Assistierte Reproduktion – Leistung vom hohen europäischen Niveau oder ein Kind mit Sicherheit?

Published 03/11/2016 in Familie, Gesellschaft, Gesundheit, Medizin, Mensch & Gene, Wissen

Assistierte Reproduktion – Leistung vom hohen europäischen Niveau oder ein Kind mit Sicherheit?

Die französische Medizin gilt als eine der besten in der Welt. Seit Jahren nimmt sie den dritten-vierten Platz ein, nach den USA, nach Deutschland und nach der Schweiz. Jedoch kann Frankreich mit dem hohen Niveau  der Reproduktionsmedizin nicht prahlen.

Die Erfolgsrate von einem erfolgreich verlaufenen IVF-Zyklus  mit den gespendeten Eizellen in Frankreich erreicht 20%. Die Eizellenspende in Frankreich ist nur unter den nichtkommerziellen Bedingungen möglich. Deshalb gibt es hier nicht so viele  Interessentinnen, eigene Eizellen zu spenden. Der Bedarf an den gespendeten Eizellen ist aber recht groß. Aus diesem Grund erweist sich der Vorgang von der Eizellenselektion als nicht perfekt und die Qualität vom biologischen Material als niedrig.

Frankreich hat ein System, das einen Beitrag dazu leistet, den Mangel an gespendeten Eizellen zu kompensieren. Eine Patientin teilte uns ihre Erfahrung mit einer französischen Klinik mit. Dort wurde sie gefragt, ob irgendwelche ihre Freundin vielleicht auch bereitstehen würde, zur Spenderin für ein anderes unfruchtbares Paar zu werden.  Die Frau, die diese Geschichte erzählte, war 39 Jahre alt. Zumeist haben die Frauen über 40 das Bedürfnis nach der Eizellenspende. Und ihre Freundinnen sind keine Mädchen mit 25, sondern die Frauen, die aus dem Fertilitätsalter heraus sind und mit der geringen Qualität von Eizellen.

Die nichtkommerzielle Basis der Eizellenspende  verursacht den Mangel an qualitätsgemessenen gespendeten Eizellen. Die Spenderinnen haben keinen Profit, sollen aber ein großes Risiko eingehen. Die Eizellen werden unter Vollnarkose entnommen, da der Arzt durch den chirurgischen Eingriff die Ovarien punktiert. Eine solche Operation schließt den Verlust von Ovarien, sogar auch die Todesgefahr,  nicht aus. Es finden sich also nicht so viele Mädchen, die einverstanden werden, zugunsten der fremden Menschen ihre Leben aufs Spiel zu setzen. Aber gegen Belohnung würden weit mehr junge Mädchen (mit qualitativen, jungen Oozyten) sich mit recht größerem Vergnügen schlüssig darüber werden.

Eine andere Französin erzählte, dass es ihr nach einigen mißlungenen IVF-Versuchen mit gespendeten Eizellen empfohlen wurde, sich an das irgendwelche spanische Ki-Wu Zentrum zu wenden. Sie hat sogar eine Liste von Referenzkliniken vom Arzt bekommen. Wegen des mangelnden biologischen Materials und seiner geringen Qualität schicken französische Gynäkologen ihre Patienten zur Behandlung nach Spanien. Kommerzielle Spende von Eizellen, vom Samen und von Embryonen ist zwar hierzulande auch gesetzlich verboten, kaufen aber spanische Ki-Wu Zentren die Spenderzellen hoher Qualität und transportieren sie in der eingefrorenen Form (Kryokonservierung). Dann lassen spanische Ärzte einfach die Eizellen auftauen. Dieses Vorgehen wirkt sich auf die Eizellenqualität negativ aus. Vielmehr verteilen spanische Spezialisten die Oozyten zwischen den Patienten. In solchen renomierten spanischen Kliniken wie Bernabeu institute, Institut Marquès, Dexeus und IVF Spain clinic wird die Erfolgsrate von nur 30% pro ein Behandlungszyklus erreicht.

Nicht nur entwickelte europäische Staaten wie Frankreich und Spanien haben mit der Reproduktionsmedizin, u.a. mit der Eizellenspende, zu tun, sondern auch die Länder der Dritten Welt wie Indien und die Ukraine besitzen einen Löwenanteil in diesem Bereich. Manche von solchen sozusagen „unterentwickelten“ Ländern, zumindest nach Ansicht vieler Europäer, führen aber eine führende Position im Bereich der Reproduktionsmedizin.

Eizellspende wird bezahlt in diesen zwei Ländern und auf solche Weise helfen die heimischen Frauen den Wunscheltern und verdienen gleichzeitig Geld. Durchschnittlich wird eine von drei Eizellspenderinnen ausgewählt. Solche Frauen haben qualitative Eizellen. Vielmehr wird man in der Ukraine und Indien nur das frische biologische Material verwendet und man praktiziert keine Eggsharing, was die Chancen für den Erfolg multipliziert.

Die Kliniken mit dem Schwerpunkt auf der Eizellspende garantieren das positive Resultat und Gelderstattung, falls es nicht geklappt hat. Das ukrainische Zentrum der Reproduktionsmedizin gehört auch zu solchen Institutionen. Die Patienten aus aller Welt fahren hierher und haben das positive Resultat in Biotexcom sogar nach 8 fehlgeschlagenen Versuchen in anderen europäischen Ländern – und mehr noch das Resultat nach dem 1 ten  oder 2 ten Versuch.

Beim Besuch der Ukraine soll man aber auch noch die Wartezeit in Kauf nehmen. Wir haben das Biotexcom Zentrum kontaktiert und gefragt, wie lange die Patienten warten müssen, bis sie mit dem Leihmutterschaftsprogramm oder IVF mit der Eizellspende starten. Im Fall mit der Leihmutterschaft – etwa 6 Monate, im Fall mit der Eizellspende – 1-2 Monate. Aber was wichtig- dass Kinderwunsch erfüllt wird, ist garantiert, und man verlässt die Ukraine schon mit dem Kind oder schon mit guter Aussicht auf die Schwangerschaft.

In Indien und in der Ukraine funktionieren die Eizellspende und die Leihmutterschaft auf der kommerziellen Basis, so dass Eizellspenderinnen und Leihmütter den Schadenersatz bekommen und ganz gründlich medizinisch untersucht werden. Was daraus entsteht- das qualitative biologische Material und gesunde einsatzbereite Leihmütter. Und deswegen haben die Kliniken hohe Erfolgsquoten. Indien und die Ukraine gehören zu den Spitzenreitern im Bereich der Reproduktionsmedizin, Leihmutterschaft und Eizellspende. Und das alles ungeachtet, dass hier Sie keinen perfekten europäischen Service, keine ausgewogene Infrastruktur und keine progressive Medizin finden werden.

Medizinische Zentren befinden sich in dem fortwährenden Wettbewerb. Und der  europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktion und Embryologie zufolge werden durchschnittlich 40 % aus 100 aller Behandlungszentren in Indien und in der Ukraine erfolgreich. Dieser Wert ist sogar höher als in den entwickelten europäischen Ländern.

Aber die Europäer sehen die Ukraine als politisch instabil, korrupt und als das Land mit Schattenwirtschaft und Indien ist zurückgeblieben, wildes Land mit den inkompetenten Ärzten. Deshalb wird man wenig Glauben dem Gesundheitsservice in solchen Ländern geschenkt, weder Gesundheitssystem im Allgemeinen, noch der Reproduktionsmedizin. Und deswegen sind die Europäer eher geneigt, kleine nicht so erfolgreiche Kliniken z.B. in Spanien zu besuchen, als zum Beispiel erfolgreichere Varianten in der Ukraine oder Indien. Warum? Die Europäer können sich nicht mit den abwesenden Elementen des hohen Services begnügen.

Die Mehrheit der Ausländer zeigen Interesse gegenüber der Eizellspende (80 %) und Leihmutterschaft (15). Die Ukraine und Indien nimmt zur Kenntnis dieses Interesse und erhöht ihre Attraktivität im diesem Bereich. Und europäische Länder schützen mittlerweile die Interessen ihrer Kliniken, indem sie neue Barrieren für Inländer  schafft, die im Ausland behandeln lassen. Zum Beispiel das Verfahren der Registration der Kinder, die im Ausland per Leihmutterschaft geboren werden, ist komplizierter geworden.

Der reproduktionsmedizinische Markt breitet sich weiter und weiter aus. Und das ist kein Zufall, dass die Zahl der infertilen Paare der Weltgesundheitsorganisation zufolge steigt und steigt. Das schafft Nachfrage und Nachfrage schafft Angebot.  Die Wahl liegt bei Ihnen.

 

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459 KommentareKommentieren

  • Matze - 02/11/2016 Antworten

    Die Unfruchtbarkeit wird zum Problem des Universums.

    • Jespervalerie - 02/11/2016 Antworten

      WHO definiert jetzt auch als unfruchtbar Personen ohne geeignete Sexualpartner und mit unerfülltem Kinderwunsch. So wie viele Eizellspendepatientinnen, die über40,50 sind und keinen geeigneten Sexualpartner haben. 🙁

    • Heike - 07/03/2017 Antworten

      Und das ist nicht merkwürdig! Heute gebären sehr wenige Frauen in fruchtbarem Alter, ich meine mit 20. Zuerst ein Leben für sich, Karriere, Hobbys, Freunde usw. Mehr und mehr Ehepaare denken an Kinder schon über 30, wenn die Chance schwanger zu werden schon nicht so hoch, wie mit 20 ist. Und Lebensweise ist auch von großer Bedeutung. Bis 30 können die Frauen an der Gesundheit nicht denken, wenn es nicht wehtut, dann ist alles in Ordnung. Das stimmt aber nicht so. Und dann entsteht das Problem der Unfruchtbarkeit.

      • Renate - 07/03/2017 Antworten

        Bin mit dir einverstanden, wenn das Kind ein Lebenszweck ist, warum man denn ihn verlegt. Zuerst Kind solange man fruchtbar ist, und dann alles anderes.

      • Andrea - 07/03/2017 Antworten

        Kann dir leider nicht zustimmen. Es gibt verschiedene Bedingungen. Nicht jeder ist schon mit 20 bereit das Kind zu gebären und dann es zu erziehen. ZB: ich war verrückt in meine 20. War eine Motorradfahrerin, und jetzt stellt eine Motorradfahrerin mit einem Kind vor! Nur mit 30 begann ich an der Familie zu denken. Und nur mit 38 bekam ich mein Wunder. Übrigens, habe die Eizellspende in Anspruch genommen. Und bin nun sehr dankbar für diese medizinische Hilfe!

    • Raf - 13/03/2017 Antworten

      Künstliche Befruchtung kann nur etwa jedem fünften Paar helfen, das aus medizinischen Gründen keinen Nachwuchs bekommt. Was sollen die übrigen wohl tun, mit dem Kinderwunsch einfach abschließen?
      Über 2000 deutsche Paare jährlich fahren also ins Ausland, um zum Baby verholfen zu werden. In solchen Ländern wie Spanien, Tschechien, Israel, Großbritannien kann nämlich die Eizellenspende in Anspruch genommen werden, in den USA, Indien, der Ukraine kommt noch die Leihmutterschaft dazu.
      Der Weg zum Kind kann also heute ganz verschieden aussehen… Elternglück ist bloß die Hauptsache.

  • Jespervalerie - 02/11/2016 Antworten

    Indien will Leihmutterschaft verbieten. Die Leihmutterschaft soll dann nur noch indischen verheirateten Paaren ( mit 5 Jahre mit dem Problem der Kinderlosigkeit konfrontiert sind) offen stehen. Alle Anderen wie etwa Ausländer sollen künftig in Indien keine Verträge mehr mit Leihmüttern und derartigen Agenturen abschließen dürfen.

    • Barbara - 07/03/2017 Antworten

      Wenn man Leihmutterschaft in Indien verbietet, dann wird es möglich nur in der Ukraine und den USA, oder?

      • Rolf - 07/03/2017 Antworten

        Es wäre besser, wenn dieser Menschenhandel überall verboten würde! Das ist illegal und gleichzeitig unmoralisch Kinder zu verkaufen!

        • April - 30/03/2017 Antworten

          Und ich bevorzuge zu denken, dass es eine Lösung für unfruchtbare Eheleute ist statt Menschenhandel.

  • vielleichichauch - 02/11/2016 Antworten

    Doch was sind die Ursachen für den Anstieg der Erfolgsquote der ukrainischen bzw indischen Medizin? Ukraine und Indien haben ja fast Monopol seit Jahren auf Leihmutterschaft und Eizellspende.

    • Jespervalerie - 02/11/2016 Antworten

      ja, fast Monopol

  • Ronja - 02/11/2016 Antworten

    Anwendung von Kryo-Eizellen ist wenig aussichtsreich. Das weiß ich bloß aus eigener Erfahrung. Lange sechs Jahren, während deren wir uns in einem spanischen Ki-Wu Zentrum in Behandlung befanden, haben wir vergeblich gehofft schwanger zu werden. Doch einstmals nach dem erneuten mißlungenen Versuch habe ich eine Entscheidung getroffen, Schluß damit zu machen. Ich war es richtig satt, mich ständig spritzen zu lassen, zu leiden und mich bis zur Bewußtlosigkeit zu quälen. Alles hat ja seine Grenzen! Mein Vorrat von inneren Kräften und positiver Lebenseinstellung war bloß auch totgelaufen.
    Den Vorschlag meines Mannes ukrainische Fortpflanzungsmedizin in Kauf zu nehmen nahm ich also erst negativ. Ich hatte keine Lust darauf, schon wieder eine Tortur zwischen Hoffnung und Enttäuschung zu erleben…
    Kurzum: unser Sohn ist jetzt 1,5 Jahre! 🙂 Nämlich dank in diesem Artikel erwähnten Biotexcom Zentrum hat er das Licht der Welt erblickt. Und ganz eindeutig kann ich also sagen, das frische biologische Material ist ja von sehr großer Bedeutung!

    • Jespervalerie - 02/11/2016 Antworten

      also, hat die Ukraine wie auch das obernerwähnte Zentrum das Monopol nicht umsonst. Deiner Familie Alles Gute und ich beneide ich ein bisschen 🙂

      • Ronja - 02/11/2016 Antworten

        Danke Dir! Neidgefühl ist mir ja bekannt. Als ich schwanger werden nicht konnte, empfand ich es ständig beim Anblick glücklicher Schwangeren oder Frauen mit Kindern. Manchmal war es mir am Schreien, ich wünschte so sehr zur Mutter werden, aber jeder Versuch ging immer wieder schief aus:-(:-(:-(
        Übrigens was für ein Anlaß macht dich auf mich neidisch sein, wenn ich es fragen darf? Offenbar verbirgt sich hier irgendwelche Beschwerde…

        • Jespervalerie - 02/11/2016 Antworten

          na ja, das ist äußerst privat, darf ich dir eine private Nachricht schreiben und dann meine Situation beschreiben ? Darf ich deine E-Mail-Adresse haben? LG, Valerie

    • Lisa - 27/02/2017 Antworten

      Hallo! Bin nun in Behandlung in Spanien. Das klappt aber immer wieder nicht(( Weiß nicht mehr weiter, vielleicht werde ich noch einen Versuch machen, und wenn es wieder misslingt, dann wende ich mich an eine ukrainische Klinik..

    • butterfly - 03/03/2017 Antworten

      Ich stimme dir völlig zu. Wenn die Eizellen schon einmal einfrieren lassen und dann wieder auftauen, wie kann die gute Qualät überhaupt erhalten. Und noch, wie ich es verstanden habe, bringt man manchmal diese Eizellen aus anderem Land, und vielleicht auch aus der Ukraine. Ist dann es nicht besser dorthin zu fahren und frische Material benutzen, als nach anderem Land, wo es Erfogsgarantie weniger als 50% ist?

      • Melone - 03/03/2017 Antworten

        Wenn die Eizellen gefroren sind, bedeutet das nicht, dass sie unbedingt aus einem anderen Land exportiert wurden. Die Tatsache bleibt aber bestehen. Und um die Wahrscheinlichkeit, schneller schwanger zu werden zu steigen, soll man sich im Vornherein an die Kliniken wenden, die mit den frischen Eizellen zu tun haben.

  • Ronja - 02/11/2016 Antworten

    Na klar!
    glueckspilz1234@gmail.com
    Würde mich recht freuen, von Dir eine private Nachricht zu bekommen.

  • Claudia - 04/11/2016 Antworten

    Wahrscheinlich ist es bloß eine Sache des Einzelfalles. In unserem Fall hat die Behandlung in Spanien zum Erfolg geführt. Und Kryokonservierung war zu keinem Hinderungsgrund geworden.

    • Ed - 04/11/2016 Antworten

      Meinst du Eizellenspende?

      • Claudia - 04/11/2016 Antworten

        Eben

        • Ed - 04/11/2016 Antworten

          Konntest du ohne fremde Eizellen *kryo oder nicht kryo?* nicht auskommen?

          • Claudia - 04/11/2016

            Klar! Aus reiner Interesse würde ich so was nie durchführen lassen. Hätte ich die Wahl gehabt, würde ich meine eigenen Eizellen in Gang bringen. Doch leider ohne Eizellenspende hätte ich gar keine Chance auf die Schwangerschaft gehabt. Und ja, es war „kryo“ geworden.

  • Emscher - 04/11/2016 Antworten

    „Die Mehrheit der Ausländer zeigen Interesse gegenüber der Eizellspende (80 %) und Leihmutterschaft „. Ach quatsch ! (15), bei mir ist die Statistik anders, der Leihmutterschaftsanteil ist viel höher.

  • Ed - 04/11/2016 Antworten

    dass sich der reproduktionsmedizinische Markt sich weiter und weiter ausbreitet, bringt nichts gutes.irgendwann enden wir damit, dass nur Fertilitätszentren uns Kinder zeugen werden.

    • Ann-Kathrin - 03/03/2017 Antworten

      Ehrlich zu sagen finde ich recht schaudererregend die Tatsache, dass etwa 2000 deutsche Paare jährlich ins Ausland fahren, um durch Eizellspende und Leihmutterschaft zum Kind verholfen zu werden. Der Eingriff ist nicht ohne Risiken, doch ungewollt Kinderlose sind in ihrer Verzweiflung auf das Äußerste gefasst. Ausländische Kinderwunschkliniken machen ihrerseits riesigen Profit davon. In den USA, Großbritannien, der Ukraine, Tschechien und anderen Ländern, wo im Bereich der Fortpflanzungsmedizin vieles erlaubt und machbar ist, ist schon ein boomendes Millionen Geschäft entstanden. Es ist hier nach Worten zu ringen, Baby Business…

  • Fernando - 03/01/2017 Antworten

    http://de.newseurope.info/?p=46541

    Die Ukraine ist bettelarm

  • Merle - 19/01/2017 Antworten

    Die Wartezeit ist wirklich eine Belastungsprobe. Zwar bekommt man die Hoffnung, muss aber in ständiger Ungewißheit leben. Nachdem Zeitpunkt unseres ersten BioTexCom Klinik Besuches waren wir bemüßigt lange 5 Monate warten, bis eine uns passende Leihmutter gefunden wurde. Ziemlich anstrengende Zeit, würde ich sagen! Jetzt scheint es mir nicht mehr so katastrophal zu sein 🙂 Unser jetziges Elternglück ist bestimmt all der Mühe und all der Wartezeit wert!

  • Lufthansa - 19/01/2017 Antworten

    tja, meine Schwester, die in Russland wegen der Ersatzmutterschaft war, wartete viel länger, dennoch ist etwaige längere Wartezeit ja nicht so katastrophal. Man bekommt das Kind und das ist die Hauptsache.

    • Merle - 20/01/2017 Antworten

      Da hast du ja bestimmt Recht. Die Hauptsache ist ein Kind. Aber da wir fast 10 Jahre die Hoffnung ans Elternglück hegen mussten, wollten wir dies möglichtschnell erleben zu können. Für uns war also jeder Tag des Wartens eine Belastungsprobe.

    • Sophie - 25/02/2017 Antworten

      Hier ist wirklich Geduld gefragt. Doch wenn man sein Baby auf den Arm nimmt, zählt das nicht mehr. Ende gut, alles gut!

      • pazdernik - 28/02/2017 Antworten

        Ende gut, alles gut

    • Lin - 09/03/2017 Antworten

      Bin keine Expertin in Leihmutterschaftsfragen, aber soweit ich weiß, ist die Leihmutter in Russland mehr berechtigt als biologische Eltern des Kindes. Die Leihmutter kann es sogar ablehnen, das von ihr geborene Baby wegzugeben. Es gibt keine Garantie also, dass man nach neun langen Monaten des Wartens und der Hoffnung das so erwünschte Kind jedoch bekommt…

      • Lena - 09/03/2017 Antworten

        Zwar habe ich Erfahrung mit russischer Leihmutterschaft, aber da ich selbst durch dieses Verfahren meine Tochter bekommen habe, bin mit diesem Thema ziemlich gut vertraut. Ich weiß also, dass die Leihmutter in Russland sehr berechtigt ist. Und im Fall des Konfliktes mit biologischen Eltern, wenn sie sich z.B. es anders überlegt und das Kind überhaupt nicht abgeben will, wird die Sache meisthin zugunsten der Leihmutter entschieden. So ein Risiko würde ich also bestimmt nicht eingehen wollen!

  • Anja - 23/01/2017 Antworten

    Je länger man wartet, desto mehr weißt er es zu schätzen!

  • Anna - 24/01/2017 Antworten

    Vor zwei Monaten habe ich ein paar Videos zum Thema Leihmutterschaft und Eizellspende in der Ukraine angesehen , dann diesen Artikel gelesen und bin ganz in Gedanken, in die Ukraine zu fahren. Das ganze Jahr versuchte ich auf natürlichem Wege schwanger zu werden, jedoch hat es nicht geklappt. Ich habe was auch über BiotexCom gehört, weiß aber noch nicht, ob es doch sinnvoll wäre, gerade diese Klinik in Anspruch zu nehmen. Da es eine große Menge von Kliniken gibt, ist es nicht leicht für uns die Wahl zu treffen. Und die Qualität ist auch von großer Bedeutung.

  • Kanari - 24/01/2017 Antworten

    Die Gesellschaft hat sich verändert. Und es stimmt ja, dass sich der reproduktionsmedizinische Markt weiter und weiter ausbreitet. Und wer weiß, wohin es führen wird. Doch gewiß nicht zum Gute! Ethik und Vernünftigkeit sind bedauerlicherweise nicht auf der Höhe der Zeit.

    • Milani - 03/03/2017 Antworten

      Hoffe, dass in Zukunft nur unfruchtbare Ehepaare das Kind kaufen können. Jetzt, stelle ich die zukünftige Gesellschaft vor, wo jede Frau, die ihren Körper und Gesundheit spenden nicht will, gibt einfach Geld der anderen Frau dafür. Das ist aber schrecklich!

      • sara - 07/03/2017 Antworten

        kann es aber anders sein? das wäre schon zu viel und schrecklich. Ich verstehe, wenn unfruchtbare Paare diese Leistung benutzen, aber wäre es für alle möglich, dann würde es wirklich wie ein Menschenhandel

  • Hosico - 14/02/2017 Antworten

    Das Phänomen der assistierten Reproduktionsmedizin würde ich sagen.

  • Julie - 17/02/2017 Antworten

    Behandlungsbedarf im Gebiet der Fortpflanzungsmedizin steigt und wird wahrscheinlich noch weiter steigen. Kinder auf dem natürlichen Weg zu bekommen ist heute für viele Menschen zum riesigen Problem geworden. Und die Reproduktionsmediziner machen davon einen tollen Profit, ethisch moralische Seite der Frage interessiert sie überhaupt nicht. Doch das zu diskutieren finde derzeit besonders dringend, da es mit der Anwendung von den Verfahren der Fortpflanzungsmedizin schon sehr weit gegangen ist. Es wird nicht schaden, was endlich zu unternehmen, um diesen Fortpflanzungswahsinn Einhalt zu gebieten.

  • miranda - 20/02/2017 Antworten

    Ist es nicht egalwelches Land und seine Wirtschaftslage, wenn die Chancen ein Kind zu bekommen wirklich groß ist? Wenn man wirklich einen großen Kinderwunsch hat, dann benutzt man alle Möglichkeiten, um ihn zu erfüllen. Die Erfolgsrate ist wirklich in der Ukraine größer, als in den EU-Ländern und das bestätigt die Statistik.

  • lazarus - 26/02/2017 Antworten

    In Sachen der Gesundheit kann es nie Sicherheit geben

    • helena - 03/03/2017 Antworten

      Du hast Recht. Insbesondere in solch einem Bereich wie Reproduktionsmedizin. Kein Arzt kann eine hundertprozentige Garantie geben, dass ein Embryo sich einnistet, dass eine Schwangerschaft eintritt und erfolgreich verläuft, dass ein gesundes Baby auf die Welt kommt… So was ist gewiß außerhalb der ärztlichen Kompetenz. Hier kommt wiederum das Schicksal ins Spiel.

  • Barbra - 28/02/2017 Antworten

    Durch Leihmutterschaft verlieren sowohl die Leihmütter als auch die Kinder, die „im familiären Niemandsland“ geboren werden. Man reisst das Kind aus dem Bauch raus, übergibt sogenannten leiblichen Eltern und bricht einfach die Beziehung zu der Frau, die das Baby neun Monate lang im Bauch trug. Ein tragisches Bild 🙁

    • annabella - 03/03/2017 Antworten

      und das Bild der ungewollt kinderlosen Familien ist für dich nicht traurig? Diese Frauen wissen von Anfang an, dass sie dieses Kind übergeben muss, wenn sie diese Bedingung nicht annehmen könnte, würde sie das nicht machen. Natürlich ist es nicht die beste Arbeit, aber doch ist das ihre Wahl, niemand zwang sie dazu.

    • mirabelle - 07/03/2017 Antworten

      Frauen seien keine Gebärmaschinen und Kinder sind keine Handelsware!

