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Apple will Musikdienst Beats vorinstallieren

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Apple will sein Musik-Geschäft umwälzen. Die Downloads per iTunes verlieren an Bedeutung, jetzt kommt das neu zugekaufte „Beats“. Aber der Zeitpunkt könnte gerade der falsche sein.

Apple will laut einem Zeitungsbericht seinen zugekauften Musikdienst Beats künftig auf iPhones und iPads vorinstallieren. Die Beats-App solle dafür im kommenden Jahr in das Mobil-Betriebssystem iOS aufgenommen werden, berichtete die Zeitung „Financial Times“ am späten Mittwoch. Ein möglicher Termin sei März, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Apple hatte in diesem Jahr drei Milliarden Dollar für den Kopfhörer-Hersteller Beats bezahlt, zu dem auch ein Streaming-Musikdienst gehört. Beim Streaming wird Musik direkt aus dem Netz abgespielt. Für Apple ist hingegen bisher das Herunterladen von Songs aus seiner iTunes-Plattform ein Milliardengeschäft. Allerdings haben Streaming-Dienste in den vergangenen Monaten immer mehr Kunden gewonnen, die Downloads gehen zurück.

Gerade jetzt allerdings machen sich auch Streaming-Dienste Gedanken um ihr Geschäft – angeführt von Marktführer Spotify, der nach jüngsten Angaben rund 50 Millionen Nutzer hat, von denen jeder Vierte ein zahlender Abo-Kunde ist. Doch viele Künstler finden, sie bekämen zu wenig Geld von Spotify. Die amerikanische Sängerin Taylor Swift ließ vor wenigen Wochen ihr neues Album nicht auf Spotify abspielen und verkaufte besonders viele Downloads. Jetzt ist die Diskussion darüber entbrannt, ob Musiker ihre Lieder auf Streaming-Diensten halten sollten.

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Beats hat im Gegensatz zu einigen Konkurrenten kein kostenloses Angebot, das durch Werbung finanziert wird, sondern bietet in Amerika lediglich ein Abo für zehn Dollar im Monat an. Dafür gibt es Zugang zu Millionen von Songs. Nach Angaben der New York Times denkt Apple auch darüber nach, den Abopreis auf bis zu 5 Dollar im Monat zu senken.