
Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna
Der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna spricht im Interview über die deutschen Ambitionen bei der Juncker-Nachfolge und äußert sich skeptisch über die Pläne Frankreichs für einen EU-Finanzminister.
Was wäre Ihnen lieber: ein Deutscher als Chef der EZB oder ein Deutscher als Nachfolger von Jean-Claude Juncker an der Spitze der EU-Kommission?
Ich freue mich, dass die deutsche Regierung es erwägt, beim EZB-Vorsitz oder bei der Kommission starke Kandidaten ins Rennen zu schicken. Die Kommission ist der Motor der Europäischen Union, der Motor der Initiativen. Wenn Deutschland da den Finger hebt, zeigt das, dass es die Europäische Union voranbringen will. Das ist für mich ein gutes Zeichen.
Luxemburg würde das unterstützen?
