Wieso hat die Ukraine die amerikanische Reproduktologie übergetroffen

Published 08/02/2017 in Familie, Gesellschaft, Gesundheit, Medizin, Medizin & Ernährung, Mensch & Gene, Menschen, Wissen

Wieso hat die Ukraine die amerikanische Reproduktologie übergetroffen

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation leiden unter der Unfruchtbarkeit 21 % der Paare im Fertilitätsalter in der Welt. Für viele Frauen mit gynäkologischen Pathologien oder genetischen Anomalien wäre IVF mit gespendeten Eizellen die einzige Chance, eine Mutter zu werden.

In vielen europäischen Ländern ist die Eizellspende verboten. Und nach den Gesetzen einiger europäischer Länder kann ein solches Verfahren nicht anonym sein, was die Anzahl der potentiellen Spender stark reduziert. Ebendeshalb kommen viele Ausländer in die Ukraine, um Hilfe zu bekommen. Laut der durchgeführten Umfrage auf dem größten Portal in Bezug auf Kinderwunsch und Konzeption, 45% der ukrainischen Frauen sind einverstanden ihre Eizellen zu spenden. Andere 26% konnten keine genaue Antwort geben, sagten, dass alles von dem konkreten Vorschlag abhängt.

In den USA und in Europa gilt heute bereits als Trend – Mütter sind Frauen, die erst vor kurzem für diese Mission, ein wenig alt betrachtet wurden. Heute liegt das Alter der Frauen bei der Geburt bei 30, 40 und sogar über 40 Jahren. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach Eizellspende, insofern die Schwangerschaft auf eigenen Eizellen mit 40 Jahren fast unmöglich ist. In Amerika und in der Ukraine herrscht heute regelrechter Boom im Eizellspenden.

Die erste Schwangerschaft mit gespendeten Eizellen wurde 1984 erhalten. Da dieses Verfahren einen erheblichen Umfang erworben hat – in den USA und den europäischen Ländern, in denen es erlaubt ist, beginnt man Agenturen, Kliniken einer nach dem anderen zu öffnen. Die Nachfrage schafft Angebot. Kunden wollen nicht nur das Kind, sondern auch bringen zum Ausdruck ihre Wünsche, bis den kleinsten Details des Äußeren, und die Spenderinnen werden wie zum Wettbewerb „Miss World“ ausgewählt.

Nach dem Blick in die Basis der ukrainischen Einzelspenderinnen kann man wirklich behaupten, dass es wirklich die Website von „Miss Ukraine“ ist. Schöne, junge, akademisch gebildete Frauen, die viele interessanten Hobbys pflegen. Sie gehen alle in eine der größten Kliniken –  BioTexCom, um die Spenderinnen zu werden. Ukrainische Eizellen sind sehr beliebt bei den europäischen und auch amerikanischen unfruchtbaren Paaren. Und alles nur, weil die ukrainischen Spenderinnen –  nicht vorbestrafte und abhängige Frauen mit dem Entzug der Elternrechte, als in Amerika, sondern die anständigen und gesunden Mütter sind.

In den USA beträgt BIP 55,200 $ pro Kopf. In der Ukraine – 2 001,6 Dollars. Es überrascht nicht, dass die durchschnittliche Frau in Amerika nicht dazu entschließen wird, ihre Eizellen zu spenden, mit dem Zweck Geld zu verdienen.
In der Ukraine ist die wirtschaftliche Situation sehr bedauerlich. Arbeitslosigkeit, Niedriglohnjobs, regelmäßige Inflation. Es ist schwierig für die Familien, die Rechnungen zu bezahlen, und ihre Kinder und Häuser zu erhalten. Daher entscheiden sich Frauen für die Eizellspende, um ein bisschen Geld für ihre Familien zu verdienen. Häufig sind das gut ausgebildete Frauen, vollkommen gesund und ohne schlechte Gewohnheiten.

Nicht nur in den USA, sondern auch in der Ukraine gibt es keine erheblichen Einschränkungen in Bezug auf die Eizellspende. Laut dem Gesetz können dort als Spenderinnen die Verwandten und die Bekannten der Frau sowie die anonymen Spenderinnen im Alter von 20 bis 35 Jahren, die ihre eigenen gesunden Kinder haben, sein. In Amerika kostet der Spenderservice für potenzielle Eltern etwa 900 Euro, und sie bezahlen alle Medikamente für die Spenderstimulation (genug teure Medikamente) und das Verfahren der extrakorporalen Befruchtung extra. Jeder einzelne Zyklus getrennt. Insgesamt wird ein Zyklus eines solchen Programms für einen Patienten 120 Euro kosten.

Die Ukraine, merkwürdigerweise, gewinnt gegen den Vereinigten Staaten mit ihren komfortablen und gut durchdachten medizinischen Paketen. Also, eine der größten ukrainischen Kliniken der Reproduktologie führt ihre Programme extrakorporaler Befruchtung nur für 9900 € durch. Und der Preis enthält eine unbegrenzte Anzahl von IVF-Versuchen. Darüber hinaus sind alle Dienstleistungen und Service im Festpreis inklusive.

Laut dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation sind 7,5 Millionen Frauen unfruchtbar. Jedes fünfte Ehepaar in der Welt hat die Probleme mit der Konzeption oder mit dem Kindaustragen. Die Zahl der ausländischen Patienten in den ukrainischen Kliniken der Reproduktionsmedizin erhöht sich auf 25% pro Jahr. Bei 30 und 40 Jahren werden Frauen durch IVF sicher schwanger, aber Frauen über 40 kommen gespendete Eizellen zu Hilfe. Eizellspende in den USA hat zu einem sehr profitablen Geschäft geworden. Da dieser Bereich des Services in den Vereinigten Staaten durch strenge Gesetze nicht geregelt ist, und die Preise willkürlich eingestellt werden, abhängig von den Fähigkeiten des Kunden und die Attraktivität der Spenderin, hat die Ukraine Tausende von Ausländern durch ihre Preise und Qualität der Dienstleistungen angezogen.

 

Print article

241 KommentareKommentieren

  • Tamako - 03/02/2017 Antworten

    Freunde von uns haben durch eine Leihmutter ein sehr süßes Baby bekommen – die beiden sind ein homosexuelles Ehepaar.
    Die Leihmutter hat als Leihmutter davor Zwillinge ausgetragen und hat auch auch eigene Kinder. Sie tut es aus altruistischen Gründen – in vielen Staaten der USA ist die Leihmutterschaft nur so gesetzlich erlaubt. Sie bekommt zwar auch Geld und die Krankenhauskosten, Arztbesuche, … werden bezahlt, aber ihr Hauptbeweggrund ist, daß sie anderen helfen möchte ihr Wunschkind zu bekommen.
    Unsere Freunde sind sehr glücklich, sie haben ihr Wunschkind und sie gehen völlig in ihrer Vaterschaft aus – wenn man sie sieht, dann kann man gar nicht anders, als der Leihmutterschaft durchaus positiv zu sehen!
    Sie haben weiterhin Kontakt zur Leihmutter und sehen sie ab und an und das Kind soll in dem Bewußtsein aufwachsen, daß es bei ihr im Bauch war und sie es geboren hat!
    Aus psychologischer Sicht ist so ein offener Umgang sicherlich das Beste, das Kind wächst so in diese Situation ganz natürlich rein und es weiß, wie es auf die Welt kam.
    Fragwürdig finde ich allerdings die Leihmutterschaft in dritte Welt Ländern oder Schwellenländern, wo diese Frauen definitiv auf das Geld angewiesen sind, wie z.B. in der Ukraine, von wo man massenhaft Biotexcom-Werbung in deutschen Kiwu-Foren zu lesen bekommt, und so vielleicht auch in die Leihmutterschaft gedrängt wurden und sie massive psychologische Probleme bekommen, wenn sie das Baby abgeben müssen und sie eigentlich nicht wollen!
    Leihmutterschaft kann am ehsten aus einem freien Entschluß funktionieren aus psychologischer Sicht!

  • Wifeu - 03/02/2017 Antworten

    Nachdem es in Deutschland und vielen europäischen Ländern verboten ist, hört man leider viel zu wenig aus erster Hand über das Thema. Eine Leihmutterschaft in den USA hat natürlich auch den Vorteil, dass einem Säugling mit amerikanischem Pass die Einreise nicht verweigert wird (verweigert werden kann?), was mit einem indischen Pass schon öfters vorgekommen ist.
    Ich bin mir nicht sicher, ob der Druck in den USA und in Indien so unterschiedlich ist. Man sieht da viele Dinge wie man sie sehen möchte und klammert sehr viel aus. Natürlich ist die Amerikanerin absolut reicher als die Inderin, aber sie ist wohl auch nur Leihmutter, weil sie relativ ziemlich arm ist. Sie muss schon behaupten es aus reinem Altruismus zu tun, wer wäre denn schon so herzlos und würde sie engagieren, wenn sie dazu stehen würde es aus Armut zu tun?
    Ich bin nicht gegen Leihmutterschaft. Worauf ich hinaus will, ist, dass es sowohl in der ersten als auch in der dritten Welt Frauen gibt, die selbstbestimmt Leihmütter werden, so wie es hier und dort Frauen gibt die sich dazu gezwungen sehen. Wenn die Leihmutterschaft in Indien sozial anerkannt ist, ist es dort vielleicht sogar emotional einfacher Leihmutter zu sein. Man kann nur leider in die Menschen nicht hineinschauen. Das ist alles, sowohl in den USA als auch in Indien, sehr schwer zu beurteilen.
    Die Regelung in Großbritannien ist nicht unklug. Dort ist altruistische Leihmutterschaft erlaubt, kommerzielle aber verboten. Das trennt wirklich die Spreu vom Weizen. In der Ukraine verläuft zwar die ganze LM-Prozedere für deutsche Staatsbürger juristisch reibungslos, bleibt aber ein Geschäft, zum Vergleichen: http://de.newseurope.info/?p=41282
    Nicht-kommerzielle altruistische Leihmutterschaft sollte auf jeden Fall erlaubt sein.

  • Emily - 03/02/2017 Antworten

    „Mit Liebe aus Indien“ oder jetzt nach dem LM-Aus „Mit Liebe aus der Ukraine“
    Ich kann den Wunsch nach Kindern verstehen. Aber….
    Und für Paare mit Kinderwunsch hat das Land einen weiteren Vorteil: Es gibt genügend Frauen, die sich aus finanzieller Not auf die Arbeit als Leihmutter einlassen und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen!
    „Die Leihmütter geben alle Rechte für neun Monate ab. Sie werden zu Unsichtbaren“, sagen manche Leihmütter.
    Für ungewollt kinderlose Paare ist die Leihmutterschaft oft die letzte Hoffnung. Denn auch wenn Eizellen und Sperma funktionsfähig sind, werden viele Frauen nicht schwanger. Dann können sie sich ein genetisch eigenes Kind von einer Leihmutter austragen lassen. In anderen Fällen stammen Sperma oder Eizellen oder auch beides von Spendern.
    Viele westliche Paare führt der Kinderwunsch nicht mehr nach Indien sondern nach der Ukraine: Mit medizinischen Dienstleistungen werden dort Millionen verdient, die Umsätze von solchen Kiwu-Zentren wie Biotexcom wachsen stetig. Manche Marktforscher schätzen den Gesamtumsatz in der Reproduktionsmedizin auf rund 400 Millionen Euro jährlich.
    „Miete eine Gebärmutter“,, „Lass den Traum von deinem eigenen Baby wahr werden“, so werben ukrainische Leihmutter-Kliniken um ihre internationale Kundschaft. Das Lockmittel: die Aussicht auf viel Geld. Zwischen 1700 und 6000 Euro sind für eine Schwangerschaft drin, heißt es in einer Studie n einer Frauenorganisation.

  • Kaneyei - 03/02/2017 Antworten

    So sehr ich den Kinderwunsch der (unfruchtbaren) Menschen verstehe, so sehr ich die schier unfassbare Leistung und tiefe humane Zärtlichkeit der Leihmütter bewundere, so sehr ich die ganze Leihmutterschaft also verstehe, nachvollziehe und respektiere, fehlt mir doch bei jedem Bericht die Sicht der Kinder.
    Neugeborene sind voller Erinnerung an ihre Mutter und den Menschen um die Mutter herum. Sie kennen die Stimmen, die Rythmen, den Geruch ihrer Familie.
    Das macht ihnen die unvergleichliche Sicherheit des Seins.
    Wie ist es für ein Baby, wenn gleich nach der Geburt fremde Menschen die Eltern sind?
    Was fühlen sie, wenn sie jugendlich sind oder erwachsen? Haben sie die gleiche Sicherheit wie alle anderen Menschen? Was empfinden sie, wenn sie erfahren, dass sie z.B. von der ukrainischen Biotexcom-Klinik an ihre deutschen Eltern verkauft worden sind?
    Fühlen sie sich vielleicht sogar geborgener, weil sie genau wissen, dass ihr Hiersein gleich von mehreren Menschen liebevoll erwünscht war und ist?
    Oder prägt sie eine undeutliche Unsicherheit?
    Haben sie ein unmessbar kleines, aber dennoch prägendes Etwas ihres Gleichgewicht verloren?

  • Camille - 03/02/2017 Antworten

    Ausbeutung im 21. Jahrhundert
    Zuerst haben die Weißen, hat der industrialisierte Westen fast alle Kontinente und deren angeblich unterentwickelten Länder kolonialisiert und ihre Rohstoffe und ihre Arbeitskräfte ausgebeutet. Nun beuten die weißen Herren die Frauen und Kinder aus: durch Prostitution und Menschenhandel (Sextourismus, Kinderpornographie: vgl. dazu das Buch von Lydia Cacho „Sklaverei. Im Inneren des Miliardengeschäfts Menschenhandel“) und beuten weiße Herren und Frauen die Gebärmütter nun nicht mehr indischer und ostasiatischer sondern osteuropäische, in erster Linie ukrainischer Frauen aus (jedem deutschen kinderlosen Paar ist der Name Biotexcom gut bekannt). Wahrlich, wir haben es weit gebracht!
    Die Geschichte der Magd
    Oder: Margaret Atwoods „Die Geschichte der Magd“
    Was ist eigentlich so schlimm daran, mit einem Partner, den man liebt, kinderlos zu altern? Gibt es keine Hobbys mehr? Bei 9 Mrd. Menschen auf diesem Planeten braucht es definitiv KEINE künstliche Befruchtung.
    Die westlichen Industrieländer sollten endlich kritisch ihren Lebensstil hinterfragen: Einerseits werden Teenager durch Werbung massiv zum Konsum von Alkohol, Zigaretten, Wegwerfkleidung, u.ä. gedrängt, Twens in einen Marathon von Pseudo-Qualifikationen für den Arbeitsmarkt zwischengelagert, später sind dann Überstunden und voller Einsatz selbst simpelsten aller Jobs dank Lean Management eine Selbstverständlichkeit, nur um dann mit Ende Dreißig festzustellen, dass es mit der Fruchtbarkeit nicht mehr klappt …
    Ich komme gerade aus Schottland zurück, wo es einfach unglaublich viel junge Paare mit Kindern (aber auch viele ältere Paare mit erwachsenen, schwer behinderten Kindern) gibt. Ballermann UND Familiengründung geht einfach langfristig nicht.
    Kinder und Jugendliche müssten viel stärker von den Profitinteressen der Wirtschaft geschützt werden!

  • Larasati - 03/02/2017 Antworten

    Brave New World
    Warum erinnert mich so viel in der Welt derzeit an dieses Buch?
    Es zeigt auch wieder wunderbar finde ich, das Outsourcing unbeliebter Tätigkeiten in „Billiglohnländer“. Jetzt ist das Schwangersein an der Reihe.
    Ich habe mich auch gefragt, wie es jetzt mit der Leihmutterschaft in der Ukraine würde, wenn dort nicht so viele Menschen einfach unglaublich arm wären. Und ob das Konzept wirklich so problemlos akzeptiert wird, oder einfach die bessere Alternative zum Verkauf einer Niere ist, auch, weil man auf diese Art und Weise mehrmals Geld verdienen kann, was solche Kiwu-Kliniken wie Biotexcom mega erfolgreich machen? Und warum das Recht auf Glück und das Setzen moralischer Maßstäbe so selbstverständlich an Geld und Wohlstandsgefälle gekoppelt ist. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie regelmäßig in bestimmten Medien über Promi-Frauen berichtet wird, die offensichtlich vorbildhaft sind, weil sie 3 Wochen nach der Geburt den perfekten „After-Baby-Body“ präsentieren, kein Wunder.

