
Google kennt seine Nutzer sehr gut. Deshalb funktionieren die Anwendungen des Unternehmens so genau. Mit dem neuen Messenger Allo zündet Google die nächste Stufe. Wir haben ihn ausprobiert.
Das Aufblasen einer Nachricht liegt im Trend.
Bei Apple steht eher der Spaß im Vordergrund: 3 Screenshots aus iMessage
Bis hierhin unterscheidet sich Allo kaum von anderen Messengern. Sie können punktuell sogar mehr. iMessage ist direkt abhängig von den Apps.
Durch Einbinden der Apps wird Apples iMessage komplexer und vielseitiger
Doch Google geht mit Allo einen anderen Weg. Bildchen, Fotos oder Gifs sind eher Nebensache. Das eigentliche Pfund ist der neue Google-Assistent, der in Allo integriert ist. Er hilft, wann er nur kann. Entweder in einem gesonderten Chat, indem man ihm direkt Fragen stellt und nur mit ihm kommuniziert. Oder er schaltet sich in einem beliebigen Chat dazu. Anfangs verhält er sich noch passiv und meldet sich, wenn er angesprochen wird. „Restaurants nearby“ zeigt eine Reihe von Restaurants in einer vertikalen Reihe mit Bildern, Bewertung und Entfernung. Wählt man eines aus, sieht man auch die Telefonnummer, genaue Adresse und so weiter. „What movies are playing?” listet aktuelle Filme in Frankfurt auf. Beide Gesprächspartner bleiben dabei im selbigen Chat. Die Aktionen vom Assistenten werden mit bunten Kugeln gekennzeichnet. (siehe Video)
