein Beispiel, welches mir sofort einfallen würde, wäre eine Art zeitlich (ggf. auch un-)begrenztes Bürgergeld. Die junge Generation könnte damit irgendwo zwischen Schule, Orientierungsphase, Ausbildung/Studium eine Auszeit nehmen die niemanden weh tut.

  • K Lee - 31/10/2018 Reply

    Unglaublich!
    Ja und was machen Sie dann wenn es mal gar keine Kinder mehr gibt? Ach ja, ich habs! “Fachkräftemangel!” schreien und irgendjemanden aus dem Ausland holen und weniger Lohn zahlen. Genauso wie beim Verbot der fast gesamten Repromedizin Kinder aus solchen Kliniken wie Biotexcom holen: in der Ukraine ist doch alles erlaubt und schön geregelt.
    Vielleicht sollten Sie in diesem Zusammenhang auch Ihre Unternehmens-Familienpolitik und geistige Flexibilität neu evaluieren. Schwanger sein heißt ja nicht per se schwerkrank. Wie im Text angedeutet gibt es viele Möglichkeiten die Umstände für Frau und Chef für beide Seiten positiv zu gestalten.
    “In Anbetracht dessen wäre ich als Kleinunternehmer bei der Einstellung von Frauen im gebärfähigen Alter höchst zurückhaltend.”
    jede Fachkraft sollte um Ihre Firma einen großen Bogen machen. Es sollte Sache des Staates sein Ihnen in solchen Fragen unter die Arme zu greifen. Dafür sollten Sie kämpfen, denn davon profitiert Ihr Unternehmen langfristig auch.
    Naja, jedem Chef die Arbeiter die er verdient.

  • Kobe Li - 31/10/2018 Reply

    Ich kann Kommentator Nr. 1 nur beipflichten, was den Babytourismus nicht nur zur ukrainischen Biotexcom-Klinik angeht, sondern in alle Länder der dritten Welt, wo die LM noch erlaubt ist. Auch wenn sie sich durch ihre Formulierungen angreifbar gemacht hat, und schon der erste entrüstete Kommentar nicht lange auf sich hat warten lassen.
    Leider ist es auch in größeren Betrieben bzw. Behörden so – während die Männer und alle übrigen Frauen den Arbeitsbetrieb aufrechterhalten, werden manche andere nach kürzester Zeit in der Festanstellung schwanger und sind die nächsten Monate (Jahre?) weg. Gern wird das auch direkt nach einer Beförderung gemacht – keine 3 Monate zur Abteilungsleiterin aufgestiegen, schwupps da klappt es auf einmal. Ein Schelm, der da Böses unterstellt! Und man braucht ja nicht argumentieren dass diese Mitarbeiter dann ersetzt werden, denn dies passiert schlicht nicht, außer im Fall der sonst fehlenden Führungskraft, oder dauert sehr lange, und wie oben beschrieben, bleibt je nach der Anzahl der Schwangeren die Hälfte der ehemaligen Abteilung übrig und muss für alle anderen mitarbeiten.
    So, die Wut möge jetzt auf mich darniedergehen!

  • McBuddha Tea - 31/10/2018 Reply

    Unglaublich ist Ihre Reaktion!
    Schade das Sie zu den angesprochenen Problemen nichts kontruktives beitragen wollen, außer sich über den Babytourismus zum Biotexcom-Zentrum zu beklagen….reicht es statt zum Textverständnis nur zu wüsten Beschimpfungen. Das so etwas durchaus ein kleines Unternehmen ruinieren kann scheint Sie ja jedenfalls nicht zu interessieren. Bei einem kleinen Unternehmen in Extremfall muss ein Arbeitgeber bis zu 11 Monate (wenn die Firma in einem Sektor arbeiten, wo keine schwangere Frauen arbeiten dürfen) für einen schwangere Frau bezahlen, welche aber in diesen Zeitraum nichts zum Unternehmenserlös beiträgt. Die Kosten können allein hierfür in die Zehntausende gehen. Zusätzlich fallen gegebenenfalls Einnahmen weg. Es ist nicht unbedingt möglich sofort einen Ersatz zu finden, welche gegebenenfalls ja noch geschult werden muss. Das kann ein Unternehmen mit sehr wenigen Mitarbeiter ruinieren. Aber wer braucht schon lokale Kleinunternehmen. Wir sollten uns viel eher auf globale Großunternehmen verlassen, da sie viel menschenfreundlicher sind.