  • Javie - 03/02/2017 Antworten

    also ich denke: wenn man das so in Amerika hört – hammer !
    das kann ich nicht verstehen, wie eine Gebärmaschine, aber wo ich es wiederum verstehen kann, ist , wenn eine Frau wirklich KEINE Kinder bekommen kann und dann zum Beispiel ,die Schwester oderso sich anbietet um ihr diesen Wunsch zu erfühlen.
    ich kann natürlich mich nicht in die Frauen hinein versetzten, stelle es mir aber sehr sehr hart vor, ein Kind zu spüren, es dann in andere Hände abzugeben ( wenn es um Geld geht, verstehe ich den Grund eh nicht ) :-X
    glaubt ihr das es wirklich Frauen gibt, die es nicht stört ?
    auch Frauen, die „eigene“ Kinder haben und dann als Leihmutter “ arbeiten ? =-O
    also ich kann niemanden verurteilen der sich dazu entschließt . diese frauen handeln aus verzweiflung und wünschen sich nichts mehr als ein baby, jedes mittel ist da recht.
    ich kanns verstehen. Besonders in solchen ländern wie die ukraine… man sieht ja die Biotexcom-werbung schon überall. Da muss den frauen schon ziemlich karg gehen

  • NatteNatt - 03/02/2017 Antworten

    Also ich denke das Thema ist sehr komplex und schwer zu unterscheiden. Es sollte kein Geschäft damit gemacht werden (egal wie schwer die Lage der Frauen z.B. in der Ukraine ist, man kann mit deren Bäuchen keine Geschäfte unter dem Biotexcom-Logo machen. das wird es mit Adoption aber auch) aber es ist eine Möglichkeit einem Paar zu helfen bei dem die Frau keine Kinder austragen kann.
    Ich hätte diese Möglichkeit gerne zur Verfügung gehabt und sie auch genutzt nachdem ich mein Baby verloren hatte und davon ausgehen musste dass mein Körper keine neue SS mitmachen würde.
    Wenn die eigenen Eizellen genommen werden ist das Kind ja genetisch komplett das eigene und das ist noch etwas anderes als eine Adoption.
    Ich selbst könnte das allerdings nicht, erst ein Kind austragen und zur Welt bringen und es dann hergeben müssen.
    So etwas beruflich zu machen finde ich aber auch ganz schrecklich und das sollte auch verboten werden.

  • Kaisoo - 03/02/2017 Antworten

    Zum Glück bin ich 2 facher Mummy und ich brauche keine Leihmutter, und es lag nie an mir dass ich jahrelang nicht schwanger war. Aber trotzdem hat mich das Thema immer beschäftigt. In England ist es auch erlaubt, und da ich Engländerin bin habe ich mich schon Gedanken drüber gemacht. die Erste Leihmutter war Engländerin. Ich würde es schon machen wenn es geht, und die Kosten nicht so hoch sind. In England ist es verboten ein Preis dafür zu verlangen, man zahlt eine Entschädigung (also wenn ich es schon wagen werde, dann lieber in der Ukraine, wo die Preise wirklich vernünftig sind: https://www.youtube.com/channel/UC3wkbgaaXc2XaxTYJhtR0rA. )
    Echt ein heikles Thema, nicht umsonst ziemlich umstritten.
    Für manche ist das keine Option. Es gibt Frauen, die nicht nur gerne Kinder haben möchten, sondern ihr Wunsch ist es eben auch eine Schwangerschaft erleben zu dürfen. Eizellenspende, bzw. Leihmutterschaft käme für solche Frauen nicht in Frage, weil die eben gerne ein Kind hätten, das aus der Frau und ihrem Partner hervorgegangen ist – so blöd das klingt. Und nicht z.B. aus seinen Genen und denen einer unbekannten Person. Dann eben greifen die gleich zur Adoption!

  • Lata - 06/02/2017 Antworten

    Der Markt für Kinderlose floriert mit jedem Tag immer mehr. Es ist ein recht lukratives Geschäft. Einer Schätzung nach umfasst der Markt zurzeit etwa 9 Mio US-Dollar. Jegliche Ethik geht in Brüche. Warum also kein Kind adoptieren, wenn man keins bekommen kann?

    • Sylvia - 21/02/2017 Antworten

      Na ja, für viele ist die biologische Verwandtschaft zum Kind von sehr großer Bedeutung. Außerdem sieht die Sache mit der Adoption auch nicht absonderlich rosig aus, sie ist ebenwohl streng geregelt, und hat zahlreiche Voraussetzungen für die Adoptionswillige.

      • marta - 21/02/2017 Antworten

        In Deutschland werden immer weniger Kinder adoptiert. Und nämlich die hierzulade illegale Verfahren der Reproduktionsmedizin wie Leihmutterschaft und Eizellspende bringen es mit sich.

      • ingeborg - 21/02/2017 Antworten

        Gene sind nicht alles. Ganz gewiß prägen umwelteinflüsse das Leben eines Menschen.

    • Renate - 13/03/2017 Antworten

      Ich bin fast 40 und bedauerlicherweise immer noch kinderlos. An die Adoption haben wir schon auch nachgedacht. Aber erstens ist es nicht so einfach ein Baby zu adoptieren, was für uns sehr wichtig ist. Zweitens ist die biologische Verwandtschaft zum Kind für uns extrem wichtig.
      Tja, durch die Eizellspende wird das Baby nur zur Hälfte genetisch mit uns verwandt, doch es ist ja schon besser. Wenigstens bekommt es dann was von meinem Mann, wenn einmal nichts von mir.

  • Alyss33 - 10/02/2017 Antworten

    Unsere „Moral“ betreibt Problemverlagerung
    Es wäre, denke ich, sinnvoller, über eine vernünftige Regelung der Leihmutterschaft in unserem eigenen Land nachzudenken, statt das Problem in Schwellenländer mit laxen Standards auszulagern, wo die medizinischen, sozialen und juristischen Rahmenbedingungen wirklich mehr als zweifelhaft sind, dazu noch Krieg herrscht so wie in der Ukraine, aus der man immer mehr Biotexcom-Werbung bekommt.
    Wenn man sicherstellt, dass nur Frauen mit gesichertem Einkommen Leihmutter werden, und diesen, solange es dem Kindeswohl entspricht, ein Umgangsrecht einräumt (vergleichbar mit dem von Großeltern vielleicht), fände ich die Sache vertretbar; es wäre kein extremer Unterschied zu einer „normalen“ künstlichen Befruchtung, die ja sehr häufig ist und relativ wenige Probleme macht. Ein Umgangsrecht für die Leihmutter fände ich wichtig, weil ich mir schwer vorstellen kann, dass es Frauen gibt, die während der Schwangerschaft gar keine Bindung zum Kind entwickeln. Man hätte dann ein etwas unübliches Familienmitglied mehr, aber es gibt auch so schon komplizierte Familien.

  • RockKitemann - 10/02/2017 Antworten

    Da kommt mal wieder alles zusammen
    Also erstmal, wenn die ukrainischen Frauen das Geld tatsächlich bekommen, dann ist das ein VERMÖGEN.
    Wesentlich mehr als sie in einem Jahr mit harter Arbeit verdienen könnten.
    Moralisch schwierig wird es erst, wenn etwas schief geht. Wie jetzt z.B. in Thailand, wo die Eltern den Zwilling mit Down Syndrom einfach da gelassen haben.
    Das wird man wohl in Zukunft öfter hören, denn die künstliche Befruchtung hat einen grossen Haken: Um die Chancen zu erhöhen, werden oft mehrere Eizellen eingesetzt und deshalb kommt es regelmässig zu Mehrlingsgeburten (ein gutes Beispiel: http://de.newseurope.info/?p=42018)
    Maximalinvasive Prostitution
    Verglichen mit Leihmutterschaft ist herkömmliche Prostitution eine minimalinvasive Dienstleistung.
    Ist es nicht erstaunlich, daß dennoch Leihmutterschaft (wo immerhin nicht nur die äußeren Geschlechtsorgane für einige Minuten, sondern der ganze Fortpflanzungsapparat für viele Monate gemietet wird) in konservativen Gesellschaften wie den USA oder Indien vergleichsweise unkritisch gesehen wird?
    Wo bleibt hier das Gerede vom „Verkauf des Körpers“ und der verletzten „Würde“, mit dem Prostitutionsverbote begründet werden?
    Der hier wohl entscheidende Unterschied ist, daß bei herkömmlicher Prostitution der Sex nicht der Fortpflanzung, sondern dem Vergnügen dienen soll. Und genau das ist es, was konservative Gesellschaften unerträglich finden.

  • Schayna - 10/02/2017 Antworten

    Wie gut, dass es die sogenannten Dritte Welt gibt und man sich als reicher Deuche ein Baby aus der Kiewer Biotexcom-Klinik bei Bedarf holen kann.
    Um die Motivation muss man sich nicht kümmern, selbst wenn die Frauen dort Arbeit bei einer europäischen Firma haben, werden sie dort so schlecht bezahlt, dass sie davon kaum leben können. So kommt es „uns“ zugute. Wir brauchen für ein T-Shirt nur wenige Euro auszugeben und haben dafür immer ein Ersatzteillager in petto. Wenn das Kind so perfekt ist, wie man es sich wünschte, nimmt man es gern, wenn es krank ist, kann es die Leihmutter gern behalten.
    Natürlich kann man das kontrovers diskutieren. Vorteil ist bestimmt, dass diese Frauen medizinisch versorgt werden- das können nicht viele arme Inderinnen von sich behaupten. Sie werden sicher auch mit genug Nahrung und Kleidung versorgt. Und sie bekommen Geld für eine Dienstleistung. Ich sehe da kein wirkliches Problem, wenn diese Frauen das wollen. Sie bekommen auch so viele Kinder – meist ob sie wollen oder nicht. Hier werden sie tatsächlich gefragt und vorher untersucht, ob sie das gesundheitlich können!
    Die tatsächliche Bindung zum Kind kommt je meist eh erst später nach der Geburt, nicht direkt. Wenn man sich darauf vorbereitet, sollte das auch psychologisch kein allzu großes Problem sein. Immerhin ist es ja nicht ihr erstes Kind und erst Recht kein „Wunschkind“.

  • OceanBlue - 10/02/2017 Antworten

    Behindertes Kind zurückgelassen
    Das australische Ehepaar, das das Kind mit Down-Syndrom zurückgelassen hat, gehört ins Gefängnis!
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass so viele Paare inzwischen gar nichts mehr dabei finden, die Notlage von armen Menschen (es sind ja in der Regel verheiratete, arme Frauen, die Kinder für diese Leute austragen) gnadenlos auszunutzen. Bei den Deutschen hat inzwischen die ukrainische Biotexcom-Klinik so viel Vertrauen gewonnen, dass die gar nicht nachdenken, was die durch ihre Verträge machen: Ein Kind auszutragen ist kein industrieller Fertigungsprozess!!!!! Nicht umsonst entsteht in der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind eine der stärksten Bindungen überhaupt. Ich bin selbst im Brutkasten aufgewachsen und ich weiß, welche Schäden, ich davongetragen habe, von einer nicht-existenten Bindung zu meiner (biologischen) Mutter ganz zu schweigen.
    Leute, stoppt diesen Wahnsinn!!!!!
    Pflegekinder statt In Vitro mit Leihmutter
    „Reicht“ nicht auch ein Pflegekind? Warum sind Menschen so daran interessiert, ihre Gene weiterzugeben? Stimmt, es gibt in Deutschland fast keine Kinder, die zur Adoption freigegeben werden, aber es ist genauso schön, ein Pflegekind zu haben: eben eines, das seine Herkunft kennt, dass seine leiblichen Eltern ab und zu sieht, und das genauso das Recht auf Liebe, wie ein „eigenes“ oder ein Adokind hat.
    Anstelle Frauen und ihre Not in der sogenannten „3. Welt“ auszunutzen, sollten Kinderlose sich lieber Sozialwaisen zuwenden, die brauchen auch eine Familie.
    Was auffällt: es werden in jeder Stadt Pflegeeltern gesucht, es haben aber die wenigsten Familien die Traute, sich als Familie für ein „fremdes“ Kind mit Anhang zur Verfügung zu stellen.

  • Nunya - 10/02/2017 Antworten

    Adoption wird in letzter Zeit in verschiedenen Medien zu einseitig beschrieben, meiner Meinung nach.
    Vieles, was man im Netz so liest, ist auch wahr, aber vieles sind leider auch wieder nur gängige, weitverbreitete Vorstellungen über Adoption, die auch mir als Adoptivmutter immer wieder begegnen, etwa so: Ein Adoptivkind zu bekommen ist sehr schwer, mit diesem zu leben noch viel schwerer. Und diese Vorstellungen haben doch auch wieder eine Stigmatisierung von Adoptivfamilien zur Folge! Dafür soll ich bemerken, dass die Leihmutterschaft mehr und mehr zum Trend wird. Besonders wenn man auf jedem Schritt und Tritt der ukrainischen Biotexcom-Werbung begegnet. Das finde ich sehr traurig und sogar alarmierend.
    Was oft unerwähnt bleibt: es gibt Gebiete in Deutschland, in denen tatsächlich recht viele und auch neugeborene Kinder zur Adoption freigegeben werden. Zwar haben alle diese Kinder sicher nicht die ideale Schwangerschaft und bereits eine sehr frühe Trennung erlebt, aber das heißt nicht, dass sie nicht fröhlich sein und sich „ganz normal“ entwickeln können. Sicher steht auch bei vielen Paaren der reine Kinderwunsch im Vordergrund und die Spezifika einer Adoption finden zu wenig Beachtung. Aber Paare komplett abzuschrecken, wie es m.E. der Artikel tut, ist bestimmt nicht der richtige Weg! Hätte ich den Artikel vor der Adoption unseres Kindes gelesen, hätte ich wahrscheinlich (mal wieder) ernsthaft an dem Vorhaben gezweifelt. Aber wir waren vorsichtig optimistisch (ohne Risiken auszublenden) – und sind jetzt die glücklichsten Eltern, die man sich vorstellen kann!
    Nur nochmal zum Verständnis: mein Kommentar sollte keine Werbung für Adoptionen sein. Es ist für interessierte Paare sehr wichtig zu akzeptieren, dass ein Adoptivkind etwas anderes ist als ein leibliches Kind und eine Vorgeschichte hat! Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es auch Fälle gibt, wo weder das Kind noch die Adoptiveltern (durch jahrelanges Versuchen und Warten auf das Wunschkind) ernsthaft vorgeschädigt sind.

  • Drewitt - 10/02/2017 Antworten

    Und wiedermal sollen es die Jugendämter sein …
    Ich bin selbst Adoptivmutter und kann ihnen versichern, dass wir durch unser Jugendamt in jeglicher Hinsicht sehr gut begleitet werden. Wir sind auf unserem Weg zum Adoptivkind vielen Jugendamtsmitarbeitern außerhalb unseres eigenen Jugendamtes begegnet und haben ausnahmslos keine/en kennengelernt, der/die nicht ähnlich engagiert gewesen wäre. Schwarze Schafe gibt es sicher trotzdem! (Nachdem mein Mann seine Diagnose erläutert bekommen hat, haben wir auch die Idee der Leihmutterschaft in Betracht gezogen, also der Name Biotexcom ist auch mir bekannt).
    Was wir allerdings in der Zwischenzeit festgestellt haben, ist, dass viele Adoptivfamilien auf der Suche nach der ganz normalen Familie, gar keine Begleitung durch das Jugendamt wollen und auch gar nicht darauf aufmerksam gemacht werden wollen, dass ihr Kind evt. besondere Bedürfnisse haben könnte. Sie wollen eine ganz normale Familie sein und blenden aus, dass das mit einem Adoptivkind, wie der Artikel auch recht anschaulich beschreibt, einfach nicht der Fall ist. Der Status Adoption wird eben immer noch als Makel empfunden! Dagegen können aber auch Jugendämter mit noch so hohen Qualitätsstandards nichts tun.
    Die Sorge, ob es auch in Zukunft genügend verantwortungsvolle Paare als Adoptionsbewerber geben wird, kann ich nachempfinden. Das hat m.M.n. aber weniger mit geringer Wertschätzung gegenüber Adoptiveltern zu tun, als vielmehr mit eben diesem Makel, der Adoptionen generell leider immer noch anhaftet.

