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HRE-Nachfolger „Deutsche Pfandbriefbank“ verdient mehr Geld

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Während der Finanzkrise ist die Hypo Real Estate zusammengebrochen. Ihre Nachfolgerin, die Deutsche Pfandbriefbank, schüttelt nun offenbar die Krise ab.

Der Aufschwung am Immobilienmarkt beschert der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) Rückenwind. Im vergangenen Jahr steigerte das Nachfolge-Geldhaus der während der Finanzkrise kollabierten Hypo Real Estate (HRE) seinen Vorsteuergewinn um ein Drittel auf 165 Millionen Euro. Das Neugeschäft stieg um knapp die Hälfte auf 8,2 Milliarden Euro, teilte das Institut in München mit. Viele Investoren stecken angesichts niedriger Zinsen verstärkt Geld in Gewerbeimmobilien, auch andere Immobilienbanken gaben deshalb zuletzt viele Kredite aus.

Der Gewinnanstieg der pbb im vergangenen Jahr erklärt sich allerdings auch mit einem Sondereffekt: Der Verkauf einer ihr zugefallenen Immobilie spülte 37 Millionen Euro mehr Geld in die Kasse, als die Umstellung der Derivate-Bewertung kostete. Ohne diesen einmaligen Ertrag wäre der Vorsteuergewinn nur leicht auf 128 Millionen Euro gestiegen.

Für das laufende Jahr strebt pbb-Chefin Manuela Better ein Vorsteuerergebnis von mehr als 140 Millionen Euro an. Das Neugeschäft soll abermals deutlich zulegen.

Die Hypo Real Estate brach während der Finanzkrise zusammen. Mit mehr als 100 Milliarden Euro sicherte der Staat ihr Überleben. Die gefährlichsten Wertpapiere und Kredite wurden an die Bad Bank FMS ausgelagert, um mit der pbb einen Neuanfang wagen zu können.

Die auf gewerbliche Immobilien und öffentliche Infrastrukturprojekte spezialisierte Bank muss auf Druck der EU-Kommission bis Ende 2015 privatisiert werden. Die Bilanzsumme der Bank sank im vergangenen Jahr um knapp ein Viertel auf 74 Milliarden Euro.