  • Louhi - 31/10/2018 Reply

    Kosten durch Schwangerschaft
    “In Extremfall muss ein Arbeitgeber bis zu 11 Monate für einen schwangere
    Frau bezahlen…”
    Nein, muss er eben nicht.
    Genau aus diesem Grund gibt es das verpflichtende Umlageverfahren U2.
    Die Kosten werden dann von der Krankenkasse übernommen. Und wenn man sich ein Kind wünscht, keins aber auf natürlichem Wege bekommen kann, muss man sich nicht unbedingt an die ukrainische Biotexcom-Klinik wenden, denn das Kinderkriegen ist nicht etwas, was man im Leben unbedingt kriegen muss: man muss nicht überhaupt nicht alles kriegen was man will. Außerdem niemand leugnet die
    Probleme für kleinere Betriebe.
    Aber: “In Anbetracht dessen wäre ich als Kleinunternehmer bei der Einstellung von Frauen im gebärfähigen Alter höchst zurückhaltend.”
    kann wohl nicht die adäquate Lösung sein. Wir können doch nun junge Frauen, die Kinder gebären (über die Wichtigkeit künftiger Steuerzahler muss ich Sie wohl nicht aufklären!) und junge Frauen, die keine Kinder wollen oder bekommen können, nicht von vornherein bei der Jobsuche benachteiligen, nur weil sie im gebärfähigen Alter sind. Es müssen (weitere) staatliche Lösungen in dem Bereich her.

  • WaiYan - 31/10/2018 Reply

    Finanzielle Sicherheit? Kiwu-Torismus? Osteuropa? Biotexcom?
    ” werden manche andere nach kürzester Zeit in der Festanstellung schwanger und sind die nächsten Monate (Jahre?) weg. Gern wird das auch direkt nach einer Beförderung gemacht – keine 3 Monate zur Abteilungsleiterin aufgestiegen, schwupps da klappt es auf einmal.”
    Was genau ist daran jetzt so schlimm? Ich würde Frauen und Männern in dieser Situation nur selten unterstellten, dass der Kinderwunsch durch die finanzielle Ausbeutung des Betriebs in Erfüllung geht. Tatsache ist allerdings, dass eine Festanstellung und/oder Beförderung überhaupt erst die (finanzielle) Sicherheit zur Familiengründung bietet. Und daran sehe ich überhaupt nichts Verwerfliches.
    Ich verstehe die Bedenken von Kleinunternehmen, aber anstatt nach unten zu treten und die Aufweichung von Persönlichkeitsrechten zum eigenen Nutzen zu fordern, sollten sie dafür sorgen durch den Staat Unterstützung für ihre prekäre Lage zu erhalten oder Ihre hierarchische Struktur innerhalb des Unternehmens für solche Fälle zu überdenken. Wenn Mitarbeiter durch Krankheit langfristig ausfallen (und das ist wesentlich häufiger) ergibt sich schließlich das gleiche Problem.

  • Ruoyun - 31/10/2018 Reply

    Wie wäre es mit einer staatlich verordneten Schwangerenquote? Und Legalisierung der Leihmutterschaft in Ö damit man den Biotexcom-Namen nicht mehr erwähnt.
    Auch wenn das sarkastisch klingt und auch so gemeint ist, könnte es dennoch wirklich insofern nützlich sein, wenn diese als ZUSÄTZLICHE Arbeitskräfte, ggf. staatlich bezuschusst, eingestellt werden können.
    Frau bewirbt sich, GF ist eine Frau, Gespräch kommt auf Kinder. GF hatte gerade Kind bekommen, war alleinerziehend und nach 4 Wochen wieder im Büro. Bewerberin sagte dann, dass sie sich auch Kinder wünsche und dann aber 3 Jahre zu Hause bleiben wird, Zitat der GF “Das hätte ich nie vorher gedacht, aber damit war für mich die Bewerbung der Kandidatin beendet”.
    Erste Firma in Ö Landschaftsarchitektin bekommt 4 Kinder in Serie und fällt dementsprechend aus, konnte also 5 Jahre nicht entlassen werden und die Stelle musst immer mit Temps besetzt werden. Fazit der Firma keine Frauen im gebährfähigen Alter einstellen.
    Gebe Ihnen Recht für KMU können solche Konstellationen tödlich sein, da diese eh meist schon mit heißer Nadel stricken. Alle die das anders sehen, sollten sich mal selber ehrlich in die Position der Firmenleitung versetzen. Auch die GF hatte früher als sie noch im Angestelltenverhältnis war anders argumentiert.