    • Santa - 07/03/2017 Antworten

      Die Leihmutter entwickelt oft eine emotionale Bindung zum von ihr ausgetragenen Baby, die nach der Geburt zerrisen werden muss…

  • nina - 28/02/2017 Antworten

    zuerst meine Geschichte war ganz traurig. Von Anfang an sagte mein FA, dass ich sehr niedrige Chancen schwanger zu werden habe. Die erste Zeit war ich total zerstört, konnte nicht darin glauben. Ich träumte so sehr von Kindern und von Kindheit stellte ich mir vor, dass in Zukunft ich eine groß glückliche Familie haben werde und dann diese Wörter… Ich hatte eine lange Depression, aber dann stellte ich fest, dass ich die Hoffnung aufgeben muss. Ja, ich hab niedrige Chancen, aber sie sind doch. Ich wandte an italienische KiWu Klinik, natürlich meine Misslungen fortsetzten und nach dem 4. Versuch verlor ich fast die Hoffnung. Dann erzählte mein Mann über eine ukrainische Klinik. Icch wollte zuerst nichts hören, ich hatte schon keine Hoffnung ein Kind zu bekommen. Aber nach langen Gesprächen traf ich Entscheidung, dass ich noch einmal versuchen muss. Wir warteten nicht so lange, ich hatte wirklich Angst vor noch einem Mißlung und wie war meine Überraschung, wenn ich erkundigte, dass ich endlich schwanger bin. Mein sohn ist 2 und heißt Robert. Jetzt sind wir wirklich glückliche Familie

  • Hasardeur - 01/03/2017 Antworten

    kann es auch eine perfide Abzocke sein?

    • Hosico - 03/03/2017 Antworten

      Glaub ich nicht

  • Tina - 01/03/2017 Antworten

    Ich bin keine Frauenrechtlerin, aber warum ist die Eizellspende in D verboten? Es ist aber ungerecht. Warum müssen so viele Frauen ins Ausland fahren um schwanger zu werden.

  • greedy - 03/03/2017 Antworten

    Leistung vom hohen europäischen Niveau ?
    Hmm. fraglich

    • goodluck - 03/03/2017 Antworten

      Und was nämlich meint man unter dem Titel „Leistung vom hohen europäischen Niveau“?

      • Melone - 03/03/2017 Antworten

        denke, Leistung von der ukrainischen Reproduktionsmedizin, oder?

  • ich65764 - 03/03/2017 Antworten

    Habe einen langen Weg durchschritten, bevor ich über diese ukrainische Klinik erfuhr. Also, zuerst will ich sagen, habt keine Angst vor ukrainischer Reproduktionsmedizin. Sie gibt Garantie im Unterschied bspw. zu Spanien. Lange 4 Jahre habe ich vergeblich in Spanien verbracht. Also die Zeit und auch Geld wurden vergeudet. Und einmal sagte mir meine Freundin, dass der Grund der misslungenen Versuche vielleicht in gefrorenen Eizellen liegt. Und wahrscheinlich hatte sie Recht. Danach haben wir nach Kliniken, die sich mit frischen Eizellen befassen, gesucht. Und sind uns auf Biotexcom gestoßen. Etwa 3 Monate sind gegangen bevor die Stimulation begonnen wurde. Denke, 3 Monate-Wartezeit ist nicht zu lang. Glücklicherweise hat es vom ersten Versuch, schwanger zu werden, geklappt! Wir waren überglücklich!! Ich kann nicht sicher sagen, dass es wegen der frischen Eizellen war, aber sowieso habe ich nun meine langersehnten Kinder. Ja Kinder! Das sind Zwillinge!!
    Also, vergeudet die Zeit nicht und wendet euch an diese Klinik!

  • Kätzchen - 03/03/2017 Antworten

    Heutzutage ist es ein akutes Problem, die Kinder zu bekommen. Für mich wäre eine Eizellen oder auch Samenspende nicht in Frage gekommen, egal ob ich schon Kinder hätte oder nicht. Auch IVF sehe ich bedenklich, aber kann es verstehen, wenn Leute, die sonst kein eigenes Kind bekämen, darauf zurück greifen, als allerletztes Mittel. Das Gefühl Menschen zu produzieren und evt. sogar auf Halde zu legen, ist einfach schrecklich und wider natürlich. Die Fortpflanzungsmedizin hilft vielen Menschen, ein Kind zu bekommen. Aber muss der Mensch alles machen, was geht, nur um seine nicht immer egoistischen Bedürfnisse zu erfüllen? Besonders schlimm ist, wenn Singles sich auf diese Art ihren Kinderwunsch erfüllen. Auch gibt es neuer Trend: Späte Mutterschaft durch künstliche Befruchtung und Eizellspende. Die orthodoxe Kirche spricht davon, dass „der egoistische Willen einzelner über die göttliche Ordnung gestellt und gegen diese verwirklicht werden soll. Ein Verhalten, das eklatant dem christlichen Glauben und Verhalten widerspricht und daher von der Kirche verworfen wird. Ausschlaggebend sei nicht der noch so angebrachte und auch verständliche Kinderwunsch, wenn dieser Willen gegen Gottes Willen durchgesetzt werden soll“. Schließlich was werden Sie ihrer Tochter oder Sohn, welche dank medizinischen Fortpflanzungstechniken gezeugt wurden, auf diese Frage: „Woher komme ich?“ antworten.

  • Tina - 03/03/2017 Antworten

    Leider habe ich auch Erfahrung mit Frankreich gemacht, das war sicherlich ein Fehler. Ich habe eben dieses Land gewählt, weil es sich nicht weit von uns befindet, 2 Stunden Weg. Gleichzeitig war ich so müde nach zahlreichen IVFs und ICSIs mit eigenen Eizellen in D, dass ich keine Kräfte mehr hatte, und wollte alles „schneller“ machen. Ich hatte 5. EZS hinter mir, mit insgesamt 9 Embryonen. Und auch letztes Mal war das Ergebnis negativ. Ich bin gesund, die Gebärmutterschleimhaut baut sich jedes Mal gut auf und trotzdem klappt es nicht. Ich verstand das nicht. Ich dachte schon den Kinderwunsch aufgeben, aber mein Mann wollte nicht den Kopf in den Sand stecken und begann weitere Kliniken zu suchen und auf Biotexcom gestossen. Die Spenderin wurde dort im Laufe von zwei Wochen gefunden, also ganz schnell, vll weil wir nicht strenge Kriterien hatten. In der Warteschleife hat mir geholfen, dass ich einfach fest daran geglaubt habe, dass unser Baby zu uns kommt. Was soll ich sagen? Gleich 1 Versuch war erfolgreich! Jetzt bin ich in der 11 SSW und ich bin die glücklichste Frau der Welt. Mein Mann und ich bedanken uns jeden Tag, dass wir die EZS in Ukraine durchgeführt haben und dass wir unser Wunschkind erwarten!

  • WeißRosa - 03/03/2017 Antworten

    Wir haben selbst ein Kind dank Leihmutter aus Ukraine, und ich kann gerne dieses Land raten, ABER was Indien angeht kann ich streiten. Ich kann euch sagen, dass hier in Indien einige Familien nicht mehr am Leben wären, wenn Frauen nicht die Möglichkeit hätten, sich mit Leihmutterschaft etwas dazuzuverdienen. Ist unglaublich traurig, betrifft aber leider auch die Kinderarbeit. Ist eine ganz schwierige Position, wenn man davon redet, dass deren Armut ausgenutzt wird. Noch dazu wird hier eins von vier Kindern zu Hause und völlig ohne ärztliche Hilfe geboren, woran sehr viele Mütter sterben. Es ist mittlerweile schon so schlimm, dass der Staat Schwangeren Geld zahlt, wenn sie im Krankenhaus entbinden. Bei einer Leihmutterschaft besteht wenigstens kaum Gefahr für die Gesundheit. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich das für richtig halte – mit Deutschland-Indien ist es sowieso rechtlich problematisch bis unmöglich. Ein deutsches Paar wartet sein Februar 2015 darauf, dass es seine Zwillinge mit nach Deutschland nehmen kann. Für ca. 100 Euro kann man übrigens einer Schwangeren in Indien die komplette medizinische Betreuung und Geburt sponsern. Vielleicht auch mal ein schönes Geschenk für die, die sich fragen, was sie sich von der Verwandtschaft noch wünschen sollen.

    • Stenaja - 29/04/2017 Antworten

      Sehr geehrte Frau WeißRosa,

      ich kontaktiere Sie, weil ich gelesen habe, dass Sie eine Leihmutterschaft in der Ukraine gemacht haben. Meine Frau und ich interessieren uns brennend für dieses Thema und haben so viele Fragen…Bei welcher Klinik haben Sie das gemacht BioTex? Wie lange hat das ganze Procedere gedauert? Hatten Sie nachher Probleme ihr Kind nach Deutschland zu bekommen? Ich würde mich freuen, wenn Sie mich per Mail einmal kontaktieren könnten Stenaja@outlook.de.

      Mit freundlichen Grüßen

      Stenaja

  • Orinoko - 04/03/2017 Antworten

    Das Kinderwunschthema im Sinne von wie es „technisch“ geht, interessiert mich weniger, da nicht meine Baustelle, die Gefühle rund um das Thema, welche von Betroffenen beschrieben werden, interessieren mich schon, weil es für mich ein ganz neuer Blickwinkel ist und ich im RL da dann eventuell etwas einfühlsamer reagieren kann. Die Gefühle rund um unerfüllten Kinderwunsch teilt einem sonst ja keiner in dieser Tiefe mit, wie es hier geschieht.
    War das jetzt eine Antwort auf deine Fragen? Oder worum geht es dir konkret?
    Also: Ich hatte insofern eine Kiwu Geschichte, als ich in einem Jahr drei FG hatte. Auf die erste war ich absolut nicht vorbereitet, hatte niemals damit gerechnet. Danach habe ich viel hier gelesen, wir hatten einen netten Strang für Frauen mit FG, wir sind inzwischen weggezogen, da alle inzwischen Kinder haben und die Themen nicht mehr zum Titel passten und wir uns enger austauschen wollten.
    Auch bei den Hoffnungsfrauen habe ich viel gelesen, aber nicht geschrieben, da ich ja immerhin schnell schwanger werde und das unsensibel fand. Trotzdem habe ich viel gelernt und Verständnis entwickelt.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass es jedem gut tut, zu wissen, dass nicht jeder sofort schwanger wird und nicht jede Schwangerschaft gut ausgeht (die vierte Schwangerschaft, zu der uns die ukrainischen Ärzte aus der Biotexcom-Klinik verholfen haben, endete glücklich und wir haben jetzt einen 3-jährigen gesunden Sohn).
    Dem einen hilft das wissen, nicht allein zu sein, der anderen tut ein bisschen Demut und Dankbarkeit ob der eigenen glücklichen Situation nicht schlecht.

    Wer sich von diesen Themen belästigt fühlt… Nun ja, so ist das Leben. Ich kenne auch im Rl Menschen, die ihren Kiwu nicht so einfach verwirklichen können, die FG hatten, die Kinder verloren haben. Macht mir das Angst? Manchmal, aber so ist es eben. Deswegen will ich trotzdem nicht blind durch die Welt gehen oder mich nur mit glücklichen Menschen umgeben!

  • Missy - 04/03/2017 Antworten

    „Wie denkt Ihr über den Kinderwunsch, bzw. wenn dieser unerfüllt bleibt über mögliche Alternativen?
    Beschäftigen Euch diese KiWu(-Behandlungs-)Themen, stören sie Euch, wundern sie Euch, interessieren sie Euch, lest Ihr sie gerne zur Unterhaltung einfach so….?“ – wurde gerade in einem Kiwu-Forum befragt.
    Auf dir im Artikel geschilderte Problemen möchte ich etwas genauer eingehen, dadurch, dass ich aus meiner damaligen Sicht (es geht um einen Zeitraum von 2009-2011) berichte, als ich anfing in verschiedenen Kiwu-Foren zu lesen. Als ich zu „hibbeln“ (gibt es ein anderes, besseres Wort dafür?) anfing noch bevor ich mit hibbeln anfing, las ich in den diversen Unterforen mit entsprechenden Strängen. Eines Tages stolperte ich über den Hoffnungsstrang und las mich fest. Das geschah, und jetzt spreche ich nur für mich, mit einer Mischung aus Faszination und Bewunderung für die Frauen, wie tough sie mit dem Thema umgingen, und einer vagen, großen Hoffnung, selbst „drum herum zu kommen“. Wie soll ich sagen…ich hatte ein unbestimmtes Gefühl, „was wäre wenn mir das mal blühen würde“ und gleichzeitig „das wird bestimmt so sein, weil xy Gründe dafür sprechen“. Das waren ängstliche diffuse Gedanken und ich hoffte immer, dass ich keine Kiwu-Behandlung brauchen würde. Gleichzeitig sprachen mich die Gefühle und Gedanken der betroffenen Frauen stark an, weil sie meinen ähnelten (z.B. werde ich jemals schwanger werden und wenn, wann usw.). Obwohl ich selbst erstmal normal hibbelte, konnte ich mich in vielen Gedanken wiederfinden. Das fand ich spannend und das half mir in den Jahren, vor allem 2010 und 2011 bevor ich dann selbst dort mein Unwesen trieb. Für mich stand also ganz klar im Vordergrund, dass ich mich als stille Mitleserin wiederfand und verstanden fühlte. Das gab mir einfach Trost, der mir gut tat. Und ich fragte mich oft, wo die Frauen ihren Mut und ihre Kraft hernahmen.
    Was es dann schlussendlich bedeutete, das Auf und Ab, die Hoffnung, der Sturz nach einem negativ, und all der ganze Kiwu-Zirkus, das konnte ich ja nicht ahnen, welche Ausmaße das annehmen konnte.
    Denn plötzlich irgendwann 2011 schrieb ich selbst aktiv dort mit, denn auf einmal war ich eine von ihnen ….
    So, und da erst begriff ich, was es wirklich bedeutete, sich auf einen langen Kiwu-Weg zu machen.

    Weiter denke ich, es ist Fakt, wer öffentlich schreibt, muss davon ausgehen, dass etliche Wildfremde lesen, was man geschrieben hat. Wie soll ich sagen, ich wog für mich meistens ab, was mir mehr gab: Das Rauslassen und Innerstes nach Außen kehren (was mir unbegreiflich gut tat, manchmal auch meine Wut rauszulassen) war mir wichtiger als das Gefühl „von Hunderten gelesen werden zu können“. Oder besser, Letzteres nahm ich dann zähneknirschend in Kauf. Das Problem ist halt, man wähnt sich unter sich, dabei vergisst man aber schnell, das „Hinz und Kunz“, will sagen: Jeder, mitlesen können. Oder man verdrängt es. So geht es im Prinzip aber allen Strängen…. wie oft lese ich in verschiedenen Strängen „ich hüpf nur mal kurz rein“ oder ich mach es ja selbst so. Das ist also ein ganz normales Forumphänomen.
    Was ich wohl sagen muss, inzwischen schreibe ich mit angezogener Handbremse, so offen ich früher war, so verschlossen bin ich heute. Und das bei wirklich nicht so Seelenstriptease-Themen wie z.B. zur Zweite Kind-Frage im entsprechenden Strang. Ich bin da wirklich etwas zwiegespalten und halte mich mit Detailangaben oft zurück. Sagen wir so, die Kiwuzeit kann einen schon gaga machen auf lange Sicht (unsere 5-jährige Geschichte endete glücklich in der ukrainischen Biotexcom-Klinik, in der ich schwanger wurde).

    Warum sollte sich jemand belästigt fühlen? Belästigt ist vielleicht ein nicht ganz zutreffender Begriff…ich würde es so versuchen zu sehen: Manchen Menschen gefällt es nicht, schlechte Nachrichten zu hören oder zu lesen. Auch wenn sie genau wissen, dass es sie gibt und dass anderen Leuten Schlechtes passiert. Je besser man dies für sich ausblenden kann, umso mehr kann man glauben, dass in der eigenen Welt alles gut ist und nix Schlimmes passiert. Wenn dann da ein „Problem-Strang“ ist (und das ist glaub ich das Manko des guten Hoffnungsstrangs), dann fällt er umso mehr auf, da er einzig im Sinne von allein ist. Ergo: Es wäre „besser“ für die Forumsumwelt, wenn es noch mehr weitere Stränge zum Thema Kinderwunsch gäbe wie im Hoffnungsstrang grad erörtert wird. Wenn also ein Problemstrang so einzigartig und prominent ist, fällt er umso mehr ins Auge und kann einem mehr das Gefühl des Störenfrieds geben.
    Damit möchte ich niemanden angreifen, ich meine es rein spekulativ. Und Schlechtes will eben nicht jeder lesen. Oder manche die sehen können und wollen, dass es anderen auch ungleich schwerer geht, lesen dann doch mit oder weil sie Freunde verstehen wollen, die selbst eine Behandlung machen. Keine Ahnung, wie es wirklich ist und bei jedem sind die Gründe mitzulesen sicher anders gelagert.
    Ich vergleich es mal mit dem Tod oder krankheitsforen. Da war ich mal vor Jahren kurz drin, weil ich nicht direkt betroffen war, aber jemanden kannte und so stöberte ich in den Themen. So kann es ja sein, dass verschiedene Leute im Hoffnungsstrang stöbern, weil sie nach Informationen suchen oder eben nach Verständnis.

  • Mommy - 04/03/2017 Antworten

    Ich denke, wenn man sich dafür entschuldigen muss, dass sein Unglück andere Menschen in ihrem Glück stört, läuft gewaltig was falsch.

    Zum Thema andere Leute sind dankbarer für ihre Schwangerschaften, weil wir hier sind, mmh, wenn es so formuliert wird wie von ganz netten Menschen kann ich das schon gut verkraften. Liegt vielleicht auch daran, dass es äußerlich einfühlsam und emotional kompetent geschrieben wird von jemandem der selbst in der Lage ist, Schicksalsschläge mit unheimlicher Kraft und Würde zu meistern. Aber der generelle Gedanke, das andere ihr Glück aufgrund meines Unglücks, meines Traumas noch mehr genießen können (ganz zu schweigen vom Trauma derer, die noch gar nicht erfolgreich waren), das stößt mir doch irgendwie übel auf.

    Ich finde Schwangerschaften von Biotexcom-Kundschaft insofern grundsätzlich schön, da hier ein Klientel zusammenkommt, dass sich ja bereits vor der Schwangerschaft viele Gedanken um ihre zukünftigen Kinder macht und sich sehr auf diese freut. Insofern bekommen „die Richtigen“ die Kinder und das kann ich schon wertschätzen. Aber andererseits fühle ich mich durch den Gedanken, jemanden einen leichten, wohligen Schauer einzutreiben, der dann sein spontanes Glück dann umso mehr genießen kann, ungut. Dazu habe ich einfach zu viel gelitten. Das ist ein bisschen so, als würde man als Elefantenmensch an der Nase durch die Herrschaftsräume von Downtown Abbey gezogen werden. Das soll jetzt aber keine Spaltung zwischen Kinderwunschfrauen und dem Rest herbeireden, sondern ein dickes, fettes JA pro Abtrennung beider Foren ausdrücken.

  • Orsi - 04/03/2017 Antworten

    Ich habe schon immer bei einigen in verschiedensten Kiwu-Foren kräftig Daumen gedrückt und mich über Schwangerschaft ganz besonders gefreut (ganz davon unabhängig ob die im ukrainischen Biotexcom-Zentrum oder in einem anderen KiwuZ von mir aus in Amerika schwanger wurden).
    Das Bild mit dem wohligen Schauer- vielleicht gibt es Leute, die des wohligen Schauer wegen den Threat lesen, die können das auch nach einer Trennung noch. Ich glaube eher, dass unter Euren stillen Lesern die dominieren, die selbst betroffen sind und die, die echt Anteil nehmen. Nicht um sich im eigenen Glück zu sonnen, wer sowas braucht, ist eh arm dran.
    Trotzdem, ich selbst habe im Rl früher nicht über die FG gesprochen, weil ich nicht die sein wollte, die beäugt und bemitleidet wird. Drum verstehe ich, dass oft auch echte Anteilnahme unerwünscht ist.
    ich habe jetzt überhaupt erstmal im Ausgangsstrang gelesen, um was es eigentlich geht.
    Vor dem Hintergrund finde ich Deine Fragestellungen allerdings unglücklich.
    Wenn ihr von den Schwangeren und Müttern Unterstützung in Eurem Abspaltungswunsch möchtet, dann aber doch nicht, weil es hier dann gemütlicher wird. So sehr ich verstehe, dass Euch jeder neue Monatsstrang pickt, so wenig stört mich jeder Kiwu Strang.
    Da hier viele Mitschreiber über die Babyzeit hinaus bleiben, fände ich auch eine Trennung bei gleichzeitiger Ausweitung von Babyzeit in Kinderjahre sinnvoll, gebe aber auch zu bedenken, dass es eben auch Hibbelstraenge gibt, die ich in meiner Kiwuzeit befremdlich fand, wenn sich da nämlich Mädels seitenweise über den besten Geburtsmonat austauschen oder den richtigen Zeitpunkt… So nach dem Motto, wenn ich mich entschieden habe, bin ich morgen schwanger.
    Trotzdem spricht aus meiner Sicht nichts gegen die Trennung, wenn sie so sehr gewünscht ist.

  • Lou - 04/03/2017 Antworten

    Bei ein paar Aussagen zum Artikel war ich richtig berührt. Es trifft vieles so sehr genau auf den Punkt – genau wie ich es erlebt habe oder erlebe … (ich gehöre zu diejenigen, die ihre Behandlungen in der Ukraine, im Biotexcom-Zentrum planen).
    Es ist ja schon so, dass das Thema Kinderwunsch nicht immer nur „Betroffene“ interessiert. Manche sind interessiert daran, weil sie sich um Freunde Gedanken machen. Oder selbst „knapp drum rum“ kamen… ja, wie auch immer. Ich glaube ja auch, dass das Forum von Vorteil vor allem für diejenigen ist, die still mitlesen, sich informieren wollen oder einfach ehrlichen Anteil nehmen… (habe ich ja selbst ganz lange gemacht). Daher hat mich das „Andere könnten sich belastet (oder wie auch immer) fühlen“ echt beschäftigt.
    Diese Diskussion wird ja aber schon an anderer Stelle geführt, darum geht es hier ja nicht (ich selbst muss mich hier zurückhalten). Mir ging es wirklich um die allgemeine Sicht – wie wird das Thema Kinderwunsch (von außen oder weil selbst betroffen) gesehen … und damit umgegangen… und Eure Antworten habe ich sehr interessiert gelesen!
    Denn ich muss tatsächlich sagen, das Thema beschäftigt mich momentan wirklich stark …
    Das, was ich anfangs geschrieben hatte, hat mich so ins Grübeln gebracht – die Diskussion ob eigener Bereich oder andere Wege finden… ja, ich wollte Eure Sicht der Dinge oder Erfahrungen wissen, um mir selbst klarer zu werden. Und ich bin mir sicher, dass es ein Thema ist, das nicht vergessen werden darf – aber auch nicht „erschrecken“ soll….

  • MimiLili - 04/03/2017 Antworten

    Es wäre interessant mal auch den „Machbarkeits- und Schuldzuweisungsdruck“ den Kinderlosen durchaus als real vorhanden wahrzunehmen. Und zwar sogar unabhängig ob zufällig oder willentlich ohne Kinder. Das kann im krassen Gegensatz zu den gegeben organischen Bedingungen des einzelnen stehen und somit durch einen Wunsch nach Rechtfertigung ein Leiden an der Infertilität erst auslösen.
    Soll man denn leugnen, dass es ein Bündel von Ursachen (organischen, psychische, soziale, angeborene und erworbene) gibt, die bedingen können, dass Infertilität als Unglück empfunden wird? Das ist ein in seiner Gesamtheit noch sehr schlecht erforschtes Phänomen, obwohl das Unglück so alt ist wie die Menschheit (vielleicht sogar älter, wenn ich z.B. an das Verhalten von Caniden denke).
    Das Gebiet ist in sich schon voller Widersprüche. Und was die genetische Herkunft angeht: dass für Kinder aus Samenspenden die genetische Herkunft wichtig ist……
    Den Fall gab es ja neulich erst, als eine junge Frau, Tochter eines Samenspenders, per Gerichtsklage das Recht erstritten hat, den Namen erfahren zu dürfen.
    Es gibt hier noch mehrere Artikel, in denen darüber gestritten wird, warum das denn nun soooo wichtig sei, den Erzeuger zu kennen, wenn man doch einen sozialen / juristischen Vater hat.
    Aber das Bedürfnis, seine Herkunft zu kennen, ist eben nicht rational begründbar.
    Für die KINDER ist es wichtig, nicht für die Medizin oder Wissenschaft. Deswegen freue ich mich darüber, dass die Popularität solche Kiwu-Kliniken wie z.B. Biotexcom, wo man top-Service für vernünftige Preise bekommt , steigt, andererseits spreche ich immer vorsichtig über den medizinischen Vorschritt.

  • SchandaMama - 04/03/2017 Antworten

    Der Reproduktionsmediziner ist kein Psychologe. Unser Arzt von der ukrainischen Biotexcom-Klinik hat uns damals zumindest vor der Behandlung recht gut über die medizinischen Möglichkeiten und Unwägbarkeiten aufgeklärt.
    Das Problem in D ist aber doch auch, dass ein psychlogisches Gespräch von den Paaren extra bezahlt werden müsste. Die Kinderwunschpaare zahlen aber schon mehrere 1.000 € für die Behandlung. Da leistet man sich nicht noch gern den Psychologen. Ich finde, die psychlogische Beratung sollte kostenlos sein. Es gibt inzwischen ein recht gut ausgebildetes Beratungsnetzwerk – BKID. Das ist gewiss noch erweiterbar.
    Davon abgesehen denke ich, dass die meisten Paare in reproduktionsmedizinischer Behandlung heute gut informiert sind. Dafür haben wir ja auch das Internet.
    Einen Psychologen, der mir geraten hätte, meinen Kinderwunsch aufzugeben und zu adoptieren, hätte ich damals nicht akzeptiert. Adoption ist auch nicht einfach. Es gibt längst nicht so viele zu adoptierende Kinder, wie es ungewollt Kinderlose gibt. Ich finde, ein Stück weit soll auch das Paar selbst wissen dürfen, was es will.

