{"id":66596,"date":"2020-04-03T13:45:01","date_gmt":"2020-04-03T13:45:01","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=66596"},"modified":"2020-04-03T16:09:04","modified_gmt":"2020-04-03T16:09:04","slug":"berufsfreiheit-ueberwiegt-nicht-berliner-gericht-weist-klage-gegen-corona-regelungen-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=66596","title":{"rendered":"Berufsfreiheit \u00fcberwiegt nicht: Berliner Gericht weist Klage gegen Corona-Regelungen zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Das Verwaltungsgericht in Berlin hat die Klage eines Rechtsanwalts gegen die Berliner Verordnung zur Corona-Eind&auml;mmung zur&uuml;ckgewiesen.<\/div>\n<p class=\"post_description\">\n<p>Das Verwaltungsgericht in Berlin hat die Klage eines Rechtsanwalts gegen die Berliner Verordnung zur <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/thema\/coronavirus\" title=\"Coronavirus\">Corona<\/a>-Eind&auml;mmung zur&uuml;ckgewiesen. Damit sei der Versuch gescheitert, die Regelungen gegen die Ausbreitung des Virus f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;ren zu lassen, teilte das Gericht am Freitag mit (Beschluss der 14. Kammer vom 2. April 2020 \/ VG 14 L 31.20).<\/p>\n<p>Dem Anwalt drohten keine schweren und unzumutbaren Nachteile durch die SARS-CoV-2-Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmenverordnung, stellte das Gericht fest. Eine geringf&uuml;gige Beeintr&auml;chtigung der Berufsfreiheit, ohnehin zeitlich befristet, sei mit Blick auf den Schutz von Gesundheit und Leben vieler Menschen gerechtfertigt und nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Der Kl&auml;ger hatte gemeint, die Regelungen griffen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig in seine Freiheit zur Berufsaus&uuml;bung ein. Zudem werde es den Rechtssuchenden erheblich erschwert, bei ihm Rat zu bekommen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Laut Gericht d&uuml;rfen nach der Verordnung B&uuml;rger dringende Termine bei Rechtsanw&auml;ltinnen und Rechtsanw&auml;lten wahrnehmen. Der Anwalt hatte argumentiert, Rechtssuchende m&uuml;ssten bei einer Polizeikontrolle ihr Anliegen offenlegen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Das Gericht meinte hingegen, Mandanten m&uuml;ssten nur Ort und Zeit eines Besprechungstermins in der Kanzlei glaubhaft angeben. Die sei keine erhebliche H&uuml;rde f&uuml;r das Erbringen anwaltlicher Hilfe. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Klagen gegen Mindestabstand<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">In mehreren Bundesl&auml;ndern hatte es Klagen gegen die verh&auml;ngten Ma&szlig;nahmen gegeben. So hat das das Verwaltungsgericht Hamburg beispielsweise am Donnerstag einen Eilantrag gegen das Mindestabstandsgebot von 1,50 Metern abgelehnt. Der Antragsteller, eine Privatperson, habe die Einschr&auml;nkungen bis zum Ende der Allgemeinverf&uuml;gung am 5. April hinzunehmen, teilte das Gericht am Donnerstag mit (AZ: 21 E 1509\/20).<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/berliner-gericht-weist-klage-gegen-corona-regelungen-zurueck-16710624.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/berliner-gericht-weist-klage-gegen-corona-regelungen-zurueck-16710624.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Verwaltungsgericht in Berlin hat die Klage eines Rechtsanwalts gegen die Berliner Verordnung zur Corona-Eind&auml;mmung zur&uuml;ckgewiesen. Das Verwaltungsgericht in Berlin hat die Klage eines Rechtsanwalts gegen die Berliner Verordnung zur Corona-Eind&auml;mmung zur&uuml;ckgewiesen. 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