{"id":67083,"date":"2020-05-07T04:38:09","date_gmt":"2020-05-07T04:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67083"},"modified":"2020-05-12T08:37:41","modified_gmt":"2020-05-12T08:37:41","slug":"beitritt-oder-partnerschaft-abgehaengter-westbalkan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67083","title":{"rendered":"Beitritt oder Partnerschaft?: Abgeh\u00e4ngter Westbalkan"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">EU-Flaggen vor dem Sitz der Kommission in Br&uuml;ssel<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"9fc100f4f3574fbb952072eb333eee33a582a1ed\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/europaeische-union\">EU<\/a> und ihre Mitgliedsstaaten zeigen sich gegen&uuml;ber dem westlichen Balkan finanziell gro&szlig;z&uuml;gig und politisch knickerig. Den nun beschlossenen umfassenden Hilfen in der Corona-Krise steht ein Stillstand in der Erweiterungsdebatte gegen&uuml;ber. Von einer EU-Vollmitgliedschaft f&uuml;r die Staaten der Region, wie sie noch vor einigen Jahren als ausgemacht galt, ist keine Rede mehr.<\/p>\n<p>Das muss kein Drama sein. Es gibt gut begr&uuml;ndete Vorbehalte gegen eine Aufnahme der Balkanstaaten in die EU. Und es gibt auch durchaus Konzepte f&uuml;r eine Anbindung unterhalb der Schwelle einer Vollmitgliedschaft, die f&uuml;r beide Seiten attraktiv sein kann. Warum nicht eine starke privilegierte Partnerschaft, von europ&auml;ischen Finanzhilfen untermauert?<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Voraussetzung ist aber ein Spiel mit offenen Karten. Noch halten beide Seiten an einem Erweiterungsprozess fest, der nur noch H&uuml;lle ohne Inhalt ist. Kommt eine Vollmitgliedschaft auf absehbare Zeit nicht in Frage, sollte man das auch so sagen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Es m&uuml;sste deutlich gemacht werden, was stattdessen getan werden kann, um ein Abdriften der Region in plebiszit&auml;ren Autoritarismus und ein Erstarken der geopolitischen Konkurrenz auf Europas Innenhof zu verhindern. Zumindest die Debatte dar&uuml;ber, dass die europ&auml;ische Industrie Teile ihrer Produktion aus Asien auf den eigenen Kontinent zur&uuml;ckverlagern k&ouml;nnte, ist deshalb ein Lichtblick f&uuml;r die Region.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/die-gegenwart\/kommentar-ueber-eu-beitrittsperspektiven-abgehaengter-westbalkan-16757198.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/die-gegenwart\/kommentar-ueber-eu-beitrittsperspektiven-abgehaengter-westbalkan-16757198.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Flaggen vor dem Sitz der Kommission in Br&uuml;ssel Die EU und ihre Mitgliedsstaaten zeigen sich gegen&uuml;ber dem westlichen Balkan finanziell gro&szlig;z&uuml;gig und politisch knickerig. Den nun beschlossenen umfassenden Hilfen in der Corona-Krise steht ein Stillstand in der Erweiterungsdebatte gegen&uuml;ber. 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