{"id":57756,"date":"2019-02-22T12:38:29","date_gmt":"2019-02-22T12:38:29","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=57756"},"modified":"2019-03-04T09:57:18","modified_gmt":"2019-03-04T09:57:18","slug":"xxl-biene-und-schildkrote-wie-kann-man-diese-riesen-ubersehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=57756","title":{"rendered":"XXL-Biene und Schildkr\u00f6te: Wie kann man diese Riesen \u00fcbersehen?"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Sechs Zentimeter: die Riesenbiene aus Indonesien.<\/div>\n<p class=\"post_description\">Verschollen, ausgestorben &ndash; f&uuml;r XXL-Tiere ist das nichts Ungew&ouml;hnliches. Die Evolution meint es selten lange gut mit ihnen, und auch der Mensch nicht.  Zwei wilde Riesen sind jetzt wiederentdeckt worden.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">S<\/span>chwarz, gro&szlig; wie ein menschlicher Daumen und mit furchteinfl&szlig;enden Mandibeln am Kiefer ausger&uuml;stet: Die Wallace-Riesenbiene ist nach Jahrzehnten erstmals wieder gesichtet worden. Forscher um  Simon Robson vond er University of Sidney verk&uuml;ndeten am Donnerstag, sie h&auml;tten Exemplare der gr&ouml;&szlig;ten Bienenart der Welt auf einer entlegenen indonesischen Insel entdeckt. Es sei &bdquo;einfach unglaublich&ldquo; gewesen, &bdquo;tats&auml;chlich zu sehen, wie sch&ouml;n und gro&szlig; diese Art ist, das Ger&auml;usch ihrer riesigen Fl&uuml;gel zu h&ouml;ren&ldquo;, erkl&auml;rte Bienenfotograf Clay Bolt in einer Mitteilung der Umweltschutzorganisation Global Wildlife Conservation (GWC).<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die Bienenart war im 19. Jahrhundert vom britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace entdeckt und laut GWC zuletzt 1981 in freier Wildbahn gesichtet worden. Bolt fand nun einen Bienenstock auf einer Insel der n&ouml;rdlichen Molukken. &bdquo;Mein Traum ist es jetzt, diese Biene zu einem Symbol des Umweltschutzes in diesem Teil Indonesiens zu machen&ldquo;, sagte der Fotograf.<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die Biene mit dem lateinischen Namen Megachile pluto ist rund vier Mal so gro&szlig; wie eine Honigbiene. Bienenexperte Eli Wyman von der Universit&auml;t Princeton hofft, dass der Fund weitere Forschung anst&ouml;&szlig;t, &bdquo;die uns ein besseres Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Lebensgeschichte dieser sehr einzigartigen Biene gibt&ldquo; und sie vom Aussterben sch&uuml;tzt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Auf der roten Liste der bedrohten Tierarten der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Riesenbiene als &bdquo;gef&auml;hrdet&ldquo; gef&uuml;hrt.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Fernandina-Riesenschildkr&ouml;te seit 1906 verschollen<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Auf der Gal&aacute;pagos-Insel Fernandina ist eine ebenfalls als ausgestorben geglaubte Schildkr&ouml;te gefunden worden. Eine Expedition von Natursch&uuml;tzern und der Gal&aacute;pagos-Parkbeh&ouml;rde h&auml;tten ein Weibchen der Unterart Chelonoidis nigra phantasticus entdeckt, twitterte Ecuadors Umweltminister Marcelo Mata am Dienstagabend (Ortszeit). Dazu ver&ouml;ffentlichte er Fotos des Exemplars. Zuletzt war eines der Tiere, die wegen ihres ausschlie&szlig;lichen Vorkommens auf jener Gal&aacute;pagos-Insel auch Fernandina-Riesenschildkr&ouml;ten genannt werden, im Jahr 1906 nachgewiesen worden.<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Weil es danach keine eindeutigen Lebenszeichen mehr gab, wurde bef&uuml;rchtet, dass die Riesenschildkr&ouml;te ausgestorben ist. Wissenschaftler gingen davon aus, dass Vulkanausbr&uuml;che die Unterart ausl&ouml;schten. Einzelne Funde von Kot, Biss-Markierungen und Fu&szlig;spuren sowie unbest&auml;tigte Sichtungen hatten die Weltnaturschutzunion IUCN aber vermuten lassen, dass es vielleicht doch noch einige Fernandina-Riesenschildkr&ouml;ten geben k&ouml;nnte.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Chelonoidis nigra phantasticus inbegriffen werden mehr als zehn Unterarten von Gal&aacute;pagos-Schildkr&ouml;ten aufgef&uuml;hrt, die vielfach nur auf je einer der gr&ouml;&szlig;eren Inseln des Archipels vorkommen, das seit 1979 zum Unesco-Weltnaturerbe z&auml;hlt. Eine Riesenschildkr&ouml;te wurde als &bdquo;Lonesome George&ldquo; weltbekannt, als sie 1971 auf der Insel Pinta entdeckt wurde. George starb 2012 rund 90-j&auml;hrig als letzter seiner Unterart &#8211; Paarungsversuche mit Weibchen einer verwandten Unterart waren gescheitert.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Auf den abgelegenen Gal&aacute;pagos-Inseln vor Ecuador hat sich eine ganz besondere Flora und Fauna entwickelt. Zu den nur dort vorkommenden Arten z&auml;hlen auch Meerechsen, Landleguane und Gal&aacute;pagosfinken. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln. Seine Theorie von der Entstehung der Arten erhielt dort viele Denkanst&ouml;&szlig;e.<\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/leben-gene\/xxl-biene-und-riesenschildkroete-entdeckt-diese-riesen-finden-keine-ruhe-16054670.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/leben-gene\/xxl-biene-und-riesenschildkroete-entdeckt-diese-riesen-finden-keine-ruhe-16054670.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verschollen, ausgestorben \u2013 f\u00fcr XXL-Tiere ist das nichts Ungew\u00f6hnliches. Die Evolution meint es selten lange gut mit ihnen, und auch der Mensch nicht.  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