{"id":67294,"date":"2020-05-16T09:28:14","date_gmt":"2020-05-16T09:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67294"},"modified":"2020-05-19T09:52:30","modified_gmt":"2020-05-19T09:52:30","slug":"schweizer-anleger-cool-durch-die-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67294","title":{"rendered":"Schweizer Anleger: Cool durch die Krise"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Nahaufnahme einer Schweizer Flagge an der Schiffl&auml;nde: Verm&ouml;gende Schweizer haben an der B&ouml;rse in der Krise die Nerven behalten.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Als im M&auml;rz die Aktienkurse wegen der <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/thema\/coronavirus\" title=\"Coronavirus\">Corona<\/a>-Krise tief in den Keller rauschten, haben die meisten verm&ouml;genden Anleger Ruhe bewahrt. Nur die wenigsten gerieten in Panik und trennten sich von ihren Wertpapieren. Etliche kauften sogar Aktien zu. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Abteilung f&uuml;r Asset Management der Johannes-Keppler-Universit&auml;t Linz, die von der Liechtensteiner Privatbank LGT in Auftrag gegeben wurde. Sie wird am Montag ver&ouml;ffentlicht, liegt der F.A.Z. aber vorab vor.<\/p>\n<p>&bdquo;Die meisten Investoren haben besonnen auf den Kurssturz reagiert&ldquo;, sagt der Studienleiter Professor Teodoro Cocca im Gespr&auml;ch mit der F.A.Z. Seine Erkenntnisse beruhen auf der Befragung von 127 Anlegern aus der Schweiz, die &uuml;ber ein frei verf&uuml;gbares Anlageverm&ouml;gen von jeweils mehr als 90.0000 Franken verf&uuml;gen. Cocca glaubt, dass die Ergebnisse bei einer Umfrage unter verm&ouml;genden deutschen Privatinvestoren sehr &auml;hnlich ausgefallen w&auml;ren. In der Vergangenheit habe man immer wieder gesehen, dass reiche Deutsche und Schweizer &auml;hnlich auf Krisen an den <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/aktienmarkt\" title=\"Aktienmarkt\">Aktienm&auml;rkten<\/a> reagierten.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">&Uuml;berraschungseffekt verhinderte eine schnelle Reaktion<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die knappe Mehrheit der befragten Eidgenossen hat ihr Portfolio zwischen Mitte Februar und Ende April einfach gar nicht anger&uuml;hrt. Cocca r&auml;umt ein, dass dies wohl auch mit der hohen Geschwindigkeit der Talfahrt an den B&ouml;rsen zu erkl&auml;ren sei. Will hei&szlig;en: Der &Uuml;berraschungseffekt verhinderte eine schnelle Reaktion. Und da es schon kurz nach dem starken Kurseinbruch zu einer raschen Erholung kam, sah man hernach auch keine Veranlassung mehr zu handeln.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Der Kursverlauf habe die Anleger insgesamt in der von vielen Beratern gest&uuml;tzten Haltung best&auml;rkt, nicht aufgrund kurzfristiger Schwankungen von einer einmal gew&auml;hlten, langfristigen Anlagestrategie abzuweichen. Damit best&auml;tige sich die Lehre aus der Finanzkrise 2008: &bdquo;Damals hat sich auch ausgezahlt, im Markt investiert zu bleiben.&ldquo; Um die Anleger in Panik zu versetzen, m&uuml;sse offenkundig noch mehr passieren.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/wie-schweizer-anleger-cool-durch-die-corona-krise-kommen-16771659.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/wie-schweizer-anleger-cool-durch-die-corona-krise-kommen-16771659.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahaufnahme einer Schweizer Flagge an der Schiffl&auml;nde: Verm&ouml;gende Schweizer haben an der B&ouml;rse in der Krise die Nerven behalten. Als im M&auml;rz die Aktienkurse wegen der Corona-Krise tief in den Keller rauschten, haben die meisten verm&ouml;genden Anleger Ruhe bewahrt. Nur die wenigsten gerieten in Panik und trennten sich von ihren Wertpapieren. Etliche kauften sogar Aktien zu. 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