  • Ry - 10/02/2017 Antworten

    Angst davor, nicht genügend …
    … verantwortungsvolle Paare zu finden? Wie wäre es denn dann, einmal die unmenschlichen Altersgrenzen aufzuheben? Es ist nun einmal so, dass die meisten Paare Adoptionen erst erwägen, wenn es mit der eigenen Fortpflanzung nicht klappt. aber mit nur 36 ist es bereits zu spät für eine Adoption. Das ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Deswegen sehe ich die Leihmutterschaft die einzige Möglichkeit für ungewollt Kinderlose überhaupt Eltern zu werden, egal wie viel Werbung die ukrainische Biotexcom-Klinik im Internet mach. Gott sei Dank, dass es solche Kliniken überhaupt gibt.
    Was wiederum die Ado angeht, die Information die ich selbst vom Jugendamt damals bekommen habe, war, dass das Alter beider Eltern zusammengerechnet nicht mehr als 70 Jahre betragen darf. Da wird es sehr schnell schwierig, wenn z.B. der Partner 10 Jahre älter ist. Die Einschränkung in Bezug auf homosexuelle Eltern find ich auch schlimm – da will ich nicht das eine gegen das andere ausspielen. Aber weshalb sollen eine 40 jährige Frau und ein 50jaehriger Mann nicht in der Lage sein, sich liebevoll eines Babies anzunehmen?
    Außerdem:
    … was heißt, niemand „muss“ sich so spät für eine Adoption entscheiden? Ich halte das bei heuteigen Erwerbsbiographien für vollkommen normal. Nur für sehr wenige Paare ist die Adoption von Anfang an eine Option, wenn sie auf biologischem Wege Kinder bekommen können. Meistens macht man sich diese Gedanken eben erst, wenn sich herausgestellt hat, dass einer der Partner unfruchtbar ist oder andere Komplikationen vorliegen. Das wiederum, findet man in der Regel erst heraus, nachdem man eine gewisse Zeit regelmäßig unverhüteten Sex hatte – und sehr viele Frauen setzen die Pille eben erst ab, wenn die Uni abgeschlossen ist, man einen verläßlichen Partner hat, und man sich beruflich einen Status erarbeitet hat, der es auch ermöglicht in Elternzeit zu gehen, ohne dass man damit beruflich gleich aufs Abstellgleis gerät. Bis all das unter Dach und Fach ist, ist man eben mindestens Mitte 30. Natürlich werden viele Frauen auch früher Mütter – aber das ist dann doch oft entweder ungeplant oder man findet den Beruf nicht so befriedigend, man möchte nicht langer warten oder man entscheidet sich auch dann für ein Kind, wenn es mit dem Partner nicht recht passt. All diese Fälle würden bei einer Adoption ja gar nicht berücksichtigt.

  • JemmaJ - 10/02/2017 Antworten

    Altersgrenze:
    Ja die Diskussion um die Altersgrenze (die übrigens von den JAs sehr unterschiedlich gehandhabt wird), die uns seinerzeits durchaus auch an der einen oder anderen Stelle einholte und die ich im Übrigen auch nicht als zeitgemäß ansehe.
    Aber mal angenommen es gäbe diese Altersempfehlung nicht! Welches Paar würde wohl für die Adoption eines Säuglings eher in Betracht gezogen werden: ein Paar mit 32 und 35 oder ein Paar mit 40 und 50 Jahren? Ich will damit nicht sagen, dass immer das jüngste Paar die besten Chancen hat, denn hierbei spielen noch viel zu viele andere Faktoren eine Rolle, aber grundsätzlich hätte es ein älteres Paar bei einer ganz normalen Säuglingsadoption doch wohl immer etwas schwerer als das besser passende Paar für eben dieses Kind angesehen zu werden.
    Kein Wunder also wenn mehrere kinderlose Deutschen im vorgeschrittenen Alter sich für die Leihmutterschaft entscheiden und dabei die ukrainische Biotexcom-Klinik auswählen statt super teure amerikanische oder britische.
    Was die Probleme mit Ado angeht: man darf eben nicht vergessen, dass Adoption ja nicht kinderlosen Paaren zum Kind verhelfen soll (übrigens ein falscher Gedanke!), sondern Kindern, die neue Eltern brauchen zu passenden Eltern!
    Dass das Alter bei der Beurteilung dessen
    … ob ein Paar geeignet ist, eine Rolle spielt, halte ich nicht für falsch – eine absolute Grenze aber schon. Ein Paar mit 32 und 35 kann, z.B. beruflich sehr großem Stress ausgesetzt sein, vielleicht müssen sie noch oft umziehen etc., während es im Leben des älteren Paares schon stabiler und routinierter zugeht, was sich auch positiv auf ein Kind auswirken kann. Ich denke, dass viele Paare zumindest einmal im Leben die Erfahrung machen wollen, ein Kind eben von Anfang an ins Leben zu begleiten. Wenn sie selbst schon einmal ein Baby hatten oder wenn es das 2. oder ein Geschwister-Adoptivkind ist, dann sieht es schon anders aus. Paare, die sich von Anfang an auch vorstellen können, ältere Kinder aufzunehmen, werden vermutlich eher Pflegeeltern als sich um Adoptivkinder zu bemühen, weil sie dann auch in Zukunft noch die Unterstützung der Jugendämter haben und bei Problemen leichter Hilfe erhalten.

  • GiGi - 10/02/2017 Antworten

    Wunschvorstellung und Wirklichkeit……….
    Ja so sieht leider die Realität aus, weil Adoption immer noch als Ersatz für ein leibliches Kind angesehen wird, das nun mal als süßes Baby ein Paar zu einer Familie macht. Aber egal ob Säugling, Kindergartenkind oder Schulkind die Gefahr der Vorbelastung und somit die Notwendigkeit zur Begleitung ist gegeben, auch wenn der Artikel diese „Gefahr“ m.M.n. vollständig überspitzt darstellt. Eine ganz „normale“ Familie wird man mit Adoptivkind aber niemals sein, egal in welchem Alter das Kind bei der Adoption ist. Das muss nicht immer mit Traumatas zusammenhängen! Es resultiert schon allein daraus, dass ein Adoptivkind eben zwei Elternpaare hat, die eine Rolle in ihrem/seinem Leben spielen. Dieser Realität stellen sich aber leider nicht alle Adoptivbewerber.
    Mein Mann und ich sind Eltern von einem Kind, das uns eine Leihmutter von der Kiewer (Ukraine) Biotexcom-Klinik geboren hat. Und wir haben nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Pflege oder Ado kam für uns nie in Frage. Die volle Unterstützung unserer Kiwu haben wir sogar nach der Geburt bekommen – psychologische wie auch rechtliche. Alles aber echt alles bis auf den Heimflug mit dem Kind ist reibungslos verlaufen!

  • shinmusashi - 10/02/2017 Antworten

    Adoption, Kurzzeitpflege und …
    …wer denkt an die Kinder? Ich bin früher auch ein Kind gewesen, das in einer fremden Familie aufwuchs. Meine leibliche Mutter war einfach nicht in der Lage für mich zu sorgen. Das wirklich Schlimme für mich war aber nicht Pflege, sondern die deutsche Wut alles mit Therapeuten einrenken zu wollen. Ich aber wollte einfach nur noch Ruhe, mehr nicht. Keine Psychologen, kein Jugendamt und erst recht keine Sozialpädagogen. Wie soll ich das erklären…nicht nur die Traumata von jungen Menschen sind häufig das Problem, sondern auch die Vorstellungen der neuen Eltern. Auch wenn viele Adoptiv- und Pflegeeltern es sicher nicht zugeben, doch man merkt als Kind recht schnell, wenn man einfach nicht den Erwartungen von Eltern entspricht. Das fängt schon bei dem Wunsch von vielen Adoptiveltern an, dass das Kind ganz normal mit anderen spielt. Anstatt ihm Zeit zu lassen auf andere zu zugehen (und damit meine ich jetzt nicht nur ein paar Wochen), wird da gedrückt und gedrängelt. Am besten setzt man sofort Pädagogen und Psychiater rein, um so richtig viel Unruhe zu stiften. Ich spreche jetzt nur aus meiner Perspektive und hoffe damit niemandem auf den Schlips zu treten. Dennoch denke ich, dass es eindeutig alleine der Fehler der Adoptiveltern ist, wenn sie sich nicht vorbereiten. Das kann ihnen einfach niemand abnehmen. Auch kein Jugendamt. Und außerdem finde ich nicht, dass die Leihmutterschaft zum Trend wird, sondern dass die langsam zu einer Alternative zur Adoption wird, die in vielen Ansichten vorteilhafter für Eltern wie auch für Kinder ist. Dabei ist aber wichtig, dass die Prozedere rechtlich gesehen legal ist und keine Schlagzeilen in Medien macht (was ich übrigens von der besagten Biotexcom-Klinik noch nie gehört oder gelesen habe) und hilft statt einem eine goldene Nase zu machen.

  • rebekka - 10/02/2017 Antworten

    Ich habe Erfahrung sowie mit der amerikanischen als auch ukrainischen Ki-Wu Behandlung gehabt. Kenne also die Sache aus dem Effeff.
    Ich bin eine Mutter von 2 wunderhübchen Knaben. Viele bevorzugen darüber zu schweigen, aber ich halte es nicht verborgen, dass meine Engelchen mithilfe der Leihmutterschaft geboren wurden. Und ich schäme mich darüber überhaupt nicht!
    Zum ersten Mal haben mein Mann und ich uns an die Reproduktionsklinik in der USA gewendet. Wir waren zwar überglücklich, dass die amerikanischen Ärzten uns geholfen haben, das Kind zu kriegen, aber ehrlich zu sagen, sollten wir alle unsere Ersparnisse dafür ausgeben. Selbstverständlich ist das Glück, eigenes Kind in die Arme zu nehmen, unschätzbar, aber als wir uns zum zweiten Mal entschieden haben, die Eltern zu werden, könnten wir uns es nicht mehr leisten.
    Zu meinem großen Erstaunen, habe ich im Internet gelesen, dass man auch in der Ukraine befruchtet werden kann. Ich habe nie gedacht, dass die Medizin in diesem Land so weit gegangen ist. Aber doch! Es hat sich herausgestellt, dass die Prozeduren der künstlichen Befrüchtung dort von hochqualifizierten Ärzten durchgefürt werden, und dass die Geburtergebnisse nach der ukrainischen Ki-Wu Behandlung sehr hoch sind. Ich kann sogar anmerken, dass die Prozedur in der Ukraine einfacher und dazu kundenfreunlicher verlief. Oder vielleich ist es nur so, weil die ukrainische Erfahrung „frischer“ ist.
    In jedem Fall bin ich sehr glücklich und bereue es überhaupt nicht, dass wir uns für Leihmutterschaft entschieden haben.
    Falls das auf natürlichem Wege nicht klappt, soll man selbst etwas unternehmen, um glücklich zu werden. Das ist bloß meine Einstellung.

  • mona lisa - 17/02/2017 Antworten

    Manchmal soll man ja sein Leben und sein Schicksal in eigene Hände nehmen. Es ist besser nicht die Gründe, die Natur vorhatte, zu suchen und sich damit hineinzufinden, sondern Auswege zu finden und fürs eigene Glück zu kämpfen. Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen, wie man ein schönes Leben ohne Kinder machen kann… Meine Tochter ist mein „Alles“, mein Lebenssinn und mein Glücksbrunnen! 🙂 Und ja, die Natur hat bei uns auch so entschieden, dass wir nicht in der Lage waren, auf dem natürlichen Weg das Kind zu bekommen. In unserem Fall war also die Fortpflanzungsmedizin, und zwar die Leihmutterschaft in der Ukraine(Biotex) behilflich gewesen. Zum Glück leben wir zu Zeiten, wenn vieles möglich und machbar ist.

    • Heike - 06/03/2017 Antworten

      Und wir warten noch auf unseren Wunder aus der Ukraine)) Sind sehr aufgeregt, bald wird unsere Leihmutter gebären)))Es bleibt sehr wenig Zeit, aber sie geht so langsam! Zwei Woche wie zwei Monate!!!
      Alles Gute für deine Familie!!

  • hildebrand - 24/02/2017 Antworten

    Unser Babywunsch wurde auch in der Ukraine in Biotex erfüllt. Die Klinik ist sehr gut ausgestattet, sehr modern und schön, dort herrscht wirklich kundenfreundliche Atmosphäre. Kann nix negatives sagen, bloß nur weiter empfehlen an die anderen Kinderwillige.

    • ruckzuck - 07/03/2017 Antworten

      Über Biotex haben wir durch eine Sendung erfahren. Zuvor hatten wir ja gar keine Ahnung, dass ein solches Verfahren wie Leihmutterschaft in der Ukraine in Anspruch genommen werden kann. Die Reportage über ein ungewollt kinderloses Paar aus Deutschland, das dank einer ukrainischen Leihmutter zum Baby verholfen wurde, hat uns zum ebensolchen Wagstück angeregt. Und diese unsere Entscheidung brachte uns das meiste Glück – unser Mäuslein, unseren Sonnenschein Emilia. Tausend Dank also an Biotex!

  • Danie - 24/02/2017 Antworten

    Zunächst haben wir ja an USA nachgedacht, aber hiesige Behandlung ist superteuer. Natürlich ist das Baby jeden Euro wert, aber wir besitzen kein Reichtum, um uns amerikanische LM leisten zu können.
    In der Ukraine ist es viel günstiger und für uns also erschwingbar. Mal sehen, was daraus wird. Wir hegen aber eine enorme Hoffnung darauf!

    • hildebrand - 01/03/2017 Antworten

      Meiner Meinung nach ist es sinnlos für die Behandlung in den USA zu überzahlen, wenn sich Dienstleistungen in der Ukraine nach Qualität überhaupt nicht unterscheiden. Ich persönlich bin mit der ukrainischen Behandlung zufrieden geblieben. Lass also alle Rücksichten fahren, entspann dich und geh einfach deinem Glück entgegen. Du wirst schon sehen, alles wird gut! Ich drücke euch die Daumen 😉

    • lili - 16/03/2017 Antworten

      wegen der Preis haben wir auch zuerst Ukraine gewählt. Aber Behandlung war super toll und alles war in Ordnung. Alles war ohne Problem. wir sind zufrieden.

  • Alma - 28/02/2017 Antworten

    Die Ukraine ist von Deutschland nicht so weit entfernt. Für uns war dies zum wichtigen Punkt gewesen. Nach den USA muss man einen weiteren Flug nehmen.

    • Elke - 06/03/2017 Antworten

      Die Preise sind auch von großer Bedeutung! Persönlich für mich) In Ukraine ist es viel billiger!

  • Danie - 01/03/2017 Antworten

    Vielleicht hast du ja Recht. Sowieso können wir uns die Behandlung in den USA nicht leisten. Deshalb kommt nur die Ukraine für uns in Frage.
    Danke dir für die Unterstützung! Ich weiß es zu schätzen!

  • Janine - 03/03/2017 Antworten

    Neulich kommen viele übernormale Ereignisse deshalb, da sich die Fortpflanzungsmedizin in Sachen der Natur einmischt. Bizarre Leistungen in diesem Bereich lassen sich ständig in Zeitungen und Sendungen sehen. Doch ich finde, in der Jagd nach den Ruhm und Profit ist es trotzdem über Humanität und Moral nicht zu vergessen!

  • astro - 06/03/2017 Antworten

    In der Leihmutterschaft besteht so ein Begriff wie Bestelleltern, von dem ich einfach „begeistert“ bin. Das Kind zu bestellen wie Pizza oder Thai… So ein Wahnsinn! In welcher Welt leben wir nun? Es tut die Seele weh…

    • Brigitte - 06/03/2017 Antworten

      In der Welt, wo kann man alles kaufen…

  • mimi - 06/03/2017 Antworten

    Meine Schwester hat dank der Eizellspende in einem ukrainischen Ki-Wu Zentrum wunderhübsche Zwillinge bekommen. Wie sie mir erzählte, verwendet man dort nur frische Eizellen, dann erstehen also mehr Chancen auf erfolgreiche Schwangerschaft.

  • Eva Maria - 07/03/2017 Antworten

    Kaum würde ich mit Begeisterung über solche naturwidrigen Verfahren wie Leihmutterschaft und Eizellspende reden. Ich betrachte dies bloß als Kinderhandel. Die Medizin ist zu einer Art Supermarkt geworden, die für alle Wünsche, sogar die wahnsinnigsten, Angebote bietet. Pure Katastrophe! So was darf nicht sein! Unter keiner Bedingung!

    • Katrin - 10/03/2017 Antworten

      Kann dir nicht zustimmen! Solche Medizin muss sein! Das ist keine Art Supermarkt, wo jeder das Kind in Besitz bekommen kann. Solche Verfahren verwendet man nur für unfruchtbare Paare, die auch ein Recht auf das Kind haben.
      Dagegen können nur diejenige sein, die schon Kinder haben. Sie können diesen Kinderwunsch einfach nicht verstehen!

  • Polarlicht - 08/03/2017 Antworten

    Heute ist die ukrainische Eizellspende recht angefragt, insbesondere unter den überreifen Damen. Ich kann ja ihre Gründe verstehen, aber ich teile sie nicht. Im gewißen Alter ist es jedoch an der Zeit, über eigene Fortpflanzung zu vergessen und keine Ausschreitungen zu begehen.

  • Flamingo - 08/03/2017 Antworten

    Viele betrachten die Verfahren der Reproduktionsmedizin als etwas Amoralisches und Unmenschliches. Die Adoption sehen sie dagegen als eine Großtat an. Die Sache liegt aber so, dass der Adoptionsvorgang in allen Ländern der Welt mit zahlreichen Komplikationen verbunden ist. Ich persönlich finde, dass jeder Mensch selbst eine Entscheidung treffen darf, wie sein Weg zum Kind aussehen wird. Und hier ist es auf die Meinungen von anderen nicht zu achten.