  • Haidy - 04/03/2017 Antworten

    Wenn ich bedenke, wie viel wir uns hier haben selbst erarbeiten müssen und welch anspruchsvolle (intellektuell und emotional) Aufgabe das gewesen ist, dann empört es mich umso mehr, wie vergleichsweise lapidar man seine Überweisung zum KiWu ausgestellt bekommt, dass schon allein der Gyn nicht verpflichtet ist ein sozial-medizinisches Gespräch zumindest anzuraten – Der Hinweis darauf kann dann schon an einem schlicht stressigen Praxistag eines ansonsten durchaus guten Gyn scheitern – und dafür ist schon allein die Diagnosestellung eine zu große Nummer für ein Paar, die im Einzelfall vielleicht gar nicht notwendig ist. Ein Kinderwunsch kann extrinsischen Gründen entspringen, der vielleicht offentsichtlichste ist, dass die eigenen Eltern gerne Enkel hätten, im Falle einer Diagnose sogar einwirken, sich von diesem Partner zu trennen. Und dieser innerfamiliäre Wunsch kann durchaus starke unterbewusste Wirkungen entfalten. Ich bin froh, dass er uns im speziellen erspart geblieben ist (da wir Selbstzahler sind, haben wir uns gleich an die ukrainische Biotexcom-Klinik gewendet und schon im ersten Versuch Schwanger geworden), wenn auch nicht unbedingt auf die Art und Weise, die man sich wünschen würde (ein Teil unserer Eltern ist schlicht früh verstorben), aber ich weiß auch um Menschen, für deren Ehe das schließlich die Sollbruchstelle gewesen ist.
    Es lassen sich rationale Gründe finden, aber ein Kinderwunsch ist nicht nur rational, er ist in hohem Maße irrational, glauben Sie mir. Das ist eigentlich wie mit der Partnerwahl, da sind Hirn und Bauch auch ständig miteinander in Wechselwirkung.
    Hormone sind allerdings wirklich eine Geißel der Menschheit. Die meisten Frauen können das vielleicht nachvollziehen, wenn ich das Stichwort PMS in den Raum werfe.

  • Luccia - 04/03/2017 Antworten

    irrational …
    … ist laut Duden:
    a. mit der Ratio, dem Verstand nicht fassbar; dem logischen Denken nicht zugänglich
    und
    b. vernunftwidrig
    Wären wir also alle rational (kein Kinderwunsch, Ihrer Meinung nach), würde niemand von uns existieren.
    Reproduktion ist ein Imperativ, den uns unsere Existenz vorgibt. Schließlich sind sie auch in der Biotexcom-Klinik schwanger geworden, wo für sie ganz reales Geld bezahlt haben.
    Ah ja: Glauben glaube ich niemand nix. Die Kosten des Glaubens sind für die Menschheit so verheerend, dass man Gläubige …
    Puh … Na ja. Mache kann man vielleicht heilen. Hoffentlich.
    Ich weiß nicht, ob sie sich nicht in das Leid ihrer Bekannten zu sehr reinsteigern. Empathie ist sicher wichtig, aber ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass manche den Paaren/Frauen irgendetwas unterstellen. Man sollte auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und etwas hineininterpretieren, was so nicht gesagt wurde. Auch, dass man manchmal anderen angeblich sagen will, was richtig ist, kam für mich überhaupt nicht so rüber.
    Wenn z.B. Krankheiten vorliegen, hat es natürlich keinen Sinn entspannt zu bleiben. Herr Maio, als Mediziner, hat nie behauptet, dass in allen Fällen Gelassenheit hilft. Damit unterstellen Sie eher ihm etwas, als umgekehrt. Gut, vielleicht ist der letzte Satz für Betroffene unglücklich formuliert, aber nicht aus der Luft gegriffen. Meine ältere Schwester wünschte sich schon mit 18 ein Kind. Als es jahrelang nicht geklappt hat, beschloss sie, sich nicht mehr unter Druck zu setzen (zu ihrer Zeit war es normal mit Anfang 20 ein Kind zu bekommen). Es klappte dann nach 5 Jahren, ohne med. Eingriffe. Das Gleiche bei meiner Schwägerin. Erst als ihr ein Arzt riet, sich nicht nur auf den Kinderwunsch zu fixieren und zu entspannen (den Rat fand sie natürlich auch voll daneben), klappte es. Sie war 27 und hatte 7 Jahre gewartet. 6 Monate nach der Geburt wurde sie wieder schwanger. War´s Ruhe, Glück, Zufall? Wer weiß es schon?

  • Blueberry - 04/03/2017 Antworten

    Frage zu den Gründen der Unfruchtbarkeit:
    Mich würde interessieren, in wie vielen Fällen man definitiv sagen kann, warum ein Paar keine Kinder bekommen kann, damit solche Kiwu-Zentren wie das erwähnte Biotexcom sich keine goldene Nase und extra Werbung machen. Wenn eine Krankheit etc. bei Frau oder Mann vorliegt, dann haben die Paar eine Gewissheit. Wie in meinem oberen Kommentar beschrieben, gab es in meiner Familie Fälle, wo nicht ersichtlich war, warum es nicht klappte. Es gab keine üblichen Verdächtigen, wie Alter oder Krankheit. Vor der Geburt meiner Tochter besuchte ich einen Vorbereitungskurs. Die Teilnehmerinnen sollten erzählen, wie sie die Nachricht von der Schwangerschaft aufgenommen haben. Ich erzählte, dass ich ganz überrascht war, da es nach nur 2 Monaten klappte. Ich war 35, mein Freund 42. Ich richtete mich auf ein jahrelanges Warten ein und konnte es am Anfang nicht glauben. Ich erwähnte, dass mein Freund und ich bis zur Schwangerschaft erst 1 Jahr zusammen waren. Darauf die Hebamme: das könne der Grund gewesen sein. Je länger ein Paar zusammen ist, desto mehr Antikörper würden entstehen. Kann jmd. sagen, ob das stimmt? Ist auch das Alter wirklich so relevant? In meinem Freundes/Bekanntenkreis sind etliche Frauen, die sogar mit Anfang/Mitte 40 völlig problemlos schwanger wurden und gesunde Kinder zur Welt gebracht haben, während es bei den jungen Frauen ewig dauerte. Oder ist das nur Zufall? Die Statistiken sprechen ja eine andere Sprache.

  • Ette - 04/03/2017 Antworten

    Heute herrschen andere Zeiten…
    … als früher. Wenn ich solche Kommentare lese wie: „Man soll das Schicksal akzeptieren, wie Generationen zuvor…“. Und dafür gibt es eine Redaktionsempfehlung? Sorry, aber klar: Frühere Generationen sind an Krebs gestorben, weil die Medizin nicht so weit war. Und soll man das heute auch akzeptieren und sich nicht behandeln lassen, obwohl man sich dadurch heilen oder das Leben lebenswerter machen lassen könnte?! Dieses „Schicksal“ würde auch niemand akzeptieren, oder irre ich mich? Und warum bitte darf in der Repromedizin Branche kein Geld verdient? Wenn die Biotexcom-Klinik einen guten Service bietet, muss er logischerweise bezahlt werden, es geht nicht um Geldmacherei.
    Und diese blöden Ratschläge von „Entspannung“ sind richtig nervig. Sorry, aber es muss wirklich mal gesagt werden. Wenn man unfruchtbar ist – also eine Diagnose hat, dass man auf KEINEM natürlichen Wege Kinder zeugen kann, dann wird diese Krankheit durch Entspannung nicht geheilt. Oder seit wann besiegt ein Krebspatient den Krebs durch reine „Entspannung“. Klar, ist das eine nicht vergleichbare Art von Krankheit, aber keine Krankheit ist mit einer anderen vergleichbar.
    Wenn ein Mann an Azoospermie leidet (kann viele Ursachen haben) u.a. durch eine Infektion, d.h. eine Infektion IST eine Krankheit und durch diese Infektion werden die Hoden geschädigt, die Samenleiter verklebt etc. Warum sollte sich dieser Mann nicht durch eine TESE helfen lassen und mithilfe künstlicher Befruchtung Kinder zeugen?
    Wenn man nicht weiß und sich im geringsten nicht vorstellen kann, wie sich Betroffene fühlen, sollte man seine Ratschläge für sich behalten.

  • Spiro - 05/03/2017 Antworten

    Meinem Mann war das Thema künstliche Befruchtung anfangs sehr unangenehm! Er wollte nicht, dass es irgendjemand mitbekommt!
    Vor allem nicht bei uns zu Hause im Dorf!
    Bei mir war es anders, ich habe gleich offen mit bestimmten Personen darüber gesprochen!
    Habe nur im Dorf nix gesagt!
    Als es dann soweit war und wir unseren ersten ICSI Versuch hatten, wußte es schon das halbe Dorf, als der positive Bluttest kam, wußte das ganze Dorf Bescheid!
    Mein Mann arbeitet im Dorf beim Schlachter und er hat es doch 1-2 Arbeitskollegen erzählt und …am nächsten Tag war es rum!
    Ich hab immer gesagt, es ist nicht´s schlimmes oder peinliches, das man nachgeholfen hat! Jennifer Lopez etc. alle möglichen Stars gehen offen damit um, warum müßen wir darum ein Geheimnis machen!
    Hat mein Mann dann auch so gesehen und letztendlich, hat er´s ja dann auch in Umlauf gebracht!
    Wir haben von keinem was blödes gehört, weil wir uns für künstliche Befruchtung entschieden haben, im Gegenteil!
    Alle haben sich gefreut, dass wir uns dafür entschlossen haben und vor allem, das es geklappt hat! Es wußten ja auch alle, wie lange wir uns schon Kinder wünschten/wünschen!
    Leider haben unsere Bauchmäuse es nicht geschafft!
    Sie sind in der 21. und 24.Woche zu den Sternen gegangen!
    Aber wir hätten es ihnen, wenn sie alt genug dafür gewesen wären, gesagt!
    Was für absolute Wunschkinder sie gewesen wären!
    Wie sehr sie geliebt worden wären!
    Wie unendlich glücklich sie uns gemacht hätten!
    Wir geben nicht auf, eines Tages unserem Kind oder auch Kindern sagen zu können, wie vollkommen unser Leben durch sie geworden ist!
    Und durch wie viel Liebe sie entstanden sind/ wären!
    Wir, aber vor allem ich, können den nächsten Versuch in der Ukraine (Biotexcom, Kiew) nicht abwarten, weil so viel Hoffnung dadrin steckt!
    Wir gehen auch weiter offen mit dem Thema um und stehen dazu:
    ,, Ja, wir haben bzw. lassen uns künstlich befruchten!

  • PizzaGod - 05/03/2017 Antworten

    Bei uns ist es ähnlich wie bei euch, Jungs. Für uns kommt auch nur eine ICSI in Frage (zwar nicht im Biotexcom-Zentrum, trotzdem genug anstrengend), da mein Mann auch keine Spermien hat. Die TESE hat er schon hinter sich und im Moment bin ich am Stimulieren.
    Ich bin immer offen mit dem Thema umgegangen und habe viel mit meinen Freunden darüber geredet. Das habe ich aber auch gebraucht, um mir einfach Unterstützung zu holen und Hoffnung schöpfen zu können. Außerdem wird man ja ständig darauf angesprochen, warum denn noch keine Kinder da sind, und es sollte doch langsam mal losgehen etc. Das nervt irgendwann … und sobald die Leute Bescheid wissen, lassen sie dich auch mit der Fragerei in Ruhe
    Mein Mann spricht eigentlich nur mit mir darüber, aber er weiß, dass es einige Freunde wissen, und es stört ihn auch nicht. Er hat vielleicht einfach nur nicht den Redebedarf wie ich.
    Alle, die es wissen haben erst mal betroffen reagiert, geben mir aber auch sehr viel Kraft und drücken immer alle Daumen … und das kann ja nicht schaden.

  • LilianaEscoto - 05/03/2017 Antworten

    Wir sind auch in Behandlung nur im Ausland und bei uns kann nur KB helfen ein Baby zu bekommen (die Behandlungen fangen im Februar in der ukrainischen Biotexcom-Klinik an). Was 2011 gleich beim ersten Mal auch der Fall war, aber leider musste die SS abgebrochen werden, wegen Fehlbildungen. Und jetzt sind wir immer noch oder wieder dabei. Bei uns wissen es nur die engsten Verwandten, sprich Eltern. Und natürlich meine Schwester mit ihrem Mann. Mit ihnen können wir über alles reden, denn die beiden wissen genau was wir durchmachen.
    Meine gr Schwester hat die SS bis zum 8 Monat geheim gehalten, nur die Fam. wusste was, obwohl man den Bauch kaum übersehen konnte, wussten einige Verwandte es nicht. Oder sie wollten es nicht ansprechen, weil die ihre erst SS sehr unglücklich verlaufen ist.
    Sie haben aber auch 12 Jahre gebraucht bis es geklappt hat. Und sie sind auch mit ICSI schwanger geworden. Bei ihnen hatte es gleich beim ersten Mal geklappt, gleich Zwillinge aber leider hatte sie dann eine FG und verlor beide Krümmel. Und dann hat es einfach nicht mehr geklappt. Dann 2012 haben sie die Klinik gewechselt und es hat bei denen mit einem Kryo- Versuch geklappt. Aber das schlimme ist, dass sie fast 8 Jahre lang von der anderen Klinik ausgenommen wurden. Bei meinem Schwager wurden keine Tests gemacht, nix. Und in der neuen Klinik, bei der auch wir sind, wurden Tests gemacht und es wurde ihnen gesagt, dass es ein großes Wunder war das sie das erste Mal überhaupt schwanger geworden ist. Bei ihrem Mann ist es nämlich so, dass das Sperma in die Blase bzw. Harnröhre abfliest oder abgeht und durch einfache Tabletten wird es reguliert und sie können es auch auf natürlichem Wege probieren. Es ist bei ihm durch ne Infektion in der Kindheit entstanden und keiner hat es gewusst. Jetzt haben sie einen kleinen Sohnemann im Alter von 21 Monaten. Und bald wollen sie es mit nem Geschwisterchen anfangen.

  • Babarhead - 05/03/2017 Antworten

    wir haben seit 2006 Kinderwunsch. Und bei uns weiß das Umfeld NICHTS!!!! Nur meine Eltern und seine Eltern wissen Bescheid, und eine Schwägerin weiß, dass wir uns in der Ukraine (Biotexcom, Kiew) behandeln lassen.
    Und es wird so bleiben!!!! Und ich echt froh, dass wir es NICHT gesagt haben.
    Zum einen möchte ich den ständigen Nachfragen der Leute aus dem Weg gehen. Wie weit seid ihr? Was kostet das? … und was ich noch viel schlimmer finde, ist diese Anteilnahme und das Mitleid, ach man, tut mir sooo Leid, wenn wir irgendwie helfen können… und stören würde mich auch, wenn die eigentlichen Gespräche verstummen, die Blicke mich treffen und sich alle fragen, darf ich nun von meinen Kindern erzählen wenn die da ist… das würde mich alles nerven.
    Und da mein Mann noch (wieder) studiert sagen wir, das wir Kinder wollen, aber derzeit das Geld nicht ausreicht und sowas… Das wird geglaubt.
    Das andere und ganz wichtige Ding ist, das mein Chef und sämtliche Kollegen (die ja nicht selten Waschweiber sind) das NIEMALS erfahren dürfen, denn wäre ich wahrscheinlich meinen Job los. Zumindest hat eine Kollegin aus einem solchen Grund schon echt Stolpersteine zu bewältigen … das brauche ich nicht auch noch, mein Job macht mir Spaß! Und das Geld brauche ich auch…
    Und: Glückwunsch zur Schwangerschaft!!!!!
    Ich würde es erstmal niemandem erzählen, denn in unserem Freundeskreis kam das Thema mal auf und man hat sich „das Maul zerrissen“ – fürchterlich! Die Mutter kann sich natürlich nicht vom Kind lösen, die mussten auch lange warten… klar sind das verwöhnte Kinder… und krank sind die auch sehr oft… vieles ist sicherlich noch nicht erforscht… wenn ich mehr berichte, wird einem dieses Nichtwissen ist gruselig! Aber nun, manche brauchen es scheinbar.
    Eine Kollegin von mir hat es von Anfang an ihren Kindern erzählt, und sie gucken noch heute 10 Jahre später jedes Jahr zum Geburtstag das Album an, mit Blastofotos, Kinderalbum und der Situation, dass sie absolute Wunschkinder sind und die auch gekämpft haben.
    Ich würde dein Bauchgefühl entscheiden lassen!
    So, das ist mein „Senf“ zum Thema

  • Dalziel - 05/03/2017 Antworten

    bei uns wissen es nur 2 beste Freundinnen und deren Partner. Also nicht mal Eltern oder Geschwister haben wir eingeweiht, weil wir das einfach nicht wollten (obwohl wir nicht in Osteuropa wie manche meine Vorrednerinnen in der Biotexcom-Klinik behandeln lassen) . Und ich bin auch froh darüber, dass es so ist und es belastet mich auch überhaupt nicht, dass ich so wirklich darüber mit niemanden reden kann außer mit meinem Partner. Ich hab hier das Forum, wo jeder weiß wie´s einem geht und wo´s keine blöden Kommentare von wegen künstlich gezeugt und ist das Kind schon gesund, etc. gibt. Werde es meinem Sohn später auch nicht erzählen, dass er so gezeugt wurde, wüsste nicht warum er das wissen muss.
    Zum Glück hat es gleich beim 1. Mal geklappt. Das hat auf jeden Fall viel Druck raus genommen und natürlich auch erübrigt, dass man darüber hätte reden müssen, irgendwann!
    Nun wird natürlich wieder wegen Nr.2 spekuliert da mein Sohn ja schon 4 wird und sich da immer noch nichts tut. Aber ehrlich gesagt, wäre ich bis vor kurzen noch gar nicht bereit gewesen schon wieder ss zu werden da unser Kleiner einer ziemlicher Wirbelwind ist und einen ziemlich fordert.
    Wir starten jetzt im Januar mit Wunschkind Nr. 2 und da freu ich mich jetzt auch schon total drauf.

  • Kit - 05/03/2017 Antworten

    Wir haben bereits ein Kind (3 Jahre) und eine Fehlgeburt hinter uns. Da es beide Male recht lange dauerte, gingen wir nach der FG sofort in die KIWU und begannen schon bald mit Hormontherapie. Da die komplett vergebens war, stieg ich irgendwann auf die Insemination um. Diese wird hierzulande drei Mal von der Krankenkasse übernommen-also machte ich diese und es klappte beim letzten Versuch-genau ein Jahr nach der Fehlgeburt.
    Nun ist es so, dass viele Leute in unserem Umfeld von der Fehlgeburt wissen und somit auch annehmen können, dass wir schon länger ein zweites Kind wollen. Mein Mann hat nie jemandem erzählt, dass wir Patienten der KIWU sind. Ich habe es schon hie und da gesagt. Der große Unterschied liegt ja auf der Hand-mein Mann war in dem Jahr 4x dort. Ich war jeden Monat 4-5x dort. Dies fällt natürlich auf und oftmals fragten die Leute eben, was ich denn dauernd in dem Spital mache. Außerdem ging mir die Sache sehr viel näher, und ich tauschte mich manchmal auch mit andern Leuten aus, die ähnliche Probleme haben. Und ja, vielleicht trage ich das Herz ein wenig mehr auf der Zunge als mein Mann. Auf jeden Fall wissen so einige davon.
    Und nun bin ich schwanger. Wir halten so dicht, wie noch nie. In unserm Umfeld weiß es niemand-nicht mal unser Sohn. Doch bald schon kommt der Tag, an dem wir uns outen werden.

  • Hoggatt - 05/03/2017 Antworten

    Hey!
    ich habe eigentlich immer den Gedanken an medizinische Hilfe nicht zugelassen. Doch als mein Mann das ausgesprochen hatte und sagte „dann gehen wir halt in eine Kinderwunschklinik“ – erst dann habe ich mich mit dem Gedanken befasst. Da ich keine Geschwister habe, habe ich mich meiner Freundin anvertraut und seither weiß es unser Freundeskreis (mit mir sind wir 3 Mädels mit Ehemännern).
    Unsere Familien wissen nichts und ich muss ehrlich sagen, dass ich es auch nicht erzählen will, was und wie wir was machen (sogar wenn wir nicht an die ukrainische Biotexcom-Klinik denken – übrigens ist das Thema Osteuropa kein Tabu für mich – denken… oder noch nicht?).
    Mir reicht es erst einmal, dass die Freunde darüber informiert sind. Ich denke ich habe es denen deshalb erzählt, da sie in der gleichen Situation wie ich sind……… meine Freundin hat seit 7 Jahren Kiwu und die andere seit 5 Jahren. Alles erfolglos.
    Wir sind die ersten, die sich medizinische Hilfe holen, ……
    Aber manchmal denke ich, ich hätte es ihnen vielleicht doch nicht erzählen sollen?!?!?! und bin mir immer noch nicht sicher, ob es die richtige Entscheidung war…

  • Manelle - 05/03/2017 Antworten

    Kann mich gut in dich hineinversetzen, hab mittlerweile 8 Versuche hinter mir.
    Meine Eltern und Schwiegereltern sowie meine beste Freundin wissen, dass es nur auf diesem Weg funktionieren kann. So sind wir dem ständigen Gefrage etwas aus dem Weg gegangen.
    Jetzt ist es von Versuch zu Versuch unterschiedlich. Z.B. wenn wir einen Versuch im Ausland (Ukraine, Biotexcom) unternommen haben, habe ich auch meinen Chef einweihen müssen.
    Aber meistens sagen wir niemandem etwas, um alles in Ruhe durchzustehen. Aber bei manchen Versuchen muss ich mit jemandem reden und mich anvertrauen.
    Es gibt vermutlich kein richtig oder falsch und man muss einfach auf sein Bauch hören. Wenn du das Bedürfnis hast dann rede mit jemandem darüber dem du vertraust.
    Bei uns wissen meine Mutter, meine Schwester und meine wichtigsten Freunde Bescheid,… die einen mehr, die anderen weniger.
    Ich bereue es nicht, mich diesen Menschen anvertraut zu haben. Sie wissen nun was los ist, bauen mich auf und wissen mit meinen manchmal traurigen Gefühlen umzugehen. Für meine Mutter war es allerdings anfangs etwas schwer damit umzugehen, denn sie hatte sich nie zuvor mit dem Thema Reproduktionsmedizin beschäftigt und es war ihr befremdlich. Heute ist sie interessiert und macht uns Mut.
    Meine beste Freundin hat ebenfalls seit vielen Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch und wird nun auch mit ihrem Partner die Hilfe von Ärzten in Anspruch nehmen müssen. Wir motivieren, beraten und trösten uns gegenseitig.
    Mein Mann dagegen mag mit niemanden darüber reden und das das Ganze mit sich alleine aus. Wir beide haben eben unterschiedliche Arten, mit dem Thema umzugehen.
    Ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt, dadurch dass ich mich anderen anvertraut habe. Niemand erwartet etwas von uns,… im Gegenteil,… die die Bescheid wissen, wissen ja nun warum es bei uns nicht so schnell mit dem Kinderkriegen klappt und keiner fragt mehr ständig nach.

  • sonnenschein - 06/03/2017 Antworten

    Über Biotexcom Klinik haben wir eigentlich durch die Medien erfahren. Bisher wussten wir nicht, dass die Leihmutterschaft in der Ukraine völlig legal ist. Und im Vergleich zu den USA ist die ukrainische Behandlung viel billiger. Also, versuchten wir unser Glück dort und nicht umsonst! Wir sind mit dieser Klinik sehr zufrieden geblieben. Von dem ersten Versuch wurde unser Leihmutter schwanger und brachte unseren süßen Sohn auf die Welt. Vielen Dank!! Wir empfehlen diese Klinik!!

    • Lea - 06/03/2017 Antworten

      Zwar unverhofft, aber von der medizinischen Versorgung bei BioTex wurden wir angenehm erstaunt. Was bei uns auch Vertrauen erweckte – ernsthaftes Herangehen an die Sache. Bevor wir mit dem LM-Programm angefangen haben, hatten wir ein Gespräch mit einer Psychologin, die uns über Familienanamnese detailliert ausfragte, über mögliche Risiken erzählte. In BioTex ist also das Vertrauen-Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten von sehr großer Bedeutung.
      Es mag wohl sein, dass wir in nächster Zeit schon wieder nach Kiew fliegen, um ein Brüderchen
      oder ein Schwesterchen unserem Sohn zu holen 🙂

      • eule - 07/03/2017 Antworten

        Diese Pampa Biotex und ukrainische Medizin im Ganzen genommen scheinen mir recht suspekt und unzuverlässig zu sein. Würde hiesige Behandlung in Anspruch nicht nehmen. Viel zu riskant, finde ich.

      • Romina - 20/03/2017 Antworten

        Über Biotexcom Klinik können wir auch nur Positives sagen. Dort angekommen wurden wir ganz behutsam behandelt und wie das Glück es wollte haben schon bei dem ersten Versuch schwanger geworden, genauer gesagt unsere Leihmutter 🙂 Unser größtes Wunder Alena ist nun schon 3 Monate alt. Ich kann es immer noch nicht fassen! 🙂

  • Andrea - 06/03/2017 Antworten

    Bei Leihmutterschaft fließt viel Geld. Humanität und Moral sind irgendwo an der Seite. Hier geht´s bloß um Profit.

    • Hereingeschmeckter - 08/03/2017 Antworten

      manchmal ja ist es keine Lösung, sondern eine Gefahr

    • Timo - 12/04/2017 Antworten

      Aber hier macht jeder einen Gewinn. Die Klinik und Leihmutter bekommen Geld und die Eltern sein Kind. Sehe hier nichts Schlimmes.

  • mirami - 06/03/2017 Antworten

    Wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, dann muss man sich einfach bezwingen lassen. Früher soll man an den Kinder denken, als man fruchtbar und gesund war. Wenn es weiter solche Medizin erlaubt wird, dann werden viele Ehepaare sie in Anspruch nehmen. Kinder…nicht jetzt..zuerst meine Karriere, außerdem wenn es nicht klappe, dann würde eine Leihmutter ein Kind für mich gebären, würden viele Ehepaare denken…Warum müssen denn andere Frauen sich opfern?

