
Karl Lagerfeld ist schockiert. Er kannte einige der getöteten Satiriker. Auch um die Folgen der Anschläge macht er sich Sorgen. Die Lust auf die Chanel-Couture-Schau in Paris ist ihm jedenfalls vergangen.
Nach dem Anschlag von Paris ist auch Karl Lagerfeld schockiert, der einige der getöteten Satiriker kannte. Seine Reaktion: Er zeichnet einen Täter mit Maske, der einen Zeichenstift zerbricht.
Aber warum der gelbe Heiligenschein? „So sehen sie sich ja selbst“, sagt der Modemacher über die islamistischen Täter. Lagerfeld, der sich eigentlich gerade auf die Chanel-Couture-Schau am 27. Januar vorbereitet, sagt: „Paris reicht mir im Moment. Die Atmosphäre in der Stadt ist grauenhaft.“
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Mehr dazu in der F.A.Z. vom 10.01.2015.Am Vorabend schon in der F.A.Z.-Appund als E-Paper.
Die Franzosen und besonders Präsident François Hollande, so meint er, hätten sich wegen des Militäreinsatzes in Mali „in eine unmögliche Situation gebracht“: Damit habe man den Hass genährt. Und nun werde der Anschlag dem rechtsextremen Front National von Marine Le Pen Zulauf bringen: „Deren Kundschaft kommt das gerade recht.“ Da hilft nur Weiterzeichnen.
