{"id":67276,"date":"2020-05-18T05:32:04","date_gmt":"2020-05-18T05:32:04","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67276"},"modified":"2020-05-19T09:51:55","modified_gmt":"2020-05-19T09:51:55","slug":"lockerungen-in-spanien-madrid-und-barcelona-muessen-warten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67276","title":{"rendered":"Lockerungen in Spanien: Madrid und Barcelona m\u00fcssen warten"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Warteschlange vor einer Lebensmittel-Ausgabestelle einer Hilfsorganisation im Madrid<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Am Ende erhielt Madrid wenigstens einen Trostpreis. Siebzig Prozent Spaniens haben es von Montag an in die erste Phase des Lockerungsplans geschafft. Aber die beiden gr&ouml;&szlig;ten Ballungsr&auml;ume des Landes m&uuml;ssen sich noch mindestens eine weitere Woche gedulden. Neben Madrid und Barcelona wurde auch die H&auml;lfte der Provinz Kastilien-Le&oacute;n nicht h&ouml;hergestuft: Gut 13 Millionen Spanier m&uuml;ssen weiter warten, w&auml;hrend inzwischen auch in ganz Andalusien und Valencia von Montag an die ersten Lokale &ouml;ffnen d&uuml;rfen. Das nationale Gesundheitsministerium gestand den Nachz&uuml;glern zumindest die kurzfristig erfundene &bdquo;Phase 0,5&ldquo; zu: Die Einwohner d&uuml;rfen nun auch ohne vorherige Terminvereinbarung kleinere L&auml;den aufsuchen, Kirchen und Museen d&uuml;rfen nur 30 Prozent ihrer Fl&auml;che &ouml;ffnen. Bars, Caf&eacute;s und Kaufh&auml;user bleiben geschlossen.<\/p>\n<p>Nach Einsch&auml;tzung des Gesundheitsministeriums ist besonders Madrid noch nicht ausreichend daf&uuml;r ger&uuml;stet, um rechtzeitig neue <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/thema\/coronavirus\" title=\"Coronavirus\">Corona<\/a>-Ausbr&uuml;che zu erkennen und zu bek&auml;mpfen. Es fehlten zudem Tests und die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Nachverfolgung der Kontakte der Infizierten. Die katalanische Regionalregierung hatte darauf verzichtet, eine H&ouml;herstufung zu beantragen. Der Gro&szlig;raum Barcelona hat inzwischen Madrid als Corona-Schwerpunkt Spaniens abgel&ouml;st. Die konservative Regionalregierung in Madrid wirft der Linksregierung von Ministerpr&auml;sident Pedro S&aacute;nchez jedoch vor, mit einer politisch und ideologisch motivierten Entscheidung Madrid absichtlich zu schaden.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">&bdquo;Wir sind Geiseln, denen man den Mund knebelt&ldquo;<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die konservative Regionalpr&auml;sidentin Isabel Ayuso warf S&aacute;nchez Freiheitsberaubung vor und treibe Madrid &bdquo;in den Ruin&ldquo;- jede Woche gingen 18.000 Arbeitspl&auml;tze verloren. &bdquo;Wir sind Geiseln, denen man den Mund knebelt&ldquo;, klagte sie und drohte damit, gerichtlich gegen die Entscheidung vorzugehen. Pedro S&aacute;nchez widersprach der PP und verwies darauf, dass ein neuer Ausbruch in einer Stadt wie Madrid Auswirkungen auf ganz Spanien haben k&ouml;nnte. Obwohl am Sonntag mit 87 Todesf&auml;llen die niedrigste Zahl seit Mitte M&auml;rz erreicht wurde, will der Ministerpr&auml;sident den bis zum 23. Mai geltenden Alarmzustand um &bdquo;ungef&auml;hr einen Monat&ldquo; verl&auml;ngern. Das sei dann das letzte Mal, k&uuml;ndigte er am Samstag an, ohne jedoch ein genaueres Datum zu nennen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/lockerungen-in-spanien-madrid-und-barcelona-muessen-warten-16774473.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/lockerungen-in-spanien-madrid-und-barcelona-muessen-warten-16774473.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warteschlange vor einer Lebensmittel-Ausgabestelle einer Hilfsorganisation im Madrid Am Ende erhielt Madrid wenigstens einen Trostpreis. 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