    • glueckspilz - 09/03/2017 Antworten

      Wir haben uns für den Weg zum Kind durch Leihmutterschaft entschieden. Stimmt, dieser Eingriff ist nicht ohne Risiken, aber wer nicht wagt, gewinnt auch nicht! Und wir haben definitiv gewonnen 🙂 Danr einer ukrainischen Leihmutter haben wir unser Mäuslein bekommen 🙂 🙂 🙂

  • Hereingeschmeckter - 08/03/2017 Antworten

    In diesem Thema gibt es zu wenig Transparenz und zu wenig Aufklärung

  • birne - 10/03/2017 Antworten

    BioTexCom Klinik ist durch verschiedene Schlagzeilen weltbekannt geworden – „65-Jährige bringt Vierlinge zur Welt“, „Eine pensionierte Pfarrerin ist zur ältesten Mutter der Schweiz dank der Eizellspende in der Ukraine geworden“, „Die unbegrenzten Möglichkeiten der Eizellspende in der Ukraine“, „Mutter werden über 70: Jetzt für alle möglich?!“

  • Frieda - 10/03/2017 Antworten

    Das Kind kurz vor der Rente… Heute ist es mit solchen Geschichten niemanden zu erstaunen. Dank den Verfahren der ausländischen Fortpflanzungsmedizin sind alle Willigen in der Lage, im Babyglück zu schwelgen, abgesehen vom Alter und gesundheitlichen Hindernissen.

  • zimtstern - 10/03/2017 Antworten

    Wenn kein anderer Ausweg bestehen würde, würde ich ja auch zur Eizellspende oder Leihmutterschaft willigen. Warum auch nicht?

    • Sommervogel - 13/03/2017 Antworten

      Da diese Verfahren moralisch nicht zulässig sind! Bestimmte Grenzen dürfen nicht aufgehoben werden!

  • Petra - 10/03/2017 Antworten

    Habe mein Wunder per Leihmutterschaft in den USA bekommen. Wenn ich nur wusste, dass es man auch in der Ukraine machen kann, würde ich mich an einer ukrainischen Klinik wenden. Wenn ich mich für das zweite Kind entscheide, versuche ich es in der Ukraine zu machen)

    • gertrude - 14/03/2017 Antworten

      Zuerst wusste ich auch nur über die USA, aber dort konnte ich nicht das machen, weil diese Leistung zu viel Geld kostet und solches Vermögen habe ich nicht. Ich habe sehr viel im Internet recherchiert und habe über einen Artikel über Leihmutterschaft in der ukrainischen Reproduktionsklinik Biotexcom gestolpert. Der Preis war ziemlich günstig und so habe ich mich entschieden in der Ukraine zu fahren und das war die beste Entscheidung in meinem Leben.

  • Monika - 11/03/2017 Antworten

    Bei meinem Mann war alles perfekt. Bei mir auf dem genetischen Niveau war alles in Ordnung, Schilddrüsenhormon – unauffällig, LH – im Normbereich, deshalb haben wir uns darauf große Hoffnung gemacht, dass es mit der Einnistung je klappt. Jedoch scheiterten alle unsere Versuche schwanger zu werden. Wir haben also Entscheidung getroffen, Eizellspende in der Ukraine in Anspruch zu nehmen, da bei alledem war mein Follikelpool fast erschöpft. Bei diesem Verfahren haben wir leider auch Pech gehabt…

    • Helga - 13/03/2017 Antworten

      Wenn eine Spendereizelle einer Frau eingenistet wird, geht die Frau Risiken ein. Bei der Empfängerin ist es so, dass offensichtlich der Körper merkt, wenn das genetische Material nicht von ihr ist, sondern von einer Fremde. Deswegen ganz oft tritt eine Schwangerschaft nicht ein oder wenn doch hat die Frau eine höhe Neigung zur Bluthochdruck Erkrankung in der Scwangerschaft.

    • johanna - 14/03/2017 Antworten

      dann können sie Leihmutterschaft probieren. Ich habe auf ihrer web-seite gelesen, dass ein Übergang zur Leihmutterschaft nach der erfolglosen Eizellspende möglich ist

  • Nora - 14/03/2017 Antworten

    Leihmutterschaftsthema ist heute überall sehbar und hörbar. USA, Ukraine, Indien sind zur Zuflucht für Kinderlosen aus ganzer Europa geworden. Aber es ist jetzt an der Zeit, diesem Wahnsinn Einhalt zu bieten. Ein vehementer Kampf damit ist dringend benötigt!

  • Elisa - 14/03/2017 Antworten

    Nach 6 Jahren von den erfolglosen Versuchen schwanger zu werden haben wir uns an die Klinik der Reproduktionsmedizin im Ausland gewendet, um Leihmutterdienste in Anspruch zu nehmen.
    Obwohl 2 Transfers schon durchgeführt wurden, hatten die beiden aber keine Schwangerschaft zur Folge. Ehrlich zu sagen ist es mir schon ängstlich zumute, doch wir wollen jetzt nicht aufgeben und haben vor, weiter für unser Glück zu kämpfen…

  • lenore - 15/03/2017 Antworten

    In den USA ist es ziemlich zu teuer, deshalb hatte ich kein Geld, um dort Leihmutterschaftsleistung zu benutzen. Dann habe ich über die Ukraine erfahren und der Preis war für mich ziemlich günstig, so konnte ich es mir leisten. in solchem Fall ist die Ukraine wirklich besser

  • thunder - 15/03/2017 Antworten

    Leihmutterschaft betrachtet ein Kind als Objekt ohne Rechte. Dabei stehen die Bedürfnisse der Erwachsenen im Mittelpunkt. Es ist einfach ein Milliardengeschäft, bei dem die Kinder zu Waren geworden sind. Es klingt recht bitterlich, aber die Tendenz ist steigend…

    • Livia - 20/03/2017 Antworten

      Die durch Leihmutterschaft geborenen Kinder nehmen hier recht große Schäden. Sie erwarten, dass sie nach der Geburt die Stimme, die Wärme und den Herzschlag der Mutter spüren, ihren Geruch wahrnehmen. Dass sie sofort getrennt werden, kann traumatisierend für sie sein!

  • Charly - 15/03/2017 Antworten

    Ungewollt Kinderlose sind richtig verzweifelte Menschen, die bereitstehen für ein Baby alles auszugeben. Was wir eben gemacht haben. Klar, ist die ausländische Ki-Wu Behandlung längst nicht billig, wir hätten aber das Zehnfache ausgegeben. Unsere Jungs sind jeden Euro wert. Für uns war also die Leihmutterschaft (die Ukraine) die beste Entscheidung. Kann kein kritisches Wort gegen dieses Verfahren sagen, obwohl mich viele bestimmt dafür mißbilligen werden. Doch jeder betrachtet die Situation aus der Froschperspektive sozusagen.

  • Tina - 16/03/2017 Antworten

    Vielleicht es wäre besser in die USA zu fahren, aber ich hab gehört, dass diese Dienstleistung dort mehr als 100.000 Euro kosten kann, für mich ist es aber zu teuer. Das Kind ist dieses Geld wert, aber leider haben wir es nicht. Meine Freundin hat mir eine ukrainische Klinik(biotexcom) empfohlen. Eine ihre Bekannte wurde dort Eizellspende durchgeführt. Und sie war mit allem zufrieden. Also wir haben diese Klinik erreicht, und unser ersten Termin ist schon hinter uns) Nun ist lange Wartezeit, es ist 5 Monate her(( Die Leihmutter wird noch nicht gefunden. Wir haben aber schon so viel Zeit auf ein Wunder gewartet und können noch warten, wenn nur alles ok wird…

    • Svea - 16/03/2017 Antworten

      Ukraine ist ein Billigziel für kinderlose Paare, die eine Leihmutter beauftragen.

      • rosa - 20/03/2017 Antworten

        Dieses Billigziel erfüllt aber den Traum kinderloser Paare. Erfolgsrate ist wirklich sehr groß, deshalb spielt hier Wirtschaftslage des Landes keine Rolle

  • Viola - 16/03/2017 Antworten

    Ukrainisches Biotexcom Zentrum kennen wir auch. Dank ihm hat unser Sohn das Licht der Welt erblickt. Dafür sind wir ukrainischen Ärzten unendlich dankbar!

  • Elenie - 17/03/2017 Antworten

    Die Natur darf wirklich durch Menschen nicht kontrolliert sein. Ob ein Kinderwunsch erfüllt werden soll oder nicht, entscheidet nur Gott und in keinem Fall die Reproduktionsmediziner. Heute herrscht aber im Bereich der Fortpflanzungsmedizin ein wirres Durcheinander…

    • Fibi - 18/03/2017 Antworten

      Dann wenn man krank ist, muss man auch zum Arzt nicht gehen, wofür überhaupt existiert die Medizin, auf alles muss nur Gottes Wille sein. Wir können leben, wie es in Mittelalter war, wenn man wegen Angina starb. Warum nicht?

    • Dana - 20/03/2017 Antworten

      Aber doch ich denke, dass die Reproduktionsmediziner dürfen einen Kinderwunsch erfüllen! Warum müssen die kinderlosen Paare leiden?

  • Antje - 17/03/2017 Antworten

    Keine Ermunterung zur Leihmutterschaft! Dieses furchtbare Verfahren der Fortpflanzungsmedizin muss dringend weltweit verboten werden. Wäre dies in allen Herren Ländern ein Tabu, würden die Leihmutterschaftsanlaufstellen keinen Profit aus dem Unglück von unfruchtbaren Menschen ziehen!

    • pfefferminz - 22/03/2017 Antworten

      So was zeigt den Egoismus und die Arroganz von vermögenden Menschen, die die Verzweiflung einer anderen Person einfach ausnutzen.

  • Alexa - 17/03/2017 Antworten

    Jeder Mensch hat das Recht darauf, glücklich zu sein. Und niemand darf sich in die Privatsphäre von anderen einmischen. Jeder entscheidet für sich selbst, wen er liebt, heiratet, wann und unter welchen Bedingungen ein Kind bekommt. Wenn der einzige Weg fürs Elternglück die Leihmutterschft ist, na dann…

  • Romy - 18/03/2017 Antworten

    Da die Möglichkeiten einer Kinderwunschbehandlung in Deutschland für uns ausgeschöpft sind, müssen wir einen Ausweg finden. Sonst werden wir nie zu den Eltern  Mit solch einer Aussicht will ich definitiv keinen Frieden schließen. Deshalb haben wir uns für eine Behandlung in einem Ki-Wu Zentrum in Kiew (die Ukraine) entscheidet. Und mir ist es ja furcht egal, was die anderen sagen würden. Es ist mein Leben und meine Entscheidung.

  • De Palma - 19/03/2017 Antworten

    Jedes fünfte Ehepaar in der Welt hat die Probleme mit der Konzeption oder mit dem Kindaustragen. Uglaublich!!!

  • Ivy - 21/03/2017 Antworten

    Ist es etwa nicht schön,wenn eine Frau einem verzweifelten Paar zu ihrem so langersehnten Kind verhilft?

    • Naomi - 21/03/2017 Antworten

      Frauen, die sich als die Leihmütter anbieten, tun das vor allem wegen des Geldes!

      • lidia - 25/03/2017 Antworten

        Ja, das ist bekannt, alle bekommen, was sie wollen. Das Paar bekommt das Kind und Leihmutter Geld. Sie kann auch das nicht kostenlos machen. Sie wollen auch diesen Paaren helfen, aber natürlich müssen sie Geldbelohnung bekommen

    • Selma - 21/03/2017 Antworten

      Wäre dann die Leihmutter so etwas wie eine Patentante?! 😉

      • Svenja - 21/03/2017 Antworten

        Unsere ukrainische Leihmutter Aljona ist zum Familienmitglied geworden. Sie hat uns so einen riesig großen Gefallen getan. Dank ihr ist unsere Familie vollständig und glücklich gewesen. Deswegen entschließen wir unsere Lebenswege zu verbinden, und die gemeinsame Mutterschaft bewusst zu leben. Wir halten ja Kontakt und hoffen mal sie irgendwann bei uns willkommen zu heißen.

        • Annette - 21/03/2017 Antworten

          Echt? tolll!!

        • Liv - 22/03/2017 Antworten

          Wir haben ja auch ein Glück mit der Leihmutter gehabt. Bessere LM kann man sich überhaupt nicht wünschen! 🙂 Sie hat so ein positives Lebensgefühl und dies hat sie ja auch unserer Tochter weitergegeben, während ihres Aufenthalts so zu sagen im Bauch dieser großartigen Frau spürte bestimmt unsere Kleine all die Positivität. Ich werde immer der Svjetlana (unsere liebe Leihmutter)unendlich dankbar sein, da sie neun Monate lang so gut auf unser Engelchen aufpasste.

  • Selma - 22/03/2017 Antworten

    Wenn die Reproduktionsmedizin ins Spiel so zu sagen kommt, entsteht die Gefahr ausgenutzt oder enttäuscht zu werden. Die Erfolgsaussichten sind leider alles andere als rosig…

  • Lana - 23/03/2017 Antworten

    Betreffs der Leihmutterschaft hat die Ukraine maximal ausgeglichene und loyale Gesetzgebung.

    • Kati - 30/03/2017 Antworten

      Die Patientenanzahl aus der ganzen Welt, die in die Ukraine – insbesondere nach Kiew fahren, um Eizellspende oder Leihmutterschaft in Anspruch zu nehmen, vergrößert sich mit jedem Jahr. In internationalen Massenmedien treten immer mehr Artikel, Fernsehsendungen und Reportagen an. An thematischen Foren ist es immer öfter Tipps zu treffen, sich für die ukrainische Behandlung zu entscheiden. Europäer ändern ja ihre gewöhnliche, oft ziemlich negative Meinung über die Ukraine und dortige Medizin. Da heute ist es ein recht gute Geburtsergebnisse dank der ukrainischen Eizellspende und Leihmutterschaft zu beobachten. Deshalb erstaunt mich die Tatsache, dass sich Tausende von Europäern an ukrainische Fortpflanzungsmedizin wenden.

  • keinohrhase - 23/03/2017 Antworten

    Es stimmt. In den USA sind die Gesetze diesbezüglich zwar deutlich, aber übermäßig loyal zu den Gebärinnen. Zum Beispiel im Laufe der Schwangerschaft ist die Leihmutter berechtigt, von den künftigen Eltern alles Beliebige zu verlangen, und oft wird es zur wirklichen Erpressung. Die Chantage kann sogar nach der Geburt des Kindes weiter bestehen, da laut dem Gesetz von den USA darf die Leihmutter mit dem von ihr geborenen Kind Kontakt halten.

  • blumbum - 23/03/2017 Antworten

    Eizellspende sollte möglich sein, wie die Samenspende für zeugungsunfähige Männer. Leihmutterschaft nicht, weil es die Frauen, die das Baby austragen zu sehr belastet.

    • Hunger - 24/03/2017 Antworten

      Die Aufhebung des Verbots der Eizellspende im Embryonenschutzgesetz wäre besser.

      • lisel - 28/03/2017 Antworten

        Man wird es in d vllt nie machen. Dieses Gesetzt ist zu streng und jetzt sieht Regierung keine große Notwendigkeit, um das zu machen, obwohl es schon so viele unfruchtbare Paare gibt. Ich verstehe, warum Leihmutterschaft verboten ist, aber mit der Eizellspende steht die Sache etwas anders. Eizellspende sollte wirklich erlaubt sein.

  • glückliche Mutti - 23/03/2017 Antworten

    Außerdem sind Dienstleistungen in den USA am höchsten in der ganzen Welt und beträgt etwa
    150 000$. Ziemliches Vermögen… Und noch dazu gibt´s die Extrazahlungen – für den Kaiserschnitt, Kosten für die Behandlung und Wiederherstellung der Leihmutter, sogar für die Unterkunft und Nahrung… Da wir uns solch eine luxuriöse Behandlung nicht leisten könnten, nahmen wir ein ukrainisches Ki-Wu Zentrum Biotex in Anspruch. Die Kosten für Dienstleistungen sind viel niedriger, die Qualität entspricht jedoch einem recht hohen Niveau. Wir sind zufrieden geblieben, übrigens damit, dass unser Kinderwunsch wurde dort nun endlich erfüllt.

  • miki - 27/03/2017 Antworten

    Meine Mutter hat auf den Video-Bericht zum Thema Leihmutterschaft und Eizellspende angestoßen. Und nun will sie nach der Ukraine fahren. Ich verstehe ihren Kinderwunsch nicht( Sie ist schon 46. „Wenn eine 65-Jährige die Kinder gebären kann, dann ich bin noch nicht zu alt für ein Kind“ sagt sie. Wahnsinn!

    • bubble16 - 28/03/2017 Antworten

      Ich finde, dass sie diesen Kinderwunsch schon lange hatte und es war nict eine plötzliche wahnsinnige Entscheidung. Sie hat nur Möglichkeit gesehen ihren Wunsch zu erfüllen. Aber in der wirklichkeit ist sie nicht so alt, natürlich für die Fertilitätsalter ein wenig zu spät, aber mit der EZS kann sie ihren Traum erfüllen.

