
Der frühere Außenminister Westerwelle will sich weiter mit internationaler Politik beschäftigen. Gemeinsam mit dem Internet-Unternehmer Dommermuth gründete er die „Stiftung für Internationale Verständigung“.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Bundesaußenministers widmet sich Guido Westerwelle (FDP) neuen Aufgaben. Gemeinsam mit dem Internet-Unternehmer Ralph Dommermuth habe Westerwelle die „Stiftung für Internationale Verständigung“ gegründet, berichtete das Portal „Spiegel Online“ am Mittwoch unter Berufung auf eine entsprechende Erklärung der beiden. Im Mittelpunkt der Arbeit der sogenannten Westerwelle Foundation stehe „der internationale Einsatz für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die soziale Marktwirtschaft, Toleranz und für politische und wirtschaftliche Teilhabe“.
Als ehrenamtlicher Vorsitzender des Stiftungsrats werde Westerwelle sich auf die „Arbeit mit und die Unterstützung für Länder im Umbruch und im Aufbruch“ konzentrieren, hieß es weiter. Westerwelle hatte das Außenamt ab 2009 vier Jahre lang geführt. Nach der Bundestagswahl im September führte er seine Aufgabe trotz des Ausscheidens der FDP aus dem Bundestag geschäftsführend fort. Mit der Vereidigung seines Vorgängers und Nachfolgers Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Dienstag schied Westerwelle aus der Bundesregierung aus.
