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Dax erreicht Rekordhoch

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Die Bullen haben in diesen Tagen an der Frankfurter Börse das Sagen.

Der Dax hat am Freitagmittag ein Rekordhoch erreicht. Die 13.000-Punkte-Marke ist in Reichweite. Weitere Impulse könnten am Nachmittag vom wichtigen amerikanischen Arbeitsmarktbericht kommen.

Der Dax hat am Freitagmittag bei 12.878 Punkten ein Rekordhoch erreicht. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex noch 1,40 Prozent im Plus bei 12 841,83 Punkten. Damit steht er vor dem siebten Wochengewinn in Folge. Das ist die längste Serie seit viereinhalb Jahren.

Europäischen Zentralbank (EZB). Umfragen zufolge ist der einst deutliche Vorsprung von Mays Tories kräftig geschrumpft.

Politik wird nächste Woche Börsengeschehen bestimmen

Einige Demoskopen prognostizieren sogar einen Verlust der absoluten Mehrheit am 8. Juni. „Der Ausgang der Wahl hat großen Einfluss auf das Ergebnis der Brexit-Verhandlungen“, betont Rabobank-Volkswirt Stefan Koopman. Sollten die Konservativen auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen sein, werde ein „sanfter Brexit“ wahrscheinlicher, bei dem Großbritannien nach einem EU-Austritt den Zugang zum europäischen Binnenmarkt behält. Ein „Exit vom Brexit“ sei aber selbst dann nicht in Sicht, wenn die oppositionellen Liberaldemokraten und die Labour-Partei eine Koalition bildeten.

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Vor diesem Hintergrund schwankte der Kurs des Pfund Sterling in den vergangenen Tagen heftig – abhängig von den jeweiligen Umfrage-Ergebnissen. Am Freitag kostete die Währung 1,2850 Dollar. Gleichzeitig erreichten die Wetten auf einen erneuten Kurssturz des Pfund den höchsten Stand seit fast acht Monaten.

Um die verbesserten Aussichten für die heimische Wirtschaft dürften sich auch die Beratungen der Europäischen Zentralbank drehen. „Die EZB wird auf ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag voraussichtlich einen weiteren Trippelschritt hin zu einer Beendigung der Anleihekäufe tun, indem sie die Wachstumsrisiken wohl erstmals seit langem als ausgeglichen beschreiben wird“, urteilt Jörg Krämer, Chef-Volkswirt der Commerzbank. „Bei der Sitzung im September dürfte sie dann in Aussicht stellen, die Anleihenkäufe von Januar 2018 an herunterzufahren.“ Aktuell pumpt die Notenbank zur Ankurbelung der Konjunktur 60 Milliarden Euro monatlich in die Finanzmärkte.

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