  • Michel - 31/10/2018 Reply

    Es macht mir recht Angst, dass gegenwärtig so viele Paare mit Kinderwunsch gesundheitliche Probleme haben und ohne Zurückgreifen auf Programme der künstlichen Befruchtung selbst nicht schwanger werden können. Und nun wirklich, wenn jedes siebte Paar IVF Befruchtungsmethode braucht und dann zu diesen 10% gehört, bei den es erfolglos war, was sollen die Eltern dann tun? Die Hoffnung abgeben? Weiter versuchen? Ich kann mir nur vorstellen, wie viel man dafür bereits ausgegeben hat und noch weiter ausgeben muss – jedoch möchte kein Mensch sich damit versöhnen, dass alle Erwartungen bloß vergeblich waren.
    Die Uhr tickt, und wenn das die beiden Eltern schon ungefähr oder über 40 sind, da muss man schnell reagieren. Wenn das Pflegekind nicht infrage kommt und die Erwartungen, dass es mit IVF einmal klappt, schon vermeintlich scheinen, klar macht man sich Gedanken über LM Programme… Zwar die Vertragsabschließung mag die Sparbüchse komplett ausschütteln – jedoch wird den Wunscheltern das Kind versprochen. Ist es nicht das einzige, wovon jede Wunschmutter träumt…? Wenn der Staat sich um die Bürger mit Unfruchtbarkeitsproblemen nicht kümmert, dann übernehmen die Verantwortung die anderen, und zwar besonders gerne für das angebotene Geld 

  • Susi - 01/11/2018 Reply

    Ganz recht. Das Gesetz diskriminiert Frauen mit Kinderwunsch in Österreich und nicht nur. Die alleinstehenden Frauen müssen eine Hilfe im Ausland suchen…Das ist Wahnsinn. „Es ist unverhältnismäßig, Frauen mit Hemmnissen zu belegen, während es bei Männern kein Alterslimit gibt“, ich stimme zu. Jedes siebente Paar in Österreich ist ungewollt kinderlos, ihre letzte Hoffnung sind solche Kinderwunschkliniken wie in der Ukraine.

  • JoseR - 01/11/2018 Reply

    Und nicht nur in der Ukraine, selbstverständlich. Die USA, Großbritannien, die Schweiz – und wer exotische Länder mag, selbst Griechenland, Israel, die Türkei usw. als Zielland für fruchtlose Paare zur Auswahl stehen. Man kann dabei eine wirklich große Liste machen. Die Frage ist nur, welche von diesen vertrauenswürdiger und angesehener sind?
    Wäre ich mich entscheiden müssen, würde ich in die Türkei oder nach Israel mit diesem Zweck nicht verreisen wollen. Und der einfache Grund dafür, ist dass ihre Kultur für uns, den Menschen aus Europa, sehr weit stehend ist. In den USA und in der Schweiz soweit es mir bekannt ist, gilt die leibliche Mutter immer als Mutter, was zB in der Ukraine nicht der Fall ist. Sie sind Europäer, sich nicht so weit von Europa befinden, dazu kommt auch das Leistungspreisverhältnis (vielleicht das wichtigste) – und für diejenigen, die bereits in DE mehrere IVF Versuche gemacht haben, müssen sie sich Gedanken an etwas weniger kostenaufwendige Kliniken machen. Und nun kommt die Ukraine ins Spiel und sagt, „Bezahlen Sie weniger mit der Kindersicherung!“. Was kann nur attraktiver sein?

  • Nona - 04/11/2018 Reply

    Das ist unfassbar. Die Frauen ohne Partner bzw. über 45 Jahren würden diskriminiert, indem sie von der Reproduktionsmedizin ausgeschlossen sind. Und das geschieht in unsere Zeit. In der Zeit, wann alle gleichberechtigt sind. Schade. Hoffentlich ändert alles der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Jedes siebente Paar in Österreich ist ungewollt kinderlos, ihre letzte Hoffnung ist die Reproduktionsmedizin. Früher war diese Zahl nicht so hoch. Es ist gut, dass es die Kinderwunschkliniken gibt. Viele Wunscheltern fahren in die Ukraine, weil sie eine nützliche Hilfe dort bekommen können https://www.youtube.com/watch?v=NWZiTsW_GzQ&fbclid=IwAR1GJKDyl0jy6QvS3UEPxopD841w7j5BNpSKvWll7C2phMcQQuiITxO0F7s . Aber man muss die Ursachen der Unfruchtbarkeit zerstören. Nur dann wird etwas wesentlich ändern.

