{"id":62029,"date":"2019-06-17T06:15:00","date_gmt":"2019-06-17T06:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=62029"},"modified":"2019-06-18T08:26:31","modified_gmt":"2019-06-18T08:26:31","slug":"steigenberger-vorstandschef-der-frankfurter-hof-ist-nach-wie-vor-unser-flaggschiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=62029","title":{"rendered":"Steigenberger-Vorstandschef: \u201eDer Frankfurter Hof ist nach wie vor unser Flaggschiff\u201c"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">&bdquo;Kann man nicht nachbauen&ldquo;: Willms in der Thomas-Mann-Suite im Frankfurter Hof am Frankfurter Kaiserplatz<\/div>\n<p class=\"post_description\">Mitarbeiter mit Tattoos? Vorstandschef Thomas Willms &auml;u&szlig;ert sich im Interview &uuml;ber diese Frage sowie &uuml;ber das Wachstum der Hotelgruppe Deutsche Hospitality, die Strahlkraft der Marke Steigenberger und H&auml;user ohne Restaurants.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><strong>Herr Willms, Sie arbeiten seit zwei Jahren f&uuml;r die Deutsche Hospitality, die Dachmarke der Steigenberger AG. In der Rhein-Main-Region hat die Gruppe acht Hotels mit 2500 Zimmern. Wie wichtig ist da der mit 300 Zimmern vergleichsweise kleine Frankfurter Hof, das Grandhotel in der Frankfurter Innenstadt? <\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Enorm wichtig. Das ist unser Flaggschiff nach wie vor, das Aush&auml;ngeschild schlechthin. Deshalb muss man ihn gut pflegen und besonders im Auge behalten. Es gibt Hotels, mit denen verdient man viel Geld, und es gibt Hotels, die kann man vorzeigen- idealerweise macht man nat&uuml;rlich beides.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Sie kennen den Frankfurter Markt noch aus Ihrer Zeit bei anderen Hotelgesellschaften. . .<\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">. . .ja, ich kam 1983 das erste Mal in die Stadt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Wof&uuml;r stand und steht der Frankfurter Hof in Ihren Augen? <\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Als junger Mann habe ich dieses Hotel mit Ehrfurcht betrachtet. Dahin auszugehen, die Freundin auszuf&uuml;hren, war schwer, auch finanziell. Ohne Krawatte kam man auch gar nicht rein, es war etwas Besonderes. So eine Schwellenangst gibt es heute nicht mehr, das Haus hat sich ge&ouml;ffnet, sp&auml;testens als die Brasserie Oscars mit eigenem Zugang von der Stra&szlig;e her er&ouml;ffnet wurde. Heute macht die Mischung aus Hotelg&auml;sten und urbanem, st&auml;dtischem Publikum, aus j&uuml;ngeren und &auml;lteren Leuten die Atmosph&auml;re in diesem Grandhotel so besonders. Das Hotel ist ein Marktplatz der Kulturen, und das ist einfach toll.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Die Deutsche Hospitality besitzt heute 120 Hotels verschiedener Marken. Bis 2024, haben Sie unl&auml;ngst auf einem Branchenkongress in Frankfurt angek&uuml;ndigt, sollen es 250 sein. Wie soll das in diesem kurzen Zeitraum geschehen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Mit den Hotels, die gerade im Bau sind, haben wir aktuell sogar 150 H&auml;user. Weiter und vor allem schneller wachsen wollen wir insbesondere mit zwei neuen Marken. Die eine ist &bdquo;Maxx by Steigenberger&ldquo;, die wir 2018 auf den Markt gebracht haben. Die andere ist die Marke Zleep, mit derzeit 16 H&auml;usern in Skandinavien, die wir in diesem Jahr erworben haben. Mit ihr steigen wir ins Economy-Gesch&auml;ft ein, in dem wir bis jetzt nicht t&auml;tig waren.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Zleep gibt es noch nicht in Deutschland.<\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Das wird sich bald &auml;ndern. Mit &bdquo;Maxx&ldquo; und auch mit Zleep wollen wir im Franchisegesch&auml;ft wachsen. Daf&uuml;r sprechen wir H&auml;user an, die nach Anschluss suchen, bei Buchungssystemen, im Einkauf. Wir haben viele, die sich daf&uuml;r interessieren, in der Pipeline.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Was sind das f&uuml;r welche, inhabergef&uuml;hrte Hotels, kleine Gruppen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Kleine Gruppen w&auml;ren perfekt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Warum sollen die zu Ihnen wechseln wollen? <\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Wir beobachten gerade einen Wandel bei inhabergef&uuml;hrten H&auml;usern. Die Generation, die den Babyboomern nachfolgt, will oft nicht mehr dieselbe Arbeit in ein Hotel investieren wie die Eltern. Gleichzeitig wird die Welt immer digitaler, auch im Hotelvertrieb, es ist schwierig, da alleine zurechtzukommen, das k&ouml;nnen Familienbetriebe kaum leisten. Viele wollen sich einer Gesellschaft anschlie&szlig;en, sie suchen aber bewusst nicht nach einem der gro&szlig;en amerikanischen Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\"><strong>Wie viele solcher Interessenten haben Sie aktuell?<\/strong><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Bei unserer Aufsichtsratssitzung im M&auml;rz hatten wir 18 neue m&ouml;gliche Projekte auf der Agenda, mit denen wir uns besch&auml;ftigt haben, im Juni waren es 13. Nicht jedes Projekt wird realisiert, aber im Durchschnitt planen wir gerade mit einem Hotel pro Monat. Solch eine Entwicklung hat nat&uuml;rlich auch ihre Herausforderungen, den Personalmangel in unserer Branche vor allem. Es ist im Moment fast leichter, G&auml;ste zu finden als Mitarbeiter.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/steigenberger-vorstandschef-thomas-willms-ueber-frankfurter-hof-16238791.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/steigenberger-vorstandschef-thomas-willms-ueber-frankfurter-hof-16238791.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitarbeiter mit Tattoos? 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