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Apple auf dem Weg zur Billionen-Firma

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Apple ist mit Abstand das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Doch sind es bald eine Billion Dollar, wie ein optimistischer Analyst postuliert?

Was ist Apple wert? Geht es nach Brian White, Analyst der Investmentbank Cantor Fitzgerald, so lautet die Antwort: mehr als eine Billion Dollar. Selbst in einer Welt, in der Milliarden alltäglich geworden sind, ist das eine ganze Menge Geld. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Apple mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von knapp 750 Milliarden Dollar schon fast doppelt so hoch bewertet ist wie die zweit schwerste Aktie der Welt Google mit derzeit 382 Milliarden Dollar. Google bringt selbst noch einen kleinen Vorsprung vor dem Verfolgerfeld mit, das von Warren Buffetts Holding Berkshire Hathaway, dem Ölkonzern Exxon Mobil und Microsoft angeführt wird. Alle drei kommen auf eine Marktkapitalisierung zwischen 350 und 360 Milliarden Dollar.

Was also macht Apple so wertvoll? Geht es nach White, so ist es nicht unbedingt die Apple Watch. Die sieht er zwar als Plus, doch das wahre Potential liegt für ihn im iPhone für China. Dort sei Apples Position nie stärker gewesen als derzeit. Für das erste Geschäftsquartal vermeldete Apple aus der Region Erlöse von mehr als 16 Milliarden Dollar. Das waren 70 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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So funktioniert die Apple Watch

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Apple hatte sich nach einigem Zögern entschieden, auch in China ein iPhone mit großem Display auf den Markt zu bringen, was die Amerikaner bis dahin vor allem dem koreanischen Rivalen Samsung überlassen hatten. Apple war daher in China nur die Nummer sechs und dürfte jetzt die Nummer eins sein.

Die Mehrheit ist verhalten optimistisch

Auf der Innovationsseite erwartet White zudem noch einiges von Apple und rechnet mit einem guten Erfolg der Uhr in Asien. Darüber hinaus geht er davon aus, dass Apple im April seine Aktionäre mit Aktienrückkäufen oder höheren Ausschüttungen beglücken wird. Das werde den Aktienkurs weiter hochtreiben.

White ist indes der optimistischste Apple-Analyst weit und breit. Eugene Munster von Piper Jaffray hat sein 12-Monats-Kursziel vergangene Woche auf 160 Dollar erhöht – davon ging White schon im Februar aus. Zu den Bullen der zweiten Reihe gehören auch noch Robert Cihra von Evercore und Tsoi Ho von First Shanghai Securities. Doch insgesamt ist die Gilde eher verhalten, was das weitere Potential angeht.

Das durchschnittliche Kursziel von 45 Analysten liegt bei 140 Dollar. Das sind noch weitere 10 Prozent, was aber auch nicht zu verachten wäre. Auch Timothy Acuri, Analyst beim Hedgefonds-Anbieter Cowen, der Whites Argumentation grundsätzlich teilt, gibt als Kursziel nur 135 Dollar aus.

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Mit Blick auf die Fundamentaldaten scheint die Apple-Aktie zwar hoch, aber nicht übermäßig hoch bewertet. Das durchschnittlich geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei knapp 15, das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) bei rund 10 und das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) bei 2,65. Das ist zwar deutlich teurer als Samsung, aber weit weg von den Dimensionen von Facebook und Twitter. Auch die Microsoft- und die Google-Aktie sind deutlich teurer. Unter den Aktien der börsennotierten Smartphone-Hersteller ist Apple allerdings schon jetzt insgesamt die teuerste.