{"id":66634,"date":"2020-04-02T15:01:52","date_gmt":"2020-04-02T15:01:52","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=66634"},"modified":"2020-04-03T16:10:00","modified_gmt":"2020-04-03T16:10:00","slug":"amerika-gegen-iran-diesem-konflikt-ist-kein-virus-gewachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=66634","title":{"rendered":"Amerika gegen Iran: Diesem Konflikt ist kein Virus gewachsen"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Reste einer Uniform inmitten von Tr&uuml;mmern nach amerikanischen Luftangriffen in der irakischen Provinz Babylon, die die &bdquo;Kataib Hizbullah&ldquo; kontrolliert.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Die Warnung kam scheinbar aus heiterem Himmel: Iran oder seine Stellvertreter planten einen &Uuml;berraschungsangriff auf amerikanische Soldaten und\/oder Einrichtungen im Irak. Falls es dazu komme, werde Teheran &bdquo;f&uuml;rwahr einen hohen Preis zahlen&ldquo;, schrieb Donald <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"4c2d461052e4493568027a1f701a31d1ee4b8779\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\">Trump<\/a> am Mittwoch auf Twitter. Sp&auml;ter deutete er an, eine amerikanische Erwiderung k&ouml;nnte Iran selbst treffen. Sie werde &bdquo;in der Nahrungskette nach oben&ldquo; r&uuml;cken, sagte er.<\/p>\n<p>Die Drohung des amerikanischen Pr&auml;sidenten machte deutlich: Die Spannungen zwischen Amerika und Iran nehmen ungeachtet der Coronavirus-Krise zu. Trumps Botschaft muss dar&uuml;ber hinaus aber auch als Signal an all diejenigen gedeutet werden, die glauben, die durch die Pandemie hart getroffenen Vereinigten Staaten seien nur noch mit sich selbst befasst. T&auml;uscht euch nicht, soll der Tweet klarstellen. Genauso &auml;u&szlig;erte sich Robert O&lsquo; Brien, der Nationale Sicherheitsberater, am Mittwoch im Wei&szlig;en Haus: Amerika sei trotz der Coronavirus-Krise bereit, seine Interessen zu verteidigen.<\/p>\n<div class=\"ctn-PlaceholderContent ctn-PlaceholderContent-is-in-article-medium ctn-PlaceholderContent-has-centered-content \">\n<div>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"fazExternalMedia\"> <!--\n\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"de\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/realDonaldTrump\/status\/1245396884040097792\"><\/a><\/blockquote>\n\n--><\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Im Zentrum der Konfrontation mit Iran steht derzeit der Irak, der schon seit dem Sturz von <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"8259674ea48c856874d0ac5fa0920e21c7738b6c\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/saddam-hussein\">Saddam Hussein<\/a> im Jahr 2003 einer ihrer Schaupl&auml;tze ist. Im Januar hatte diese sich dramatisch zugespitzt, als der iranische General Qassem Soleimani durch einen amerikanischen Drohnenangriff get&ouml;tet wurde. Er war der Strippenzieher in einem die ganze Region umfassenden Schattenreich der iranischen Revolutionsw&auml;chter, zu dem nicht zuletzt schiitische Milizen im Irak z&auml;hlen. Sie betreiben, wie andere proiranische Kr&auml;fte, den Abzug der amerikanischen Truppen, die im Zuge des Krieges gegen den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; (IS) in den Irak verlegt worden waren. Das Parlament hatte schon im Zuge der Januar-Krise die Regierung aufgefordert, diesen voranzubringen.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Pompeo und O&#8217;Brien sollen f&uuml;r Eskalation sein<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Inzwischen ist das amerikanische Milit&auml;r in einem Kreislauf wechselseitiger Angriffe und Vergeltungsschl&auml;ge gefangen. Raketen schlagen immer wieder auf St&uuml;tzpunkten ein, auf denen amerikanische Soldaten stationiert sind. Waffenlager oder St&uuml;tzpunkte irantreuer Milizen werden daraufhin aus der Luft bombardiert. Immer wieder f&auml;llt dabei der Name einer ein kampfstarken, dem iranischen Revolutionsf&uuml;hrer Ajatollah <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"42520466f7784d434babfaacfd7017d2b31aa276\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/ali-chamenei\">Ali Chamenei<\/a> treu ergebenen Miliz: der &bdquo;Kataib Hizbullah&ldquo;.<\/p>\n<aside id=\"cna-P4\" class=\"js-cna cna-P4 js-cna-P4 cna-Is-displayed\"><\/aside>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Vergangene Woche berichtete die &bdquo;New York Times&ldquo;,  das Verteidigungsministerium habe angeordnet, einen Plan zu erarbeiten, die Miliz auszuschalten. Dem Bericht zufolge sind vor allem Au&szlig;enminister <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"449db2f532a0d806ee15eb6a25270d78395234b2\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/mike-pompeo\">Mike Pompeo<\/a> und O&lsquo;Brien f&uuml;r eine Eskalation, w&auml;hrend Verteidigungsminister Mark Esper und Mark Milley, der Vorsitzende der Vereinigten Stabchefs, davor warnen, dass eine solche Operation die Lage im Mittleren Osten weiter destabilisieren k&ouml;nnte.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/amerika-gegen-iran-diesem-konflikt-ist-kein-virus-gewachsen-16708816.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/amerika-gegen-iran-diesem-konflikt-ist-kein-virus-gewachsen-16708816.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reste einer Uniform inmitten von Tr&uuml;mmern nach amerikanischen Luftangriffen in der irakischen Provinz Babylon, die die &bdquo;Kataib Hizbullah&ldquo; kontrolliert. 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