    • Kris - 29/03/2017 Antworten

      Ich verstehe auch nicht, warum Frauen Ü45, die schon Kinder haben, noch ein Kind wollen. Das ist schon zu spät. Ich verzweifele, dass sie genug Kraft und Gesundheit noch hat, um dieses Kind zu erziehen. Ich denke mit 46 nochmal Mutter werden ist mehr als egoistisch, vielleicht solltet sie sich einen Hund holen oder neue Hobbys anfangen.

  • Alice - 28/03/2017 Antworten

    Wir haben unser Kind durch Leihmutterschaft in den USA bekommen. Das Kind hat uns sehr viel gekostet, wir mussten sogar unsere Autos verkaufen. Aber das lohnte sich. Wir wollen nun das 2. Kind, aber haben kaum Geld für amerikanische Leihmutterschaft. Ukraine hat hier einen Vorteil. Die Preise sind günstiger. Hoffe, dass der Preis kein Wert der Medizin ist.

    • sophie - 29/03/2017 Antworten

      Wir haben auch darauf Hoffnung gelegt und jetzt bereuen wir nicht. Wir haben einen sehr langen Weg durchgegangen, so vieles versucht, es war so viele ärztliche Behandlung und Untersuchungen und alles ohne Erfolg. Für die USA hatten wir kein Geld und so haben wir entschieden in der Ukraine unser Glück ausprobiert. Nach so vielen Jahren haben wir nur 6 Monate in der Schlange gewartet und endlich Erfolg

  • Elfe - 28/03/2017 Antworten

    Befruchtung mit eigenen Eizellen, älter als 45 Jahre, führt nie zu einer Schwangerschaft. Hier wäre es möglich nur durch die Eizellspende das Glück zu versuchen. Es kommt aber darauf an, ob diese Option zum Erfolg führt oder bloß Enttäuschung bringt. Sogar die Reproduktionsmedizin ist nicht allmächtig. Man braucht sich also darin nicht sehr große Hoffnung legen.

    • Annabell - 28/03/2017 Antworten

      Die Statistik betreffs Erfolgsgeburten von gesunden Kindern mittels einer Spendereizelle ist sehr aussichtsreich – ab 50 bis 70% nach dem ersten Versuch. So hohe Ergebnisse gewährleisten selbstverständlich die vollkommene Gesundheit und das junge Alter der Spenderinnen.

    • miranda19 - 29/03/2017 Antworten

      In solchem Fall kann man Leihmutterscaft versuchen. Wenn es mit dem ICSI und EZS nicht klappt, dann ist es für sie auch eine Möglichkeit Kind zu bekommen, besonders in solchem Alter.

  • Flora - 30/03/2017 Antworten

    Is es wirklich so einfach, sich mit dem Gedanken abzufinden, dass dass eine fremde Frau neun Monate lang dein Baby unter dem Herz trägt und alle, mit der Schwangerschaft und Entbindung verbundene Aspekte erlebt?

    • Cara - 30/03/2017 Antworten

      Ich denke, dass die Eltern auf die Leihmutter bestimmt eifersüchtig sind, nachdem sie ihre Dienste in Anspruch genommen haben. Die biologische Mutter quält sich gewiß mit dem Gedanken, dass sich die Leihmutter ans Baby gewöhnen wird, und vielleicht ist diese Frau mehr Mutter für dieses Kind als sie, und vielleicht bekommt der Kleine etwas von der Leihmutter…

      • Jill - 30/03/2017 Antworten

        Bestimmt kriegt etwas das Baby von einer Frau, die es austrägt – Hormone, Vitamine, Nahrung, aber nicht mehr als das.

  • Mili - 30/03/2017 Antworten

    Denke die Ukraine hat die amerikanische Reproduktologie nur über den Preis übergetroffen. Im Übrigen ist die amerikanische Medizin vielleicht weit besser als ukrainische. Als Beweis könnte vielleicht das Land im Ganzen sein. Die Ukraine ist ein sehr armes Land, wo den Arztberuf gehört zu den niedrig entlohnten Jobs. Und folglich könnte die Medizin dort auf keinen Fall qualitativ hochwertig sein.

    • Piopiep - 30/03/2017 Antworten

      Vielleicht hast du Recht. Aber du hast einen Moment nicht beachtet. Ärzte verdienen niedrigen Lohn in staatlichen Kliniken, andersrum in privaten verdient man genug Geld. Und diese Reproduktionskliniken gehörten gerade zu den privaten. Also hier kann man nichts Deutliches über die Qualität in solchen Kliniken sagen.

  • peggy - 30/03/2017 Antworten

    Wenn die Preisen in der Ukraine so hoch war, wie in den USA, würde ich mein Kind nie bekommen, oder müsste noch sehr lange warten. Ich hatte natürlich Angst, dass Medizinniveau schlechter sein kann, aber alle meine Ängste waren unnötig. Ich bin jezuz wirklicjh glücklich

  • Clara - 31/03/2017 Antworten

    Kann aber die Leihmutter ihre Meinung nach der Geburt des Kindes ändern und es nicht abzugeben???

    • Liv - 31/03/2017 Antworten

      In diesem Zusammenhang soll man daran erinnern, dass falls man das Program in der anerkannten Klinik, die auf der gesetzmäßigen Basis arbeitet, durchführt, werden keine Probleme mit der Leihmutter entstehen, da eine erfolgreiche Durchführung des Programms in Interessen der Klinik liegt. Das Kind nimmt man von der Leihmutter kurz nach der Entbindung weg und damit werden alle Kontakte zwischen ihnen ausgeschlossen.

  • hilda - 31/03/2017 Antworten

    Die Preisen in den USA sind zu hoch und nicht jeder kann es sich leisten. es ist schon ein bisschen übertragen. Es scheint so, dass man dort denkt, dass nur Reiche Probleme mit der Fertilität haben. Wenn ich unfruchtbar wäre und die USA wäre nur einzige Variante, dann würde ich kinderlos bleiben

  • Asne - 02/04/2017 Antworten

    Solange es Angebot und Nachfrage gibt, wird es Leihmutterschaft geben. Es ist wie mit der Prostitution. Man kann sie moralisch verwerflich finden, aber solange es Frauen gibt, die bereit sind, ihren Körper zu verkaufen und Männer, die bereit sind, die „Ware“ zu kaufen, wird es sie geben. Ob verboten oder nicht. Freiwilligkeit vorausgesetzt.

    Bei den ganzen Diskussionen sollte man nicht vergessen, dass auch osteuropäischen Frauen in der Lage sind logisch zu denken, zu handeln, die Konsequenzen ihres Handels bewusst zu sein und freie Entscheidungen zu treffen. Allzu gerne werden sie als unmündige ausgebeutete Opfer dargestellt, fast dazu gezwungen. So ist es nicht. Die Frauen wissen um die Verantwortung und bekommen schließlich viel Geld für Ihre Dienste.

    Ich persönlich finde, dass wenn zwei sich einig sind, dann hat ein dritter mit seiner moralischen Vorstellungen nichts zu suchen. Wobei für mich persönlich eine Leihmutterschaft nicht in Frage käme.

  • Trictrac - 02/04/2017 Antworten

    Wir haben nur ein Kind (aus meiner ersten Ehe), und sie fragt immer nach Geschwistern oder vermisst welche. Leider, klappt es bei uns mir der Schwangerschaft auf natürlichem Wege nicht. Deswegen bleibt uns (auf Empfehlung meiner Ärztin) die EZS-Möglichkeit übrig. Wir über zwar weiter fleißig, haben aber bei derselben Klinik wie du schon angefragt. 2 Geschwisterchen können wir meiner Tochter zwar nicht schenken, aber eins wünschen wir uns so gerne!
    Neulich waren wir ein Wochenende im Hotel, in einem Zimmer. Meine Freundin mit 3 Kindern, meinte, dass sie nicht zu fünft in einem Hotelzimmer übernachten könnten, da 3 Beistellbetten nicht Standard ist. Sie kennt unsere KiWu Geschichte mit den ICSIs, darüber haben wir uns kennengelernt. Sie und ihr Mann sind leichte KiWu Fälle gewesen. Mit ihr tausche ich mich offen aus über das Thema. Und sie teilt mir immer mal die Vorteile eines Einzelkindes mit.

    Wenn man einige Einzelkind Mütter näher kennen lernt, erfährt man oft, dass es nicht freiwillig ist. Eine Bekannte ist 15 Jahre jünger als ich, die wird aufgrund ihres jungen Alters seit Jahren immer nach einem Geschwisterchen gefragt. Leider mussten ihr bei der Geburt die Gebärmutter oder die Eierstöcke entfernt werden, neulich meinte sie mal, dass sie lieber endlich Mitte 40 wäre, damit keiner mehr fragt und in ihrem Umfeld das Kinderkriegen nachlässt… Ob dies für sie eine Lösung wäre? Ich sehe öfter die Werbung von der ukrainischen Biotexcom-Klinik im Netz. Ob dies für uns eine Lösung wäre.

  • Cosme - 02/04/2017 Antworten

    So… ob dies für uns eine Lösung wäre, ein Geschwisterchen vom Biotexcom-Zentrum zu holen….. ich komm mir sowas von doof vor aber ich glaub ich kann nicht anders. Ich dachte es ist wirklich mein größter Wunsch.. ich stelle aber zunehmend fest das es mein größter Wunsch ist meine Kinder aufwachsen zu sehe
    Es kann so viel passieren…Grad in der nächsten SS. Deshalb wurde ja auch die Sterilisation gemacht. Ich ertappe mich dabei wie ich meine Kinder ansehe und denke wie schlimm es für sie wäre, wenn ich auf einmal weg wäre. Zumal alle 4 richtigen Mamakinder sind. Es kann immer was passieren, aber ich will es nicht einfach so in Kauf nehmen sie zu Halbwaisen zu machen, nur um mir einen Wunsch zu erfüllen. Sie sind doch eh schon viel zu früh mit einem großen Verlust konfrontiert worden. Vielleicht ist es einfach besser mir mit meiner verrückten Bande ein glückliches Leben zu ermöglichen. Es kann natürlich gut gehen.
    Vielleicht aber auch nicht und dann müssen 2 Mädchen und 2 Jungs ohne Mama klar kommen. Das kann ich doch nicht so einfach verantworten. Ich kann deshalb schon nicht mehr schlafen. Ich denke ich hab doch eigentlich wahnsinniges Glück 4.gesunde Kinder zu haben. Warum soll ich das aufs Spiel setzen? Das kann ich nicht. Dafür liebe ich meine Familie zu sehr. Ich will doch noch so viel mit meinen Kindern. Meinem Mann erleben.
    Ich denke, dass ich eine Endscheidung getroffen habe. Eine Endscheidung für meine Kinder und gegen ein neues Baby. Ich weiß nur jetzt nicht, wie das ist…muss ich wohl das Geld für die Medis zurückzahlen?
    Ihr haltet mich jetzt bestimmt für dämlich… Ich mich auch, glaub. Mir aber die Angst meine Kinder allein zu lassen ist zu groß.
    Das Einzige, was uns jetzt bleibt, ist wahrscheinlich die Leihmutterschaft. Mein Mann kann das nicht aushalten, wie ich mich damit beim Versuchen quäle, Abschied von meinem Kinderwunsch zu nehmen. Der hat mir vorgeschlagen, es zu versuchen.

  • Flux - 02/04/2017 Antworten

    Wäre das nur so einfach: es gibt so viele Kinder im Kinderheim, nehmen wir uns eins und damit ist unser Problem mit der Kinderlosigkeit gelost. Weißt du zufällig warum hat sich in den letzten 20 Jahren die Zahl der Adoptionen in Deutschland insgesamt mehr als halbiert? Im Jahr 2012 kam es in Deutschland nur noch zu 3.886 Adoptionen. Ich bin kein Soziologe, aber wenn man bedenkt, dass für das ganze Land in der Regel weniger als 1.000 Kinder und Jugendliche jährlich für eine Adoption vorgemerkt sind. Damit kommen in Deutschland auf ein Kind rund zehn Bewerber. Und die Wartezeit für die Paare, die sich für eine Adoption bewerben, drei bis fünf Jahren beträgt. Krass! Habe ich gleich gesagt, als wir an die Adoption-Möglichkeit gedacht haben. Dabei sind aber die heutigen Bedingungen bei weitem nicht so kompliziert als früher! Ursprünglich diente die Adoption Kinderlosen zur Beschaffung eines Erbens beziehungsweise zur Daseinssicherung im Alter. Dementsprechend war ursprünglich ein Mindestalter der Adoptiveltern von über 50 Jahren vorgesehen. Dieses Alter wurde aber sukzessive weiter abgesenkt bis auf den aktuellen Stand von 25 Jahre. Mit der Möglichkeit der Minderjährigen-Adoption und dem damit einhergehenden Erwerb der vollen Stellung als eheliches Kind auf allen Rechtsgebieten wurde die Grundlage für den gegenwärtigen status quo gelegt. Ausländische minderjährige Kinder beispielsweise erhalten dadurch die deutsche Staatsangehörigkeit wie ihre adoptierenden Eltern. Im Jahr 2004 wurden diese Möglichkeiten auch auf gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ausgedehnt.
    Wenn man sich heute bedenkt, was das alles früher verboten und unmöglich war, und was noch verkompliziert geblieben ist. Also wir haben die Adoptionsmöglichkeit verworfen und den Leihmutterschaft-Weg genommen. Dies ist unsere Wahl. Und nicht aus psychologischen Gründen, sondern aus ganz praktischen. Ich bin mir sicher, dass ein adoptiertes Kind wir als unser eigenes hätten lieben können, aber jetzt frohen uns jetzt auf unsere ukrainischen Zwillinge. Die sollen im Dezember zur Welt kommen.

  • Oribus - 02/04/2017 Antworten

    Als ein kinderloses Paar ein Kind in Deutschland zu bekommen ist alles andere als einfach, das stimmt. Und wenn die Möglichkeit mit der Leihmutterschaft absolut verboten ist, heißt das nicht, dass die andere Möglichkeit, nämlich der Adoption, mit menschlichen Kräften zu bewältigen ist. Obwohl die Bedingungen tatsächlich humaner geworden sind (jetzt ist es sogar erlaubt gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften Kinder zu adoptieren), trotzdem bleiben es noch so viele amtlichen und bürokratischen Hürden zu nehmen: In Deutschland nehmen die Jugendämter die Aufgabe der Adoptionsvermittlung wahr. Sie überprüfen die Eignung der Bewerber für eine Adoption. Dabei werden im Wesentlichen die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Wohnsituation und bestimmte psychologische Eignungskriterien, wie beispielsweise die Stabilität der Partnerschaft, überprüft. Darüber hinaus müssen Bewerber ein polizeiliches Führungs- und ein Gesundheitszeugnis beibringen. Kinder können in Deutschland von ihren Eltern frühestens acht Wochen nach der Geburt zur Adoption freigegeben werden. Hierzu bedarf es einer notariellen Einwilligungserklärung. Liegt diese vor, kann eine Adoption nicht mehr rückgängig gemacht werden. Auch das Kind muss einer Adoption zustimmen. Bei unter 14jährigen geschieht dies durch den bestellten Vormund beziehungsweise bei Amtsvormundschaft durch das entsprechende Jugendamt. Bei groben Verstößen gegen die elterlichen Pflichten kann ein Betreuungsgericht die Möglichkeit einer Adoption auch ohne elterliche Einwilligung beschließen. Diese Ausnahme griff in den letzten Jahren allerdings lediglich bei nur knapp fünf Prozent der Adoptionen. Bei der Adoption von Minderjährigen unterscheidet der Gesetzgeber die sogenannte Inkognito-Adoption, sowie die halboffene und offene Adoption. Die Inkognito-Adoption sieht einen einseitigen Schutz der Adoptivfamilie insbesondere vor dem Zugriff durch die biologischen Eltern vor, um so eine Störung der Beziehungen des Kindes zu seinen Adoptiveltern zu vermeiden. Diese Form der Adoption findet allerdings kaum noch statt, höchstens in den Fällen, in denen die leiblichen Eltern insgesamt anonym geblieben sind, weil die Kinder anonym zur Welt gebracht oder in eine sogenannte „Babyklappe“ gelegt wurden. Letztendlich haben adoptierte Kinder spätestens ab dem 16. Lebensjahr das Recht auf Einsicht ihrer Geburtsunterlagen und damit auf alle Fälle den Namen der leiblichen Mutter zu erfahren. Bei halboffenen Adoptionen besteht der mittelbare Kontakt zwischen Kind und leiblichen Eltern beispielsweise in Briefform über die vermittelnden Stellen beziehungsweise Jugendämter, während bei der offenen Adoption unmittelbarer Kontakt zwischen leiblichen Eltern und Adoptiveltern sowie dem entsprechenden Kind existiert. Die häufigste Art der Adoption in Deutschland ist aber nach wie vor die Stiefkindadoption. Sie machen rund die Hälfte der Adoptionen aus. Dabei ist der Annehmende mit einem leiblichen Elternteil des zu adoptierenden Kindes verheiratet. Auch hierzu ist allerdings die Zustimmung beider leiblicher Elternteile notwendig. Der einfachste, nicht aber unbedingt der schnellste Weg, sich den Kinderwunsch doch noch erfüllen zu können, ist die Auslandsadoption. In einigen Ländern fordern die dortigen Behörden einen schriftlichen Nachweis zur rechtlichen Adoptionsfähigkeit ein. Dieser kann bei der Bundeszentrale für Auslandsadoption beantragt werden. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine Eignungsbescheinigung, sondern nur um eine Bestätigung, dass die beantragenden Personen die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen.
    Ich weiß, dass der Wille Berge versetzen kann, aber ich habe keine Lust und Laune Berge zu versetzen. Wir denken auch an die Leihmutterschaft in Kiew. Dieser Weg scheint uns einfach nicht so steinig und düster.

