Europäische Union

Neue EU-Kommission: Slowenin Bratusek zieht Kandidatur zurück

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Alenka Bratusek sollte neue EU-Kommissarin für die Energieunion werden, doch das EU-Parlament lehnte die Berufung der Slowenin ab. Nun gibt sie ihre Kandidatur für den Posten auf.

Die Slowenin Alenka Bratusek will nach ihrem Scheitern im Europaparlament nicht mehr EU-Kommissarin werden. Er habe diese Mitteilung am Donnerstag erhalten, teilte der künftige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel mit.

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Er habe „viel Respekt“ für die Entscheidung, teilte Juncker am Donnerstag in Brüssel mit. „Durch ihre Entscheidung hilft sie mir, die Zusammensetzung der Europäischen Kommission zu beenden.“ Das EU-Parlament hatte Bratusek am Mittwoch als Kommissarin abgelehnt. Die liberale Politikerin hatte sich kurz vor ihrem Abtritt als Ministerpräsidentin de facto selbst für den Posten in Brüssel nominiert. Bei ihrer Anhörung als designierte Vizepräsidentin für die Energieunion machte sie aus Sicht vieler Abgeordneter zudem eine schlechte Figur.

Juncker braucht nun einen Ersatz für Bratusek. Er stehe deswegen mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Miro Cerar und dem Europaparlament in engem Kontakt, teilte Juncker mit. Slowenien muss nun nach Angaben von Diplomaten einen neuen Anwärter benennen.

Die anderen 26 Kommissare der neuen Juncker-Kommission bestanden hingegen ihre Anhörungen im Parlament. Allerdings wurde der ungarische Kandidat Tibor Navracsics nicht für das Kulturressort bestätigt.