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Deutschland liefert weniger Waffen ans Ausland

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Deutschland ist trotz deutlich reduzierter Exporte immer noch der drittgrößte Waffenlieferant der Welt. Einer der Hauptabnehmer ist Griechenland.

Deutschland ist weiterhin der drittgrößte Rüstungsexporteur der Welt – aber die Waffenlieferungen ins Ausland sind um ein Viertel gefallen. Das zeigt die jährliche Handelsstatistik des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (Sipri). Die Rüstungsexperten vergleichen dabei Ausfuhren in den drei Jahren bis Ende 2013 mit dem Dreijahreszeitraum davor.

Insgesamt ist der Anteil Deutschlands an den globalen Gesamtexporten von 10 Prozent auf 7 Prozent gesunken. Die wichtigsten Abnehmerländer für deutsche Rüstungsgüter sind die Vereinigten Staaten, Griechenland und Israel. Vor allem deutsche Lieferungen in Krisenregionen wie den Nahen Osten sind hierzulande politisch hoch umstritten. Fachleute kritisieren auch die undurchsichtige Genehmigungspraxis bei diesen brisanten Waffengeschäfte durch den geheim tagenden Bundessicherheitsrat.

Deutschland ist nach Angaben der schwedischen Friedensforscher der größte Exporteur von U-Booten auf der Welt, ein Geschäft von dem vor allem Thyssen-Krupp profitiert. Im Export von Panzern ist Deutschland die Nummer zwei hinter Russland. Unter anderem liefern Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 an das arabische Golfemirat Katar. Mehr Waffen als deutsche Unternehmen exportieren nur Konkurrenten aus den Vereinigten Staaten und Russland. China ist der viertgrößte Waffenlieferant. Die größten Importeure von Rüstungsgütern sind Indien, China und Pakistan.

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