    • Ingrid - 06/03/2017 Antworten

      Aber warum müssen die unfruchtbaren Ehepaare leiden? Heute macht die moderne Medizin Wunder, und wenn diese Ehepaare die Möglichkeit haben, ihren Kinderwunsch zu erfüllen, warum denn sie nicht zunutze zu machen?

      • Sommervogel - 09/03/2017 Antworten

        Weil die Menschen heute zu den Produkten geworden sind – bestellen, bezahlen und ab in die Klinik, um das Kind zu holen. So einfach geht das. Wahnsinn!!!

    • dajana - 07/03/2017 Antworten

      Einige haben schon im frühen Alter Probleme mit der Gesundheit und sogar in 30 können sie schon keine Kinder haben. Solche Medizin existiert für diese Ehepaare. Und wie lange muss es mit der Karriere dauern, bis Wechseljahre? Und früher ist man auch wegen Appendix gestorben, aber Fortschritt steht nicht auf einem Platzt

  • mirami - 06/03/2017 Antworten

    Man muss auch die Gefühle der Leihmutter in Betracht ziehen. Diese arme Frau ist gezwungen, es zu machen. Ich denke, sie hat keine andere Möglichkeit Geld zu verdienen, deshalb muss sie ein Kind für unfruchtbare Ehepaare austragen. Aber während der Schwangerschaft entsteht eine Verbindung zwischen dem Kind und der Mutter. Und es ist ein Vergehen sie zu trennen. Und das schlimmste, meine Meinung nach, dass dann dieses Kind verkauft wird…

    • amelie - 10/03/2017 Antworten

      Sie haben andere Möglichkeiten Geld zu verdienen, z. B. als Putzfrau arbeiten, oder im Kindergarten oder noch einen Job zu suchen, aber sie haben ihre Wahl gemacht, also, es ist nutzlos sie mitzuleiden.

      • Bob - 16/03/2017 Antworten

        Verdient eine Putzfrau so gut wie eine Leihmutter? Denke nicht. Außerdem muss eine Putzfrau von Morgen bis Abend viel arbeiten, und die zweite kann nichts machen und zugleich Geld verdienen.

    • dreak - 12/04/2017 Antworten

      Die Leihmutterschaft gibt eine reelle Chance denjenigen verzweifelten Familien das langersehnte Kind zu bekommen. Es lohnt sich nicht die Leihmutter streng zu beurteilen, und alles nur als Kommerz zu bezeichnen. Die Leihmutter ist von den Motiven der Humanität bewegt und ist daran bewusst beteiligt. Wir bekommen oft zu hören,dass die Leihmutterschaft die Ausbeutung des Frauenkörpers bedeutet. Aber das widerspricht der Wahrheit. In der Realität wird die Leihmutter nicht ausgebeutet, weil sie alles bewusst tut und dann nicht nur die materielle Entschädigung, sondern auch die große moralische Befriedigung für Ihre Tat der Gesellschaft zuliebe erhält.
      Quelle http://de.newseurope.info/?p=45754

  • Ingrid - 06/03/2017 Antworten

    Diese Frauen wissen aber im Voraus, dass das Kind fremd ist, und nach der Geburt werden sie getrennt. Das ist nur ihre Arbeit.

    • mirami - 06/03/2017 Antworten

      Ja, aber dann können sie ihre Entscheidung ändern. Was wenn eine Leihmutter wollte das Kind lassen, dann würde sie gegen diese Trennung. Außerdem hat sie auch Recht auf dieses Kind, denke ich.

      • Ingrid - 06/03/2017 Antworten

        In einigen Ländern hat sie wirklich Recht auf das Kind, und nach der Geburt kann sie es nicht abgeben. Aber nicht in der Ukraine. Nach dem Gesetz hat eine Leihmutter keine elterlichen Rechte; das geborene Kind ist rechtlich das Kind der zukünftigen Eltern.
        Meine Freundin hat ihr Kind per Leihmutterschaft in einer ukrainischen Klinik bekam. Und am Ende des Programms hat sie mit ihrer Leihmutter kurz gesprochen, und sie hat gesagt, dass sie es freiwillig gemacht hat und es nochmal machen wird. Sie verhält sich zur Leihmutterschaft als zur Arbeit. Also, kann ich zum Schluss kommen, dass sie keine Verbindung zum diesen Kind hatte, wenn es wiedermachen will.

      • 凤凰 - 07/03/2017 Antworten

        Ich weiß ja nicht, wie die Sache in den USA gelagert ist, aber aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass die Leihmutter in der Ukraine keine Rechte aufs Baby hat. Sogleich sie aus der Geburtsklinik entlassen wird, unterschreibt sie die erste Verzichtserklärung aufs Kind und folglich ist nicht mehr in der Lage, ihr Mutterrecht zu beanspruchen. Und in zwei Monaten oder so wird dann die zweite Verzichtserklärung signiert. Alles ist also komplikationslos und gesichert.

      • anastasia - 07/03/2017 Antworten

        Sie hat nicht genug Geld für ein kind und dann wenn sie das zweite Kind lässt, woher muss sie noch geld nehmen, um es gut zu erziehen, um bestimmte Wohnbedingungen dem Kind zu geben. Und in welchen Bedingungen wird dieses Kind leben? sie hat Vertrag geschloßen, also hat sie kein Recht auf das Kind

    • Stefan - 06/04/2017 Antworten

      In der Ukraine ist die wirtschaftliche Situation sehr bedauerlich. Arbeitslosigkeit, Niedriglohnjobs, regelmäßige Inflation. Es ist schwierig für die Familien, die Rechnungen zu bezahlen, und ihre Kinder und Häuser zu erhalten. Daher entscheiden sich Frauen für die Eizellspende, um ein bisschen Geld für ihre Familien zu verdienen. Häufig sind das gut ausgebildete Frauen, vollkommen gesund und ohne schlechte Gewohnheiten.

  • adel - 07/03/2017 Antworten

    Ich hatte zuerst Angst davor, in die Ukraine zu fahren. Alle meine Bekannte sagten, dass es eine dumme Idee ist, aber ich probierte schon alles und das war meine letzte Chance. Natürlich dachte ich an Misserfolg, aber es klappte auch nicht in Spanien, obwohl es ein entwickeltes Land ist, so wagte ich mich und benutzte diese Möglichkeit. Jetzt bin ich so froh, dass ich genug Mut dazu hatte, weil es lohnte sich.

  • angel - 07/03/2017 Antworten

    Ich finde es richtig, dass in der Ukraine die Eizellspende und die Leihmutterschaft auf der kommerziellen Basis funktionieren. Ich würde es auf keinen Fall kostenlos machen. In Frankreich ist die Eizellspende nur unter den nichtkommerziellen Bedingungen möglich. Deshalb gibt es nicht viele Spenderinnen und folglich muss man sehr lang auf die warten. Also, ist es sogar besser und schneller nach der Ukraine zu fahren, wo die Spendebank sehr groß ist.

    • doro - 10/03/2017 Antworten

      egal welches Land Frankreich oder die Ukraine, ich würde es nirgendwo ohne Geldbelohnung machen. Man kann Blut freiwillig abgeben, aber nicht Eizellen. Dieser Eingriff ist ziemlich kompliziert und unangenehm, und die Tatsache, dass man muss Vollnarkose machen, das ist schon für den Organismus Stress

  • Hereingeschmeckter - 08/03/2017 Antworten

    die Gesellschaft gerät immer in Wallung wegen dieser Reproduktion

  • soul - 09/03/2017 Antworten

    Ich bin 39 Jahre alt, unglücklich, weil ungewollt kinderlos 🙁 Über Jahre versuchten wir schwanger zu werden, doch alle unsere Versuche scheiterten. Aufgrund von TV Berichten sind wir auf ein ukrainisches Kinderwunschzentrum Biotex aufmerksam geworden und haben wieder Hoffnung geschöpft.
    In einer Woche soll unser erster Besuch zustande kommen. Mal sehen, was da herauskommt… Hoffentlich werden wir endlich zum Kindchen verholfen!

    • annette - 08/03/2017 Antworten

      soul, ich kann den dringlichen Wunsch nach dem Kind sehr gut verstehen und wünsche dir viel Erfolg und viel Glück!

  • Gven - 09/03/2017 Antworten

    Ich habe keine Ahnung, wie ich die Tatsache hinnehmen würde, dass eine andere ziemlich fremde Frau mein Baby neun Monate lang in ihrem Bauch tragen würde…
    Außerdem hätte ich gerne all die Gefühle erleben, die eine Mutter bei der Geburt ihres Kindes verspürt. Bestimmt ist das ein unvergeßliches und sehr bedeutendes Ereignis.
    Obwohl ich vom Gedanke an der Eizellspende zunächst auch kaum begeistert war, musste ich mich jedoch damit versöhnen… Sonst wird die Gelegenheit verpasst und ich werde nie das Mutterglück erleben zu können.

  • Gabriela - 09/03/2017 Antworten

    In Frankreich steht’s mit der Eizellspende nicht sehr gut. Die Wartezeit dauert zu lang. Beispielsweise, während einige auf eine Eizellspende in Frankreich warten, können andere schon diese Eizellspende in der Ukraine durchführen lassen und das Kind zu gebären! Also, bei mir dauerte diese Wartezeit in Frankreich mehr als 2 Jahre! Wir hatten keine Geduld mehr! Zum Glück erfuhr meine Freundin über eine ukrainische Klinik(Biotexcom), wo man 2-3 Monate darauf wartet! Also, wir haben uns an dieser Klinik gewendet, und wirklich das stimmt so! Nach 4 Monate wurde ich schon schwanger! In zwei Monate werde ich das Kind bekommen!!

  • Denice - 10/03/2017 Antworten

    Ich konnte nie begreifen, wieso das Leben so ungerecht ist. Einige sind nicht in der Lage bloß ein Baby zu bekommen, andere entscheiden sich für die Abtreibung im Fall der Mehrlingsschwangerschaft.
    Es liegt nämlich in der Verantwortung der Agenturen, die ihren Kunden so einen Angebot überhaupt machen. Ich finde, dass die Aufgabe der Ärzte ist, das Leben zu retten und nicht zu vernichten. Aber vielleicht gibt´s ja hier eine Ausnahme: http://de.newseurope.info/?p=41422???
    Wenn dieses ukrainische Reproduktionsmedizinzentrum sogar auf die Bibel hinweist, ist das Leben dann vielleicht (selbst wenn es um den Embryo geht)für hiesige Ärzte jedoch von Bedeutung.
    Dieses Thema ist sehr frustrierend für mich, da ich mich an allen Kindern freuen würde. In dieser Hinsicht befürworte ich der Berlinerin Annegret Raunigk, die auf Abtreibung verzichtet hat und alle vier Kinder behielt.

  • pazdernik - 11/03/2017 Antworten

    gut ,wenn die Kinder geplant sind, nur schlecht, wenn die Infertilität in dem Wege steht.

    • Wlan - 11/03/2017 Antworten

      So viele Krankheiten heute!!! Sehr gemein und unfair!!!

    • rachel - 14/03/2017 Antworten

      aber heutige Medizin darf uns es nicht in Betracht nehmen. So viele Frauen geben ihre Kinder ins Waisenhaus, dazu sind natürlich zahlreiche Gründe und man kann sie nicht beurteilen und für die Gesellschaft ist es nicht so großes Problem, aber dann warum Leihmutterschaft macht ein so großes Problem , wenn diese Kinder geplant sind und dann auch leben in Liebe

  • Celestina - 11/03/2017 Antworten

    nur, wenn die assistierte Reproduktionsmedizin in die Macht ausartet ist unschön,

  • mendi - 12/03/2017 Antworten

    Seit langem versuchen wir ja auch ein Kind zu bekommen, doch bis jetzt leider erfolglos. Ich habe Detailrecherchen durchgeführt und sehr viele positive Erfahrungen rausgelesen und auch persönlich rausgehört was die Kinderwunschbehandlung in der Türkei angeht.
    Fortpflanzungsmedizin in der Türkei ist recht fortschrittlich und hier gibt´s neuste Techniken, die in anderen Ländern erst neu Beansprucht werden.
    Wir schöpfen also eine enorme Hoffnung auf dortige Behandlung!

  • luna - 12/03/2017 Antworten

    Bei mir wurde Antiphospholipid-Syndrom erwiesen. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass ich das Baby bekommen werde 🙁
    Und ich habe die ewigen Enttäuschung und Quälerei ziemlich satt. Für uns ist also die einzige Möglichkeit geblieben – Leihmutterschaft. Und da so was in Deutschland nicht durchgeführt werden kann, müssen wir nämlich eine ausländische Behandlung in Anspruch nehmen.

  • vieven - 13/03/2017 Antworten

    Dieses Thema ist heute ziemlich populär und ehrlich gesagt ist dieses Verbot in Deutschlang einfach altmodisch. So viele unfruchtbare deutsche Paare fahren ins Ausland, um Kind zu bekommen. Ja, in einigen Länder ist Leihmutterschaft ein sehr lukratives Geschäft, aber warum ist es so schlecht. Man nennt immer unsinnige und ähnliche, nicht verifizierende Gründe, aber das ist nur medizinischer Fortschritt, wie eine Hilfe für unfruchtbare Paare.

  • Maja - 14/03/2017 Antworten

    Ovarialreserve meiner Eizellen ist reine Katastrophe. Aber ich will mich von meinem Lebenstraum nicht verabschieden… Ich sehe für uns also keinen anderen Ausweg als die Eizellspende in Anspruch zu nehmen. Und das läßt mich ja kalt, dass dieses Verfahren in Deutschland eine verbotene Maßnahme ist.

    • lora - 14/03/2017 Antworten

      Ja, verboten, aber in deinem Fall kann nur Adoption, als anderer Weg sein. Heute haben sehr viele Paare probleme mit der Fertilität, aber Regierung will nicht dieses Gesetzt ändern und so ist man bezwungen in andere Länder zu fahren.

    • Patagonia - 14/03/2017 Antworten

      oh du Arme!
      Aber wenn du sicher bist, und dein Kinderwunsch bleibt weiterhin ständig, dann solltest du dich lieber erst beim Fachmann erkundigen.

  • Louisa - 14/03/2017 Antworten

    Unsere Ärztin hat bloß erwähnt, dass heute eine Möglichkeit existiert, Eizellspende in Spanien, Tschechien oder in der Ukraine durchzuführen. Wir sollten uns also dann selbst erkundigen, wie sich diese Sache tatsächlich verhält.
    Da die Ärzte in Spanien mit dem Kryomaterial arbeiten, ließen wir diese Option weg. In Tschechien haben wir bedauerlicherweise keinen Erfolg gehabt
    Mein Mann meint, wir können noch die ukrainische Behandlung in Anspruch nehmen.
    Aber ehrlich zu sagen sind meine Kräfte fast erschöpft. Weiß nicht, ob ich es schaffen würde, schon wieder Enttäuschung zu erleben…

    • nina88 - 15/03/2017 Antworten

      Das ist aber noch eine Möglichkeit das Kind zu bekommen. Du musst diese Chance benutzen. Ich verstehe, dass es schwer ist und du hast die Hoffnung fast verloren, aber bemühe dich noch einmal, sammle alle Kräfte zusammen. Ich glaube, es wird endlich klappen

    • Lotta - 15/03/2017 Antworten

      Kann dich ja gut verstehen. Unser Weg zum Kind war auch sehr lang und steinig 🙁
      Doch abgesehen von all den Hindernissen, ließen wir die Hände nicht hängen und kämpften immer weiter für unser Glück. Und schlussendlich ist es ja geschehen, dank der Behandlung in der Ukraine haben wir ein Töchterchen bekommen.
      Lass also die Hoffnung in keinem Fall sinken. Es wird schon klappen. Alles hat seine Zeit!

  • karen - 14/03/2017 Antworten

    Ich bin unfruchtbar wegen einige Probleme mit Schilddrüse und jetzt weiß ich nicht, was ich machen muss. Ich habe so viel über verschiedene Reproduktionskliniken und Leihmutterschaft glesen. So viele Pro- und Contras, aber bis jetzt kann ich nicht Entscheidung treffen. Einerseits will ich endlich das Kind bekommen, anderseits sehe ich so viele negative Meinungen. Ich neige aber dazu, um diese Möglichkeit zu benutzen, weil es vielleicht meine letzte Chance auf das Kind ist.

  • ilse - 15/03/2017 Antworten

    Ich verstehe diese Reproduktivmedizin gar nicht! Die Kinder müssen auf natürlichem Wege gezeugt werden! Ich werde besser ein Kind adoptieren oder ein Pflegekind nehmen und ihm helfen, als es auf künstlichem Wege bekommen.

  • carolin - 15/03/2017 Antworten

    Da ich schon lange kenne, dass ich Kinder haben nicht kann, dachten ich und mein Mann seit langem an Adoption. Aber das ganze Verfahren der Adoption war für mich sehr bedrückend und so verzichtete ich immer darauf. Damals dachte ich an Leihmutterschaft überhabt nicht. Ich wusste, dass in D es verboten ist, deshalb machte ich keine Gedanken darüber. Aber jetzt stolpere ich immer auf die Artikel über Leihmutterscaft und Eizellspende und wirklich, warum diese Mäglichkeit nicht zu benutzen. Also, sehr bald fahren wir in die Ukraine

  • Greta - 15/03/2017 Antworten

    Ich wünsche allen, die verzweifelt für die Erfüllung des Kinderwunsches kämpfen, dass sie baldmöglichst die Belohnung dafür bekommen und endlich das Elternglück erleben!

  • Finja - 15/03/2017 Antworten

    Neulich habe ich eine Sendung über die Leihmutterschaft in der Ukraine gesehen. In der Sendung sieht alles so rosig aus, ich weiß aber nicht, ob es wirklich vernünftig wäre, sich für so was zu entscheiden…

    • katrin - 16/03/2017 Antworten

      In Sehnsucht nach Kinder sind alle Variante gut. Wenn man schon vieles probiert und gemacht hat, um das Kind zu bekommen, aber alles nicht klappt, dann warum diese Möglichkeit nicht zu benutzen?

  • leni - 16/03/2017 Antworten

    Ich habe sehr viel Zeit in der spanischen KiWu klinik verbracht. Aber alle Ergebnisse waren negativ. Ich habe schon daran gedacht, dass es für mich kein Kind gedacht war. Aber jetzt höre ich sehr oft über die Ukraine. Ist es möglicherweise meine letzte Chance? Aber ich habe noch keine Entscheidung getroffen. habe noch Zweifel

  • Celine - 16/03/2017 Antworten

    Wer gehört hier eigentlich zu wem? Was heißt hier die Familie?

    • Rieke - 16/03/2017 Antworten

      Am deutlichsten wird die Ungewissheit darüber, wer die Mutter bei der Leihmutterschaft ist?!

  • Wildcat - 16/03/2017 Antworten

    Immer häufiger kommen die Kinder auf die Welt, die mehr als nur zwei Elternteile haben. Bei Samen- und Eizellspende bestehen soziale und biologische Eltern. Bei einer Leihmutterschaft kommt eine Austragemutter hinzu. Ein wirres Durcheinander!

  • Seufzerin - 16/03/2017 Antworten

    „Nicht nur entwickelte europäische Staaten wie Frankreich und Spanien haben mit der Reproduktionsmedizin, u.a. mit der Eizellenspende, zu tun, sondern auch die Länder der Dritten Welt wie Indien und die Ukraine besitzen einen Löwenanteil in diesem Bereich. „

    • Stahl - 19/03/2017 Antworten

      Wäre es in De, Österreich und in der Schweiz nicht verboten , würde das Ganze Anders aussehen.

  • Zoe - 17/03/2017 Antworten

    Ich befürworte zwar die Handlungen der Frauen, die sich des Leihmutterschaftsjobs sozusagen unterfangen, aber die Anreize von den ungewollt kinderlosen Menschen sind für mich wohl nachvollziehbar. Es ist bestimmt nicht so einfach einen Frieden zu schließen mit der Vorstellung niemals Nachwuchs bekommen zu können. Wunsch nach dem Kind gehört bloß zum Leben jedes normalen Menschen. Doch wenn es auf natürlichem Wegen nicht klappt, kann hier also die Fortpflanzungsmedizin in die Bresche springen. Warum auch nicht?

    • Lily - 18/03/2017 Antworten

      Ich kann auch nicht verstehen, warum hier so viele Meinungen dagegen sind. Unfruchtbare Paare können das Kind bekommen, was früher überhaupt unmöglich war. Ist es so schlecht? Ich finde nicht.

  • owl - 17/03/2017 Antworten

    Ki-Wu Zentren, die sich auf die Leihmutterschaft und Eizellspende spezialisieren, bereichern sich auf Unglück unfruchtbarer Menschen. Manche sagen „Win-Win Situation“, ich betrachte aber die Sache ganz anders…

    • Lina - 18/03/2017 Antworten

      Aber sie helfen diesen Paaren dieses Unglück überwinden. Sie schenken ihnen das Kind und natürlich könnte es kostenlos nicht sein. Die Behandlung ist ziemlich teuer, aber Man bekommt endlich so ersehnendes Kind

    • katja - 20/03/2017 Antworten

      Man kann aber nicht so sagen, dass sie auf ihrem Unglück bereichern. Ja, sie bekommen dafür viel Geld, aber die Prozeduren und Untersuchungen sind auch nicht billig, und alle Arzneien, die man braucht. Sie helfen diesen Paaren endlich das so ersehnende Kind zu bekommen und natürlich könnte es nicht kostenlos sein. Es ist aber nicht freiwillige Aktion

  • krach - 17/03/2017 Antworten

    Assistierte Empfängnis ist in DE bis heute ein kritisches Unterfangen.

  • Tsokos - 17/03/2017 Antworten

    “ Was bedeutet es für die assistierte Empfängnis, dass sie im kollektiven Bewusstsein nicht mehr als übermächtige, bedrohlich Prozedur erscheint, sondern als reine Hilfsmaßnahme zur Behebung von Kinderlosigkeit? Mit dieser Umstellung ist in den neunziger Jahren ein neuer Imperativ der Fruchtbarkeit verbunden“.Kinder machen von Andreas Bernard

  • anonym - 18/03/2017 Antworten

    Was möglich ist, muss auch ausprobiert werden. Mehr als zehntausend Kinder kommen heute in Deutschland alljährlich infolge künstlicher Befruchtung auf die Welt.

  • Johanna - 20/03/2017 Antworten

    Wir haben mehrere erfolglose Behandlungen auf sich genommen. Leider endeten alle Versuche in Unfruchtbarkeit. Jetzt überlegen wir mal, ob die ukrainische Behandlung für uns eine Option wäre. Zwar haben wir ja große Bedenken, aber andererseits will ich möglicherweise die letzte Chance nicht verpassen…

    • Maxi - 20/03/2017 Antworten

      Ich denke, es ist jetzt wegen dem Krieg gefährlich in die Ukraine zu fliegen, um dort behandelt zu werden.

      • anna333 - 21/03/2017 Antworten

        Krieg ist aber in der Ostukraine und nicht in Kiev. Ich finde, sie muss diese Möglichkeit benutzen.

      • Helene - 22/03/2017 Antworten

        In Kiew ist die Situation absolut friedlich. Als wir bei Biotex Klinik in Behandlung waren, sind wir ganz ruhir durch die Stadt spaziergegangen, sogar mit der U-Bahn die Fahrt gemacht 🙂

  • Patagonia - 20/03/2017 Antworten

    Medizinische Zentren befinden sich in dem fortwährenden Wettbewerb. Wie alle Bereiche!

  • De Palma - 20/03/2017 Antworten

    Aber die Europäer sehen die Ukraine als politisch instabil, jedoch diese Medizin hat sich gut bewährt.

  • Mon - 21/03/2017 Antworten

    Kinderwunsch als Business(((
    Man verdient Geld sogar an den Kummer von unfruchtbaren Menschen

  • Vera - 21/03/2017 Antworten

    Sagen wir Nein zu jeder Form der Leihmutterschft!
    Sie benützt Frauen körperlich und seelisch. Da von einer Leihmutter wird es verlangt, ihren Körper über mehrere Monate zur Verfügung zu stellen. Und sich von einem Kind, das man ausgetragen und geboren hat, trennen zu müssen, ist eine recht traumatische Erfahrung.

    • Litschi - 22/03/2017 Antworten

      Hier gibt es keine Ausnutzung, es geht um einen freiwilligen Vertrag zwischen Menschen, der einen Austausch von Geld beinhaltet. Was ist also daran falsch?

      • mango - 22/03/2017 Antworten

        Eine Win-Win Situation – ungewollt kinderlose Menschen bekommen das langersehnte Kind, und die Leihmutter wird dafür gut belohnt. Außerdem ist es eine freiwillige Entscheidung, die Frauen, die sich als Leihmüttern anbieten, werden ja nicht angekettet oder ins Verlies geworfen, sonst gut versorgt und aufgehoben.

        • Carla - 22/03/2017 Antworten

          Na ja, dabei leiden diese Frauen darunter, nicht nur wegen der Schwangerschaftsrisiken an sich. Fast jede zehnte Leihmutter muss nach der Abgabe des Kindes wegen psychischer Störungen behandelt werden. Die Leihmutter ist hier also eindeutig ein Verlierer.

    • christl - 23/03/2017 Antworten

      Das ist einen freiwilligen Vertrag. Niemand hat sie gezwungen das zu machen. Sie haben ihre Entscheidung getroffen und alles. Natürlich ist das kein Traumjob, aber diese Frauen hatten dieselbe Chancen einen anderen Job zu bekommen, wie andere. Alle leiden ihnen so mit, aber ehrlich gesagt, die, die wirklich diesen Mitleid brauchen, sind ungewollt kinderlose Paare

  • June - 21/03/2017 Antworten

    Kommerzialisierte Leihmutterschaft prosperiert dort, wo die Not groß ist, die Ukraine ist ein gutes Beispiel dafür.

