{"id":67180,"date":"2020-05-12T06:25:11","date_gmt":"2020-05-12T06:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67180"},"modified":"2020-05-12T10:12:47","modified_gmt":"2020-05-12T10:12:47","slug":"aktienmaerkte-ernuechterung-folgt-der-erleichterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67180","title":{"rendered":"Aktienm\u00e4rkte: Ern\u00fcchterung folgt der Erleichterung"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Teamviewer: Eines der wenigen Unternehmen, die der B&ouml;rse noch Spa&szlig; machen.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wenn das nicht an der B&ouml;rse gilt, wo sonst? Wenig hatte man vom Handelsbeginn erwartet, genauer sagt weniger als nichts und eher ein schlankes Minus am Aktienmarkt.<\/p>\n<p>Zum Handelsbeginn kam es dann besser. Nicht weniger als nichts, sondern eher nichts. Der Dax startete im Minus, arbeitete sich ins Plus vor und pendelt aktuell um seinen Vortagesschluss.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Am Montag war es eher umgekehrt gewesen. Es gab Hoffnungen auf einen neuen Angriff auf die Marke von 11.000 Punkten f&uuml;r den <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"a379317eef4b9a759fbba8da886a9ecbcdcf8099\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/thema\/dax\">Dax<\/a>. Doch schon am Vormittag waren die Gewinne pass&eacute; und am Ende rettete nur die Wall Street die Tagesbilanz ein wenig. Diese hatte auf einem Tagestief er&ouml;ffnet, sich ins Plus geschraubt, nur um alle Zugewinne in der letzten, wichtigen Handelsstunde dann wieder abzugeben. Die Technologiewerte zeigten sich dagegen gut behauptet.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Diese Unentschlossenheit bis Ambivalenz reflektiert die Nachrichtenlage rund um die Pandemie. W&auml;hrend etwa New Yorks B&uuml;rgermeister <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"4b1c08bd6cbc410817ed06276e0881762b2aa0c7\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/bill-de-blasio\">Bill de Blasio<\/a> am Morgen amerikanischer Zeit sagte, der Lockdown werde wohl bis Juni anhalten, hatte Andrew Cuomo, Gouverneur des Staates New York die &Ouml;ffnung von Baufirmen, Kiosken, Autokinos und einigen anderen Freizeiteinrichtungen f&uuml;r diese Woche angek&uuml;ndigt. &bdquo;Wir sind uns alle bewusst, dass die Wiederer&ouml;ffnung der Wirtschaft deutlich schwieriger wird als ihre Schlie&szlig;ung&#8220;, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Sorgen bereiteten B&ouml;rsianern zudem wieder erh&ouml;hte Ansteckungsraten in Deutschland und S&uuml;dkorea. Sollte es zu einer zweiten Infektionswelle mit abermaligen Restriktionen kommen, w&uuml;rde das Gesch&auml;ftsinvestitionen auf unbestimmte Zeit verschieben und dazu f&uuml;hren, dass sich die Verbraucher zur&uuml;ckziehen, warnte Stratege Guy Miller vom Finanzdienstleister Zurich Insurance. &bdquo;Die n&auml;chsten zwei oder drei Wochen werden entscheidend sein.&#8220; Ein zweiter Lockdown w&uuml;rde einen erheblichen Vertrauensverlust mit sich bringen, den auch eine zweite &Ouml;ffnung  nicht wieder wird umgehend wettmachen k&ouml;nnen.  &#8222;Ein erneuter Ausbruch des Coronavirus w&uuml;rde die Erholungsrally, die auf sehr wackeligen Beinen  steht, in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Schlie&szlig;lich w&auml;re dann klar, dass der sowieso schon lange Weg zur&uuml;ck zur Normalit&auml;t noch um<br \/>Einiges l&auml;nger werden d&uuml;rfte.&#8220;<\/p>\n<div class=\"ctn-PlaceholderContent ctn-PlaceholderContent-is-in-article-medium \">\n<figure class=\"con-Html\">\n<div class=\"VWDcontent extern\">\n<div id=\"USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A\">\n<div class=\"VWDcomp C003 vwd_we_faz_c003_02\">\n<div class=\"comp_sizer\">\n<div class=\"comp_head cf\">\n<div class=\"headline\">\n<h2 class=\"topline\">DAX &reg;<\/h2>\n<div class=\"quotebox simple cf\">\n<div class=\"prices\"><span class=\"price\">&#8212;<\/span><span class=\"change\"><span class=\"neutral icon_neutral\">&#8212; (&#8211;)<\/span><\/span><\/p>\n<div class=\"action\">\n<div id=\"USFvergleichUSFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A\">\n<div class=\"list_chartnavi\">\n<ul