{"id":59700,"date":"2019-04-15T08:58:08","date_gmt":"2019-04-15T08:58:08","guid":{"rendered":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=59700"},"modified":"2019-04-15T16:55:02","modified_gmt":"2019-04-15T16:55:02","slug":"5g-infrastruktur-bundesnetzagentur-hat-keine-bedenken-wegen-huawei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=59700","title":{"rendered":"5G-Infrastruktur: Bundesnetzagentur hat keine Bedenken wegen Huawei"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Huaweis Technologie k&ouml;nnte bald im deutschen 5G-Netz und in Apples iPhones stecken.<\/div>\n<p class=\"post_description\">Der Pr&auml;sident der Bundesnetzagentur sieht keinen Grund, Huawei vom Bau der 5G-Infrastruktur auszuschlie&szlig;en. Huawei selbst zieht derweil auf einem anderen Feld einen Strategiewechsel in Betracht.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">D<\/span>ie Bundesnetzagentur sieht keinen Grund, den chinesischen Technologiekonzern <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"14e8c9579fce750534f6e3fffad67f7971920bc4\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/thema\/huawei\">Huawei<\/a> bei der Auftragsvergabe zum Bau der 5G-Infrastruktur auszuschlie&szlig;en. Der Pr&auml;sident der Beh&ouml;rde Jochen Homann sagte gegen&uuml;ber der &bdquo;Financial Times&ldquo;: &bdquo;Die Position der Bundesnetzagentur ist, dass kein Anbieter, auch nicht Huawei, ausgeschlossen werden sollte oder k&ouml;nnte.&ldquo; Die Vereinigten Staaten hatten die deutsche Regierung in den vergangenen Monaten unter Druck gesetzt, Huawei aus Sicherheitsgr&uuml;nden auszuschlie&szlig;en.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die amerikanische Regierung bef&uuml;rchtet, dass China die Huawei-Infrastruktur zu Spionage und Sabotage missbrauchen k&ouml;nnte. Huawei bestreitet das. Andere L&auml;nder, unter anderem Australien und Neuseeland, haben dem Druck der Vereinigten Staaten nachgegeben und Huawei aus Teilen ihrer Telekommunikationsinfrastruktur ausgeschlossen. Der amerikanische Botschafter in Berlin warnte unter anderem, die Vereinigten Staaten w&uuml;rden die Kooperation zwischen den deutschen und amerikanischen Geheimdiensten reduzieren, falls Huawei am <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/5g\" title=\"5G\">5G<\/a>-Ausbau beteiligt werde.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Homann sagt dazu: &bdquo;Die Bundesnetzagentur hat bisher keine konkreten Hinweise gegen Huawei erhalten, noch ist uns bekannt, dass eine andere Beh&ouml;rde in Deutschland irgendwelche verl&auml;sslichen Hinweise erhalten hat.&ldquo; Huawei auszuschlie&szlig;en bereite au&szlig;erdem Probleme f&uuml;r die deutschen Netzanbieter: &bdquo;Die Anbieter arbeiten alle ohnehin mit Huawei-Technologie in ihren Systemen. Au&szlig;erdem h&auml;lt Huawei eine gro&szlig;e Zahl an Patenten in diesem Feld. Wenn Huawei ausgeschlossen w&uuml;rde, w&uuml;rde das die Verbreitung digitaler Netzwerke verlangsamen.&ldquo;<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Huawei k&ouml;nnte iPhone-Chips liefern<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Um die Bedenken der Vereinigten Staaten auszur&auml;umen hatte die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"6e338a0775c3437b71f0446c72533e7599e16857\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/bundesnetzagentur\">Bundesnetzagentur<\/a> im M&auml;rz einen Entwurf f&uuml;r neue Sicherheitsrichtlinien ver&ouml;ffentlicht. Demnach soll Ausr&uuml;stung in Zukunft nur von vertrauensw&uuml;rdigen Verk&auml;ufern bezogen werden, die &bdquo;nationale Sicherheitsbestimmungen sowie Bestimmungen zum Fernmeldegeheimnis und zum Datenschutz zweifelsfrei einhalten.&ldquo;<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Deshalb glaubt Homann: &bdquo;Falls Huawei alle Bedingungen erf&uuml;llt, kann es an der Implementierung des 5G-Netzwerks teilnehmen.&ldquo; Er weist aber darauf hin, dass sicherheitsrelevante Komponenten nur genutzt werden k&ouml;nnten, wenn sie &bdquo;IT-Sicherheitschecks einer genehmigten Pr&uuml;fstelle durchlaufen haben und vom Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert wurden&ldquo;. Es werde &bdquo;keine Bedingungen von Seiten der Bundesnetzagentur geben, die gegen ein bestimmtes Unternehmen gerichtet sind&ldquo;.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Huaweis Chips k&ouml;nnten derweil schon bald auch in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"a0de5b210e8c1bb61763b59746fb4de57208b18a\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/thema\/iphone\">iPhones<\/a> stecken. Bisher werden die Chips des chinesischen Konzerns nur in dessen eigenen Mobiltelefonen verwendet. In einem <a href=\"https:\/\/www.cnbc.com\/2019\/04\/15\/huawei-ceo-trump-is-great-president-but-uses-intimidating-tactics.html\">Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender &bdquo;CNBC&ldquo;<\/a> k&uuml;ndigte Huawei-Vorstandschef Ren Zhengfei nun an, offen f&uuml;r eine Zusammenarbeit mit Apple zu sein.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Konkurrenz f&uuml;r Intel und Qualcomm<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">In der Vergangenheit hatte Apple Chips von Intel und Qualcomm verwendet. Mit Qualcomm ist Apple aber in mehrere Rechtsstreitigkeiten um Patente verwickelt. Intels 5G-Technologie wird voraussichtlich erst im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Falls Apple also noch in diesem Jahr ein 5G-f&auml;higes iPhone ver&ouml;ffentlichen will, k&auml;me das Huawei-Angebot sehr gelegen.<\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Huawei ist der weltgr&ouml;&szlig;te Anbieter von Netzwerkausr&uuml;stung. In den Markt f&uuml;r Smartphones stieg das Unternehmen erst im Jahr 2010 mit eigenen, relativ preisg&uuml;nstigen Modellen ein. In den vergangenen Jahren hat es sich aber auch dem Markt f&uuml;r teurere Modelle zugewandt, wo es vor allem mit Samsung und Apple konkurriert.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/5g-bundesnetzagentur-hat-keine-bedenken-wegen-huawei-16141825.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/5g-bundesnetzagentur-hat-keine-bedenken-wegen-huawei-16141825.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Pr\u00e4sident der Bundesnetzagentur sieht keinen Grund, Huawei vom Bau der 5G-Infrastruktur auszuschlie\u00dfen. 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