  • Tarja - 21/03/2017 Antworten

    Abgesehen davon, dass die Ukraine bei weitem kein reiches Land ist, jedoch ist die Fortpflanzungsmedizin dort ganz gut entwickelt und fortgeschritten. Und es ist Tatsache.

    • dana - 23/03/2017 Antworten

      Es bestreit niemand. Ja, die Frauen bekommen dafür Geld, niemand will das kostenlos machen. Das ist keine freiwillige Aktion.

  • Susi - 23/03/2017 Antworten

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen eine Eizelle zu spenden und auch nicht Leihmutter zu sein. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen eine Eizelle von einer anderen Frau zu bekommen oder dass meine Eizellen mit unbekannten Samen befeuchtet werden. Auch nicht mit einer Frau einen „Vertrag“ zu schließen und ihr das Kind nach der Geburt wegzunehmen. Anders finde ich ist es bei Adoptionen. Wenn sicher ist dass die Mutter das Kind freiwillig abgibt.

  • Wieso - 23/03/2017 Antworten

    Das nennt man Therapie gegen Unfruchtbarkeit.

  • Fiona - 23/03/2017 Antworten

    Die Anzahl der Familien, die sich an die Leistungen von Leihmüttern in der Ukraine gewendet haben, im Vergleich mit dem vorigen Jahr verdoppelte. Immer mehr Deutscher kommen in die Ukraine, um dortige Behandlung in Anspruch zu nehmen. Die Ursachen dafür sind ja einfach und begreiflich. Erstens erlaubt die ukrainische Gesetzgebung alle Verfahren betreffs der Sterilitätsbehandlung durchzuführen. Zweitens geht´s ja um den Preis. In der Ukraine ist Ki-Wu Behandlung qualitativ gleichwertig den europäischen Kliniken und preislich konkurrenzfähig. Ukrainische Behandlung kostet den Ausländern zwei oder sogar dreimal billiger als z. B. in den USA.

    • Miriam - 23/03/2017 Antworten

      Die Leihmutterschaft Fälle unter den deutschen unfruchtbaren Paaren sind wirklich häufiger geworden, in deren Folge ist es eine Sinkung der Adoptionsrate zu beobachten. Eine recht trübe Realität…

      • lise - 27/03/2017 Antworten

        Die Paare bekommen so ein einziges Kind, deshalb ist Leihmutterschaft für viele günstiger und sie ist jetzt bevorzugt. Wäre das Verfahren der Adoption nicht so kompliziert und zeitraubend, würden mehr Paare auch es in Anspruch nehmen. Aber heutige Medizin gibt Möglichkeit einziges Kind zu bekommen, was früher ein Traum für unfruchtbare Paare war, so ist es kein Wunder, dass sie häufiger benutzt wird.

  • Liz - 23/03/2017 Antworten

    Menschen bevorzugen Leihmutterschaft der Adoption, da sie hier ein genetisch leibliches Kind bekommen (oder wenigstens mit dem Biomaterial einer von den Ehegatten). Ein durch Leihmutter geborenes Baby wird als eigenes Kind der deutschen Eltern vom ersten Tag seines Lebens eingetragen.
    Außerdem ist die Sache im Adoptionsbereich auch bei weitem nicht so leicht und rosig.

  • Hunger - 24/03/2017 Antworten

    Um Himmels Willen, das gibt?

  • Levis - 24/03/2017 Antworten

    Leihmutter zu sein ist illegal und die Kinder, die von Leihmüttern geboren werden, haben es häufig schwer, anerkannt zu werden. In Deutschland ist es verboten, auf eine Leihmutter zurückzugreifen, denn eine Leihmutterschaft ist in diesem Land als eine Schädigung des Körpers und eine Art der Kommerzialisierung des Körpers angesehen.

    • Jale - 25/03/2017 Antworten

      Wie dem auch sei, sind die Kinder immer anerkannt, da das Wohl des Kindes in den Vordergrund gerückt wird.

      • Denis Schenk - 27/03/2017 Antworten

        das ist nachvollziehbar.

  • Met - 25/03/2017 Antworten

    Diese Reproduktionsmedizin ist mir wirklich egal. Wenn man unfruchtbar ist und ein Kind will, warum denn hat er kein Recht darauf? Das ist keine Art Kinderhandel! Das Kind gehört diesen Eltern. Sie sind biologisch mit ihm verwandt. Und die Leihmutter einfach ist ein Inkubator, wo dieses Kind im Laufe 9 Monaten sich entwickelt. Außerdem für Adoption muss man auch zahlen. Ist es denn auch Kinderhandel?

  • lore - 25/03/2017 Antworten

    Wenn ich schon die Hoffnung verloren habe, habe ich über Biotexcom erfahren. Zuerst wollte ich es nicht wahrnehmen, aber wenn noch eine ICSI negativ war, war ich natürlich am Boden zerstört. Einige meine Bekannte waren dagegen und am Anfang hatte ich dieselbe Meinung, aber mein Kinderwunsch war viel stärker, als alle andere Voraussetzungen und Vorwürfe der Bekannten. Also, ich habe meine Entscheidung getroffen und niemals bereut.

  • Watson - 26/03/2017 Antworten

    Die Ursache des Misserfolgs kann wirklich an den Zustand der Zellen liegen. Bei meiner Frau wurde 4 IVF mit gefrorenen Zellen durchgemacht und alle erfolglos. Ich hab das am Anfang gedacht, aber meine Frau hatte nichts gegen Kryos. Nach dem vierten Versuch ließ sie sich mir raten,“ diese Frauen“, und wir flogen nach der Ukraine. Dort hat es geklappt! Wie froh ich war, dass ich Recht hatte! Also nun ist meine Frau schwanger! Und bald kommt unser Wunder auf die Welt!

    • mavole - 30/03/2017 Antworten

      in vielen Fällen spielt diese Tatsache entscheidende Rolle, dass Material frisch war. Mit Kryos kann es nicht bei jeder klappen und in EU-Länder gibt es nicht so viele Spenderinnen, weil es freiwillig und kostenlos ist. Deswegen muss man sehr lange warte auf ihre Reihe. In der Ukraine ist es umgekehrt viel schneller und deshalb günstiger

  • Jale - 26/03/2017 Antworten

    Über künstliche Befruchtung reden wir nicht, wir denken nicht einmal daran. Und sitzen damit dem Trugschluss auf wie viele Menschen in unserem Alter: ,man könnte Kinder zu dem Zeitpunkt bekommen, an dem es einem gefällt. Von wegen!!

  • Martin - 26/03/2017 Antworten

    Dieser Kinderhandel kann man nur in bettlerarmen Ländern(Indien, Ukraine) erlaubt sein, wo man keine andere Möglichkeit, Geld zu verdienen, hat. Es tut mir wirklich leid für diese Frauen, die ein Kind verkaufen müssen…(

    • valentin - 28/03/2017 Antworten

      Es gibt immer andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. Man muss nur einige Mühe dazu geben und etwas versuchen, immer neue Variante suchen. Sie haben einfach ihre Wahl gemacht. Das ist nur ihre Entscheidung.

      • Kris - 29/03/2017 Antworten

        Du hast ja Recht!
        Aber ich hab gelesen, dass durchschnittlich die Menschen in der Ukraine 200-300$ verdienen. Wie kann man dort mit solchem Lohn leben, hab ich keine Ahnung. Und für einige alleinerziehende Mütter ist es wirklich die einige Möglichkeit das Geld zu verdienen. In gewisser Weise kann ich diese Leihmütter verstehen.

  • Rita Köln - 27/03/2017 Antworten

    Die französische Medizin gilt als eine der besten in der Welt. Ich stimme zu. Die Eizellspende aber funktioniert dort nicht perfekt. Man muss viele Zeit warten bis man eine Spenderin findet. Deshalb fliegen immer mehr Menschen in Osteuropa, wo es schneller durchgeführt wird.

    • ela - 29/03/2017 Antworten

      Ja, wozu braucht man ein paar Jahre warten, wenn man nach Osteuropa fliegen kann. Inder Ukraine kostet es nicht zu viel, die preisen ist ganz günstig und noch man wartet nur ein paar Monate, was nicht so lange ist.

  • Denis Schenk - 27/03/2017 Antworten

    Leider sind Kinderwunsch-Kinder immer auch Verkaufsprodukte. Die Industrie tut so, als könnte jeder ein Kind bekommen, dabei ist der Preis hoch.

    • irenn - 28/03/2017 Antworten

      Die Industrie tut so, dass ungewollt kinderlose Paare das Wunschkind bekommen können. Das ist keine neue Massenvernichtungswaffe oder so was, es ist nur die gute Möglichkeit für diese Paare

  • Hunger - 27/03/2017 Antworten

    Die Großverdiener der ukrainischen Kinderwunschindustrie dürften sich begeistert die Hände reiben…:-(

  • Morgenstern - 28/03/2017 Antworten

    Wenn man sich bloß die Webpages von KI-Wu Zentren anschaut, sieht er ja keine strahlende Leihmutter, die erzählt, wie wunderbar es war, einem ausländischen Paar zum Kind zu verhelfen. Dort stellen sich aber die Paare, die sich an Reproduktionsmedizin gewendet haben, wie überglückliche Kleinfamilien. Auf diesen Bildern sind immer bloß zwei Elternteile: es fehlt der Samenspender, die Eizellspenderin oder die Leihmutter. Durch diese arkadischen Bilder wird aber das Millionen Geschäft kaschiert…

    • Pia - 28/03/2017 Antworten

      Und zwar ein sehr gut gehendes Geschäft… Laut einer Schätzung umfasst der Markt derzeit neun Milliarden US-Dollar. Bis 2020 soll der Marktumsatz überhaupt auf 22 Milliarden steigen. Eine recht bedauerliche Alternative!

    • edit - 29/03/2017 Antworten

      GGG=) Ja, ich möchte dieses Video sehen. Es wäre sehr interessant diese Leihmütter zu hören.

  • Valet - 28/03/2017 Antworten

    Wenn bis zu fünf Elternteile an der Geburt eines Kindes beteiligt sein können, verändert sich auch die Vorstellung von Elternschaft insgesamt.

  • Katirina - 29/03/2017 Antworten

    Ich konnte sogar nicht vorstellen, wie konnte ein Embryo nach der Abtauung noch gute Qualität haben? Also, es ist schon Lebensweise, und jede Lebensweise wird nicht mehr am Leben nach der Frostung, oder?

  • Vere - 30/03/2017 Antworten

    Das Kind wird im System der Leihmutterschaft zur Ware. Es wird bei einer Klinik in Auftrag gegeben. Das Prozedere wird vertraglich geregelt. Von der Leihmutter wird Qualität erwartet – nämlich ein gesundes, nich behindertes Baby zu liefern. Oder nur ein Kind und nicht mehrere, wie es im Rahmen einer künstlichen Befruchtung auch passieren kann. Bloß ein Babyhandel.

    • Mohnblueme - 30/03/2017 Antworten

      Es ist höchst bedauerlich, dass durch die Leihmutterschaft die auf diese Weise geborene Kinder litten. Sie erwarten, dass sie nach der Geburt die Stimme und den Herzschlag der Mutter spüren, ihren Geruch wahrnehmen. Dass sie sofort getrennt werden, kann traumatisierend für sie sein.

  • amanda - 30/03/2017 Antworten

    Ehrlich gesagt, ist es egal in welchem Land. Wenn man die Erreignisse sehen und unfruchtbare Paare bekommen endlich das Kind, dann spielt es keine wichtige Rolle, ob es Frankreich oder die Ukraine ist. Der Traum wird erledigt, das ist das Wichtigste

  • bittersweet - 30/03/2017 Antworten

    Die komerzielle Leihmutterschaft muss weltweit verboten werden. Denn die Frau wird meistens für das Kind bezahlt und nicht für die Bemühungen, schwanger zu werden.

  • dulce - 31/03/2017 Antworten

    Mich interessiert ja mal, wie lange es dauern würde, bis die Wunschmutter und das Baby, das durch die Leihmutter gebiren wurde, in Kontakt treten?

  • nostalgy - 31/03/2017 Antworten

    Im Großen und Ganzen hängt es von den Eltern und von der Vorbereitung, die sie vor Geburt abgeleistet haben. Auf jeden Fall ist es mehr als langersehntes Kind. Es ist von großer Bedeutung, dass die Eltern zur Erkenntnis gelangen, dass sie die echten Eltern sind und Verantwortung fürs Kind und für seine Zukunft tragen.

    • Joan - 31/03/2017 Antworten

      Laut den Psychologen kann der Fakt, dass die genetische Mutter (oder einfach Wunschmutter) all die psychologischen und emotionalen Gefühle nicht erlebt, durch welche die Schwangere geht, die inneren Empfindungen, und als Folge das Benehmen beeinflussen. Aber spezielle Schulungen, die Beratung beim Psychologen, einfach die innere Einstellung und das Begreifen von Geschehen immer helfen alle Schwierigkeiten zu überwinden.

      • nostalgy - 31/03/2017 Antworten

        Die Spezialisten empfehlen auch, die engen Kontakte mit der Leihmutter zu vermeiden und keine Freundschaft mit ihr zu schließen. Es führt ja zur Minimisierung der negativen Momente.

  • gilda - 31/03/2017 Antworten

    Immer neue Idee, wie noch mehr Geld zu verdienen. Es ist schon wie ein verrücktes Wettbewerb. Ich bin mit EZS verstanden, das ist wirklich heute notwendig, aber was betrifft Leihmutterschaft, ich finde es ist schon zu viel

    • never ever - 03/04/2017 Antworten

      Ich finde betreffs der Leihmutterschaft als auch der Eizellspende ist es viel zu viel. Sündhafte und ethisch nicht vertretbare Verfahren. Heute leben wir aber in einer Gesellschaft, die daran ist, solche Begriffe wie Moral und Ethik abzuschaffen.

    • seven - 03/04/2017 Antworten

      bin mit dir einverstanden! Außerdem, ich denke, EZS darf in D auch erlaubt sein. Was eine Leihmutterschaft betrifft, finde ich es absolut unethisch und unmoralisch die Kinder zu verkaufen.

  • Galionsfigur - 01/04/2017 Antworten

    Vor kurzem sagte das erste Retortenbaby der Welt Luise Brown , dass ihre Geburt vielen Hoffnung gemacht habe und sie sei wirklich glücklich, dass Paare mit Schwierigkeiten beim Kinderkriegen heutzutage nicht mehr auf Talismane, Liebestränke und fragwürdige Rituale angewiesen seien.

  • Biene - 02/04/2017 Antworten

    Wäre es sich wie ein eigenes Kind bei der Eizellspende anfühlen???

  • Patrizia - 02/04/2017 Antworten

    Diese Frage habe ich mich ja auch bereits kurz nachdem ich einen positiven Schwangerschaftstest in Händen hielt gestellt…
    Für alle, die sich diese Frage vielleicht auch stellen: sei es, dass sie gerade über die Möglichkeit der Eizellspende nachdenken, auf Ihre Eizellspende warten oder bereits schwanger sind:
    Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt und seit dem Tag seiner Geburt kann ich diese Frage ohne wenn und aber mit einem eindeutigen JA beantworten!

    • Ball - 03/04/2017 Antworten

      Wunderbar!!! Ob das Verfahren denn moralisch vertretbar ist, das muss jeder selbst beantworten.

  • Klink - 02/04/2017 Antworten

    Eine künstliche Befruchtung bedeutet Strapazen und höhere Risiken während der Schwangerschaft. Auf diejenigen, die das erwägen und riskieren!

    • bgrchk - 06/04/2017 Antworten

      Schwangerschaft bedeutet immer Risiken und Strapazen und das hängt davon nicht ab, ob es künstliche Befrüchtung ist, oder nicht. Obwohl dann jede Frau daran erinnert, als an eine schöne Zeit, entstehen verschiedene Probleme immer und dann die Enrbindung trägt sehr viel Risiko in allen Fällen

  • Nele - 03/04/2017 Antworten

    KInder, die mithilfe der Fortpflanzungsmedizin zur Welt kommen, sind mehr gewollt von ihren Eltern, als viele andere. Da ungewollt kinderlose Menschen viele Strapazen überwinden müssen, um Elternglück erleben zu können. Aus diesem Grund nehmen sie die Geburtdes Babys als etwas Extrabesonderes wahr.
    Soche Kinder werden ganz bestimmt sehr geliebt!

    • alina - 05/04/2017 Antworten

      Dieses Kind ist einfach ihr Traum. Sie haben sehr viel Mühe gegeden, um es auf den Arm endlich nehmen. Und es ist ein wirklicher Wunder, wenn unfruchtbares Paar ihr eigenes Kind hat.

  • Fledermaus - 03/04/2017 Antworten

    Und wie wird man damit umgehen, Kinder darüber zu informieren, wie sie entstanden sind beziehungsweise aus welcher Eizelle oder durch welche Frau? Werden sie damit Frieden schließen oder bloß lebenslanges Schamgefühl tragen?

    • lila - 03/04/2017 Antworten

      Die Eizellen wurden anonym abgegeben, also ich zweifele, dass man diese Spenderin finden könnte. Ich werde meinem Kind nichts erzählen. Wozu? Ich bin seine Mutter, Frau, die es zur Welt gebracht hat und es erzieht.

  • lila - 03/04/2017 Antworten

    Die Eizellen wurden anonym abgegeben, also ich zweifele, dass man diese Spenderin finden könnte. Ich werde meinem Kind nichts erzählen. Wozu? Ich bin seine Mutter, Frau, die es zur Welt gebracht hat und es erzieht.

    • ingrid - 04/04/2017 Antworten

      Ich finde es ist wirklich besser nicht zu erzählen. Ich zweifele mich, dass sogar das Kind es wissen will. Dann kann er sich fühlen, als ob er sich von anderen Kindern ändert oder so was. Es ist einfach besser für dieses Kind

    • Karl - 05/04/2017 Antworten

      Er aber hat Recht wissen, wer seine biologische Mutter ist.

      Aber doch in D. gilt man eine Frau, die das Kind geboren hat, als seine Mutter. Also, aus rechtlichen Gründen bist du seine Mutter, und nicht diejenige, wem diese Eizellen gehören.

      • gisela - 11/04/2017 Antworten

        Ich verstehe gar nicht, wozu muss es das wissen. Wenn ich auf künstlichem Wege entstanden wurde, möchte ich das nicht erfahren.

  • glück - 03/04/2017 Antworten

    Ausbildung, Beruf, der richtige Partner und schon ist man Mitte 30 – wer bekommt heute noch früh Kinder? Kaum jemand. Deswegen wird das Thema künstliche Befruchtung immer wichtiger. Eine Option, die nicht nur lesbische Paare in Anspruch nehmen! Ich bekam mein erstes Kind mit 42. Und bei mir wurde eine Eizellspende in der Ukraine durchgeführt. Vom ersten Versuch klappte es nicht schwanger zu werden, aber vom zweiten Versuch hatte ich Erfolg! Nun bin ich im 6.Monat!

    • scharlotte - 05/04/2017 Antworten

      Die Welt ist total verändert und man will nicht die Kinder früh bekommen, weil es ungünstige Zeit für sie ist. Leider, haben dann viele Probleme mit der Fertilität wegen des großen Alters. Aber heutige Medizin macht alles möglich und alle können jetzt Kind bekommen. Ich kann es nicht als gut oder schlecht bezeichnen. Es ist einfach heutige Realität und Tatsache

  • Kevin - 03/04/2017 Antworten

    Die Schauspielerin Caroline Beil erwartet ihr zweites Kind – im Alter von 50 Jahren. Damit ist sie genauso alt wie Janet Jackson, als die ihr Kind zur Welt brachte. Gianna Nannini bekam ihre erste Tochter im Alter von 54 Jahren. Und die Berlinerin Annegret Raunigk wurde sogar mit 65 Jahren noch von Vierlingen entbunden. Werden Mütter tatsächlich immer älter? Oder sind das nur außergewöhnliche Einzelfälle?

    • natalie - 04/04/2017 Antworten

      In der letzten Zeit gebären die Frauen ihr erstes Kind wirklich später als früher. heute haben sie einfach andere Ziele und Kinder stehen jetzt häufig nicht an der ersten Stelle. Mit 65 Vierlinge entbunden ist es natürlich außergewöhnlicher Einzelfall. Aber die SS über 40 ist schon nicht so sonderbar, wie früher.

    • Karl - 05/04/2017 Antworten

      Nichts Merkwürdiges… Die Welt und das Leben veränderten sich. Die Frauen widmen viel Zeit ihrer Karriere und nicht der Familie. Laut der Statistik bekommen heute Frauen ihre Kinder erst Ü30. Und mit Hilfe der Medizin können sie sogar Ü40 und Ü50 problemlos Kinder kriegen. Also, denke das sind nicht nur außergewöhnliche Einzelfälle.

  • dear - 05/04/2017 Antworten

    Ich stehe kurz vor meiner ersten Eizellspende, habe aber Angst davor. Würde ich es als eigenes Kind annehmen?? Oder als ein fremdes Kind…bin verwirrt. Hat jemand solche Gedanken vor einer Eizellspende?

    • bruck - 06/04/2017 Antworten

      Nein, ehrlich gesagt, habe ich keine solche Gedankn. Ich wollte einfach endlich mein Kind zu bekommen und es war ohne Zweifel mein Kind und ich liebe es so sehr jetzt. Ich finde, dass die Mutter solche Frau ist, die es erzogen hat, alles andere spielt keine wichtige Rolle. Ich träumte sehr viel Jahre vom Kind und wenn ich es endlich auf den Arm genommen hat, war ich außer mich vor Freude. Es war ein wirkliches Glück

      • Kristi - 10/04/2017 Antworten

        Einverstanden. Als ich mein Kind erstmals gesehen und dann es auf den Arm genommen habe, vergaß ich in welcher Weise es entstanden wurde.
        Mach keine Sorge darum! Als du schwanger wirst, wirst du dieses Kind als eigens lieben!

    • Kristi - 10/04/2017 Antworten

      Und das Kind wird auch seine biologische Mutter nie kennen lernen. Das finde ich schlimm.

  • Kaninchen - 05/04/2017 Antworten

    „Ich bin schwanger!“ bei einem solchen Satz sollte sich jeder mit den werdenden Eltern freuen, doch wenn sich der eigene Kinderwunsch noch nicht erfüllt hat, dann bleibt einem das „Glückwunsch!“ leicht im Hals stecken und auch das Lächeln ist gequält.
    Paare mit unerfülltem Kinderwunsch haben Einiges zu verdauen: Nicht nur dass es bei ihnen nicht klappen will, alle anderen im Freundes- und Bekanntenkreis werden offenbar problemlos schwanger und man muss den wachsenden Bäuchen zuschauen, Ultraschallbilder bewundern oder sich mitleidige Sprüche anhören. Das ist wirklich schwierig auszuhalten und nur zu verständlich, dass manche Frauen fast das Gefühl haben, die anderen würden keine Rücksicht auf sie und ihre Gefühle nehmen.

  • Michaela - 05/04/2017 Antworten

    Es gibt heute so viele Möglichkeiten, eine Familie zu gründen. Wenn es auf natürlichem Weg länger dauert als gedacht, dann kann es dennoch passieren.
    Und wenn es nicht so ist, oder wenn man nicht so lange warten möchte, dann gibt es je nach Ursache hormonelle Hilfe oder auch medizinische Möglichkeiten wie die künstliche Befruchtung, die den Traum vom Kind wahr werden lässt.

  • Stefan - 05/04/2017 Antworten

    Der Wunsch nach einem Kind ist ein machtvoller Antrieb, ebenso der Wunsch, seine eigenen Wurzeln zu kennen. Daher hat auch der Verein Spenderkinder die Messe scharf kritisiert; Es gehe dort vorrangig um die Erfüllung des Kinderwunsches; ethische Fragen oder die Bedürfnisse der Kinder würden ausgeblendet. In vielen Ländern sind Eizell- und Samenspenden anonymisiert. Das Kind wird also später keine Chance haben, etwas über seine biologische Herkunft zu erfahren. In Deutschland sind seit dem Jahr 2013 keine anonymen Samenspenden mehr möglich.

    • Urlusa - 11/04/2017 Antworten

      Meiner Meinung nach, Eizell- und Samenspenden sollen anonymisiert werden. Richtige Eltern sind diejenige, die dieses Kind erzogen haben. Und auch dem Kind ist es nicht nötig zu kennen in welcher Weise es entstanden wurde.

  • PetraK - 06/04/2017 Antworten

    Nachdem ich trotz reichlichem Üben jahrelang nicht schwanger geworden bin, haben auch ICSI versucht. Doch auch nach 6 Versuchen passierte nix. Der Arzt konnte uns bis heute keine Erklärung dafür geben. Es hat halt einfach nicht funktioniert… Inzwischen bin ich zweifache Mutter – per Adoption und es fühlt sich an, als ob das von Anfang an unser Weg gewesen ist. Und ich bin glücklich, überglücklich!

  • Löwenzahn - 06/04/2017 Antworten

    Wenn ich allerdings noch kein Kind hätte und mir sehnlichst eins wünschte und alles Versuche schlügen fehl – ich glaube ich würde auch an eine Adoption denken. Das ist zwar nicht unproblematisch aber immerhin gibt es doch genug Kinder, die ohne Eltern dastehen, aus welchen Gründen auch immer. Eine Leihmutterschaft oder so etwas käme für mich allerdings nicht in Frage. Ich könnte das nicht vertreten, dass eine andere Frau gegen Geld für mich ein Kind austrägt, wie eine Zuchtkuh oder so, um es mal überspitzt zu formulieren.

    • dara - 06/04/2017 Antworten

      dasselbe hat schon andere Frau gemacht, aber sie hat ihr Kind zuerst in ein Waisenhaus vergeben. aber jeder kann für sich selbst wählen, in allen Fällen bekommt man ein Kind.

