
Die neuen 7er-Versionen der beiden Smartphones von Apple und Samsung spielen in der Oberklasse und treten im Kräftemessen gegeneinander an. Wer ist der Sieger?
Jetzt soll es ein Oberklasse-Smartphone sein. Das neue iPhone 7 von Apple ist gerade in den Handel gekommen, und der Sparringspartner von Samsung trägt seit März ebenfalls die Versionskennziffer 7. Wer ist besser, iPhone 7 oder Galaxy S7? Wenn Cupertino gegen Korea kämpft, wird bei den Flaggschiffen an nichts gespart. Aus vielen guten Gründen kann man sich für ein besonders teures Smartphone entscheiden. Es sind die Referenzgeräte beider Hersteller, deren Strahlkraft die gesamte Marke erhellen soll. Sie stehen für den technischen Fortschritt und bringen die neuesten Errungenschaften mit. Der Unterschied zur nächstkleineren (Samsung) oder älteren (Apple) Modellvariante mag zwar auf den ersten Blick gering erscheinen. Aber es kommt auf die Details an.
Samsung schickt zwei Boliden ins Rennen: Das Galaxy S7 und das S7 Edge haben dieselbe Displayauflösung (2560 × 1440 Pixel) in unterschiedlicher Größe. Das S7 hat ein 5,1-Zoll-Display, das Edge bringt es inklusive abgerundeter Displaykanten auf 5,5 Zoll. Das Edge ist etwas größer, geringfügig schwerer (157 statt 152 Gramm), und die erhöhte Akkuleistung von 3600 Milliamperestunden ist das zweite wichtige Unterscheidungsmerkmal, denn das S7 muss mit 3000 Milliamperestunden auskommen. Galaxy 7 und S7 Edge kosteten zum Marktstart im Frühjahr mit 32 Gigabyte internem Speicher 700 und 800 Euro. Der typische Straßenpreis liegt derzeit bei 500 und 580 Euro.
Das iPhone 7 PlusBilderstrecke
Einen so schnellen Preisverfall gibt es in der Apple-Welt erfahrungsgemäß nicht. Wer beim neuen iPhone 7 oder 7 Plus zuschlägt, muss mit Preisen zwischen 760 und 1120 Euro je nach Speicherausbau rechnen. In der teuersten Variante sind dann 256 Gigabyte fest eingebaut, eine klare Ansage. Aber der Samsung-Freund wird sofort entgegnen, dass er sein 32-Gigabyte-Gerät für schlanke 80 Euro mit einer Sandisk-Speicherkarte um 200 Gigabyte erweitern kann. Mit einer Investition von 150 Euro kommt man auf das derzeitige Maximum einer 256-Gigabyte-Micro-SD. Diese Erweiterungsmöglichkeit sieht Apple nicht vor.
Das kleine iPhone 7 ist mit seinem 4,7-Zoll-Display und einer bescheidenen Auflösung von 1334 × 750 Pixel sehr kompakt. Das größere 7 Plus bringt es auf 5,5 Zoll mit 1920 × 1080 Pixel, bleibt also ebenfalls deutlich hinter den Samsungs zurück. Die zusätzlichen Pixel sieht man nicht, sagt der Apple-Freund. Aber man braucht sie für eine VR-Brille, kontert die Samsung-Fraktion, und dieses Zubehör ist bei Apple nicht zu haben. Rund ums Display streiten sich die Freunde beider Marken am heftigsten: Samsung hat die hellere Anzeige mit intensiveren Farben und höheren Kontrasten, sagen die einen. Apple bietet mit seinem erweiterten Farbraum eine natürlichere Darstellung von Fotos, erwidern die anderen.
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