  • Gaigne - 02/04/2017 Antworten

    Tja, warum finden sich immer weniger Freiwillige, Kinder zu adoptieren, obwohl das in Deutschland erlaubt ist, und die Anzahl diejenigen, die im Ausland eine Leihmutter beauftragen, steigt. Die zweite Möglichkeit, die dazu auch teuerer ist als die erste, gewinnt langsam aber unaufhörlich an Popularität. Obwohl in diesem Fall muss berücksichtigt werden, dass die gesetzliche Situation von den deutschen Gerichten sehr strikt durchgeführt wird. Es häufen sich die familiengerichtlichen Urteile, die hierzu klare Aussagen treffen. Insbesondere muss beachtet werden, dass ausländische Verträge, ausländische Urkunden über die Elternschaft der so genannten Sorgeeltern und andere denkbare Dokumente im Zweifel von deutschen Gerichten nicht anerkannt werden.
    Es muss also tatsächlich davon ausgegangen werden, dass die genetische Mutter nur dann eine rechtliche Mutter werden kann, wenn einer Adoption nach deutschem Recht möglich ist und durchgeführt wird. Es wird also notwendig sein, dass eingangs geschilderte Adoptionsverfahren zu durchlaufen.
    Selbstverständlich besteht darüber hinaus das große Risiko, dass die austragende Mutter mitwirken muss. Sofern sich diese an eine mögliche Leihmuttervereinbarung nicht hält, gibt es nach deutschem Recht keinerlei Möglichkeit, die genetische Mutter zur rechtlichen Mutter zu machen. Denn die Zustimmung der Mutter zur Adoption ist wie gesagt Voraussetzung nach deutschem Recht.
    Es ist nicht schlecht, das zu wissen, bevor ihr euch auf die Suche nach einer passenden Leihmutter z.B. in der Ukraine macht

  • Bourry111 - 02/04/2017 Antworten

    Sind hier alle Anhänger der Leihmutterschaft? denn ich bin auch eine 😀 Und auch aus gar keinen psychologischen Gründen, Prinzipien oder Überzeugungen. Aus Erfahrungen 😉 Zwar nicht aus eigenen, aber hautnah miterlebten: Wir sind in der Familie zwei kinderlose Schwester. Die eine, also meine Schwester, hat bereits ein Kind von einer Leihmutter bei der Biotexcom-Klinik in Kiew bekommen. Und wir mit meinem Mann planen gerade unsere Reise, um unseren Traum, ein Kind zu bekommen, zu verwirklichen. Nach dem hier im Forum so viele Sachen über mögliche rechtliche und behördliche Komplikationen berichtet und gewarnt wurde, wollte ich mal zur Abwechslung 😀 was optimistische über die Möglichkeit der Leihmutterschaft schreiben. Nämlich das, was ich selber bezeugen kann: Es mag in vielen Fällen problemlos funktionieren!!!! dann ist man allerdings zum einen auf die Kooperation der austragenden Mutter und die Mitarbeit der ausländischen Behörden angewiesen sowie, was die deutschen Stellen betrifft, auf sehr viel Glück.
    Also viel Glück für alle, die die LM-Möglichkeit wählen!

    • lena - 05/04/2017 Antworten

      Überall, in jedem Bereich gebt es irgendwelche Probleme, immer gut kann es nicht gehen. Aber in solchem Fall ist es schneller Einzelfälle, als Stabilität. Manchmal kann man in Schwierigkeiten geraten, aber alle Probleme sind lösbar

  • Nicnocque - 02/04/2017 Antworten

    Ich finde, der Staat Deutschland muss hier klar differenzieren zwischen Leihmutterschaft als Geldmacherei und was man jetzt schon im Bereich der Repromedizin gesetzlich zu regeln braucht, damit man nicht als hoffnungslos retrograd in Europa angesehen wird (ist das nicht lächerlich, eigene Bürger in die Ukraine zu schicken, weil man dort ohne geringste gesetzliche Probleme in solchen Kiwu –Zentren wie Biotexcom Hilfe bekommt?). Je länger sich die Geschichte heraus zögert desto schlimmer für alle Kinderlosen in D.
    Zum Nachdenken:
    1. Deutschland ist das Land mit der geringsten Geburtenrate in ganz Europa (http://www.welt.de/politi…).
    2. Deutsche Gesetze schützen Eizellen und ungeborenes Leben, aber was ist mit den Kindern, die nun geboren sind?
    3. Wie soll sich jemand, der keine Probleme hatte, Kinder zu bekommen in jemanden hinein versetzen dessen sehnlichster Wunsch ein Kind ist?
    Ein Baby darf keine Ware sein, klar.
    Organe aber auch nicht, könnte man sagen. Dennoch gibt es in letzterem Fall juristische Regelungen, die eine Organspende prinzipiell zulassen (auch eine Lebendspende).
    Wenn sie also wollten, dann würden unsere Herren Juristen doch auch für die Leihmutterschaft einen modus vivendi finden.

  • Infinitum - 03/04/2017 Antworten

    Frauen seien keine Gebärmaschinen, Kinder keine Handelsware. Weder der Körper der Frau, noch die Geburt eines Kindes könnten in Form von Produktion und Warenaustausch gehandelt werde, ohne dass dabei die Rechte des Einzelnen grob verletzt würden.

    • atlantic - 24/04/2017 Antworten

      Eine Leihmutter erhält nämlich nur Geld, wenn sie ein gesundes Kind abliefert. Und erfahrungsgemäß, das wissen wir aus der Medizin, verlaufen 80 Prozent der künstlichen Befruchtungen erfolglos. Für Kummer ist das Geschäft mit den Leihmüttern deshalb „Ausbeutung pur“.

  • Frieden - 03/04/2017 Antworten

    Wie weit darf man gehen, um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen? Nicht alles, was medizinisch machbar ist, ist auch richtig.

    • Peter - 05/04/2017 Antworten

      Man muss alle mögliche und unmögliche Chance benutzen um einen Kinderwunsch zu erfüllen. Wer keine Kinder hat, hat Wesentliches verpasst.

      • Joseph - 24/04/2017 Antworten

        Glück kann man nicht kaufen, heißt es, wahre Liebe auch nicht. Das habe ich viel mal gehört und in den Büchern gelesen. Aber das ist nicht wahr. Heute kann man Glück und auch Liebe mit Hilfe einer Leihmutterschaft kaufen!

  • diana - 05/04/2017 Antworten

    Es existiert kein „richtig“ und kein „falsch“. Es ist nur in unserem Bewusstsein. Was ein als total falsch findet, kann ein andere als richtig betrachten. Das hängt von jeder einzelnen ab und niemand kann diese Paare beurteilen, dass sie Fortpflanzungsmedizin benutzt haben, um Kind zu bekommen.

  • Lene - 05/04/2017 Antworten

    Heute liegt so ein Lebensmodel vor, das die Ki-Wu Unternehmen, gefällt: erst die Karriere, dann die Familie. Da die Fruchtbarkeit nimmt selbstverständlich mit den Jahren ab, sind dann die Frauen ja nicht in der Lage schwanger zu werden und als Folge wenden sich an die ausländischen Zentren, die sich mit solchen Verfahren wie Eizellspende und Leihmutterschaft beschäftigen.

    • Sabine - 11/04/2017 Antworten

      Bei mir war meine Karriere auch an erster Stelle. Ich konnte mich überhaupt als Mutter nicht vorstellen. Aber jetzt bin ich 41, und habe fast alles erreicht. Nur ein richtiger Mann und auch ein Kind fehlen mir an Glück. Ich wollte eine Samenspende durchführen lassen, meine Eizellen aber hatten sehr schlechte Qualität, deshalb brauchte ich noch eine Eizellspende auch. Dafür flog ich nach der Ukraine, und nach 2 Versuchen wurde ich schwanger! Nun bin ich in 34 SSW und warte auf mein Wunder!

  • Feuervogel - 05/04/2017 Antworten

    Ich wollte ja immer ein Kind, doch bisher fehlte mir dazu ein kleines Detail – der richtige Mann. Ich verstehe ja, dass ich bei weitem nicht mehr jung bin und je länger ich warte, desto wahrscheinlicher ist es, die Gelegenheit zu verpassen. Ich habe also entschlossen, mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und per Eizellspende in der Ukraine ein Baby zu bekommen. Und ich kümmere mich überhaupt nicht darum, wie mein Umfeld auf meinen Plan reagieren wird. Es ist mein Leben und ich darf es so gestalten, wie es mir beliebt.

    • Helga - 10/04/2017 Antworten

      Warum denn per Eizellspende? Wenn du allein bist, bedeutet das nicht dass du eine Eizellspende brauchst, vielleicht eine Samenspende ist dir nötig um das Kind zu bekommen, oder?

    • tinnnaaaa - 11/04/2017 Antworten

      Warum dann EzS, wenn dir ein Mann fehlt? Du brauchst schneller eine Spermaspende, als EZS. Wie ich verstanden habe, ist es mit dir alles in Ordnung und du kannst das Kind gebären und austragen

  • Anny - 05/04/2017 Antworten

    In unserem Zeitalter ist es möglich geworden, die Natur auszutricksen und die Unfruchtbarkeit der Frau in vielen Jahren zu verlängern –den Kinderwunsch einfach aufs Eis legen, nämlich die Eizellen einfrieren zu lassen. Eine tolle Möglichkeit, die Fertilität der Frau ein bißchen nach hinten zu schieben, oder?

    • Tina - 10/04/2017 Antworten

      Das ist wirklich eine tolle Möglichkeit, besonders in unserem Zeitalter, wenn viele Frauen arbeiten müssen und zudem sind Ausbildung und Karriere von großer Bedeutung. Nicht jede Frau will ein Kind bis 30, und später kann sie diese Möglichkeit wegen der Gesundheit nicht mehr haben. Und mit gefrorenen Eizellen konnte sie sogar mit 40 noch eigene gesunde Kinder haben. Also, eine gute Option, meiner Meinung nach.

  • Charlot - 06/04/2017 Antworten

    Obwohl ich vom Gedanke an der Eizellspende zunächst auch kaum begeistert war, musste ich mich jedoch damit versöhnen. Sonst hätte ich nie die Möglichkeit gehabt, mein Baby auf den Arm zu nehmen.

    • carla - 11/04/2017 Antworten

      EZS ist nicht so schlecht. Das ist dieselbe wie Spermaspende.

  • Stefan - 06/04/2017 Antworten

    Laut dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation sind 7,5 Millionen Frauen unfruchtbar. Jedes fünfte Ehepaar in der Welt hat die Probleme mit der Konzeption oder mit dem Kindaustragen. Die Zahl der ausländischen Patienten in den ukrainischen Kliniken der Reproduktionsmedizin erhöht sich auf 25% pro Jahr.

    So viele Paare könnten kinderlos bleiben, wenn nur Reproduktionskliniken nicht wären..
    Das ist traurig, dass die Zahl von unfruchtbaren Paaren steigt…

    • marta - 11/04/2017 Antworten

      Die Kliniken können diesen Paaren helfen, deshalb sehe ich keinen Grund, warum so viele Menschen dagegen sind. Viele brauchen jetzt die Hilfe der Reproduktionmedizin, sie ist jetzt eine Notwendigkeit und nicht die Grille der Reiche

  • sabrina - 09/04/2017 Antworten

    Ich bin schwanger – was kommt in den nächsten zwei Monaten alles auf mich zu?

    Ich brauche dringend eine Adoptivfamilie für mein Baby

    ( maria20171911@outlook.com )

  • Bob - 10/04/2017 Antworten

    In der Ukraine ist Leihmutterschaft nur für heterosexuelle Eltern erlaubt. Also, für uns kommt die Ukraine nicht in Frage. Wir müssen nach Kalifornien fliegen. Wenn es in der Ukraine auch für homosexuelle Paare möglich wäre, dann würden wir besser Ukraine wählen, weil es günstiger und auch nicht fern von Deutschland ist.

    • caroline - 16/04/2017 Antworten

      Ja, in der Ukraine ist es gesetzlich verboten

  • Pauline - 11/04/2017 Antworten

    Eine Adoption ist sicherlich ganz was Schönes. Einem elternlosen Kind ein Zuhause zu geben muss ganz was Besonderes sein.

    • poline - 16/04/2017 Antworten

      Es wäre auch schön, wenn dieses Verfahren nicht so viel Zeit und Geduld brauchen würde. Es scheint mir, dass es schneller wird in der Ukraine zu fahren und dort ein Kind bekommen als es per Adoption schaffen

    • Michaela - 19/04/2017 Antworten

      Ich aber hätte gerne eine Leihmutterschaft als Adoption. Es wäre besser ein biologisches Kind zu bekommen als ein fremdes

  • Anna - 11/04/2017 Antworten

    Leihmutter wird häufig empfohlen, keine Bezihungen zum Kind aufzubauen, um sich selbst zu schützen. Die Folgen dieser Missachtung für das Kind werden grob unterschätzt und vollständig ignoriert. Leihmutterschaft verhindert die vorgeburtliche Mutter-Kind-Interaktion, die für eine gesunde Entwicklung notwendig ist. Die Bedürfnisse des Kindes nach Austausch und Beziehung werden vollständig verleugnet.

    • veronika - 12/04/2017 Antworten

      Ich verstehe überhaupt nicht wofür einige Eltern dem Kind von Leihmutter erzählen wollen. Das kann ein wirklicher Stress für das Kind sein. Ok, wenn dann später das Kind auch die Hilfe der Reproduktionsklinik brauchen wird, dann kann man es erzählen, aber ohne Notwendigkeit finde ich man muss es nicht machen, das ist nicht unbedingt.

      • himbeere - 19/04/2017 Antworten

        Einverstanden. Ich würde besser das nicht kennen

  • Lucy - 11/04/2017 Antworten

    Viele durch eine Leihmutter geborene Kinder werden nicht mal über ihre Herkunft informiert und bekommen keine Chance, Leihmutter, Eizellspenderin, Geschwister kennenzulernen. Kinder werden damit vorsätzlich ihrer Wurzeln beraubt.

    • jesicca - 12/04/2017 Antworten

      Aber mit der Leihmutter haben sie keine genetische Verbindung. Sie trägt das Kind aus, aber genetisch ist es nur mit den Eltern verbunden und nicht mit der Leihmutter

      • andrea - 17/04/2017 Antworten

        Ich bin mit dir völlig einverstanden. Es klingt doch grausam, aber du hast Recht. Die Leihmütter schließen den Vertrag, also es ist nur ihre Arbeit. Und noch ich finde, dass es nicht so gut für Kind sein kann

      • pixie - 19/04/2017 Antworten

        JA, aber während der SS entsteht eine Verbindung zwischen Mutter und dem Kind sogar wenn sie genetisch nicht verbunden sind. Sie trät es unter ihrem Herz, fühlt seine Bewegungen und es hört ihre Stimme. Das ist sehr egoistisch sie zu trennen

  • adela - 17/04/2017 Antworten

    Zuerst habe ich nur die USA in Anspruch genommen. Ehrlich gesagt, hatte ich Angst vor der Ukraine. Die Wirtschaftslage ist immer instabil. Aber einen Sommer habe ich eine Reise in Kiew unternommen und alles war in Ordnung, in der Stadt ist ziemlich ruhig und so habe ich mich entschieden in der Ukraine zu versuchen. Noch der Preis in den USA war für uns sehr teuer und wir müssten viel Geld sparen. Also, die Ukraine war wirklich die beste Variante

    • Stella - 19/04/2017 Antworten

      Stimmt ja, für die Behandlung in den USA muss man ein ganzes Vermögen ausgeben. Wozu aber sich auf den Kopf zu stellen, wenn dieselbe Dienstleistungen vom desgleichen Qualitätsniveau, doch zum recht niedrigeren Preis, in der Ukraine in Anspruch genommen werden können.

      • karina - 20/04/2017 Antworten

        Einstimmen. Leistungsniveau ist gleich in beiden Ländern und in beiden Fällen bekommt man so ersehnendes Kind bekommt.

  • Marisa - 19/04/2017 Antworten

    Koste es, was es wolle. Die Hauptsache, unser Kinderwunsch ginge mal endlich in Erfüllung!