    • gisela - 11/04/2017 Antworten

      Ich würde besser an eine Leihmutterschaft denken. Daraus entsteht ein biologisches Kind. Aus meiner Eizellen und Samen meines Mannes. Also mit Hilfe einer Leihmutter bekommt man ein völlig leibliches Kind. Und ein adoptiertes Kind wäre ein völlig fremdes Kind. Außerdem falls einer Leihmutterschaft, kann man eine Frau wählen und im Fall der Adoption kennt man nichts über die Eltern. Also, wir bevorzugten eine Leihmutterschaft. Wir dachten zuerst, dass wir viele Probleme damit haben würden, weil es zulande verboten ist. Und wir mussten nach der Ukraine fliegen. Alles aber war gut und problemlos. Wir kamen nach Hause schon mit unserem Kind.

  • tine - 08/04/2017 Antworten

    Zuerst wollte ich EZS in Frankreich machen, um weit fern nicht zu fahren. Aber dort musste ich mindestens 3 Jahre warten und noch war es keine Garantie, dass alles klappt. Ich zögere mich zuerst, aber dann habe ich mich für die Ukraine entschieden und niemals bereut.

  • Thomas - 08/04/2017 Antworten

    Nur wer Geld hat kann sich ein Kind kaufen, die anderen nicht, meiner Meinung nach ist die Leihmutterschaft ein schmutziges Geschäft und ethisch nicht vertretbar

  • Paula# - 09/04/2017 Antworten

    Es nicht die Gene sind, die eine Familie ausmachen. Wir wollten einfach eine ganz „normale“ Familie mit dem Nachwuchs sein. Zuerst haben wir aber ein Geheimnis daraus gemacht, dass wir nämlich durch Eizellspende zum Baby verholfen werden. Unsere Freunde, Nachbarn und sogar die Familie wussten ja nix von unseren Ausflügen in die Ukraine. Ich fand, dass es niemanden etwas anginge, wie unser Kind entstanden wird. Außerdem wollten wir unseren Kleinen damit schützen.
    Mittlerweile haben wir aber unsere Meinung geändert. Der Grund: das wachsende Vertrauen in die starke Bindung zwischen uns unserem Sohn und das Begreifen, dass die Gene sind wirklich nicht alles. Nach und nach erzählten wir also unsere Geschichte im Freundekreis. Wir machen ja kein Geheimnis mehr aus der Eizellspende in der Ukraine. Jetzt ist es uns also leichter geworden, unser Leben ohne ständige Lügen und Erfindungen zu führen.

  • Karin - 09/04/2017 Antworten

    Und ich hab bisschen Angst vor einer Leihmutterschaft. Was wenn diese Frau, die unser Kind unter dem Herz trägt, trinken oder rauchen wird. Ich denke niemand kontrolliert sie diese 9 Monate.
    Ich hab ein paar Leihmütter gesehen, und sie sahen wie Alkoholikerinnen aus. Ich kann nicht ihr vertrauen…

    • ute - 12/04/2017 Antworten

      ohh… Schrecklich!!! Sie sollen aber kontrolliert werden. Diese Leihmütter müssen Verständnis haben, dass sie ein Kind austragen und das ist sehr schädlich für dessen Gesundheit. Ich hoffe aber, dass es überwacht wird und nicht so nachlässig durchläuft

  • anna - 10/04/2017 Antworten

    Immer weniger Familien, die in Deutschland wohnen, adoptieren die Kinder. Außerdem ist ein Adoptionsverfahren ziemlich kompliziert und daraus bekommt man ein völlig fremdes Kind. Und aus der Leihmutterschaft bekommt man ein genetisches Kind, das später mütterlicherseits noch adoptiert werden muss.
    Wir haben mit meinem Mann zuerst Adoption in Betracht gezogen. Es aber stellte sich heraus, dass es leichter gesagt als getan. Und dann kam Leihmutterschaft in Frage. Mit Hilfe deren bekamen wir 100% biologisches Kind. Das wurde einfach von einer anderen Frau ausgetragen und geboren. Und wir sind ihr sehr dankbar.

    • leonora - 11/04/2017 Antworten

      Mein herzlicher Glückwunsch!!! Das ist in meisten Fällen so. Die Adoption braucht sehr viel Geduld, Geld und Zeit. Es ist schneller mit Hilfe der Leihmutter ein eigenes Kind zu bekommen, als mit der Adoption. Und noch es ist keine Garantie, dass man einen neugeborenen Säugling bekommen wird

  • Suna - 11/04/2017 Antworten

    Wir haben uns auch entschieden, die Wahrheit betreffs des Weges auf dem unser Kleine enstanden war, nicht zu vertuschen. Uns war aber vornherein eines klar: wenn unser Umfeld darüber informiert wird, sollte auch unser Kind so früh wie möglich Bescheid darüber wissen.

  • Clementine - 11/04/2017 Antworten

    Über Fortpflanzung durch die Unterstützung Dritter offen, früh und oft zu sprechen, macht das Thema selbsverständlich. Die Information wird zu einem natürlichen Bestandteil der Familiengeschichte.

  • Gabi - 11/04/2017 Antworten

    In Deutschland sollte das Embryonenschutzgesetz eine gespaltene Mutterschaft verhindern und sicherstellen, dass die genetische und biologische Mutter eines Kindes eine Person ist. Doch Adoptivkinder haben auch zwei Mütter. Und warum akzeptiert das Gesetz eine gespaltene Vaterschaft bei Samenspenden? Weshalb werden Mütter juristisch anders behandelt als Väter?

  • Leni - 12/04/2017 Antworten

    Die Eizellenspende in Frankreich nur unter den nichtkommerziellen Bedingungen ist gut, aber nicht bequem für Kunden.
    Um eine Eizellspende durchführen zu lassen, muss man viel Zeit auf die Spenderin warten. Da wenige Frauen werden aus Nächstenliebe eigene Eizellen den fremden Menschen geben. Außerdem wer wird die Eizellen frei spenden? Ich würde z.b sogar auf der kommerziellen Basis das nicht machen.
    Die Spenderinnen sollen aber ein großes Risiko eingehen, deshalb denke ich sie müssen Geld dafür bekommen. Und was die Kunden betrifft, ist es besser natürlich bsw. in die Ukraine zu fliegen und ohne lange Wartezeit eine Eizellspende durchführen lassen.

    • Nuria - 14/04/2017 Antworten

      Es finden sich also nicht so viele Mädchen, die einverstanden werden, zugunsten der fremden Menschen ihre Leben aufs Spiel zu setzen.
      Ich gehöre zu Mehrheit. Ich würde gern meine Eizellen meiner Schwester oder Freundin spenden, aber nicht den fremden Menschen.

  • Grüne Dame - 12/04/2017 Antworten

    Einen Artikel gelesen “
    „Mehr Herzprobleme nach missglückter Kinderwunsch-Behandlung“
    In den Vordergrund rücken bei diesen Frauen nicht die Herzprobleme, sondern Infertilitätsprobleme, oder andersrum die Herzprobleme werden durch Infertilitätsprobleme verursacht.

    Und das Kind ist ein enormes Glück!

  • ursula - 13/04/2017 Antworten

    Das Leben in rasantem Tempo und die Entwicklung der Reproduktionstechnologien trägen dazu bei, dass Frauen die Geburt des ersten Kindes immer weiter nach hinten verschieben. Noch vor
    einigen Jahren galt Gebärende im Alter von 26-27 Jahren als alte Gebärende, heute hat sich die Situation geändert. Die Frau, die mit 37-45 Erstmutter wird– schon längst kein Wunder.

    • Cat - 13/04/2017 Antworten

      Alle Bekannten von mir haben ihre Kinder erst Ü30 bekommen. Ich habe nun eine sehr interessante Arbeit, ich reise viel und gern. Und kann mich mein Leben mit Kindern noch nicht vorstellen. Ich bin schon 33 und verstehe, dass die biologische Uhr nicht an einem Platz steht. Aber ich denke, dass mit Hilfe der Medizin konnte ich sogar mit 50 Kinder kriegen. Und das macht mir Mut! Dank dieser Reproduktionsmedizin können Frauen erst für sich leben.

      • andriana - 18/04/2017 Antworten

        Mit Hilfe der Reprodurtionsmedizin kannst du Kinder auch mit 65 gebären. Heute macht das Alter kein großes Problem

    • margo - 16/04/2017 Antworten

      Ja, heute ist es natürlich kein Wunder. Es ist aber leider, dass obwohl die Frauen später gebären, lässt das Organismus dieser Neuigkeiten nicht bei jeder Frau. Deshalb haben sehr viele Frau Probleme mit der Fertilität. Sie können ganz gesund sein oder fast gesund, aber ihre Fertilitätsalter ist schon bei

    • Robert - 28/04/2017 Antworten

      Man kann nicht alles ewig aufschieben. Wer sich Kinder so sehr wünscht sollte früher Platz für sie schaffen und nicht warten bis einem im Alter langweilig wird und man sowieso nichts besseres mehr zu tun hat.

  • David - 14/04/2017 Antworten

    Im Frühsommer 2016 kamen wir zu einem Erstgespräch nach Kiew und hatten sofort das Gefühl ernst genommen zu werden, nachdem bei meiner Frau schon zweimal die künstliche Befruchtung mit einem negativen Ergebnis in Spanien durchgelaufen wurde. Für uns kam nur die Möglichkeit mit den fremden Eizellen in Frage. Wir ließen alle Untersuchungen durchführen, einen Teil brachten wir schon von anderen Ärzten mit. Uns wurde gesagt, dass es große Chance für uns gab schwanger zu werden und wir haben uns für einen weiteren Versuch, aber nun in der Ukraine in Biotexcom entschieden. Im Juni ging es dann los. Und am Anfang des Septembers war meine Frau schwanger geworden. Das Biotexcom-Team ist sehr nett, eine ganz stressfreie Behandlung. Alles in allen kann man die Klinik bestens empfehlen. Vielen Dank an das ganze Biotexcom-Team!

    • anita - 16/04/2017 Antworten

      ich hatte sehr ähnliche Situation. Ich habe so vieles versucht und alles war ohne Erfolg, aber Ärzte in Deutschland sagte, dass ich noch eine große Chance schwanger zu werden habe. Natürlich konnten sie mir EZS oder so was nicht empfehlen, da es in D verboten ist. Ich habe selbst diese Klinik gefunden und zusammen mit meinem Mann haben wir uns entschieden in der Ukraine zu fahren. Das Personal war so nett und ich musste nicht so lange warten und aus erstem Mal hat alles geklappt. Ich bin überglücklich und sehr dankbar Biotexcom.

  • Michael - 14/04/2017 Antworten

    Die Ukraine gilt inzwischen sogar als Geheimtipp für deutsche Frauen, die auf diese Weise ein Kind bekommen möchten, wenn sie dazu aus Alters- oder anderen Gründen nicht in der Lage sind. „Es gibt keine absolute Unfruchtbarkeit! Wir behandeln sogar die hoffnungslosesten Fälle, indem wir die effektivsten Methoden der Reproduktionsmedizin verwenden“, schreibt beispielsweise die Klinik Biotexcom in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

  • Peaches - 15/04/2017 Antworten

    Das Kinderkriegen wird schöngeredet 🙁

  • Wuschelkuschel - 15/04/2017 Antworten

    es gebe keine guten Argumente, Eizellspende und Leihmutterschaft länger zu verbieten so die Medizinethikerin Bettina Schöne-Seifert

    • klee - 19/04/2017 Antworten

      Dass die Eizellspende und die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, hält Bettina Schöne-Seifert für falsch. Man müsse Frauen aufklären über die Risiken und auch der Gefahr vorbeugen, dass sich Frauen unfreiwillig, etwa aus Geldnöten, als Eizellspenderin oder Leihmutter zur Verfügung stellen. Doch genau das sei nur möglich, wenn die Gesetzgebung in Deutschland gelockert und etwa das „Egg-Sharing“ erlaubt werde.

  • natalie - 16/04/2017 Antworten

    Ich bin sehr dankbar Biotexcom, dass ich jetzt meinen Schatz auf dem Arm haben kann. Das ist wirklich ein Wunder. Ich hatte Kinderwunsch seit 6 Jahren und mit 43 habe ich fast die Hoffnung verloren ein Kind zu bekommen. Aber diese Klinik hat das Unmögliche gemacht und jetzt sind wir die glücklichen Eltern.

    • Anita - 18/04/2017 Antworten

      Wir sind auch glückliche Eltern dank dieser Klinik.
      Früher dachte ich negativ an Leihmutterschaft, aber nicht jetzt. Solche Reproduktionsmedizin soll sein.

      • Morgan - 18/04/2017 Antworten

        Ich halte das deutsche Embryonenschutzgesetz für zu streng. Es gebe keine guten Argumente, Eizellspende und Leihmutterschaft länger zu verbieten.

  • Wuschelkuschel - 17/04/2017 Antworten

    alle Frauen in der EU sollten die künstliche Befruchtung nutzen können, wenn die natürliche Befruchtung nicht möglich ist.

    • ewig - 17/04/2017 Antworten

      Manche aber scheuen das Risiko der künstlichen Befruchtung wie der Teufel das Weihwasser.

    • ida - 19/04/2017 Antworten

      Ja, klar. Sehr viele Frauen haben jetzt Probleme mit der Fertilität und Reproduktionsklinik ist heute ein wichtiges Teil des Krankenhaussystems. Wenn solches Bedürfnis existiert, dann muss auch bestimmte Behandlung sein

    • pixie - 19/04/2017 Antworten

      einverstanden!
      Das Land und Gesetz dürfen nicht einem verbieten ein Kind zu bekommen.

  • kim - 18/04/2017 Antworten

    Ehrlich gesagt, spielt das Land keine große Rolle, wenn man ein Kind bekommt. In der Ukraine ist es einfach billiger und schneller.

  • Sky - 18/04/2017 Antworten

    Ist es wirklich richtig fast alles zu erlauben, was medizinisch möglich ist?? Wer denkt an die Kinder? Was werden die einmal zu ihrer „Erzeugung“ sagen?

    • imke - 19/04/2017 Antworten

      natürlich muss nicht alles erlauben werden, was medizinisch möglich ist, aber EZS und Leihmutterschaft sind das schlimmste Böse in der Welt. Man einfach hilft unfruchtbaren Paaren Kinder bekommen, ist das wirklich so schlimm?

  • LISA - 19/04/2017 Antworten

    Das Kinderscheinen auf der Welt durch Leihmutterschaft oder Eizellspende hat heute mit dem Schicksal und mit dem natürlichen biologischen Prozess nix zu tun. Die Reproduktionsmediziner sind ja in der Lage zu bestimmen, wer und wann ein Kind bekommen soll…

    • dora - 20/04/2017 Antworten

      Schicksal ist alles, was in der Welt passiert. Wir können selbst unser Schicksal bestimmen und wenn die unfruchtbaren Paare so sehr von dem Kind träumen, warum müssen sie weiter leiden und die Tatsache, dass sie nie die Kinder bekommen, als Schicksal annehmen, statt um ihr Glück zu kämpfen. Wir alle machen alles mögliches, um unseren Traum zu erreichen und für sie ist Leihmutterschaft als Mittel dafür.

  • Konnie - 19/04/2017 Antworten

    Unfruchtbarkeit ist eine Krankheit, die man ebenso behandeln lassen soll. Und ganz oft sind die Leihmutterschaft oder die Eizellenspende eine letzte Chance auf die Kinderwunscherfüllung. Warum muss man also wegen des Gesetzes bis Ende des Lebens warten, verzweiflungsvoll übers Kind träumen, aber nie eine Möglichkeit haben, eigenes Baby auf den Arm zu nehmen…
    Die Legalisierung von diesen Verfahren in Deutschland wäre bestimmt eine gute Lösung des Unfruchtbarkeitsproblems. Bis dahin ist es also nun, die ausländische Ki-Wu Behandlung in Kauf zu nehmen.

    • edelweiss - 21/04/2017 Antworten

      Diese Verfahren widersprechen dem Embryonenschutzgesetz

  • Gertrude - 19/04/2017 Antworten

    Die Methoden der Reproduktionsmedizin widersprechen den Menschenwerten, der Religion, der Ethik und überhaupt allem, was natürlich und schön ist.

    • rosа - 20/04/2017 Antworten

      Wozu ist hier Medizin und Ethik? In solchem Fall muss man IVF und ICSI auch verboten, das ist auch unnatürlich.

    • Mila - 20/04/2017 Antworten

      Ja, aber besser unethisch handeln und glücklich mit dem Kind sein, als kinderlos bleiben. Meiner Meinung nach.

  • femme - 20/04/2017 Antworten

    Wenn alles gut geht, kann ich diesen Sonntag endlich mit dem Spritzen beginnen. Ja, mein 3. Versuch in BioTex geht endlich los. Und ich habe auch sehr grosse Angst vor dem Ungewissen, ob alles gut geht…wir haben doch so grosse Erwartungen… wie würde ich bei einem weiteren Negativ reagieren…

  • Susanne - 20/04/2017 Antworten

    Wir sind also heute nach Kiew gekommen. Der Transfer findet morgen um 10.00 Uhr statt.
    Bin ja recht aufgeregt! Es sollte aber alles in Ordnung sein! Ich habe ja ein gutes Gefühl!

    • Mila - 20/04/2017 Antworten

      Wünsche dir viel Glück und drück dir die Daumen!!
      Bald habe ich auch den Transfer und bin auch sehr aufgeregt!

    • ikne - 21/04/2017 Antworten

      Ich wünsche dir viel Glück und drücke fest die Daumen

  • Gloria - 20/04/2017 Antworten

    Ich hab vor ein Jahr in Behandlung in obengenannter Klinik gestanden. Dort hab ich eine Französin kennen gelernt und sie erzählte mir ihre Geschichte. Seit 15 Jahren haben sie einen starken Kinderwunsch. Sie begann mit den ICSIs in Frankreich. Hat drei erfolglose Versuche gemacht und dann entschied sie für eine EZP. Sie musste fast 2 Jahre darauf warten und das klappte ihr nicht schwanger zu werden. Sie musste weiter fortführen aber noch 2 Jahre Wartezeit konnte sie nicht aushalten. Dann kam sie nach Spanien und hatte wieder Pech. Also dann kam eine Adoption in Frage. Sie wartete auf das Kind sehr lang, aber das klappte wieder nicht ein Kind zu bekommen. Wegen des Alters. Aber aufgeben war keine Option für sie. Dann nahm sie eine Leihmutterschaft in Kauf. Und nur mit Hilfe einer Leihmutter konnte sie ein Kind bekommen. Was für eine starke Frau. Denke dank ihrem Mann konnte sie das alles aushalten. Ich würde nach ICSIs aufgeben.

  • Veigerl - 21/04/2017 Antworten

    Leihmutterschaft folgt einer mechanistischen Vorstellung vom Beginn des Lebens und verleugnet die prägende Bedeutung der vorgeburtlichen Lebenszeit für das Kind. Diese Sicht widerspricht den Erkentnissen von pränataler Psychologie und Medizin, Neurobiologie, Bindungsforschung und anderen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich damit beschäftigen.
    Außerdem benützt dieses Verfahren die Frauen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

  • fox - 21/04/2017 Antworten

    In Zukunft scheint alles möglich zu werden, was sich bei der Fortpflanzung denken lässt. Das gilt nicht nur für vielfältige Kombinationen von Samenspendern, Leihmüttern, genetischen und sozialen Eltern. Erkennbar wird auch eine mehr oder weniger künstliche Herstellung von Spermien und von Eizellen aus Körperzellen, die an sich nichts mit dem Fortpflanzungsprozess zu tun haben.

    • marta35 - 21/04/2017 Antworten

      Ich finde, unsere Generation es nicht erleben wird. ich kann nicht sagen, dass es nie passieren wird, aber ganz genau nicht in naher Zukunft

  • Luna - 21/04/2017 Antworten

    Mittlerweile gilt es dagegen als normal, sich assistieren zu lassen. Schon das Wort „assistieren“ drückt das aus.

  • Numka - 21/04/2017 Antworten

    Problematisch ist weniger, dass Frauen und Männer spät Eltern werden. Sondern, dass sie immer später beginnen, sich überhaupt mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wenn wir uns dann endlich informieren, bleibt bisweilen gar kein anderer Weg mehr als der in die Kinderwunschklinik.

    • rebekka - 24/04/2017 Antworten

      Für viele macht es schon kein Problem und Kinderwunschklinik wird wie ein Alltag.

  • Lari - 23/04/2017 Antworten

    Ich mache mir nicht so viel aus der Meinungen von anderen. Niemand darf es vorschreiben, wie mein Leben ablaufen soll. Wir haben uns ja an eine ukrainische Leihmutterschaftsanlaufstelle gewendet, um unseren Wunsch nach dem Baby zu erfüllen. Es ist unser Ziel, unser Fokus. Deshalb sind wir bereit, alles für dieses große Ziel zu tun!

    • martin - 09/05/2017 Antworten

      einverstanden. Das ist dein Leben und nur du kannst entscheiden, was für dich richtig wäre.

  • petra - 23/04/2017 Antworten

    Diese Reproduktionsmedizin muss existieren und nicht verboten werden, weil viele Paare jetzt Hilfe brauchen. Es ist schon die Tatsache, und nicht die Grille der Reichen. Es gibt bestimmte Regeln, wenn man diese Leistungen benutzen kann.

    • camilla - 25/04/2017 Antworten

      die Zahl der infertilen Paare der Weltgesundheitsorganisation steigt und steigt. Das schafft Nachfrage und Nachfrage schafft Angebot.

  • sol - 24/04/2017 Antworten

    Heute existiert aber ein gutes Konzept. Für eine spätere Familienplanung kann man die Eizellen einfrieren lassen.

    • violet - 24/04/2017 Antworten

      Hier gibt’s aber eine fehlende Erfolgsgarantie…

    • Dana - 05/05/2017 Antworten

      Einverstanden! Heute wollen nicht viele Frauen früh geboren, deshalb ist das eine sehr gute Option, da sie kennen, wenn es später auf natürlichem Wege nicht klappt, dann haben sie noch eingefrorene Eizellen. Ich möchte persönlich meine Eizellen einfrieren lassen.

    • tina - 09/05/2017 Antworten

      Das ist wirklich eine tolle Möglichkeit, besonders in unserem Zeitalter, wenn viele Frauen arbeiten müssen und zudem sind Ausbildung und Karriere von großer Bedeutung. Nicht jede Frau will ein Kind bis 30, und später kann sie diese Möglichkeit wegen der Gesundheit nicht mehr haben. Und mit gefrorenen Eizellen konnte sie sogar mit 40 noch eigene gesunde Kinder haben. Also, eine gute Option, meiner Meinung nach.

  • Klementin - 24/04/2017 Antworten

    Leihmutterschaft mag man ja in diesem Zusammenhang für ein höchst fragwürdiges Ausbeutungsmodell halten. Aber dabei geht es nicht in erster Linie um eine von Natur aus heilige Mutterschaft, sondern – in ganz konkreten Fällen – um den entwürdigenden Zwang, seinen eigenen Körper zu verkaufen.

    • annett - 25/04/2017 Antworten

      Ehrlich sagen, verstehe ich nicht diese Leihmutter. Warum machen sie das? Und die Tatsache, dass sie nicht gezwungen dazu sind, es ist total wahnsinnig und unverständlich. Man kann das Geld anders verdienen.

      • Dragon - 26/04/2017 Antworten

        Natürlich können sie anders das Geld verdienen aber dafür muss man arbeiten!

  • Nicolette - 25/04/2017 Antworten

    „Ein deutsches Ehepaar, das in den USA eine Leihmutter für die Austragung von Zwillingen bezahlt hat, wird in Deutschland nicht als rechtliches Elternpaar anerkannt.“
    http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-vertrag-ueber-leihmutterschaft-verstoesst-gegen-deutsches-recht_id_6994505.html#

    • vanessa - 25/04/2017 Antworten

      Oh je, von der Geschichte läuft es mir kalt über den Rücken…
      Arme Menschen 🙁
      Seit ein paar Jahren hatten wir ja auch Gedanken an die Leihmutterschaft in den USA gehabt, doch dann haben wir uns für die Ukraine umentschieden. In Fragen der Leihmutterschaft geht ukrainisches Gesetz den Eltern entgegen. Glücklicherweise haben wir also kein Problem mit der Ausfertigung von Papieren, vom Pass für unseren Kleinen und mit der Heimkehr gehabt.

  • Stefan - 26/04/2017 Antworten

    Der Kinderwunsch eröffnet einen Milliardenmarkt

    • Konti - 28/04/2017 Antworten

      Die Zahl der unfruchtbaren Paare steigt und steigt. Das schafft Nachfrage und Nachfrage schafft Angebot.

    • anna - 05/05/2017 Antworten

      Die Nachfrage nach Reproduktionsmedizin steigt. In Deutschland ist nach Darstellung des Bundesfamilienministeriums fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Das liegt auch daran, dass Frauen sich immer später für Kinder entscheiden – und die weibliche Fruchtbarkeit im Verlauf des dritten Lebensjahrzehnts deutlich abnimmt.

  • Methew - 27/04/2017 Antworten

    Die nächste Generation wird eine künstliche Generation! Mehr und mehr Kinder werden auf künstlichem Wege im Reagenzglas gezeugt! Das entsetzt mich!

    • Dama - 28/04/2017 Antworten

      Besser im Reagenzglas gezeugte Menschen als keine.

    • Сhristina - 28/04/2017 Antworten

      Das klingt wie eine Antiutopie. Wie im Buch von Chachsli „Brave new world“. Aber ich finde es muss nicht so schlimm sein. Natürlich ist es eine künstliche Befruchtung, aber diese Kinder sind ähnlich allen anderen. Dass es künstliche Befruchtung war, bedeutet nicht, dass diese Kinder ohne Gefühlen geboren sind

      • mike - 09/05/2017 Antworten

        Ich hab auch an dieses Buch erst gedacht! Aber das ist eine andere Sache. Diese Kinder wurden nur künstlich gezeugt, und nichts mehr! Im übrigen haben sie keine Unterschiede zu diejenigen, die auf normale Wege geboren sind.

    • Linda - 05/05/2017 Antworten

      Und ich denke assistierte Medizin ist eine gute Lösung, und habe nichts dagegen. Meine Freundin hat ihr Kind in solcher Weise in der Ukraine bekommen, da sie leider unfruchtbar ist. Für sie ist Leihmutterschaft die einzige Möglichkeit das Kind zu bekommen.