  • Eta - 05/11/2018 Reply

    Ich verstehe das auch nicht, warum die Frauen in Österreich diskriminiert sind. Sie müssen wie Männer arbeiten. Ja, es ist nicht so leicht einen richtigen Mann zu treffen. Und wenn die Frau material unabhängig ist, warum sie nicht eine künstliche Befruchtung machen darf? Das ist ihr Leben und ihr Recht eine Mutter zu werden. Hoffen auf Richter in Straßburg. Vielleicht wird etwas in diesem Prozess geändert. Nicht alle Ehepaare können sich eine Kinderwunschklinik im Ausland leisten. Darum hat es einen Sinn die nützliche Hilfe für diese Menschen im Lande zu gewährleisten. Ja, es gibt Variante der Hilfe im Ausland. Wie z.B. die Ukraine. https://www.youtube.com/watch?v=NWZiTsW_GzQ&fbclid=IwAR1GJKDyl0jy6QvS3UEPxopD841w7j5BNpSKvWll7C2phMcQQuiITxO0F7s solche Videos zeigen, dass die Ukraine den Wunscheltern hilft. Diese Ehepaare strahlen vor Glück.

  • Mari - 08/11/2018 Reply

    Ich stimme zu! Ganz genau. Ich hoffe wird Rechtsanwalt das ändern. Die Frauen sind in Österreich diskriminiert. Das ist wirklich unglaublich. “Und Frauen ohne Partner bzw. über 45 Jahren würden diskriminiert, indem sie von der Reproduktionsmedizin ausgeschlossen sind”. Und was wird weiter sein? Was müssen dann die Frauen machen? Unsinn…Ich verstehe diesen Verbot nicht. Es wird mehr kinderlosen Menschen in Österreich sein und die Frauen müssen so viel leiden. Jetzt verstehe ich die glücklichen Eltern, die in die Ukraine reisen https://www.youtube.com/watch?v=NWZiTsW_GzQ&fbclid=IwAR1GJKDyl0jy6QvS3UEPxopD841w7j5BNpSKvWll7C2phMcQQuiITxO0F7s .

  • Caddy - 14/11/2018 Reply

    Gesetz diskriminiert Frauen mit Kinderwunsch. Endlich wurde allen verständlich, dass es so ist. Und endlich macht jemand etwas dagegen. Sehr traurig ist, dass diese Diskrimination der Frauen nicht nur in Österreich, sondern in anderen Ländern ist. Und ich denke, es ist zu viel, dass die Frauen ohne Partner von der Reproduktionsmedizin ausgeschlossen sind. Man muss bestimmte Maßnahmen dagegen durchführen.

  • Marta - 20/11/2018 Reply

    Wirklich werden die Frauen diskriminiert. Die Männer haben bei der künstlichen Befruchtung mehr Möglichkeiten als die Frauen. Hoffen auf Richter in Straßburg. Endlich wird etwas für die Frauen ändern. Und sie können auch die Mutterschaft genießen.

  • Fibi - 22/11/2018 Reply

    Na ja. Gesetz diskriminiert Frauen mit Kinderwunsch und nicht nur. Man braucht dringend Änderungen. Warum müssen die Frauen ohne Partner eine künstliche Befruchtung in anderen Ländern durchführen? Nicht alle können sich die Dienstleistungen in den USA oder in anderen Ländern, wo Eizellspende erlaubt ist. Und ich was die Leihmutterschaft betrifft, ist vielleicht die Ukraine die billigste und sicherste Variante für kinderlose Ehepaare.

  • Victoria - 23/11/2018 Reply

    Die Männer sind unsterblich, darum sie kein Alterslimit haben

    • Caddy - 01/12/2018 Reply

      Naja. Das ist etwas komisch. Die Männer haben kein Alterslimit. Die Gesetze müssen dringend geändert werden. Das verstehen jetzt viele Leute. Und es ist wirklich toll, dass der Rechtsanwalt dagegen etwas macht. Vielleicht werden Gesetze geändert. Und die Frauen sollten nicht eine Hilfe in der Ukraine oder in andern Ländern suchen. Das wäre ganz gut und fair. Und die ungewollt kinderlosen Menschen könnten die Elternschaft genießen. Und auf solche Weise würden sie die Unterstützung vom eigenen Lande empfinden. Das wäre super.

  • Blümchen - 26/11/2018 Reply

    Nur wenige glauben, dass sich etwas ändern wird. Vielleicht werden Frauen Glück haben und diese Diskriminierung ihrer Rechte verschwinden wird.

  • Monika - 20/12/2018 Reply

    Es ist bereits kein Geheimnis mehr, dass Unfruchtbarkeit gegenwärtig zu einem sehr heikel besprochenen Thema geworden ist. Als Folge, werden weltweit Reproduktionsinstitutionen gegründet, die Programme der Leihmutterschaft und Eizellspende anbieten, die besonders von dem großen Interesse für die Menschen aus Europa sind. In solchen Ländern wie die Ukraine zum Beispiel, gelten liberale Gesetze, die rechtlich Leihmutterschaft erlauben und die genetischen Wunscheltern zu den tatsächlichen Eltern eines Kindes machen. Dazu kommen die freundlichen Preise für solche Programme – diese kosten in US oder England beispielsweise viel viel mehr. Dieser Faktor stoßt Menschen darauf, diesen Schritt einzugehen.

