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SPD legt wieder leicht zu

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Die Amtsinhaberin und ihr Herausforderer: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Martin Schulz (SPD) im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes vor der Wahl der Bundespräsidenten

Die Sozialdemokraten erholen sich leicht von ihren Vorwochenverlusten. Auch eine kleine Partei kann zulegen. Im Rennen um die Kanzlerschaft haben die Befragten derzeit einen klaren Favoriten.

Die SPD kann sich nach ihrem Drei-Punkte-Verlust in der Vorwoche im stern-RTL-Wahltrend wieder leicht verbessern. Zuletzt hat sie wieder um einen Prozentpunkt zugelegt und kommt nun auf 30 Prozent, während die Union aus CDU und CSU ihre 36 Prozent behauptet, zeigen die am Dienstag veröffentlichten Zahlen. Linkspartei und AfD bleiben bei jeweils acht Prozent, die Grünen weiterhin bei sieben Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu auf sechs Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen fünf Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 23 Prozent.

Damit hätte derzeit weder ein rot-rot-grünes Bündnis noch eine Koalition aus Union und Grünen oder eine Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen eine regierungsfähige Mehrheit. Möglich wäre derzeit nur eine große Koalition oder ein Bündnis aus Union, FDP und Grünen.

Quelle: wahlrecht.deMartin Schulz und Angela Merkel um jeweils einen Prozentpunkt. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich aktuell 43 Prozent aller Wahlberechtigten für Angela Merkel entscheiden und 32 Prozent für ihren SPD-Herausforderer Martin Schulz.

Für die Erhebung befragte das Forsa-Institut vom 3. bis 7. April im Auftrag des Magazins „stern“ und des Fernsehsenders RTL 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

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