  • despair - 28/04/2017 Antworten

    Bei uns hat es schon wieder nicht geklappt 🙁 🙁 🙁
    Dritter Versuch und zum dritten Mal ist SS-Test negativ 🙁
    Wir haben so viel Hoffnung auf die Eizellspende gesetzt… Wie jetzt?

    • Eva - 28/04/2017 Antworten

      Fühl dich erstmal lieb gedrückt! Du Arme… Es tut mir recht leid, dass du so viel leiden muss… Aber Kopf hoch, so schwer es gerade auch klingen mag. Also, ich hab zwar erst 2 neg IVFs hinter mir und mich nach dem warum gefragt… Na ja, bei einigen klappt es hier sofort und bei anderen erst ewig später. Am allerwichtigsten ist erstmal toben, Trauer ausleben und etwas für sich tun. Ist schwer aber mir hat es geholfen. Nach dem letzten Versuch wurde ich richtig sportlich und Endorphine danach sind auch nicht schlecht 🙂
      Also Köpfchen hoch und mit voller Kraft voraus!

    • Lemur - 28/04/2017 Antworten

      Ich kann sehr gur deinen Zustand verstehen. Vor drei Jahren habe ich eine ähnliche Situation erlebt. Wegen einer schweren Krankheit war ich nicht in der Lage ein Baby zu bekommen. Ich fühlte mich furchtbar. Jeden Morgen wachte ich mit dem Gedanken auf – hat mein Leben überhaupt einen Sinn? Ich hatte ständige Depression und Zusammenbrüche. Jetzt fällt es mir recht schwer, mich an diese Zeiten zu erinnern…
      Aber lass dich nicht unterkriegen. Eines Tages geht dein Kinderwunsch unbedingt in Erfüllung, wie es bloß bei mir passierte. Gerade an dem Moment, wenn ich daran schon kaum glaubte.

    • kati - 28/04/2017 Antworten

      Das tut mir so leid….Ich hatte ich 3 erfolglose EZS hinter mir und dann kam eine Leihmutterschaft in Frage. Gott sei dank, das klappte! Wir bekamen unser Wunder. Hier ist mein e-mail kkatrin370@gmail.com, du kannst mir schreiben!

    • lora58 - 28/04/2017 Antworten

      Was haben Sie gemacht, dass es nicht geklappt hat?
      Wie lange haben sie Kinderwunsch?

    • melanie - 07/05/2017 Antworten

      @despair
      darf ich fragen, wurde bei dir eine Eizellspende mit gefrorenem Material durchgeführt, oder? Ich hatte zwei Versuche mit gefrorenen Eizellen in Spanien. Erfolglos. Und dann probierte ich mit den frischen in der Ukraine. Und das klappte mir schwanger zu werden! Kopf hoch! Ich hoffe das klappt bei dir auch bald!

    • zitrus - 10/05/2017 Antworten

      Die Erfolgsquoten bei künstlicher Befruchtung sind ja nun auch nicht so, dass das gleich im ersten Zyklus die gewünschte Schwangerschaft zustande kommt. In der Regel sind mehrere Zyklen notwendig und die Frage ist dann immer noch, ob diese Schwangerschaft zum Ende kommt.

  • Jennifer - 01/05/2017 Antworten

    Ich bin unfruchtbar und will ein Kind mit Hilfe Leihmutter bekommen. Aber meine Freunde sind ganz gegen diese Idee, was mich total deprimiert. Ich habe schon seit langem Kinderwunsch und kann kein Kind bekommen. Total unfair. Ich weiß nicht, was ich machen muss. Aber ich hoffe, dass sie irgendwann mich verstehen werden.

    • sandra - 10/05/2017 Antworten

      Das ist dein Leben! Du musst dich nicht um die Meinung anderer scheren.

  • Susi - 01/05/2017 Antworten

    Aktuell ist jede zehnte Frau bei der Geburt ihres Kindes 38 oder älter. Die Folge: Die Reproduktionsmedizin boomt. 2015 wurden in 134 Kinderwunsch-Behandlungszentren insgesamt 97800 Behandlungszyklen durchgeführt und fast 10000 Kinder geboren. Ein weiterer Grund für die Nachfrage ist der Wunsch von homosexuellen Paaren nach Nachwuchs….

    • kris - 10/05/2017 Antworten

      Ursachen sind medizinische Probleme, aber auch die Tatsache, dass Paare ihren Kinderwunsch immer weiter aufschieben. Im mittleren Lebensalter aber lässt die Fruchtbarkeit bei Frauen deutlich nach.

  • ris - 03/05/2017 Antworten

    Wie die letzten Forschungen gezeigt haben, hatten viele Leihmütter im Laufe der Schwangerschaft Gemütsbewegungen und Besorgnisse um die von ihnen ausgetragenen Kinder. Außerdem machen sie sich Gedanken an weiteres Los des Kindes. Nach der Geburt erlebt die Leihmutter psychologische Unstabilität. Doch es ist leicht zu verstehen. Für viele wird es zur großen Herausforderung, das Baby seinen biologischen Eltern abzugeben. Hier wäre es für die Leihmutter am besten, sich an ihr eigenes Kind (eigene Kinder) umzustellen.
    Es ist also eine riesige Belastungsprobe, sich um solch einen „Job“ zu bewerben…

  • Emelie - 03/05/2017 Antworten

    Ich bin ende dreisig und mein Mann ist etwa älter. Da ich angeborene Herzfehlbildung habe, ist es mir also versagt, ein Baby auf die Welt zu bringen. Zunächst dachten wir an Adoption, doch wie es sich herausstellte, konnten wir diese Möglichkeit auch nicht ausnutzen, da die Adoptiveltern keine schweren Erkrankungen haben dürfen. Meine Enttäuschung und Desperation ist es kaum zu beschreiben… Meinen Kinderwunsch möchte ich aber nicht aufgeben. Es lässt sich ja zweifeln, aber wahrscheinlich sollen wir ausländische Ki-Wu Behandlung in Anspruch nehmen. Anders werde ich nie in der Lage sein, das Mutterglück zu erleben…

  • Mark - 03/05/2017 Antworten

    Die Geschichte von Kinderwunsch und Leihmutterschaft kennen wir sogar aus der Bibel. Das ist die Geschichte von Abraham und seinen beiden Söhnen Ismael und Isaak. Weil die Ehe von Abraham und Sara kinderlos geblieben ist, soll Abraham ein Kind mit seiner Magd Hagar zeugen, Ismael. Später dann wird Sara doch schwanger und bekommt Isaac.

  • pamela - 04/05/2017 Antworten

    Ich begreife es ja nicht, wieso man zu solchen anspruchsvollen Maßnahmen überhaupt greift, solange gibt es auf der Erde so viele verlassenen, von keinem benötigten Kinder.

  • Kamille - 04/05/2017 Antworten

    Und was ist mit dem Kind, das auf solchem Wege entstanden ist?
    Nach vielen Foschern ist eine doppelte Mutterschaft fürs Kind schädlich.

  • Bili - 04/05/2017 Antworten

    Heute spielt der Mensch Gott, weil er entscheidet wer und wann geboren wird.

    • katy - 05/05/2017 Antworten

      Außerdem spricht man heute auch ueber Designerbabies. Designer-Babies sind Kinder, die im Labor im Hinblick auf bestimmte genetische Eigenschaften produziert und zur Geburt zugelassen werden.
      Mit Hilfe von biotechnischen Verfahren lassen sich Kinder bereits im Reagenzglas nach bestimmten Kriterien aussondern. Besitzen sie das gewuenschte Erbgut, dann bekommen sie eine Mutter. Behinderte werden weggeworfen!

      • lisa - 05/05/2017 Antworten

        Das finde ich widerlich und unmoralisch!

      • lisa - 05/05/2017 Antworten

        Das finde ich widerlich und unmoralisch!

        • Pink - 05/05/2017 Antworten

          Natürlich ist es unmoralisch, aber anderseits gibt es auch Vorteile. Nach der Aussonderung entsteht sicher ein ganz gesundes Kind. Mit Hilfe von biotechnischen Verfahren kann man eine gesunde und starke Generation schaffen!

          • Effi - 10/05/2017

            Es klingt aber schrecklich. Es scheint so, dass man eine Robotergeneration schaffen will.

        • Petrus - 07/05/2017 Antworten

          einverstanden

      • Santa - 08/05/2017 Antworten

        Wie können Babys „designt“ werden?

    • Sofia - 09/05/2017 Antworten

      Das ist aber gut, dass der Mensch selbst über seine Zukunft verfügen kann und hat eine Möglichkeit ein Kind trotz der Unfruchtbarkeit zu bekommen

  • lisa - 05/05/2017 Antworten

    .

  • Astra - 06/05/2017 Antworten

    Es sieht nach einer Fabrik der Kinder aus. Furchtbar und unzulässig!

    • tja - 07/05/2017 Antworten

      Ich weiß nicht, ob sie das verstehen.

  • Robert - 06/05/2017 Antworten

    Fortpflanzungsmedizinische Angebote sind für viele Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch die letzte Hoffnung ein eigenes Kind zu bekommen. Die Zahl der Paare, die künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen, steigt kontinuierlich, denn das Kind gehört zur Lebensplanung und der Leidensdruck, wenn es mit dem Wunschkind nicht klappt, ist oft sehr hoch.

    • Bocacco - 07/05/2017 Antworten

      „Solange ein Mensch lebt, gibt es noch Hoffnung. Ein lebendiger Hund ist besser dran als ein toter Löwe.“

    • elisa - 10/05/2017 Antworten

      Einstimmen. Hoffnung stirbt die letzte. Wenn es Möglichkeit ist, den Traum zu verwirklichen, dann muss man sie unbedingt benutzen.

  • Kathrina - 08/05/2017 Antworten

    Es ist mir wirklich so interessant, ob irgendwer hat seinem Kind über Leihmutter gesagt oder hat es vor. Muss man überhaupt es dem Kind erzählen, oder ist es besser im geheimen halten

    • leo - 11/05/2017 Antworten

      Wozu? Das macht Stress dem Kind. Meiner Meinung nach, Eltern sind diejenige, die dieses Kind erst sehnlichst gewollt, dann viel Liebe ihm gegeben und es erzogen haben. Und nicht diejenige, die es verkauft haben.

  • leo - 08/05/2017 Antworten

    Leihmutterschaft ist eine Ausbeutungsform des weiblichen Körpers. Damit muss Schluss sein!

    • Roger - 09/05/2017 Antworten

      es gibt keinen Zwang

    • edwina - 10/05/2017 Antworten

      Es wäre so, wenn diese Frauen keine andere Wahl haben, aber ich kann dir hier nicht zustimmen. Sie haben diese Entscheidung selbst getroffen, deshalb kann man es nicht als Ausbeutungsform bezeichnen.

      • leo - 10/05/2017 Antworten

        Woher weißt, dass es keinen Zwang gibt?? Sie machen das nicht aus Nächstenliebe, sondern wegen der Armut. Sie haben keine andere Wahl genug Geld für Essen, Kleidung und Ausbildung eigener Kinder zu verdienen.

        • edwina - 11/05/2017 Antworten

          Willst du sagen, dass sie keine andere Möglichkeit Geld zu verdienen haben? Ich finde es ist nicht ganz richtig. Armut ist kein wesentlicher Grund dafür. Ja, sie brauchen Geld, aber es gibt noch zahlreiche Weise, wie man Geld verdienen kann. Sogar Putzfrau, falls sie keine Hochschulausbildung hat.

          • leo - 11/05/2017

            Denkst du wirklich, dass eine Putzfrau genug Geld verdient?!!?

  • Petrus - 09/05/2017 Antworten

    Die Sache ist nicht ganz astrein

  • Veronika - 10/05/2017 Antworten

    Ich kann gar nicht begreifen, warum ist Embryospende in D. erlaubt und eine Eizellspende und Leihmutterschaft nicht? Kommt es doch nicht aufs gleiche heraus?
    Bei der Embryospende hat das zukünftiges Kind nichts gemeinsames mit den unfruchtbaren Eltern. Und bei den verbotenen Verfahren kann das Kind teilweise oder sogar völlig genetisch verwandt sein. Gegen eine Leihmutter kann man stichhaltige Argumente führen, Ausbeutung oder Zwang etc. Aber was hat man gegen eine Eizellspende, kann ich nicht verstehen.

  • Betti - 11/05/2017 Antworten

    Ich stimme dir völlig zu. Ok, Leihmutterschaft ist ganz verständlich, aber EZS muss man erlauben. Warum so viele Deutsche müssen ins Ausland fahren, um sogar Kryo-Versuch zu machen? Ist es nicht wahnsinnig?

  • agony aunt - 11/05/2017 Antworten

    Eine Eizellenspende ist ein schmerzhafter medizinischer Eingriff mit Risiken. Die Anzahl der Frauen, die Eizellen aus altruistischen Gründen spenden, wird klein sein. Die Missbrauchsgefahr ist aber gross.

    • tina35 - 12/05/2017 Antworten

      Deshalb soll es nicht ehrenamtlich sein. Das Verfahren ist sehr kompliziert und die Frauen müssen bestimmte Belohnung für das Risiko bekommen

  • Maikäfer - 11/05/2017 Antworten

    Tatsächlich ist es so, dass in Deutschland derzeit jede zehnte Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes 38 Jahre alt ist oder älter. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn das Geschäft mit der Reproduktionsmedizin boomt.

    • Evi - 15/05/2017 Antworten

      Einstimmen. Man hat selbst dazu geführt und jetzt klagt man darüber. Wenn man alles rechtzeitig machen würde, dann würde weniger Hilfe der Reproduktionsmedizin brauchen

  • Alba - 11/05/2017 Antworten

    Und was geschiet wenn das Kind nicht gesund ist und am Ende keiner es haben will?

  • Vanessa - 12/05/2017 Antworten

    Wie lange muss man ungefähr in Schlange warten vor der EZS oder Lihmutterschaft?

    • ali - 12/05/2017 Antworten

      ich musste etwa 3 Monaten vor der EZS warten. Die Spenderin wurde sehr schnell gefunden

      • Vanessa - 15/05/2017 Antworten

        3 Monaten, woow, das ist supertoll. Ich dachte, dass es nicht wenig als 6Monaten dauert, aber wirklich sehr schnell.

  • Juni - 12/05/2017 Antworten

    Ist es aber nicht möglich, das Schicksal der Kinderlosigkeit zu akzeptieren und auf dieser Basis dennoch ein sinnvolles Leben zu führen???

    • Frida - 15/05/2017 Antworten

      Natürlich ist es möglich, aber nicht alle brauchen dieses Leben ohne Kinder. Wenn für einen Sinn des Lebens die Kinder ist, dann kann man in solchem Fall diese Kinderlosigkeit nicht akzeptieren und leicht weiter Leben.

    • Mare - 17/05/2017 Antworten

      Ich wusste schon seit langem dass ich unfruchtbar bin und keine Kinder haben kann, deshalb versuchte ich meine Leben ohne Kinder zu akzeptieren. Ich reiste viel, hielt Haustiere, aber nichts konnte mein Kinderwunsch ersetzen. Ich war wirklich unglücklich und traurig bis Leihmutterschaft. Mein Leben kann man in 2 Teile zerlegen, und ich kann sicher sagen, dass das Leben mit dem Kind viel besser und glücklicher ist!

  • pappelwolle - 14/05/2017 Antworten

    Hinnehmen zu wollen, was die Natur vorgibt, kann eine überzeugende Position sein – aber sie lässt sich nicht per Gesetz der Mehrheit aufzwingen.

  • kokosnuß - 15/05/2017 Antworten

    Grausames Milliardengeschäft der Reproduktionsindustrie. Wir alle sind Zeugen dieser schleichenden dramatischen Entwicklung, die das Menschenrecht auf Leben Schritt für Schritt aus den Angeln hebt.

    • Corina - 16/05/2017 Antworten

      Ich finde du übertreibst ein bisschen. Ich bin nicht für Geschäft auf den Kindern, aber alles ist nicht so schlimm. Wenn niemand diese Leistung benutzt würde, würde sie nicht existieren. Es ist Nachfrage und Nachfrage gibt Angebot, keine Nachfrage – kein Angebot

    • leo - 17/05/2017 Antworten

      Kinder kaufen soll man nicht! Damit muss Schluss sein!

      Wenn jemand Kinder will, dann würde Adoption gute Lösung.

  • fliege - 16/05/2017 Antworten

    Werden Menschen zunehmend das Produkt von Labortechnik? Was tun, wenn biologische und rechtliche Elternschaft auseinanderfallen?

    • Bertha - 17/05/2017 Antworten

      Nur Befruchtung ist künstlich, alles andere ist biologisch

  • nisa - 16/05/2017 Antworten

    In Deutschland ist es für Frauen ohne Partner schwierig, mit Hilfe der künstlichen Befruchtung ein Kind zu bekommen. Denn die meisten Ärztekammern schreiben vor, dass eine Kinderwunschbehandlung nur für Ehepartner oder fest verpartnerte Paare erfolgen dürfe. Hierzulande gibt es nur sehr wenige Reproduktionsmediziner, die den Kinderwunsch erfüllen. Viele alleinstehende Frauen müssen ins Ausland gehen. So oder so – der Weg zum Kind ist teuer…

    • Carina - 18/05/2017 Antworten

      Samenspende ist in DE erlaubt. Aber ja, wenn die Frau noch Probleme mit der Fertilität hat ist es in allgemeinem eine furchtbare Situation

  • Marina - 17/05/2017 Antworten

    Für mich klingt es paradox, dass die Samenspende und Embryospende erlaubt sind, eine Eizellspende aber nicht.

    • Helena - 23/05/2017 Antworten

      Ja, es scheint so, dass Frauen können nicht unfruchtbar sein. Es wäre prunkvoll, aber dieses Problem existiert schon.

    • anna - 25/05/2017 Antworten

      Risiken für die Spenderin sind tägliche Hormonspritzen, die müde und launisch machen, und eine Operation unter Vollnarkose, wenn die Eizellen abgesaugt werden. Milde Komplikationen wie einen aufgeblähten Bauch, Übelkeit oder Depressionen erleben viele Spenderinnen, aber auch lebensbedrohliche Nebenwirkungen wie Nierenversagen, Lungenembolien und Schlaganfälle treten in einzelnen Fällen auf. Und wenn bei dem Eingriff beispielsweise der Eileiter verletzt wird, droht den Frauen Unfruchtbarkeit. Diese Risiken gibt es bei einer Samenspende nicht.

  • Ronja33 - 18/05/2017 Antworten

    Und was passiert, wenn das Kind nicht wie vorgestellt ausfällt – es wird gottbewahre behindert geboren? Die Folgen von den Verfahren der Reproduktionsmedizin sind ja nicht abzusehen. Oder was ist, wenn die Leihmutter es sich anders überlegt und das Kind behalten will? Hier gebe es zahlreiche ungelöste Fragen.

    • Claudia - 24/05/2017 Antworten

      Weiß nicht was geschieht wenn das Kind behindert wird, aber die Leihmutter darf das Kind nicht behalten, da sie kein Recht darauf hat.

  • Thea - 18/05/2017 Antworten

    Jede neue technische Errungenschaft braucht Rahmenbedingungen zu ihrer Nutzung.

    • Birgitt - 23/05/2017 Antworten

      und nicht nur Wissenschaft, sondern auch Menschen, die diese Leistung benutzen

  • daylight - 23/05/2017 Antworten

    Wäre es bei der Entwicklung des Reproduktionstourismus mit seinen psychischen, physischen und finanziellen Auswüchsen nicht fairer für alle Beteiligten, wenn auch die deutschen Kinderwunschkliniken sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen könnten? Und so Rechtssicherheit für Paare mit Kinderwunsch und den Spendern bzw. Leihmüttern zu schaffen?

  • autumn#leaf - 23/05/2017 Antworten

    Allein der Begriff ´Leihmutter´ ist das Eingeständnis des moralisch-ethischen Versagens einer Gesellschaft. Man leiht sich gegen Geld einen Körper um ein Kind zu produzieren.

  • lecho - 23/05/2017 Antworten

    Das Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland diene dem Wohl der Mutter und des Kindes. Das Verbot soll die Beziehung, die sich zwischen Mutter und Kind während der Schwangerschaft entwickelt, schützen. Es könne „psychische Konflikte“ geben, wenn die Leihmutter das Kind behalten will und es ihr zur Not mit Gewalt genommen wird. Gerade Frauen in Notlagen, die sich aus wirtschaftlichen Gründen für eine Leihmutterschaft entscheiden, könnten sich über die psychischen Folgen im Unklaren sein. Ein Kind solle keine Ware sein, die „zu Preisen eines Mittelklassewagens“ zum Verkauf steht.

  • pandora - 24/05/2017 Antworten

    Wenn sich der Kinderwunsch eines Paares nicht erfüllt, raten Psychologen dazu, offen mit der Situation umzugehen. Die kinderlosen Paare sollten zunächst Trauerarbeit leisten und sich später einen anderen Lebensmittelpunkt suchen . Nur so könnten sie aus dem ewigen Kreislauf aus Warten, Hoffen und Enttäuschung ausbrechen.

  • lollipop - 24/05/2017 Antworten

    Manchen Paaren hilft in dieser Phase ein Abschiedsritual. So könne man beispielsweise Luftballons steigen oder Schiffchen einen Fluss hinabschwimmen lassen. Man kann dazu auch noch einmal an den Ort gehen, an dem man damals den Entschluss gefasst hat, eine Familie zu gründen.

  • Albine - 25/05/2017 Antworten

    Ich will mit EZS oder wenn ess nicht klappt mit Leihmutterschaft versuchen, aber ich habe Angst davor, was meine Kollegen später sagen können. Sogar Verhältnis kann verändern.

    • lena - 25/05/2017 Antworten

      dann kannst du die Arbeit wechseln. Dein Glück das ist das wichtigste!

    • Beata - 26/05/2017 Antworten

      Ich finde, sie müssen dich unterstützen. Ja, es ist nicht typisch für uns, aber das ist deine Wahl und nicht ihre. Wenn du Kinder willst, aber selbst kann sie nicht gebären, dann was bleibt für dich, weiter leiden?

  • fischchen - 25/05/2017 Antworten

    Die Wünsche sind sehr individuell geworden. Es gibt Frauen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, weil sie meinen, dass sie sonst ihre Lebens- oder Karriereziele nicht erreichen. Andere haben genau das umgekehrte Lebensziel und meinen, ohne ein Kind nicht glücklich sein zu können. Das eine wie das andere hängt vielleicht mit der mangelnden Bereitschaft zusammen, vorgegebene Dinge oder auch schicksalhafte Einschränkungen im Leben zu akzeptieren.

  • Pustenblume - 26/05/2017 Antworten

    Es gibt auch Fälle bei denen die Eizellreserve aus welchen Gründen auch immer, da gibt es mehrere dafür, aufgebraucht ist und wo man dem Patienten ganz ehrlich sagen muss: hier hat eine Invitro-Behandlung kaum Aussicht auf Erfolg.

  • raposa - 26/05/2017 Antworten

    Fakt ist jedoch auch, dass in den meisten Fällen ein grosses ökonomisches Gefälle besteht zwischen Auftraggeber und Leihmutter. Befragungen in verschiedenen US-Bundesstaaten haben ergeben, dass Leihmütter häufig in bescheidenen Verhältnissen leben und schlecht ausgebildet sind – Hispanics, Soldaten-Gattinnen oder Working Poor. Zudem ist das Leihmuttergeschäft kaum reguliert. Immer wieder kommt es zu Gerichtsfällen, weil Leihmütter bei der hormonellen Fruchtbarkeitsbehandlung oder während der Schwangerschaft krank werden, oder weil sie die ausgetragenen Kinder behalten wollen oder das versprochene Geld nie erhalten.

  • bibi - 26/05/2017 Antworten

    Es wäre gut wenn Eizellspende in Frankreich auch kommerzialisiert wird

    • Celina - 29/05/2017 Antworten

      Einstimmen. So wäre es leichter und man müsste nicht so lang warten.

  • Birke - 26/05/2017 Antworten

    Ehrlich gesagt, sehe ich nichts Schlimmes. Man benutzt nur diese Möglichkeit, um den Traum zu verwirklichen. Ich finde, dass in dieser Situation Erreignis bewährt sich Mittel

  • Iren - 28/05/2017 Antworten

    Ich habe eine Eizellspende hinter mir, mit Hilfe deren mein Kinderwunsch wurde erfuellt. Und natuerlich bin ich auch der Spenderin ganz besonders dankbar- ohne sie und ihre Spende waere meiner kleiner Sonnenschein heute nicht bei mir 🙂

    Ich bin wirklich sehr, sehr froh und dankbar, dass ich diesen Schritt gewagt habe und dass ich dies mit der Biotex-Klinik getan habe!

  • Steffi - 28/05/2017 Antworten

    Als wir nach vielen IVF-Versuchen über die Möglichkeit einer Eizellspende erfahren haben, waren wir am Anfang – vor allem ich, die Mutter – sehr skeptisch, aber auch neugierig. Wir haben uns aber bei Klinikenwebseiten und Foren im Internet erkündigt. Also wir entschieden eine Klinik zu suchen um unseren Traum zu erfüllen. Jetzt sind wir sehr glückliche Eltern. Unsere Tochter ist vor sechs Monaten auf die Welt gekommen, und es ist das schönste, was uns passiert ist.

  • Peter - 28/05/2017 Antworten

    Wenn ich eine Frau waere, moechte ich nicht ein fremdes Kind in meinem Bauch zu tragen.

    • Carolin - 29/05/2017 Antworten

      es ist schwer für jede Frau ein Kind auszutragen und wenn es nicht deines ist. Es ist einfach absonderlich. Du trägst dieses Kind aus und dann muss du es abgeben

      • Conny - 30/05/2017 Antworten

        Ich finde, deshalb ist es verständlich, warum Leihmutterschaft verboten ist, aber was EZS betrifft, muss man das Gesetz wieder durchschauen und Erlaubnis geben

  • Mac - 28/05/2017 Antworten

    Biotex-Fabrik der Kinder! Widerlich!

