
Nicht nur Apple stellt neue Produkte vor: Sony präsentiert Neuerungen für das Erfolgsmodell Playstation 4. Die Japaner wollen damit ihre Vormachtstellung bei Spielekonsolen festigen.
Sony will seine Vormachtstellung bei Spielekonsolen mit zwei neuen Versionen der Playstation 4 festigen. Am Mittwoch stellte der japanische Elektronikriese im Playstation Theater am New Yorker Times Square mit der „PS4 Pro“ ein leistungsstärkeres Highend-Upgrade vor, das sich an eingefleischte Gaming-Fans richtet.
Zudem wurde mit der „PS4 Slim“ eine abgespeckte und energieeffizientere Variante gezeigt, die neue Kundengruppen ansprechen und der seit August erhältlichen Xbox One S von Microsoft Konkurrenz machen soll.
Die „PS4 Slim“ soll ab 15. September für 299 Euro angeboten werden, die „PS4 Pro“ ab 10. November für 399 Euro. Die neuen Konsolen stellen zwar keine neue Produktgeneration dar, doch Sony stellt sein Angebot damit auf eine breitere Basis. Das Debut der Playstation 4, von der bereits mehr als 43 Millionen Geräte verkauft wurden, liegt inzwischen bis zum November 2013 zurück.
To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that Microsofts Xbox und Nintendos Wii U. Doch beide Rivalen wollen im nächsten Jahr ebenfalls neue, leistungsstärkere Maschinen lancieren.
Virtuelle Realität
Microsoft plant zum Weihnachtsgeschäft 2017 eine neue Generation mit dem Codenamen „Project Scorpio“, die besonders für Spiele in virtueller Realität geeignet sein soll. Es werde „die leistungsstärkste Konsole sein, die je gebaut wurde“, hatte der Chef des Xbox-Geschäfts, Phil Spencer, im Juni auf der Spielemesse E3 in Los Angeles angekündigt.
Sony setzt ebenfalls stark auf virtuelle Realität. Die Japaner wollen im Oktober ihr System Playstation VR auf den Markt bringen. Man sei von der hohen Nachfrage überrascht worden, sagte Uwe Bassendowski, Deutschland-Chef von Sony Computer Entertainment, Mitte August bei der Spielemesse Gamescom in Köln. Die Vorbestellungen lägen bereits im fünfstelligen Bereich. Beim Playstation-Event in New York hielt sich das Unternehmen mit weiteren Details in Sachen VR zurück.
