{"id":67239,"date":"2020-05-10T14:51:10","date_gmt":"2020-05-10T14:51:10","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67239"},"modified":"2020-05-12T10:13:52","modified_gmt":"2020-05-12T10:13:52","slug":"infektionsherd-in-den-bars-suedkoreaner-fuerchten-zweite-welle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67239","title":{"rendered":"Infektionsherd in den Bars: S\u00fcdkoreaner f\u00fcrchten zweite Welle"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Wieder geschlossen: die Nachtclubs in Seoul.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Der Vorfall ist ein gutes Beispiel, wie entschlossen und schnell die s&uuml;dkoreanischen Beh&ouml;rden gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. In der Nacht vom 1. auf den 2. Mai verlebte ein 29 Jahre alter S&uuml;dkoreaner in f&uuml;nf Bars und Nachtklubs im Stadtteil Itaewon in Seoul einen geselligen Abend &ndash; und verbreitete dabei nach Vermutung der Beh&ouml;rden das Virus. Bis Sonntag wurden 54 Menschen, darunter Besucher der Klubs, Familienangeh&ouml;rige und Arbeitskollegen, positiv getestet. Die Ausdehnung des Virusherds geht weit &uuml;ber Seoul hinaus. Rund 1500 Menschen hatten in den fraglichen Stunden Vergn&uuml;gungsst&auml;tten in dem Stadtteil besucht, in dem auch viele Homosexuelle verkehren, die in Korea sonst an den Rand gedr&auml;ngt werden. Die Regierung kennt die Zahl der Besucher so genau, weil die Klubs Namen und Telefonnummern aller registrieren m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Ministerpr&auml;sident Chung Sye-kyun gab am Wochenende die Anweisung aus, alle rund 1500 Menschen zu identifizieren, zu finden und sie auf das Coronavirus testen zu lassen. Nicht wenige der Klubg&auml;nger aber haben falsche Nummern angegeben oder gehen nicht ans Telefon. Ein erz&uuml;rnter B&uuml;rgermeister von Seoul, Park Won-soon, verbot am Wochenende der &bdquo;Vergn&uuml;gungsindustrie&ldquo; deshalb auf unbestimmte Zeit die &Ouml;ffnung. Dazu geh&ouml;ren Klubs und Bars, Karaokebars und Animierlokale. Es ist erst das zweite Mal seit Februar, dass diese Etablissements in der Hauptstadt virusbedingt schlie&szlig;en m&uuml;ssen. Die Beh&ouml;rden gehen davon aus, dass die Zahl der Infizierten durch diesen Vorfall noch deutlich steigen wird.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/droht-suedkorea-eine-zweite-welle-16763216.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/droht-suedkorea-eine-zweite-welle-16763216.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder geschlossen: die Nachtclubs in Seoul. Der Vorfall ist ein gutes Beispiel, wie entschlossen und schnell die s&uuml;dkoreanischen Beh&ouml;rden gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. In der Nacht vom 1. auf den 2. 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