  • Dajana - 28/05/2017 Antworten

    Sind Eizellspende und Samenspende nicht das Gleiche? Die erste ist aber verboten. Als ob nur Männer unfruchtbar sein könnten.

    • nina - 28/05/2017 Antworten

      Doch. Bei einer Samenspende hat ein Mann kein Risiko fürs Leben. Die Spenderinnen sollen aber ein großes Risiko eingehen. Die Eizellen werden unter Vollnarkose entnommen, da der Arzt durch den chirurgischen Eingriff die Ovarien punktiert. Eine solche Operation schließt den Verlust von Ovarien, sogar auch die Todesgefahr, nicht aus.
      Lies den Artikel aufmerksamer!

      • Kiti - 28/05/2017 Antworten

        Ist jemand von einer Eizellspende schon gestorben?

        Es ist nicht zu leugnen, dass ein Risiko existiert. Die Spenderinnen aber wissen das im voraus, und spenden sowieso ihre Eizellen. Dieses Verfahren ist schon in mehreren Ländern erlaubt, und denke hier in Deutschland soll es auch erlaubt sein. Das ist ja so sinnlos zu verbieten, wenn man es im Ausland sowieso machen kann. Ich würde besser es hier durchführen lassen, als in den armen und zweifelhaften Ländern, wie z.b. die Ukraine.

        • Lena - 31/05/2017 Antworten

          Ich habe von solchen Fällen auch nicht gehört. Und ja, Verfahren ist ziemlich kompliziert und gefährlich, deshalb wollen so wenige Frauen Eizellen spenden, weil es in meisten Ländern ehrenamtlich und freiwillig ist. Würde man es bezahlt machen, würde mehr Frauen spenden

  • nette - 30/05/2017 Antworten

    Viele sehen dabei nur Frauenausbeutung an, die Vertreter von Religion haben die Leihmutterschaft als immoralische Tendenz genannt, die Heiligkeit der Ehe, Familie und Moral vernichtet. Aber es ist leicht zu beurteilen, bis dahin man selbst auf Problem Auge in Auge nicht stoßt. Für jede Familie, wo die Frau weder schwanger zu werden oder noch ein Kind austragen kann, ist die Leihmutterschaft das einzige Verfahren, ein genetisch verwandtes Kind zu bekommen.

    • Grete - 31/05/2017 Antworten

      Einigen sagen, dass der Wunsch ein genetischverwandtes Kind zu haben auch egoistisch ist, weil es sehr viele Waisenkinder sind, die auch Familie brauchen. In einiger Masse haben sie Rechtr, aber wie du gesagt hast, ist es leicht zu beurteilen, weil ehrlich gesagt, jeder will ein eigenes Kind zu haben

  • lana - 30/05/2017 Antworten

    Fakt ist jedoch auch, dass in den meisten Fällen ein grosses ökonomisches Gefälle besteht zwischen Auftraggeber und Leihmutter. Befragungen in verschiedenen US-Bundesstaaten haben ergeben, dass Leihmütter häufig in bescheidenen Verhältnissen leben und schlecht ausgebildet sind – Hispanics, Soldaten-Gattinnen oder Working Poor. Zudem ist das Leihmuttergeschäft kaum reguliert. Immer wieder kommt es zu Gerichtsfällen, weil Leihmütter bei der hormonellen Fruchtbarkeitsbehandlung oder während der Schwangerschaft krank werden, oder weil sie die ausgetragenen Kinder behalten wollen oder das versprochene Geld nie erhalten.

  • sylvia - 31/05/2017 Antworten

    Das wir uns für die Ukraine entschieden, hatte viele Gründe. Für uns beide war wichtig, dass es Gesetze gibt, welche die Leihmutterschaft genau regeln, Verträge der Kliniken werden von den Behörden noch einmal geprüft. Außerdem gelten die ukrainischen Ämter als zuverlässig, dass die Kinder nach ihrer Geburt auch tatsächlich deutsche Papiere erhalten.

    • Margo - 06/06/2017 Antworten

      Und noch einen Vorteil hat die Ukraine, sie liegt nicht weit entfernt von Deutschland und ist viel billiger als z.b. USA

  • käfer - 31/05/2017 Antworten

    Leihmutterschaft verstößt gegen die Menschenwürde der Leihmutter, des Kindes und auch der Besteller, selbst wenn die das häufig nicht erkennen.

  • Helena - 01/06/2017 Antworten

    Ich habe über die Ukraine durch meine Bekannten erfahren und es war wie ein Geschenk vom Himmel. Zuerst haben wir uns gezweifelt, aber diese Entscheidung war richtig und jetzt ist unser Sohn schon 2

    • Anni - 02/06/2017 Antworten

      Das ist so süß. Ich wünsche euch viel Glück. Und ich weiß, wie glücklich ihr seid, weil ich selbst ungefähr 3 J starken Kinderwunsch hatte und mit Hilfe EZS wurde ich auch schwanger und endlich mein Kind bekommen

  • edith - 01/06/2017 Antworten

    Die Fantasien, die sich ums Kinderkriegen drehen, sind so farbig und alt wie die Menschheit: der Eier legende Osterhase, der Storch, der die Kinder bringt. Wenn beide versagen, kann aus der schönen Erzählung für viele ungewollt kinderlose Paare ein lebensbestimmender Albtraum werden. Die erfolglosen Versuche, die traumatischen Erfahrungen mit gescheiterten Kinderwunschbehandlungen und die gesellschaftlich genährte Vorstellung, dass ein eigenes Kind zu einem gelungenen Leben gehört, bringen die Betroffenen oft an die Grenze ihrer psychischen und finanziellen Belastung. Sie suchen nach Möglichkeiten und Auswegen, die ihnen in Deutschland rechtlich verstellt sind, fahren ins Ausland, um dort einzukaufen, was es hier nicht gibt.

  • ffm - 01/06/2017 Antworten

    Sich um jeden Preis fortplanzen zu wollen ist Ausdruck eines übersteigerten Egos.

    • Carla - 06/06/2017 Antworten

      Sich um jeden Preis ein Kind zu bekommen ist ein Ausdruck eines normalen Menschen

  • pink - 06/06/2017 Antworten

    Kinder für alle aus dem Reagenzglas…

    • ria - 06/06/2017 Antworten

      Mensch! Denken sie mal positiver

  • Mem - 06/06/2017 Antworten

    Viele sehen dabei nur Frauenausbeutung an, die Vertreter von Religion haben die Leihmutterschaft als immoralische Tendenz genannt, die Heiligkeit der Ehe, Familie und Moral vernichtet. Es ist aber leicht zu beurteilen, bis man selbst aufs Problem Auge in Auge nicht stoßt.

  • Anica - 06/06/2017 Antworten

    Die Kinder sind ein echtes Glück und es ist verständlich, dass viele bereir dazu sind, alles zu machen, um sie zu bekommen. Solchen wunsch kann man nicht beurteilen.

  • Astrid - 07/06/2017 Antworten

    Ich bin überglücklich. Vor kurzem bin ich in der Ukraine gafahren, um EZS zu machen. Ich hatte schon keine Hoffnung, dass es klappt, oder mindestens, dass es sofort gelingt. Zum Glück war es nur meine Zweifel und schlechte, hoffnungslose Gedanken, weil ich schwanger bin. Ich habe schon ein paar SST gemacht und kann nicht glauben. Ich bin ihnen wirklich so sehr dankbar. 4 Jahre erfolglosen Versuchen, aber sie haben mir Glück geschenkt. Ich hoffe jetzt nur auf gute SS

  • lu - 07/06/2017 Antworten

    Klar ist, Dritte muss nicht darunter leiden, und was ist mit dem Kind? Wenn es zum Beispiel mit dem Wissen aufwächst, dass seine Entstehung gekauft wurde?

  • Mona - 07/06/2017 Antworten

    Künstliche Zeugung ist schon für Alltagsroutine geworden. Schrecklich…

    • Nicki - 09/06/2017 Antworten

      Kinder machen ist kein biologischer Prozess mehr, sondern eine Kultur, die die Gesellschaft verändert

    • Arite - 12/06/2017 Antworten

      Es ist nicht für Alltagsroutine geworden. Es kann nicht jeder machen. Man muss bestimmte Ursachen vorlegen, um diese Leistung zu benutzen. Einige Paare brauchen Hilfe, weil sie Probleme mit der Fertilität haben und wenn solche Möglichkeit existiert, dann warum muss man darauf verzichten

    • leoni - 13/06/2017 Antworten

      ja, schrecklich. Junge Paare schieben oft ihren Kinderwunsch immer wieder nach hinten. Tatsächlich ist in Deutschland aktuell jede zehnte Frau bei der Geburt ihres Kindes 38 oder älter. Frauen entscheiden sich immer später für ein Kind – das ist der Hauptgrund für den stetigen Anstieg der Behandlungen.

    • Tina - 13/06/2017 Antworten

      Und warum ist es so schrecklich? Sehe nichts Schlimmes…Ja, die Zeugung ist künstlich, aber das Kind ist nicht künstlich!

  • Katharina - 09/06/2017 Antworten

    USA können wir uns nicht leisten und die Ukraine als Alternative klingt nicht schlecht

    • Daniela - 12/06/2017 Antworten

      Ja, wir konnten auch uns die USA nicht leichten, aber es war wirklich zum Glück, weil alles in der Ukraine prunkvoll war und jetzt sind wir glückliche Eltern.

    • Billi - 13/06/2017 Antworten

      USA als Babyshop für reichen und die Ukraine wahrscheinlich für „armen“. Ich aber konnte nicht Menschen, die 40.000 Euro haben, arm nennen.
      Also, arme kinderlose Ehepaare haben keine Möglichkeit das Kind zu bekommen, sogar in der bettlerarmen Ukraine.

  • agness - 12/06/2017 Antworten

    Nicht eine Bezahlung, sondern “nur” eine “Entschädigung. Wenn das Gesetz zudem die Leihmutter zwingen würde, das bestellte Kind den “entschädigenden Eltern” auszuliefern, und sie gleichzeitig vor gesundheitlichen und psychologischen Schäden schützt, dann gäbe es eine perfekte, weil “gerechte und risikofreie” Regelung. Hinter den schönen Formulierungen wird aber nichts anderes als ein neuer Markt sichtbar, der erschlossen werden soll: Das Geschäft mit dem Kind. Das Kind nicht mehr als Subjekt, sondern nur mehr als Objekt, das bestellt, gekauft und verkauft werden kann. Ebenso die Verdinglichung der Schwangerschaft durch die Umwandlung der Frau in eine Gebärmaschine, die nach den Gesetzmäßigkeiten der freien Marktwirtschaft funktioniert.

    • Anna - 14/06/2017 Antworten

      Und ich sehe das anders.
      Das Kind wird nicht bestellt, gekauft und verkauft. Und die Leihmutter ist keine Gebärmaschine.
      Also, es gibt unfruchtbare Paare, die sehnlich ein Kind wünschen, aber es klappt ihnen nicht es zu bekommen. Und es gibt die Frauen, die ihnen helfen können und wollen ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Und die Medizin hilft ihnen das zu schaffen.

  • Aries - 12/06/2017 Antworten

    Man sollte der Natur nicht ins Handwerk pfuschen, sondern lieber überlegen, warum es ist, wie es ist. In der Natur hat alles seinen Sinn.

  • Megenn - 13/06/2017 Antworten

    Die Wartezeit in den USA ist relativ nicht lang – den ersten Versuch ist es etwa 9 Monate zu erwarten. Die Gesetze in den USA sind zwar deutlich, aber übermäßig loyal zu den Gebärinnen. Zum Beispiel im Laufe der Schwangerschaft ist die Leihmutter berechtigt, von den künftigen Eltern alles Beliebige zu verlangen, und oft wird es zur wirklichen Erpressung. Die Chantage endet sogar nach der Geburt des Kindes und der Signierung nicht, da laut dem Gesetz von den USA darf die Mutter mit dem von ihr geborenen Kind in Kontakt bleiben. Häufig wird es zum Grund, sich auf das Leihmutterschaftsverfahren in den USA zu verzichten. Dienstleistungskosten in den Vereinigten Staaten ist am höchsten auf der Welt und beträgt etwa $150 000. Und dazu noch gibt es die Extrazahlungen – für den Kaiserschnitt, die Kosten für die Behandlung und Wiederherstellung der Mutter, Unterkunft und Nahrung des Paares usw. Nämlich sehr hoher Preis und hindernisreiche Gesetzgebung führen dazu, dass meistens nur die Celebrities und vermögende Menschen die Dienstleistungen von Leihmüttern in den USA in Anspruch nehmen, da sie sich es leisten können, alle rechtlichen Aspekte an ihre Juristen zu übertragen.

  • Corina - 13/06/2017 Antworten

    Dank der Eizellen-Spende wurde mein Traum endlich erfüllt! Ich hab schon aufgegeben, da es mir sehr lange nicht klappte schwanger zu werden. Ich hab mich schon mit meinem Schicksal abgefunden, aber mein Mann hat auf eine letzte Lösung (Eizellspende) bestanden. Ich wollte zuerst das nicht, da es nicht meine Eizellen und folglich nicht „mein Kind“ wird. Aber doch hab ich mich für dieses Verfahren entschieden. Und wenn ich erfuhr, dass ich schwanger bin, hab ich über alle meine Vorurteile vergessen. Na klar, das ist mein Kind!! Ich war so dumm, dass früher so dachte.

  • Santa - 13/06/2017 Antworten

    Wir haben uns nämlich für die Ukraine entschieden, da sie, meiner Meinung nach, einige große Vorteile hat. Preis und Lage.
    Erstens, ich verstehe, dass man für solche Dienstleistungen viel zahlen muss. Mehr noch das Kind ist kostbar. Aber wozu muss man mehr als 100.000 zahlen, wenn es in der Ukraine doppelt so billig ist.
    Zweitens, die Ukraine ist nicht so weit entfernt von Deutschland, als USA. Es wird viel besser mit dem Säugling im Flug nur 2 Stunden, als 8 oder mehr zu verbringen.

    • gabi - 16/06/2017 Antworten

      Und noch einen Vorteil. Eine Leimutter hat kein Recht auf das Kind in der Ukraine.

  • Dina - 13/06/2017 Antworten

    Ich kann die kinderlosen Eltern verstehen, dass sie bereit alles zu machen sind, um das Kind zu bekommen. Aber nicht die Leihmütter. Wie kann man erst 9 Monate ein Baby unter dem Herz tragen und dann es abgeben. Ich würde das nie machen. Gibt es wirklich so viele Frauen bereit das zu tun?

    • Jess - 17/06/2017 Antworten

      Wenn ich richtig alles verstanden habe, ist die Leihmutter genetisch mit dem Kind verwand, oder? Dann ist das wirklich sehr schwer nach der Geburt mit dem Kind zu verabschieden.

      • Phiebi - 17/06/2017 Antworten

        Eine Leihmutter kann entweder eine befruchtete Eizelle der „Wunsch“- beziehungsweise „Bestell“-Eltern austragen oder auch eine befruchtete Eizelle bestehend aus Eizellen- und Samenspende. Diese wird ihr in die Gebärmutterhöhle implantiert. Die austragende Frau nennt sich dann „Tragemutter“ und ist nicht mit dem Kind, das sie austrägt, genetisch verwandt. Die zweite Möglichkeit ist, eine Eizelle der Leihmutter mit dem Samen des „Wunsch“-Vaters oder einer Samenspende zu befruchten, womit die Leih- zur Ersatzmutter würde und genetisch mit dem Kind verwandt wäre.

        „Wunsch“-Eltern in Deutschland haben nur dann die Möglichkeit, ein Kind nachzuholen, das von einer Leihmutter ausgetragen wurde, wenn wenigstens einer der Partner genetisch mit dem Kind verwandt ist.

        • Mon - 17/06/2017 Antworten

          Ich hab mein Kind mit Hilfe einer Leihmutter in der Ukraine bekommen, und sie war mit unserem Kind nicht verwandt. Die Eizellen waren von mir.

  • Agnes - 13/06/2017 Antworten

    Ich habe in Tschechien und Spanien EZS versucht, aber niergendwo hat es geklappt. Wenn ich aber in die Ukraine gefahren bin, hatte ich endlich Erfolg. Mein Kinderwunsch war erfüllt und ich war überglücklich.

  • Natali - 14/06/2017 Antworten

    Wir sollten ja auch viele Strapazen widerstehen, bis Schicksal Gnade für Recht ergehen ließ und uns endlich mal unser Sonnenschein, unsere Tochter schenkt. Nämlich half uns BioTex Klinik die Chance für das Elternglück nicht zu verpassen.

    • Aiven - 14/06/2017 Antworten

      Wahnsinniges Zentrum, wo Annegret Raunigk behandelt wurde…An solch einem Wahnsinn würde ich mich keinesfalls beteiligen

      • rosa - 14/06/2017 Antworten

        Warum denn Wahnsinn?
        Denke, die erfolgreiche Schwangerschaft einer 65-Jährige bestätigt nur, dass diese Klinik bereit ist alles zu machen, um den Kinderwunsch zu erfüllen.

  • Renate - 14/06/2017 Antworten

    Ich hab eine Erfahrung mit der Eizellspende in Tschechien und in der Ukraine. Im zweiten Land funktioniert das besser. Erstens, das Material ist frisch. Und zweitens, es gibt eine Ruhezeit sofort nach der Punktion, die in der Ukraine etwa 2 Stunden dauert, im Unterschied zu Tschechien, dort erholte ich mich nur 10-15 Minuten und dann konnte ich schon nach Hause fahren. Diese Ruhezeit ist auch von großer Bedeutung und kann die Erzeugung auch beeinflussen, meiner Meinung nach. Ich hab in Tschechien 3 misslungene Versuche und in der Ukraine war sofort nach dem ersten Versuch schwanger geworden.

  • Tomas - 14/06/2017 Antworten

    Heute kann man auch eine Leihmutterschaft in Anspruch nehmen nicht nur in den USA und in der Ukraine, sondern auch in Griechenland und Tschechien.

    hier ein paar Infos:

    Griechenland:
    – legal, mit vorherigem Gerichtsverfahren
    – Wunscheltern werden in die Geburtsurkunde eingetragen
    – Leihmutter wird bevor es losgeht kennengelernt
    – nur gemischtgeschlechtliche verheiratete Paare dürfen das Verfahren machen
    – einer der Wunscheltern muss genetisch mit dem Kind verwandt sein
    – Kosten 40 000 – 60 000€, wenn es keine Komplikationen gibt

    Tschechien:
    – legal, Verträge müssen privat zwischen Wunscheltern und LM abgeschlossen werden (inwiefern die rechtlich haltbar sind, kann ich evtl. nächste/übernächste Woche schon mehr sagen)
    – LM muss selber gesucht werden
    – zwei Kliniken machen IVF bei LM (nähere Infos gerne per PN)
    – einer der Wunscheltern muss genetisch mit dem Kind verwandt sein
    – Kosten sind Verhandlungssache mit der LM (ihr „Honorar“, mir fällt kein anderes Wort ein sorry), IVF und Transfer gibt die Klinik vor

  • Erika - 14/06/2017 Antworten

    30 Jahre alt ist das deutsche Embryonenschutzgesetz bereits. Es erlaubt zwar Samenspenden, Eizellenspenden aber nicht. Der Hauptgrund: Ein Kind soll keine zwei Mütter haben.
    Was halt ihr davon?

  • Elke - 14/06/2017 Antworten

    Menschen, denken an Kinder solange ihr fruchtbar seid! Es ist viel besser ein Kind auf natürliche Wege zu bekommen. Verpasst diese Chance nicht!

    • Beate - 19/06/2017 Antworten

      Einige Paare haben keine solche Chancen und diese Medizin ist für sie der einzige Weg kinder zu bekommen.

  • Astrid - 15/06/2017 Antworten

    Unfruchtbarkeit ist eine enorme Belastungprobe. Viele beurteilen hier die Menschen, die die Methoden der Fortpflanzungsmedizin in Kauf nehmen. Ich aber bin recht froh zur Zeit des technischen Progreßes zu leben, und trotz der bitterlichen Schicksalsschläger, doch eine Möglichkeit zu haben, ein Kind zu bekommen. Ohne Fortpflanzungsmedizin wäre es nicht gegangen.
    Wäret ihr also so lieb sich betreffs der Unfruchtbarkeit so rücksichtslos nicht zu äußern, da ihr überhaupt keine Ahnung habt, was für ein schmerzhaftes Thema es ist!

  • Livi - 15/06/2017 Antworten

    Wie Atomwaffe verboten wird, damit der blaue Planet zugrunde nicht geht, so müssen die Technologien untersagt werden, die Naturgemäßheit und natürliche Geburtsweise vernichten.
    Die Leihmutterschaft widerspricht dem Menschen- und Familienwert.

  • tina - 17/06/2017 Antworten

    Der Wunsch nach genetisch verwandtem Nachwuchs kann Paare sogar dazu bringen, ein Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen – obwohl das in Deutschland gesetzlich verboten ist.

    • Adeline - 20/06/2017 Antworten

      Es ist in DE verboten, aber es ist Möglichkeit es in anderen Ländern zu schaffen. In DE ist auch EZS verboten, was sehr sonderbar ist, finde ich so. Das ist nicht wie Leihmutterschaft. Die Frau trägt das Kind selbst aus. Ich sehe für Verbot keine wesentlichen Gründe.

  • Vlad - 17/06/2017 Antworten

    Wozu sind diese Verbote, wenn jedes unfruchtbares Paar kann sowieso ein Kind per Leihmutterschaft oder Eizellspende bekommen. Bestraft werden können nur Vermittler und Ärzte, die das Verfahren durchführen. Also jeder, wer will das, kann in europäische Länder sowie in Indien, Russland, Ukraine und einige Bundesstaaten der USA kommen, dort ist die Leihmutterschaft allerdings erlaubt.

    • Agatha - 19/06/2017 Antworten

      Einstimmen. aber es ist doch wichtig, dass es in DE verboten ist. also wie ein Schatten auf die Augen. Ich verstehe Verbot der Leihmutterschaft, aber was ist falsch nit der EZS. Die Männer können unfruchtbar sein und die Frauen haben in DE kein solches Recht. Ist es nicht wahnsinnig?

  • emmy - 20/06/2017 Antworten

    Ist es nicht verwerflich, eine fremde Frau dafür zu bezahlen, ein Kind zur Welt zu bringen?


    • Berit - 23/06/2017 Antworten

      Es ist eine zweifelhafte Frage. Einerseits ist es nicht moralisch so zu machen und überhaupt sieht das alles, wie ein Kindergeschäft, aber anderseits wäre ich unfruchtbar, kann ich nicht sagen, dass ich diese Chance mein eigenes Kind zu bekommen nicht benutzen würde

  • Nene - 20/06/2017 Antworten

    Dank Leihmutterschaft kann mit den Eizellen der Frau und dem Samen des Mannes trotzdem ein biologisches Kind entstehen. Und wenn die Frau keine Kinder bekommen kann, ist dank Leihmutterschaft zumindest der Mann genetisch beteiligt.

  • Lüdowika - 21/06/2017 Antworten

    Fast nirgendwo in Europa sind die Gesetze zur Fortpflanzungsmedizin so streng wie in Deutschland. Unsinn, man darf abtreiben, nämlich ein Baby töten, doch ein neues Leben zu schaffen ist es hier untersagt

    • amic - 21/06/2017 Antworten

      Stimmt ja. Was bleibt also den ungewollt kinderlosen armen Menschen bloß übrig? Nur ins Ausland zu pilgern.

    • Brita - 22/06/2017 Antworten

      Einstimmen. So wird der Babytourismus entwickelt. Einige Gesetze sind schon, ehrich zu sagen, nicht zeitmäßeg. Man klagt so sehr über dieses Auslandsgeschäft usw, aber wenn das Gesetz nicht so streng wäre, würden die Menschen weniger ins Ausland als Babytouristen reisen. Man kann wenigstens EZS erlaubt machen

  • Aaron - 22/06/2017 Antworten

    Die leiblichen Eltern sind in diesem Fall die Käufer, von ihnen kommt der Genpool. Sie kaufen eben nicht das Kind der Leihmutter, sondern mieten deren Bauch. Der Vorwurf des Kinderhandels ist absurd.

  • Leane - 22/06/2017 Antworten

    Eine Niere aus Afrika kaufen? Geächtet. Ein Kind aus den USA oder der Ukraine kaufen. Alles ok? Sind Kinder weniger „wert“ als eine Niere? Die Messlatte bei einem ganzen Menschen niedriger als bei einem menschlichen Einzelteil? Ein Einzelteil ist auch die Eizelle. Deren Spende ist in Deutschland noch verboten, genau wie die Leihmutterschaft. Doch schon innerhalb Europas gibt es bereits keinen Konsens mehr. Sowohl Eizellspende als auch Leihmutterschaft ist in zahlreichen Ländern bereits legal.
    Reproduktionsmediziner machen Druck, es ist ein einträgliches Geschäft mit dem verzweifelten Kinderwunsch. Oder auch dem Kinderwunsch, den man zu spät realisiert.

  • Cora - 23/06/2017 Antworten

    So viele sind gegen die Leihmutterschaft, aber nur diejenige dagegen sind, die schon Kinder haben und es klappt ihnen leicht. Würden sie seit 6 oder mehr Jahren schwangerzu werden versuchen, würde sie alle mögliche Varianten annehmen

    • Flora - 26/06/2017 Antworten

      Einstimmen. Einige können andere Menschen nur beurteilen, aber niemand will die Situation diesen Menschen verstehen und mitleiden. Ja, es ist nicht ganz normal, aber solche Mittels sind in solchem Fall Notwendigkeit

  • Amelie - 27/06/2017 Antworten

    Meine Freundin bekam aauch ein Kind von Leihmutter und zuerst war ich völlig dagegen. Ich dachte wie viele andere Menschen, dass es Kinderhandel ist. Aber dann, wenn ich gesehen habe, wie glücklich sie ist. Sie wollte dieses Kind seit so vielen Jahren und jetzt trägt sie ihr Glück auf den Armen, nur dann habe ich meine Meinung verändert. Sie hat diesen Kind nicht ausgetragen, aber sie ist dessen Mutter und das ist das Wichtigste

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