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Backstein als Update

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Bei wem das Update auf iOS10 funktioniert hat, auf den warten kleine Spielereien wie diese Funktion, die Texte in Handschrift erscheinen lässt.

Nach dem Update auf iOS10 funktionierten manche iPhones nicht mehr. Apple hat sich für den schweren Start entschuldigt. Das neue Betriebssystem bietet neue Siri-Funktionen und ein paar Spielereien.

Mit dem Update auf das iPhone-Betriebssystem iOS10 macht Apple seinen Nutzern große Versprechen: „Alles, was du liebst, ist jetzt noch besser“, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens. Denn iOS10 sei „noch leistungsstärker“ und mache „noch mehr Spaß“. Doch nachdem das Update am Dienstag freigeschaltet wurde, hatten einige Nutzer zunächst statt Spaß erst einmal Frust. Statt nach Download und Installation wieder automatisch anzugehen, bleibt der Bildschirm bei vielen Nutzern schwarz, nur das Lightning-Kabel und das iTunes-Logo sind zu sehen.

Ihren ärger über das Update teilten viele Nutzer über soziale Medien. Schnell machte der Begriff des „brick“ die Runde, zu Deutsch „Backstein“, denn ähnlich tumb und nützlich blieben die Geräte, bis die Nutzer sie an den Computer anschlossen.

Apple entschuldigte sich noch am Dienstag bei seinen Kunden für die Update-Probleme. Das Unternehmen erklärte, in den ersten Stunden sei eine „kleine Zahl“ von Nutzern betroffen gewesen. Das Problem sei aber „schnell“ behoben worden. Der Konzern äußerte sich nicht näher zum Hintergrund der Schwierigkeiten. Unklar blieb auch, wie viele Nutzer davon tatsächlich betroffen waren. Im September 2014 hatte Apple das damalige System iOS 8 wegen eines Fehlers ganz zurückgezogen und stellte einen Tag später eine korrigierte Version online.

Mit dem Update auf iOS10 laden sich die Nutzer eine Reihe an Spielereien hinunter, mit der sie insbesondere ihre Unterhaltungen weiter personalisieren können. Nachrichten lassen sich mit „Geheimtinte“ verschicken und werden erst sichtbar, wenn sie durch Tippen auf die Sprechblase aufgedeckt werden, wer schnell auf eine Antwort reagieren möchte, kann via „Tapback“ eine von sechs Reaktionen auswählen, die Größe der Sprechblasen lässt sich verändern, um zu „schreien“ oder zu „flüstern“.

Das sind die Neuerungen Das neue Betriebssystem iOS10 auf einem iPad und einem iPhone: Mit dem Software-Update werden Nutzer weniger innerhalb verschiedener Apps wechseln müssen, weil sich innerhalb der Anwendungen verschiedene Zusätze installieren lassen. Bilderstrecke

Daneben lassen sich, wie bereits bei Snapchat üblich, fortan Videos und Bilder mit Zeichnungen, Emoticons und Effekten bearbeiten. Doch das sind nicht die einzigen Veränderungen im Bildbereich: Nach der Installation soll das System in der Foto-App automatisch Inhalte von Bildern erkennen und entsprechend in Kontexte setzen können. Wer zukünftig etwa nach „Urlaub“ sucht, bekommt alle Fotos angezeigt, die das System unter diesem Begriff einsortiert hat.

Daneben gibt es aber auch ein paar große Neuerungen: Die Sprachsteuerung Siri wird von nun an auch mit Apps von Drittanbietern reden. So lassen sich etwa über Siri Whats-App-Nachrichten verschicken – das war bislang nicht möglich. Und: Zukünftig wacht das Handy bereits auf, wenn man den Bildschirm kippt. Zuvor musste man dazu auf den Home-Button drücken.