Lebensstil

Strengere Auflagen für junge Models

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Minderjährige Models dürfen in New York nicht mehr bis tief in die Nacht arbeiten. Neue Vorschriften sollen die Rechte schulpflichtiger Mädchen stärken – und wer sich nicht daran hält, macht sich strafbar.

Ein neues Gesetz im amerikanischen Bundesstaat New York schreibt der Modebranche erstmals strenge Regeln für minderjährige Models vor. Das Gesetz sehe Sperrstunden und begrenzte Arbeitszeiten für Models unter 18 Jahren vor, schrieb die „New York Times“ am Mittwoch. Minderjährige dürften damit in Zukunft seltener auf dem Laufsteg zu sehen sein. Die Auflagen treten noch im November in Kraft und dürften bei der New York Fashion Week im Februar 2014 erstmals angewandt werden. Wer gegen sie verstoße, muss laut dem Zeitungsbericht ein Bußgeld zahlen.

Bisher hatten manche Vertreter der Branche selbst die noch schulpflichtigen Models bis in die Nacht arbeiten lassen oder ihnen nur kurze Pausen zwischen Präsentationen gegönnt. Damit soll jetzt Schluss sein: „Wir haben die zügellose Ausbeutung und den sexuellen Missbrauch von Kindermodels beendet, indem wir ihnen den entscheidenden Schutz gegeben haben“, freute sich die New Yorker Senatorin Diane Savino bei der Vorstellung des Gesetzes.

Es verbietet Modehäusern und -agenturen unter anderem, Models, die am nächsten Tag in die Schule müssen, länger als bis Mitternacht zu beschäftigen. Nach drei Tagen Einsatz muss die Branche einen Privatlehrer stellen, damit Versäumnisse in der Schule nachgeholt werden können. Models unter 16 Jahren bekommen einen Begleiter an die Seite, und bei längeren Einsätzen muss ein Kinderarzt für die Minderjährigen anwesend sein.