{"id":67069,"date":"2020-05-06T19:36:03","date_gmt":"2020-05-06T19:36:03","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67069"},"modified":"2020-05-12T08:37:31","modified_gmt":"2020-05-12T08:37:31","slug":"virtueller-westbalkan-gipfel-das-ewige-vorzimmer-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=67069","title":{"rendered":"Virtueller Westbalkan-Gipfel: Das ewige Vorzimmer der EU?"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Verlangt Engagement von der EU: Plenkovic im Februar in Br&uuml;ssel.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Am Mittwochnachmittag haben die Staats- und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union sowie der sechs Staaten des westlichen Balkans &uuml;ber ihre gemeinsame Zukunft beraten. Die Westbalkan-Staaten &ndash; Albanien, Bosnien, das Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien &ndash; wollen der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"9fc100f4f3574fbb952072eb333eee33a582a1ed\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/europaeische-union\">EU<\/a> beitreten. Doch bevor sich die Regierenden am Mittwochnachmittag zusammenschalteten, musste erst eine heikle Protokollfrage gekl&auml;rt werden: Was darf im Hintergrund zu sehen sein? Auf keinen Fall Flaggen oder andere Staatssymbole, lie&szlig;en EU-Diplomaten ihre Kollegen wissen.<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich erkennen f&uuml;nf EU-Staaten, Spanien an der Spitze, die 2008 proklamierte Unabh&auml;ngigkeit des Kosovos nicht an. So sandte das Br&uuml;sseler Ratssekretariat allen Teilnehmern ein Hintergrundbild mit dem neutralen Logo des Treffens: &bdquo;Zagreb Summit&ldquo; stand darauf &ndash; eine Erinnerung an bessere Zeiten. Vor zwanzig Jahren hatten sich die Staaten des westlichen Balkans erstmals mit der EU an einen Tisch gesetzt, und zwar in der Hauptstadt Kroatiens, das damals selbst noch auf dem Weg zur Mitgliedschaft war. Nun wollten die Kroaten ihren Ratsvorsitz mit einem Treffen am selben Ort kr&ouml;nen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">F&uuml;r Kroatien, EU-Mitglied seit 2013, h&auml;tte der Westbalkan-Gipfel ein H&ouml;hepunkt der ersten Ratspr&auml;sidentschaft des Landes werden sollen. Dazu sagte Ministerpr&auml;sident Andrej Plenkovi&#263; in einem Gespr&auml;ch mit dieser Zeitung, er wisse nat&uuml;rlich, dass es in Westeuropa keinen &bdquo;Erweiterungsenthusiasmus&ldquo; gebe, doch entlasse das die EU und ihre Mitgliedstaaten nicht aus der Verantwortung, sich auf dem Balkan ernsthaft zu engagieren: &bdquo;Die Staaten des westlichen Balkans sind in allen Himmelsrichtungen von EU-Mitgliedern umgeben: von Italien, Kroatien, Ungarn, Rum&auml;nien, Bulgarien, Griechenland. Wohin sollen sie sich wenden, wenn nicht an die EU? Wir d&uuml;rfen auch nicht vergessen, dass auch andere Akteure in der Region aktiv sind&ldquo;, so Plenkovi&#263; mit Blick auf chinesische, russische oder t&uuml;rkische Interventionen, ohne diese Staaten namentlich zu nennen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wenig-perspektive-fuer-die-staaten-beim-westbalkan-gipfel-16757394.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wenig-perspektive-fuer-die-staaten-beim-westbalkan-gipfel-16757394.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlangt Engagement von der EU: Plenkovic im Februar in Br&uuml;ssel. Am Mittwochnachmittag haben die Staats- und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union sowie der sechs Staaten des westlichen Balkans &uuml;ber ihre gemeinsame Zukunft beraten. 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