
Lange wusste Papst Franziskus nicht, was er mit diesem Geschenk anfangen sollte: Im Sommer wurden ihm zwei Harley-Davidsons überreicht. Jetzt kam zumindest eines der beiden Motorräder einem guten Zweck zugute.
Papst Franziskus hat eines seiner zwei Harley-Davidson-Motorräder in Rom versteigern lassen. Der Erlös soll dazu beitragen, das Don Luigi di Liegro-Gästehaus der Caritas zu renovieren und die Suppenküche für Obdachlose am Bahnhof Termini in Rom zu unterstützen.
Als Franziskus im Sommer vor Sankt Peter zum 110. Geburtstag der Kultmarke aus Milwaukee zwei Harley-Davidson-Motorräder überreicht bekam, wusste er noch nicht, was er damit anfangen sollte, und in die eigens für den Geburtstag geschneiderte Lederjacke mit rotem Innenfutter und den entsprechenden Applikationen, die ihm die beiden Mitarbeiter des Unternehmens überreichten, wollte der Papst nicht hineinschlüpfen. Unsicher guckte er zu den Geistlichen an seiner Seite und schüttelte den Davidson-Vertretern mit ein paar Worten des Dankes fast schüchtern lächelnd die Hand.
Jetzt aber freute sich der Chef der Caritas, Monsignore Enrico Feroci, nahm „mit tiefem Dank“ das Geld entgegen und versicherte dem Papst, dass die Armen weiter für seine „wertvolle Arbeit im Weinberg des Herrn beten“ würden. Beide Projekte arbeiten seit 1987 und unterstützen täglich etwa eintausend Menschen. Aber wie viel Geld die Versteigerung ergab, wurde bisher nicht bekannt.