    • isolde - 20/04/2017 Antworten

      Man muss aber auch das geld für Schwangerschafrzeit sparen und nicht alles aufgeben, bevor es geboren wird. Natürlich es lohnt sich, aber wenn es günstiger Möglichkeit existiert, dann warum nicht

  • rosina - 19/04/2017 Antworten

    Ich habe sehr viel nach KiWu Kliniken gesucht und natürlich die erste Stelle haben die USA genommen. sehr lange habe ich über die Ukraine nichts gewusst. Aber dann habe ich zufälligerweise die ukrainische Reproduktionsklinik gefunden. Und das war für mich sehr günstig, weil die USA zu teuer für mich ist. Und jetzt freue ich mich sehr darüber, dass ich diese Klinik gefunden habe. wie ein Geschenk vom Himmel

  • janine - 20/04/2017 Antworten

    Da wir selbst von der ungewollten Kinderlosigkeit betroffen sind und deshalb auch den Weg ins Ausland gefunden haben, sind wir für ein klares JA zur Fortpflanzungsmedizin in Spanien!

  • regine - 20/04/2017 Antworten

    Der Abschied vom Kinderwunsch ist eine der schlimmsten Phasen im Leben. Die paare mit dem unerfüllten Kinderwunsch sind tief verletzt! Sie haben in der Kinderwunschphase so viel Leid auf sich genommen. Es schmerzt sie, kein eigenes Kind haben zu können – sowohl seelisch, aber auch körperlich. Besonders betroffen sind Frauen, besonders was das körperliche Leiden betrifft…

    • Schneeglöckchen - 20/04/2017 Antworten

      Viele Frauen sehen die Schuld an einer ausbleibenden Schwangerschaft zunächst nur bei sich selbst. Auch die daraus resultierende Unsicherheit, Unzufriedenheit und Sorge scheint zunächst nur sie zu betreffen. Dabei übersehen sie oft, dass das Ausbleiben einer Schwangerschaft auch den Partner belastet – Männer zeigen es nur anders oder verbergen es besser.

  • klin - 20/04/2017 Antworten

    Nach dem Blick in die Basis der ukrainischen Einzelspenderinnen kann man wirklich behaupten, dass es wirklich die Website von „Miss Ukraine“ ist. Schöne, junge, akademisch gebildete Frauen, die viele interessanten Hobbys pflegen.

    Ich verzweifele, dass es wahr ist.

  • Alexander - 20/04/2017 Antworten

    Denn medizinische Fortschritte erlauben dem Menschen, in immer mehr Bereichen Herrgott zu spielen.
    Auch in der Fortpflanzungsmedizin werden Visionen Realität. Künstliche Befruchtung gehört inzwischen zum Alltag in vielen Industrieländern. Doch das ist noch lange nicht das Ende. So ist und wird möglich, Erbgut zielgerichtet zu verändern. Eine Vermeidung genetischer Defekte rückt damit genauso in den Bereich des Möglichen wie das Klonen von Menschen.

    • Sofia - 20/04/2017 Antworten

      Das ist aber gut, dass der Mensch selbst über seine Zukunft verfügen kann und hat eine Möglichkeit ein Kind trotz der Unfruchtbarkeit zu bekommen

      • Giulia - 25/04/2017 Antworten

        Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Manchmal ist es ja viel besser auf den Wunder nicht zu warten, sondern bloß selbst fürs eigene Glück zu sorgen.

  • Lotte - 21/04/2017 Antworten

    Es gibt ja nicht so viele Länder, wo die Leihmutterschaft vom Gesetz erlaubt ist. Jedenfalls haben wir uns für die Behandlung in den USA entschieden. Auf Empfehlung unserer Freunden wendeten wir uns an eine Klinik mit recht gutem Ruf. Die Behandlung dort ist ja gar nicht so günstig, aber um unseren Wunsch nach dem Baby endlich mal in Erfüllung zu bringen und die beliebigen Risikos allerdings zu vermeiden, sind wir bereit so viel Geld wie bloß benötigt wäre auszugeben.

  • Elis - 21/04/2017 Antworten

    Ich habe gar kein Verständnis dafür! Kaufhandel mit den Kindern??? Das ist doch zu arg!!!

    • viktoria - 24/04/2017 Antworten

      Die Welt wird verrückt. Alles wird heute wie eine Ware. Leute haben jetzt keine werte. Alles kann man kaufen und verkaufen

  • Hortensie - 21/04/2017 Antworten

    Leider scheint sich im Bereich der Reproduktionsmedizin ein ökonomisiertes Verhalten durchzusetzen, das darauf keinen Wert mehr legt. Jeder ist sich selbst der Nächste. Irres Verhalten irgendwie, es geht ja immerhin um Familien.

    • Sonnenblick - 24/04/2017 Antworten

      Nicht usonst ja die Leihmutterschaft und die Eizellspende in Deutschland unter Strafe gestellt. Doch manschen scheint es gar kein Hemmnis zu sein. Bedauerlicherweise ist heute ein bitterliches Durcheinander in unserer Gesellschaft zu beobachten…

      • nightfall - 24/04/2017 Antworten

        Die Realität ist aber auch, dass schon jetzt jedes dritte Paar in Deutschland medizinische Hilfe bei der Zeugung des Nachwuchses braucht, doch nicht jede Behandlung führt auch zum Kinderwunsch. Die Leihmutterschaft oder die Eizellenspende ist für viele Paare die letzte Hoffnung auf ein Kind.

        • ameise - 24/04/2017 Antworten

          Wie viele deutsche Paare diesen Weg gehen, ist ja nicht bekannt. Denn wer ihn wählt, schweigt meist darüber. Aus Scham und Furcht, dass die Kinder ihnen später weggenommen werden könnten.

        • blumenkranz - 28/04/2017 Antworten

          Ja, klar. Es ist schon Realität und ohne Reproduktionskliniken können wir schon nicht mehr leben.

      • Amilia - 25/04/2017 Antworten

        Die Gesellschaft hat sich verändert. Familiensituationen haben sich verändert. Heute gibt es viele Themen, bei denen das Recht nicht auf der Höhe der Zeit ist.

  • Ace - 23/04/2017 Antworten

    Was die Natur umsonst anbietet, ist es hier viel zu teuer zu bezahlen. Und ich meine bloß Geld…

  • atlantic - 24/04/2017 Antworten

    In den USA kostet das Komplettpaket Kind rund 100.000 Dollar. Ein stolzer Preis, hinter dem aber auch neun Monate Arbeit, viele medizinische Untersuchungen und das Regeln vieler juristischer Formalitäten stecken. Die Leihmutter selbst bekommt zwischen 10 und 30 Prozent der Summe. Das entspricht etwa einem Jahresgehalt, umgerechnet auf den Lebensstandard des jeweiligen Landes. Deshalb geht es in Staaten, die nicht eben zu den Hochlohnländern gehören, auch weitaus billiger: Mit ukrainischer Geburtshilfe kostet ein Kind etwa 30.000 Dollar und sogar nur 5.000 bis 10.000 Dollar, wenn die austragende Mutter in Thailand oder Indien wohnt. Gerade die Tiefstpreise, mit denen asiatische Vermittler zuletzt auf den Markt preschten, haben dafür gesorgt, dass ein massenhafter Leihmutter-Tourismus eingesetzt hat.

  • valerie - 24/04/2017 Antworten

    meiner Meinung nach muss man alles rechtzeitig machen und nicht über 40 erst an Kindern denken, dann hat man weniger Probleme mit der Fertilität. Natürlich sind die Menschen, die nicht wegen des Alters probleme haben und nur diejenige hilfe brauchen und können die Leistungen der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen

    • catharina - 25/04/2017 Antworten

      Kinder bedeuten Verantwortung, eine große Verantwortund und alle wollen diese Verantwortung nach hinten wie möglich zu schieben und folglich haben wir diese Fertilitätsprobleme

      • lily - 28/04/2017 Antworten

        Ja, genau und als Folge denkt man erst am Kind nur mt 40. Es ist aber schon nicht so produktive Fertilitätsalter.

        • Mett - 10/05/2017 Antworten

          Die Leute warten einfach zu lange mit dem Kinderkriegen, irgendwann klappt es dann einfach nicht mehr.

  • lizard - 28/04/2017 Antworten

    Die Reproduktionsmedizin in den USA ist unbegründet zu teuer. Obwohl Kinder preislos sind, können sich nicht alle die Leihmutter aus den Staaten leisten. Wir, zum Beispiel, sind keine reichen Menschen, doch die Leihmutterschaft war für uns die alle letzte Möglichkeit. Da ich meinen Kinderwunsch nicht einfach abtreiben konnte, sollten wir nach dem Ausweg suchen. Und wer sucht, der findet! Für uns sind die Ukraine und hiesige Reproduktionsmedizin zum rettenden Strohhalm geworden…

    • zitrus - 10/05/2017 Antworten

      „unbegründet zu teuer“

      unbegruendet??!!?!?!!?! Und was, deiner Meinung nach, soll ein Kind kosten?!!?

  • Lotus - 28/04/2017 Antworten

    Kind – eine Frage des Geldes… Graus!!!

    • bird - 28/04/2017 Antworten

      Das käufliche Elternglück…

    • Paul - 10/05/2017 Antworten

      Nur reiche können sich ein Kind leisten…

  • Rosa - 04/05/2017 Antworten

    In Colorado werden Zwillinge von einer Leihmutter geboren, ein US-Gericht bescheinigt einem deutschen Paar die rechtliche Elternschaft. Doch das OLG Braunschweig erkennt die Entscheidung nicht an – wegen Unvereinbarkeit mit deutschem Recht.

  • Rosa - 05/05/2017 Antworten

    In Colorado werden Zwillinge von einer Leihmutter geboren, ein US-Gericht bescheinigt einem deutschen Paar die rechtliche Elternschaft. Doch das OLG Braunschweig erkennt die Entscheidung nicht an – wegen Unvereinbarkeit mit deutschem Recht.

    http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-braunschweig-1uf8313-leihmutterschaft-usa-deutsches-paar-keine-rechtlichen-eltern/

  • elisa - 06/05/2017 Antworten

    Sogar für Europäer ist der Preis wirklich zu teuer und ich kann mir vorstellen, wie es mit anderen ist. Natürlich Kinderglück ist unschätzbar, aber man muss dann nicht in Armut stecken sein. In der Ukraine ist es jetzt günstiger.

  • Geigerin - 07/05/2017 Antworten

    Ich finde, Leihmutterschaft in der Ukraine ist keine gute Idee. Wenn sich doch an solchen ernsthaften Schritt zu wagen, besser wäre es jedoch eine Wahl zugunsten der USA zu treffen.

    • Alba - 11/05/2017 Antworten

      Nicht jeder kann sich eine Leihmutterschaft in den USA leisten. Wir konnten auch nicht. Also, vor 3 Jahren suchten wir nach einer Agentur in der Ukraine, und sind uns an Biotexcom gestoßen. Dank dieser Klinik wurde unser Traum verwirklicht!

  • marcia - 08/05/2017 Antworten

    Na ja, meine Schwester ist seit kurzem nach der Ki-Wu Behandlung in der Ukraine heim gekehrt.
    Die Hoffnung war groß, wie auch die Enttäuschung danach. 5 mißlungenen Versuche… Es wird hier viel versprochen, doch im Ergebnis bekommt man nur Enttäuschung und Quälerei 🙁

  • Karla - 09/05/2017 Antworten

    Ganz oft haben die Ehepaare wirklich keine andere Gelegenheit zu den Eltern zu werden, als Eizellspende oder Leihmutterschaft in Kauf zu nehmen. Wäre dies nicht der Fall, würden sie auf Lebzeiten ungewollt kinderlos 🙁

  • Idie - 09/05/2017 Antworten

    Über diese ukrainische Biotexcom Klinik habe ich eine Erwähnung im Andreas Bernard´s Buch „Kinder machen“ getroffen. Ehrlich zu sagen war ich zunächst recht erstaunt, dass die Fortpflanzungsmedizin in solch einem Land wie die Ukraine so fortschreitend ist!

  • david - 09/05/2017 Antworten

    Im Frühsommer 2016 kamen wir zu einem Erstgespräch nach Kiew und hatten sofort das Gefühl ernst genommen zu werden, nachdem bei meiner Frau schon zweimal die künstliche Befruchtung mit einem negativen Ergebnis in Spanien durchgelaufen wurde. Für uns kam nur die Möglichkeit mit den fremden Eizellen in Frage. Wir ließen alle Untersuchungen durchführen, einen Teil brachten wir schon von anderen Ärzten mit. Uns wurde gesagt, dass es große Chance für uns gab schwanger zu werden und wir haben uns für einen weiteren Versuch, aber nun in der Ukraine in Biotexcom entschieden. Im Juni ging es dann los. Und am Anfang des Septembers war meine Frau schwanger geworden. Das Biotexcom-Team ist sehr nett, eine ganz stressfreie Behandlung. Alles in allen kann man die Klinik bestens empfehlen. Vielen Dank an das ganze Biotexcom-Team!

  • Linde - 10/05/2017 Antworten

    Leihmutterschaft war für uns zur letzten Chance. Bevor wir eine Entscheidung trafen, dieses Verfahren in Anspruch zu nehmen, hatten wir 6 erfolglosen IVFs in einem berlinischen Ki-Wu Zentrum gehabt.
    Ich finde, dass alle Menschen das Recht aufs Elternglück haben sollen. Und wenn es auf dem natürlichen Weg nicht klappt, ist man berechtigt sich an die Fortpflanzungsmedizin zu wenden. Warum auch nicht?

    • klaudia - 10/05/2017 Antworten

      Einstimmen. Wenn Möglichkeit ist, dann muss man sie unbedingt benutzen. Es kommt nicht in Frage. Die Kinder sind ein wirklicher Schatz und wenn man einen starken Kinderwunsch hat, muss er verwirklicht weden.

  • intruder - 11/05/2017 Antworten

    Man sollte nicht den Fehler begehen – gewollt oder ungewollt – jeden medizinischen Fortschritt blind zu bejubeln. Man sollte sich vielmehr fragen, ob dieser Fortschritt auch ethisch vertretbar ist.

    • Wanda - 12/05/2017 Antworten

      Was ist hier unethisch? Dass man endlich das eigene Kind bekommt? Für diese Paare ist es ein echtes Glück. Es macht die unfruchtbaren Paare glücklich, es kann nicht unmoralisch sein

  • Juls - 11/05/2017 Antworten

    Eltern sollten ein Kind grundsätzlich als die Frucht ihrer Liebe betrachten und nicht als ein Produkt, das mithilfe medizinischer Technik hergestellt werden kann.

    • Witta - 12/05/2017 Antworten

      Ich finde, dass solche Eltern ihr Kind als Frucht der Liebe betrachten. Wenn sie nur etwas Künstliches wollten, dann könnten sie einfach einen Roboter kaufen oder so was. Die Frau kann das Kind nicht austragen und nur deshalb benutzt man diese Leistung, aber sie lieben es, weil sie dieses Kind so sehr wollten und sehnen danach

  • Zitrone - 12/05/2017 Antworten

    Mit der Reproduktionsmedizin greift man massiv in die Natur ein. Dürfen wir das?

    • Ylvi - 12/05/2017 Antworten

      Es ist ein urmenschliches Bedürfnis, die Natur zu zähmen. Wenn man der Meinung ist, alles müsse natürlich ablaufen, dann muss man auch gegen das Impfen und die Organspende sein.

    • Gabi - 15/05/2017 Antworten

      Dieses Verfahren stört aber Ökologie nicht. Es macht nichts Schreckliches für die Natur. Die Menschen machen schlimmere Dinge gegen Natur, als Leihmutterschaft

  • weide - 14/05/2017 Antworten

    Die Leihmutter sollte keine Frau sein, die man anonym bucht, sondern jemand, mit dem das Paar Kontakt hält.

    • Dagmar - 16/05/2017 Antworten

      Nicht jede Bekannte erklärt sich bereit dazu zu sein. Deshalb gibt es solche Kliniken, wo sofort diese Frauen sind

  • Kittie - 15/05/2017 Antworten

    Die In-vitro-Fertilisation ist mit so großen Belastungen verbunden, aber die Ärzte in den reproduktionsmedizinischen Zentren werben immer mit dem Bild glücklicher Eltern, die ein gesundes Kind mit nach Hause nehmen. Das ist allerdings nur in einem Viertel der Fälle zutreffend. Alle anderen nehmen oft jahrelange Mühen auf sich – und haben am Ende kein Kind. Das sind diejenigen, die den größten Schaden haben, weil ihr Selbstwertgefühl doppelt unter dieser Situation leidet.

    • Corina - 16/05/2017 Antworten

      Aber hier geht es nicht um IVF, sondern um EZS und Leihmutterschaft. Und was EZS betrifft, klappt es in meisten Fällen.
      Und wenn über die Bilder sprechen, dann kann man auch die Werbung mcdonalds nehmen, alle sind so glücklich und essen dieses Fettreichessen, warum dann zeigt man keine Bilder, wo die Kinder mit Adipositas dargestellt sind

  • Dora - 16/05/2017 Antworten

    Fakt ist, bei allem Unbehagen: Nach Schätzungen reisen jährlich rund 10.000 Deutsche ins Ausland, um sich die Kinderwunsch-Behandlung zu kaufen, die sie hier, in Deutschland, nicht bekommen können. Und Tendenz ist steigend.

