{"id":63564,"date":"2019-07-17T18:48:50","date_gmt":"2019-07-17T18:48:50","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=63564"},"modified":"2019-07-30T07:30:51","modified_gmt":"2019-07-30T07:30:51","slug":"todliche-epidemie-who-erklart-internationalen-gesundheitsnotstand-wegen-ebola","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=63564","title":{"rendered":"T\u00f6dliche Epidemie: WHO erkl\u00e4rt internationalen Gesundheitsnotstand wegen Ebola"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Angesichts der t&ouml;dlichen Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.<\/div>\n<p class=\"post_description\">Das Risiko, dass sich das t&ouml;dliche Ebola-Virus im Kongo weiter ausbreitet, ist laut der Weltgesundheitsorganisation sehr hoch. Jetzt macht die WHO Druck: Es muss mehr getan werden.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">D<\/span>ie Weltgesundheitsorganisation (<a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"8302eb14cc2af132caadcbeccc755975087a4ba6\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/thema\/who\">WHO<\/a>) hat wegen der anhaltenden Ebola-Epidemie im Kongo eine &bdquo;gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite&ldquo; ausgerufen. Sie folgte damit der Empfehlung eines Expertenrates, der am Mittwoch in Genf beraten hatte. Damit will die WHO dem Kampf gegen die Krankheit im Kongo und den Nachbarl&auml;ndern versch&auml;rfen. Zu dem Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen etwa bessere Ausstattung von Behandlungszentren und die Ausbildung weiterer Hilfskr&auml;fte geh&ouml;ren. Die WHO stellt aber klar, dass sie zur Zeit nicht von einer Ausweitung der lebensgef&auml;hrlichen Seuche &uuml;ber die Region hinausgeht.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">&bdquo;Dies ist absolut keine globale Bedrohung&ldquo;, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Robert Steffen. Es bleibe bei einer regionalen Bedrohung. Selbst in der Region seien Grenzschlie&szlig;ungen nicht n&ouml;tig. Das k&ouml;nne den Kampf gegen die Krankheit noch erschweren, weil Menschen dann wom&ouml;glich Schleichwege benutzten und nicht die offiziellen Grenz&uuml;berg&auml;nge, wo medizinisches Personal bei Passanten nach Krankheitsanzeichen Ausschau h&auml;lt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die WHO ist besorgt, weil der Ausbruch nach einem Jahr noch nicht unter Kontrolle ist. In der Millionenstadt Goma gab es am Wochenende den ersten Fall, und im Nachbarland Uganda sind im Juni drei F&auml;lle bekannt geworden. Im Kongo gab es bis Mittwoch mehr als 2500 Ebola-F&auml;lle und mehr als 1600 Tote.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Der Kampf gegen <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"9b00b5414030efa60aedb9c48f4a4d7508284585\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/thema\/ebola\">Ebola<\/a> wird auch durch das Misstrauen der Bev&ouml;lkerung im Kongo gegen die Mediziner behindert. Bei der bislang schlimmsten Ebola-Epidemie 2014\/2016 in Westafrika (Guinea, Liberia und Sierra Leone) war der WHO Versagen vorgeworfen worden, weil sie zu sp&auml;t reagiert habe. Damals erkrankten mehr als 28.000 Menschen, von denen rund 11.300 starben.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Ebola-Kranke m&uuml;ssen streng isoliert werden, spezifische Heilmittel gibt es nicht. Eine St&auml;rkung des Immunsystems &uuml;ber Fl&uuml;ssigkeitszufuhr, die Kontrolle anderer Krankheiten und gesunde Ern&auml;hrung k&ouml;nnen die Todesrate senken.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin-ernaehrung\/who-erklaert-internationalen-gesundheitsnotstand-wegen-ebola-16290372.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin-ernaehrung\/who-erklaert-internationalen-gesundheitsnotstand-wegen-ebola-16290372.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Risiko, dass sich das t\u00f6dliche Ebola-Virus im Kongo weiter ausbreitet, ist laut der Weltgesundheitsorganisation sehr hoch. 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