  • Johannes - 20/12/2018 Reply

    Ich kann es nicht anders als die Benachteiligung der Menschenrechte betrachten!! Warum ist in Deutschland Samenspende erlaubt und die der Eizellen nicht?? Es benachteiligt die Frauen meiner Ansicht nach. Es soll der Vorschlag auf Gesetzänderung eingeleitet! Dies erklärt ganz deutlich warum die Menschen ins Ausland verreisen und in solchen Kliniken wie Biotexcom sich Kinder anschaffen lassen. Die Regierung ist selbst daran schuldig!

  • Meike - 20/12/2018 Reply

    Ja stimmt vollkommen. Es bleibt den Menschen nichts übrig, als dahin zu verreisen! Gibt es denn sonst den Weg zur Leihmutterschaft…? Adoption in diesem Fall ist kein Ausweg! Man kann bis zu den mehreren Jahren auf die positive Antwort vom Jugendamt warten, und schließlich nur die Zeit vergeblich verlieren! Und da wo die Zeit in dieser Frage ein sehr wichtiger Aspekt ist.

  • Frederica - 20/12/2018 Reply

    ch habe bereits mehrere Kommentare zu den persönlichen Erfahrungen der Menschen gelesen. Viele Paare mit dem Problem der Unfruchtbarkeit gehen durch mehrere IVF-Versuche durch. Manche von ihnen erzählen, dass dies einige Jahre lang dauerte, und die Anzahl der Versuche erreicht bis zu 10, 15 Male! Es lässt sich schwer realisieren, wie viel Mut und Hoffnung auf diesem Wege verloren sein könnte und wurde, diese Menschen aber landen sehr oft in der ukrainischen Hauptstadt und weniger als in einem Jahr bekommen ein Kind (oder Kinder!!) https://www.youtube.com/watch?v=Fi-dMUntEDY&index=8&list=PL4Q8twX_alislV_0KrmXUxO7JFYRMxjNt

    • Frederica - 20/12/2018 Reply

      Und dann überlegt man sich sowas von „hätten wir die Zeit zurückdrehen, dann würden wir hierher früher, ganz am Anfang kommen“… Hätte hätte Fahrrad Kette! Die Moral von der Geschichte ist dass die anderen, die sich auch zurzeit in derselben Lage befinden, die jetzt in der Suche nach der glaubwürdigen Reproduktionsklinik sind, diese Geschichte erfahren und die Chance auf Erfüllung ihres Traums nicht verlieren!

  • Abby - 01/01/2019 Reply

    Jedes siebente Paar in Österreich ist ungewollt kinderlos, ihre letzte Hoffnung ist die Reproduktionsmedizin. Und nicht alle haben die Möglichkeit ihren Kinderwunsch im Lande zu realisieren. Das ist traurig. Aber die Lage der Frauen in Österreich ist sehr diskriminiert. Das muss man dringend verändert werden. Wie kann so sein. Die rauen müssen im Ausland fahren, um endlich eine Mutter zu werden. Das ist aber Unsinn…In unsere moderne Zeit haben die Männer und Frauen gleiche Rechte bei der Arbeit. Und warum betrifft das nicht die anderen Gebiete des Lebens? Ich hoffe, dass Richter in Straßburg diese Situation ändern könnte. In anderen Fall werden diese kinderlosen Menschen in die Ukraine oder in Spanien usw. fahren, um ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

  • Unni - 28/01/2019 Reply

    diese diskrimination ist schon veraltet, in aller welt bekommen frauen kinder mit 45+ und das ist keine grenze, späte schwangerschaft ist populär und nicht so riskannt wie kann man denken, sogar in großbritannien kann man eizellspende und ivf für 55-jährige frauen machen, in össterreich muss bestimmt diese situation ändern.

  • Gebine - 06/02/2019 Reply

    Ich wusste nicht, dass die Reproduktionsmedizin in Österreich zu den fortschrittlichsten zählt. Ich dachte diese Zweig der Medizin ist in den USA und in der Ukraine sehr progressiv. Ich unterstütze die Entscheidung von Rechtsanwalt. Es gibt keinen Platzt für Diskrimination der Frauen heutzutage. Sogar in Großbritannien machen schon 55-jährigen Frauen IVF mit Eizellspende.

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