class=\"cf\">\n<li data-range=\"1d\" class=\"rangeButton-highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A \">1T<\/li>\n<li data-range=\"1w\" class=\"rangeButton-highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A \">1W<\/li>\n<li data-range=\"3m\" class=\"rangeButton-highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A \">3M<\/li>\n<li data-range=\"1j\" class=\"rangeButton-highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A \">1J<\/li>\n<li data-range=\"3j\" class=\"rangeButton-highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A current\">3J<\/li>\n<li data-range=\"5j\" class=\"rangeButton-highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A \">5J<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"chart_sizer\">\n<div id=\"highchartId-USFmLJHTDyl981Vj617zuBy1A\" style=\"margin-bottom: 2px- height: 156px-\"><a class=\"lookslikebutton\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/kurs\/index\/dax\/DE0008469008\/xetra\/159096\/\">Zur Detailansicht<\/a><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">&bdquo;Die Vorsicht ist zur&uuml;ck&#8220;, fasst es Marktstratege Michael McCarthy von CMC Markets zusammen. &#8222;Die Investoren m&uuml;ssen erst den richtigen Ausgleich finden zwischen Lockerungsma&szlig;nahmen auf der einen Seite und der zunehmenden Erkenntnis &uuml;ber das Ausma&szlig; der Sch&auml;den f&uuml;r die Wirtschaft auf der anderen.&#8220;<\/p>\n<aside id=\"cna-P4\" class=\"js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed\"><\/aside>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Der Dax bleibt damit in einer recht engen Handelsspanne zwischen etwa 10.250 und 11.100 Punkten gefangen, wo bei die 11.000 Punkte nur einmal &uuml;berschritten wurden, die Obergrenze also eher bei 11.000 Punkten liegt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Durchwachsen fallen die Vorgaben von den ausl&auml;ndischen aus. Die Terminkontrakte auf den amerikanischen S&amp;P-500-Index handeln knapp behauptet. Mehrheitlich im Minus liegen auch die asiatischen Aktienm&auml;rkte: Der Hang-Seng gibt 1,5 Prozent nach, Australien schloss rund 1 Prozent tiefer, alle anderen Indizes tendieren knapp behauptet.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Unternehmensbilanzen wenig hilfreich<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die bisher vorgelegten Unternehmensergebnisse werden dem deutschen Aktienmarkt wohl auch nicht auf die Spr&uuml;nge helfen. Die Sch&auml;den und Marktturbulenzen infolge der Coronavirus-Pandemie haben den &Uuml;berschuss der Allianz im Jahresvergleich um 29 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro schrumpfen lassen. F&uuml;r eine neue Gewinnprognose f&uuml;r 2020 sei es weiterhin zu fr&uuml;h, sagte Vorstandschef Oliver B&auml;te. Das urspr&uuml;ngliche Ziel sei aber wohl nicht zu erreichen. Der Aktienkurs gibt um mehr als 2 Prozent nach.<\/p>\n<aside id=\"cna-N1\" class=\"js-cna cna-N1 js-cna-N1  cna-Is-displayed\"><\/aside>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Der Gewinn des Betreibers des Hamburger Hafens HHLA f&auml;llt um zwei Drittel, Thyssen-Krupp hat in den ersten sechs Monaten des Gesch&auml;ftsjahres einen Nettoverlust von rund 1,3 Milliarden Euro verbucht und ben&ouml;tigt dringend die Mittel aus dem Verkauf der Aufzugssparte. Ende M&auml;rz hatte Thyssenkrupp Nettofinanzschulden von 7,5 Milliarden Euro. Die Aktienkurse geben zwischen 7 und 8 Prozent nach.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/aktienmaerkte-ernuechterung-folgt-der-erleichterung-16765705.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/finanzmarkt\/aktienmaerkte-ernuechterung-folgt-der-erleichterung-16765705.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teamviewer: Eines der wenigen Unternehmen, die der B&ouml;rse noch Spa&szlig; machen. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wenn das nicht an der B&ouml;rse gilt, wo sonst? Wenig hatte man vom Handelsbeginn erwartet, genauer sagt weniger als nichts und eher ein schlankes Minus am Aktienmarkt. Zum Handelsbeginn kam es dann besser. Nicht weniger als nichts, sondern eher nichts. 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