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Lenovo Thinkpad X1 Carbon im Test

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Das Lenovo Thinkpad X1 Carbon überzeugt mit gutem Bildschirm, hoher Verarbeitungsqualität und niedrigem Gewicht. Nur in einem Punkt hat es im Test enttäuscht.

Vor zwei Jahren hatten wir den Thinkpad X1 Carbon von Lenovo vorgestellt: ein sehr empfehlenswertes Ultrabook, klein, leicht, gut verarbeitet in einem robusten Gehäuse aus Magnesium und kohlenstoffverstärktem Kunststoff.

Nun ist die zweite Generation im Handel. Name, Maße und Gewicht bleiben: 33 × 23 Zentimeter misst der Neue in der Diagonale, er ist etwas flacher geworden, die Höhe beträgt nur noch 1,35 Zentimeter. Die Bildschirmdiagonale bleibt wie gehabt bei 14 Zoll (35,6 Zentimeter), nun sind allerdings drei verschiedene Anzeigen lieferbar. Die kleinste Variante hat wie das alte Modell 1600 × 900 Pixel, aber sie ist jetzt berührungsempfindlich und damit für Windows 8 bestens vorbereitet. In den beiden höheren Ausbaustufen liefert die Anzeige üppige 2560 × 1440 Pixel auf derselben Diagonale, wahlweise berührungsempfindlich oder nicht.

Wir waren von der Anzeige, Verarbeitungsqualität und dem niedrigen Gewicht (1,3 Kilogramm) überaus angetan

Wir haben das Top-Modell ausprobiert und waren von der Anzeige, Verarbeitungsqualität und dem niedrigen Gewicht (1,3 Kilogramm) überaus angetan. So muss ein Notebook sein. Einige Minuspunkte seien allerdings nicht verschwiegen: Die Tastatur ist etwas „weicher“ geworden, uns gefiel die ältere mit festerem und präziserem Anschlag besser. Die obere Reihe mit Funktionstasten ist einem übergroßen berührungsempfindlichen Touchpad gewichen, das auf mehreren Ebenen eine Belegung mit unterschiedlichen Funktionen erlaubt.

Hier lassen sich Helligkeit oder Lautstärke einstellen, und nach einigen Fingertipps sind auch die gewohnten Tasten von F1 bis F12 wieder da. Das wirkt zunächst schick, es wird aber nicht jedermann gefallen. Je öfter man die gewohnten Funktionstasten benötigt, umso intensiver sollte man sich diese Lösung ansehen. Ein schickes Detail ist die auf der Schaltfläche liegende Option, jederzeit und in jedem Kontext Dragon Assistant aufzurufen. Das ist ein Sprachbediensystem ähnlich wie Apples Siri. Es zeigte sich auf unserem Testgerät leider nur kurz – und verschwand mit dem großen Update auf Windows 8.1.

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Indiskutabel ist die Laufzeit des fest eingebauten Akkus. Lenovo gibt mehr als sieben Stunden an, es sind jedoch bestenfalls zwischen viereinhalb und fünfeinhalb. Mit einem Seitenblick auf die aktuellen Macbook Air und Macbook Pro von Apple und ihren Laufzeiten zwischen acht und zwölf Stunden fragt man sich doch, welches Problem die Chinesen hier nicht in den Griff bekommen.

Zu Preisen von 1200 bis 2200 Euro je nach Prozessor, Speicher und Bildschirm ist der Lenovo kein billiges, aber ein attraktives Vergnügen.