{"id":67206,"date":"2020-05-12T05:14:12","date_gmt":"2020-05-12T05:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67206"},"modified":"2020-05-12T10:13:20","modified_gmt":"2020-05-12T10:13:20","slug":"wirtschaft-appelliert-an-eu-brauchen-bisher-unbekanntes-mass-an-unterstuetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67206","title":{"rendered":"Wirtschaft appelliert an EU: Brauchen \u201ebisher unbekanntes Ma\u00df an Unterst\u00fctzung\u201c"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Statt alte Konflikte wiederaufleben zu lassen, muss die EU w&auml;hrend der Pandemie schnell und effektiv handeln.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>In einer seltenen, gemeinsamen Aktion fordern die Wirtschaftsverb&auml;nde Deutschlands, Frankreichs und Italiens  staatliche Hilfen in beispiellosem Ausma&szlig; zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise. Die Wirtschaft brauche ein &bdquo;in Friedenszeiten bisher unbekanntes Ma&szlig; an &ouml;ffentlicher Unterst&uuml;tzung&ldquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung, aus der die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; (SZ) vorab zitiert.<\/p>\n<p>Die Pandemie werde &bdquo;beispiellose asymmetrische Sch&auml;den&ldquo; f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft verursachen, hei&szlig;t es der Zeitung zufolge in der Erkl&auml;rung. Die Krise sei ein &bdquo;gewaltiger, unerwarteter und tragischer Schlag f&uuml;r das &ouml;ffentliche Leben, die Gesundheit, das soziale Wohlergehen und die Konjunktur&ldquo;. Deshalb m&uuml;sse die Reaktion der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"9fc100f4f3574fbb952072eb333eee33a582a1ed\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/europaeische-union\">EU<\/a> &bdquo;das bisher bekannte Ma&szlig; sprengen&ldquo;.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Unterschrieben wurde der Appell laut SZ von den Pr&auml;sidenten der drei gr&ouml;&szlig;ten Unternehmensorganisationen in der EU: <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"b4ec7cc4ade495ba7bc39ba901183b3a26040c3c\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/dieter-kempf\">Dieter Kempf<\/a> vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Geoffroy Roux de B&eacute;zieux vom franz&ouml;sischen Verband Medef und Vincenzo Boccia vom italienischen Verband Confindustria.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">EU-Wiederaufbaufonds &bdquo;in angemessener H&ouml;he&ldquo;<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Auch Kreditvergaben &uuml;ber die Europ&auml;ische Investitionsbank EIB, InvestEU und &auml;hnliche Programme seien stark auszuweiten, um privaten Investitionen Starthilfe zu geben und &ouml;ffentliche Investitionen zu erh&ouml;hen, schreiben die Wirtschaftsvertreter. &bdquo;Wir fordern unsere Regierungen und die europ&auml;ischen Institutionen nachdr&uuml;cklich auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen und den Green Deal zu nutzen, um Investitionen in moderne Infrastruktur, Digitalisierung und verj&uuml;ngte industrielle Wertsch&ouml;pfung zu f&ouml;rdern. Sie sind unverzichtbar, um die europ&auml;ische Wirtschaft wiederzubeleben und unsere Industrie nachhaltig krisenfest zu machen.&ldquo;<\/p>\n<aside id=\"cna-P4\" class=\"js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed\"><\/aside>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich bereits im April auf ein Rettungspaket von 500 Milliarden Euro zur Unterst&uuml;tzung von Unternehmen und Arbeitnehmern geeinigt. Geplant ist zudem der Wiederaufbaufonds f&uuml;r die Zeit nach der Corona-Krise. Er soll ein Volumen von mindestens einer Billion Euro haben. Die Kommission m&uuml;sse die Finanzmittel im vor&uuml;bergehenden Gemeinschaftsrahmen deutlich aufstocken, um Unternehmen nachhaltig bei ihrer Gesundung zu unterst&uuml;tzen. Ein europ&auml;ischer Wiederaufbaufonds in angemessener H&ouml;he solle diese flankieren, um zus&auml;tzliche, dringend notwendige St&uuml;tzungsma&szlig;nahmen und gleiche Wettbewerbsbedingungen innerhalb der Union sicherzustellen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/wirtschaftsverbaende-fordern-von-eu-bisher-unbekanntes-mass-an-unterstuetzung-16765592.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/wirtschaftsverbaende-fordern-von-eu-bisher-unbekanntes-mass-an-unterstuetzung-16765592.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Statt alte Konflikte wiederaufleben zu lassen, muss die EU w&auml;hrend der Pandemie schnell und effektiv handeln. In einer seltenen, gemeinsamen Aktion fordern die Wirtschaftsverb&auml;nde Deutschlands, Frankreichs und Italiens staatliche Hilfen in beispiellosem Ausma&szlig; zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise. 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