
Der „Screen of Death“, ein Software-Fehler beim neuen Apple-Betriebssystem iOS7, ärgert iPhone-Nutzer weltweit. Apple weiß um das Problem – und verspricht jetzt Besserung.
Bisher ist das neue iPhone-Betriebssystem iOS7 bei Nutzern weltweit auf positive Resonanz gestoßen. Allerdings ärgerten sich vereinzelte Apple-Anhänger über den sogenannten „Screen of Death“, der auf einigen Geräten auftaucht, wenn die Akkuleistung unter 30 Prozent sinkt: Das Gerät fährt herunter und startet neu, der Nutzer kann sich nicht dagegen wehren.
Erste Meldungen über die Software-Fehler tauchten im September vergangenen Jahres in Internet-Foren und bei Twitter auf, nur wenige Tage nachdem das Betriebssystem am 10. September zum Download freigegeben wurde. Je nach Farbe des iPhones zeigte der Bildschirm bei den betroffenen Geräten einen schwarzen oder weißen Hintergrundbildschirm an, der dann zu einem Neustart führte. Daher rührt auch der Name: „Black/White Screen of Death“, zu Deutsch „Schwarzer/weißer Bildschirm des Todes“.
iOS-Update in der Testphase
„Im nächsten Software-Update stellen wir die Lösung für dieses Problem bereit, das immer mal wieder den Home-Bildschirm lahmgelegt hat“, sagte Apple-Sprecherin Trudy Muller dem amerikanischen Tech-Magazin Mashable.
Das Update iOS 7.1 befindet sich derzeit in seiner vierten Beta-Version, einer Testphase, in der sich Entwickler mit dem System befassen. Neben der Verbesserung des Neustart-Problems soll die neue Software auch kleine Veränderungen in der Optik des Systems beinhalten.
