
Der Islamische Staat auf dem Rückzug: Im Nordirak steht die strategisch wichtige Stadt Sindschar offenbar vor der Rückeroberung durch kurdische Kämpfer. Die Waffenlieferungen und auch die amerikanischen Luftangriffe scheinen zu wirken.
PreviewPagemarker“ id=“pageIndex_1″>Vier Monate nach der überraschenden Offensive der Extremistenmiliz Islamischer Staat im Nordirak steht die strategisch wichtige Stadt Sindschar offenbar vor der Rückeroberung. Große Teile des Ortes seien bereits eingenommen worden, sagte Kurdenpräsident Massud Barsani bei einem Besuch des Höhenzuges Sindschar in der Nähe der Stadt. „Mit Gottes Hilfe werden wir sie ganz befreien.“
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Die Unterstützung der internationalen Koalition zeigt demnach große Wirkung. Amerikanische Streitkräfte flogen nach eigenen Angaben am Sonntag vier Luftangriffe auf IS-Stellungen. Zudem haben zahlreiche Länder Waffen an die Kurden geliefert, darunter Deutschland.
Strategisch wichtige Region
Mit einem Sieg in Sindschar hätten die Kurden die meisten Gebiete zurückerobert, die sie an die Extremisten im Sommer verloren hatten. Es wäre auch wichtiger Schachzug für die Zentralregierung in Bagdad, weil so die Verbindung zwischen Syrien und der vom IS beherrschten Stadt Mossul unterbrochen wäre.
