Wirtschaft

Schäuble erwartet wegen Amerika-Wahl keine Börsenpanik

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Er hoffe, dass es „ein von allen akzeptiertes Wahlergebnis geben wird und dass wir nicht noch womöglich eine längere Hängepartie bekommen“, sagt Wolfgang Schäuble.

„Ich denke, dass die Finanzmärkte jedes denkbare Ergebnis in den Vereinigten Staaten eingepreist haben“, sagt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble. Und noch etwas.

Die Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten dürfte nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wohl kaum zu Marktturbulenzen führen. „Ich denke, dass die Finanzmärkte jedes denkbare Ergebnis in den Vereinigten Staaten eingepreist haben“, er an diesem Montag in Brüssel.

Er äußerte die Hoffnung, dass es „ein von allen akzeptiertes Wahlergebnis geben wird und dass wir nicht noch womöglich eine längere Hängepartie bekommen“. Man solle an die Vernunft der Demokratie glauben. Das könnte als Spitze gedeutet werden gegen den republikanischen Kandidaten Donald Trump – dieser hatte in einem Fernsehduell gesagt, dass er noch nicht sagen könne, ob er das Wahlergebnis akzeptieren werde.

  • :Hillary Clinton in mehreren Umfragen vor ihrem Rivalen Donald Trump. Sowohl in der Erhebung des Senders CBS als auch in der Umfrage von „Washington Post“ und ABC schneidet sie jeweils vier Punkte besser ab als der Republikaner.

    Die Erhebungen wurden erstellt, bevor das FBI Clinton am Sonntag in der Affäre um E-Mails aus ihrer Zeit als Außenministerin entlastete. Indem es erklärte, es gebe keine Anhaltspunkte für eine Anklage.

    Der Wende in dieser Affäre sorgte zu Wochenbeginn nach Aussagen von Marktbeobachtern auch dafür, dass Aktienkurse rund um den Globus zulegten. „Entwarnung für Clinton bedeutet Entwarnung für die Börse“, sagte beispielsweise Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.