  • livie - 16/05/2017 Antworten

    Verzweifelte kinderlose Paare sind häufig bereit, Grenzen zu überschreiten, wenn sie nach kurzer, erfolgloser Behandlung an Reproduktions-Zentren weitergeleitet werden. Vielfach werden dabei die diagnostischen Möglichkeiten auch in Bezug auf den Lebenskontext („Lifestyle“) und mögliche organische Auswirkungen nicht hinreichend angewandt.

  • Isebärin - 18/05/2017 Antworten

    Für viele sind die Entwicklungen der Fortpflanzungsmedizin alles andere als ein Fortschritt. Sie werden als unmoralische Option abgelehnt. Für andere sind sie eine unverzichtbare wissenschaftliche Weiterentwicklung, um Erbkrankheiten einzudämmen und kinderlose Paare glücklich zu machen. Für alle sind die Alchemie des ewigen Lebens und eben auch die Möglichkeiten, Kinder ohne Sex zu zeugen, ethisch-moralische Grundsatzthemen von steigender Relevanz. Wie weit soll und darf oder muss die Wissenschaft gehen, wo sind die Grenzen?

  • Annette - 18/05/2017 Antworten

    Die Wartezeit in den USA ist viel zu lang. Ich bin aber nicht mehr so jung, meine biologische Uhr tickt, und zwar abschreckend schnell und laut… Ich habe also keine Möglichkeit, mir bei der Frage des Kinderkriegens Zeit zu nehmen. Wir haben also eine Entscheidung für die Ukraine getroffen. Hoffentlich wird unser Traum dort jedoch in Erfüllung gehen!

  • eternity - 23/05/2017 Antworten

    Bei einer Leihmutterschaft erhält die Leihmutter für Schwangerschaft und Geburt ein stattliches Honorar. In den USA sind sechsstellige Dollar-Summen normal. Vielen deutschen Babytouristen ist das zu teuer. Ihr Weg führt sie deswegen immer häufiger in die Ukraine. Hier ist ein Leihmutter-Baby schon ab 30.000 Euro zu haben. Die Frauen selbst bekommen davon häufig nur einen Bruchteil – etwa 10.000 Euro. Für viele der Frauen ist eine Leihmutterschaft aber der einzige legale Weg um an Geld zum Beispiel für Wohneigentum zu kommen.

  • agnes - 23/05/2017 Antworten

    Leihmutterschaft ist Kinderhandel für Wohlhabende…

    • melany - 23/05/2017 Antworten

      Du hast ja Recht. Wenn sich jemand eine Eizelle kaufen und über eine Leihmutter ein Kind kaufen kann, dann ist dies Kinderhandel in scheinbar legaler Form.

  • Kornelia - 24/05/2017 Antworten

    Nicht jeder Kinderwunsch lässt sich auch verwirklichen. Viele Paare versuchen intensiv und mit Hilfe verschiedener Methoden, schwanger zu werden – und haben doch keinen Erfolg. Irgendwann kommt für die meisten von ihnen der Punkt, an dem sie aus dem ewigen Kreislauf aus Warten, Hoffen und Enttäuschung ausbrechen möchten. Wann dieser Punkt erreicht ist, ist eine sehr individuelle Entscheidung…

  • Diana - 24/05/2017 Antworten

    Es gibt aber keine Garantie für den Erfolg einer Kinderwunschbehandlung. Aufgrund der intensiven Forschung auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin und der Entwicklung neuer Verfahren sind die Schwangerschafts-Chancen, auch im Hinblick auf das Alter der Frauen, heute aber deutlich höher als noch vor zehn Jahren. Entscheidend sind eine frühzeitige Abklärung oder Vorsorge, sowie eine individuell abgestimmte Therapie.

  • katze - 25/05/2017 Antworten

    Leihmutterschaft ist ein ziemlich kaltes Geschäft!

  • stern - 25/05/2017 Antworten

    Was unterscheidet Leihmutterschaft noch vom Kauf eines Autos, wenn ein Kind bestellt, bezahlt und abgeholt wird? Die Antwort ist einfach: Nichts.

  • borrasca - 26/05/2017 Antworten

    Ob ein Leihmutterschaftsdeal die Ausnutzung einer wirtschaftlichen Notlage ist, wird vor allem in ganzer Welt kontrovers diskutiert. Kritiker sagen, die Frauen würden zu Produktionsmaschinen degradiert, man spricht von «baby farming». Die psychischen Folgen für die meist jungen Mütter seien nicht absehbar. Befürworter hingegen begrüssen, dass dank der Leihmutterschaft unfruchtbare oder homosexuelle Paare das Kinderglück erleben dürfen und die Leihmütter nicht nur finanziell, sondern auch emotional profitieren.

  • Alice#im#Wunderland - 26/05/2017 Antworten

    In amerikanischen Talkshows erzählen glückliche Leihmütter, dass sie einzig aus Nächstenliebe für eine andere Frau ein Baby austragen und auch noch nach der Geburt einen engen Kontakt zu den Kindern pflegen. Seit Hollywoodstars ihre Kinder von Leihmüttern gebären lassen, ist das «baby business» in den USA weitgehend salonfähig. Man geht davon aus, dass es heute gegen 500 Agenturen im Land gibt.

  • Leni - 30/05/2017 Antworten

    Die Schattenseiten der vielgepriesenen Globalisierung. Was es nicht alles gibt….

  • Jolina - 30/05/2017 Antworten

    Nach Auffassung des Gerichts sind die in Deutschland geltenden Bestimmungen zum Themenbereich der Reproduktionsmedizin im besonderen Maße an dem Kindeswohl orientiert. Erkennbar wolle der deutsche Gesetzgeber den Schutz der Frauen und der gezeugten Kinder vor kommerziellem Handel und vertraglich vereinbarten Leihmutterschaften vor die Wünsche der Eltern stellen, die eine Leihmutterschaft beauftragen. Damit widerspreche solch eine vertraglich vereinbarte Leihmutterschaft im Ausland dem hier geltenden Schutzgedanken.

  • Ina - 31/05/2017 Antworten

    Wir haben uns dafür entschieden, unseren Kinderwunsch mit Hilfe einer ukrainischen Leihmutter zu erfüllen. Wegen einer Krebserkrankung musste mir die Gebärmutter entfernt werden, deshalb kann ich keine eigenen Kinder zur Welt bringen. Moralische Skrupel hatten wir nicht. Die Erfüllung unseres Kinderwunsches war uns wichtiger als die Einhaltung deutscher Gesetze.

  • Igel - 31/05/2017 Antworten

    Sicher bieten sich die Frauen als Leihmütter nicht aus Freude den Menschen zu helfen an, aber es besteht für sie kein Zwang

  • leila - 31/05/2017 Antworten

    Was ist mit den Muttergefühlen der austragenden Frau? Die meisten Leihmütter tun es für Geld, aus finanzieller Not heraus. Und was ist mit den Kindern? Nicht zuletzt die Geschichten von Baby Gammy, dessen biologische Eltern den kleinen Jungen bei der Leihmutter in Thailand zurückließen, weil er mit dem Downsyndrom auf die Welt kam, hat gezeigt, wie weitreichend die Folgen für Leihmütter und Kinder sein können.

  • louise - 01/06/2017 Antworten

    Die neuen reproduktionsmedizinischen Techniken haben erhebliche Auswirkungen auf das Rechtssystem und die Gesellschaft: Die klassische Familie – Frau und Mann, verheiratet, mit leiblichen Kindern – ist nur noch eine Möglichkeit unter vielen…

  • nadja - 01/06/2017 Antworten

    Wenn Deutschland im Bereich der Fortpflanzungsmedizin so meinungsstark ist, ist es ja toll, dass so ein Land wie Ukraine besteht, wo vieles möglich und machbar ist. Für die Unfruchtbaren ist die Ukraine wirklich zur rettenden Hand.

  • Irena - 01/06/2017 Antworten

    Medizin hat schon keine Grenzen. Man macht aus allem Geschäft. Moral ist verstorben

  • sunny - 06/06/2017 Antworten

    Der Wunsch ein Kind zu haben… Das ist mein Ziel, das ist mein Fokus! Deshalb mache ich das auch, tue alles für das große Ziel…

  • narzissin - 06/06/2017 Antworten

    Ein Mensch wird durch Befruchtung hergestellt. Es kommt zum Kinderwunschtourismus. Immer später Kinder bekommen, immer gesünderer… Superoptimales Kind durch Baby-Selektion. Meiner Ansicht nach keine schöne Zukunftsvision, sondern ein Schreckensszenario…

  • rainbow - 06/06/2017 Antworten

    Und wie weit darf man gehen, um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen?

    • Riana - 17/06/2017 Antworten

      Ich denke, man muss alles Mögliches machen um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen. Wenn es möglich ist dann muss man es benutzen. Einige Methoden sind unethisch, egoistisch und unmoralisch. Aber ein Kind per Leihmutterschaft zu bekommen, ist nicht das Schlimmste, was kann noch sein.

  • Merie - 07/06/2017 Antworten

    Hier soll man das Risiko nehmen oder die Chance wird verloren.

  • lia - 07/06/2017 Antworten

    Ukraine ist ein Dorado der Leihmutterschaft… Der Zulauf ist ja enorm. Entsetzliche Realität 🙁

    • Luna - 09/06/2017 Antworten

      Ja, bitterliche aber die Wahrheit – weltweit werden Zeugung und Geburt zunehmend entkoppelt von der Natur und zu einer komerziellen Technologie gemacht

  • Marit - 09/06/2017 Antworten

    Viele Frauen fühlen sich aus finanzieller Not gezwungen, ihren Körper als Gebärmaschine zu verkaufen. Die Frauen sind oft unter Zugzwang – sie haben selbst kranke Kinder oder wollen ihren Kindern eine Schulausbildung ermöglichen. Die Kernfrage ist, ob der wunsch nach einem Kind mehr Gewicht haben darf als die Würde eines anderen Menschen, in diesem Fall dieser Frauen.

  • mia-martina - 12/06/2017 Antworten

    Die Ukraine hat die amerikanische Reprudoktologie übetroffen… So ein Quatsch! Niemals wird sie es tun

    • sandra - 14/06/2017 Antworten

      Denke sie hat das schon getan!
      Reprudoktologie ist schon in der Ukraine ein großes und erfolgreiches Geschäft. Viele Paare bevorzugen die Ukraine als die USA, da es billiger ist. Wozu muss man doppelt so hoch zahlen?

    • Timo - 16/06/2017 Antworten

      In der Ukraine dürfen die homosexuellen Paare eine Leihmutterschaft nicht in Kauf nehmen.

  • Fia - 13/06/2017 Antworten

    Die Ukraine ist das Land mit der maximal ausgeglichenen Gesetzgebung. Hierzulande wird das Kind mit einem Elternteil (dem Vater) genetisch verwandt. Diesem Prinzip zufolge werden die Papiere für das Kind ausgestellt. Das Leihmutterschaftsprogramm kostet in der Ukraine ab 30 000 Euro. Aber im Vergleich zu den USA sind die Risiken (u.a. der Kaiserschnitt), die Unterkunft, die Nahrung, der Transfer, einer Dolmetscher usw. im Preis inbegriffen. Das Prozedere der Ausfertigung von Papieren für das Kind ist ziemlich einfach: für die meisten Länder wird der Pass für das Kind in der Ukraine ausgestellt, in manchen Fällen ist es nötig, die Papiere im Lad, aus welchem die Kunden stammen, zu errichten. Die Wartezeit verfließt ganz schnell dank der guten Kombination «Bedarf-Angebot» – die durchschnittliche Wartezeit ist vom einen Monat bis zum Halbjahr.

  • Nora - 14/06/2017 Antworten

    NEIN der Leihmutterschaft! Kinder sollen nicht zu kaufen sein! Das biologische Schicksall soll von Menschen einfach akzeptiert werden. Eine andere Frau ausbeuten, um sich glücklich zu machen – es ist echt unmenschlich!

    • David - 17/06/2017 Antworten

      Aber diese Frau macht das freiwillig, das ist keine Ausbeutung. Sie bekommt Geld dafür, das sie wirklich braucht und kann es selbst nicht verdienen. Einige Frauen „leihen“ ihr Bauch nicht einmal und das nur bestätigt, dass es nicht so schmerzhaft für sie ist.

  • rosso - 15/06/2017 Antworten

    Im Fall der Entstehung von Streitigkeiten schließt die amerikanische Gesetzgebung den Bitten und Forderungen der Leihmutter an. Manchmal geht es um die Zeit für die Wiederherstellung und die Entlassung, manchmal um die erhobenen von der Leihmutter Rechte auf das Kind. Auf jeden Fall werden Sie der Rechtsverzögerung begegnen. Aber hier ist es sich daran zu erinnern: die Leihmutter hat das Recht auf das Kind. Und falls ihr Wunsch das Baby zu behalten sehr groß wäre, wird sie es schaffen.

  • Mats - 15/06/2017 Antworten

    Rechtlich und ethisch umstritten ist dann Unfruchtbarkeit. Meine Frau produzierte keine eigenen Eizellen, deswegen nutzten wir eine andere Möglichkeit – Eizellspende im Ausland. Die Eizelle stammte schließlich von einer fremden Frau und Samenzellen von mir. Jetzt ist meine Frau in der 28. SSW und wir freuen uns auf unser Baby so sehr!
    Embryospende kam bei uns gar nicht in Frage, wir fanden einen anderen Ausweg, wo das Kind mindestens von einem Elternteil das genetische Material bekommt.
    Die Befruchtung fand in der Ukraine statt. Und wir sind recht dankbar der ukrainischen Ärzten!

  • SSSSS - 20/06/2017 Antworten

    Die Leihmutterschaft muss auch in Deutschland legalisiert werden. Sie ist nicht nur für homosexuelle Paare interessant. Auch bei heterosexuellen Paaren kann es gute Gründe dafür geben. Schließlich ist sie eine Chance, trotz aller medizinischen Neins ein Kind zu zeugen.

  • Teresa - 20/06/2017 Antworten

    Die ethischen Anforderungen an eine Leihmutterschaft sind hoch. Sie lassen sich aber nicht mit Verboten lösen. Leihmutterschaft ist auch in Deutschland eine Realität, der wir uns mit ehrlichen Debatten stellen müssen. Nicht ÜBER die Frauen und Familien reden – MIT ihnen sprechen. Alles muss dabei auf den Tisch: das Risiko des Missbrauchs, die Folgen für die Kinder und die Leihmütter. Das Kindeswohl steht an erster Stelle. Die Bedingungen der Leihmutterschaft müssen geregelt sein, um einer Kommerzialisierung vorzubeugen. Und die Leihmutter muss jederzeit vom Vertrag zurücktreten dürfen. Eine Legalisierung führt zu mehr Transparenz und zu klaren Grenzen.

  • Ava - 21/06/2017 Antworten

    „Es gibt ein Recht darauf, nicht daran gehindert zu werden, Kinder bekommen zu können. Aber es gibt kein Recht darauf, alle möglichen Unterstützungsmaßnahmen zu bekommen, um ein Kind zu kriegen.“
    Professor Reiner Anselm, evangelischer Theologe Ludwigs-Maximilians-Universität München

  • Sissi - 21/06/2017 Antworten

    Bei einer Leihmutterschaft fließt viel Geld – vor allem für die Kliniken, die die Leihmutter vermitteln. In den USA sind sechsstellige Dollar-Summen normal. Vielen deutschen Babytouristen ist das zu teuer. Ihr Weg führt sie deswegen immer häufiger in die Ukraine. Hier ist ein Leihmutter-Baby schon ab 30.000 Euro zu haben. Die Frauen selbst bekommen davon häufig nur einen Bruchteil – etwa 10.000 Euro. Für viele der Frauen ist eine Leihmutterschaft aber der einzige legale Weg um an Geld zum Beispiel für Wohneigentum zu kommen. Auch für Eizellen-Spenden wird hier Geld bezahlt. Aufgrund der prekären Situation vieler Menschen sind tausende junge Frauen bereit, ihre Eizellen zu verkaufen bzw. ihre Gebärmutter zu vermieten. So wird die finanzielle Not vieler Frauen ausgenutzt. Denn jede Schwangerschaft und Geburt ist mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Ganz abgesehen von den psychischen Belastungen, die diese Frauen auf sich nehmen, gerade wenn sie vorwiegend aus finanziellen Beweggründen handeln.

  • Micki - 22/06/2017 Antworten

    Jeder darf für sich selbst entscheiden, auf welcher Art und unter welchen Umständen sein Leben zu gestalten.

  • lightning - 22/06/2017 Antworten

    Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Es gibt „elementare biologische Grundbedürfnisse“, die nicht eingekauft werden können. Im Zusammenhang mit menschlichem Leben gilt dies allemal.

Kommentieren

Bitte Pflichtfelder ausfüllen