{"id":56554,"date":"2018-11-01T13:46:21","date_gmt":"2018-11-01T13:46:21","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=56554"},"modified":"2018-12-03T14:11:49","modified_gmt":"2018-12-03T14:11:49","slug":"sojus-fehlstart-ein-verbogener-sensor-war-schuld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=56554","title":{"rendered":"Sojus-Fehlstart: Ein verbogener Sensor war Schuld"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Noch scheint alles wie geplant zu verlaufen: Die Sojus-Raketenach ihrem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur am 11. Oktober.<\/div>\n<p class=\"post_description\">Die Ursache f&uuml;r den missgl&uuml;ckten Start der Sojus-Tr&auml;gerrakete am 11. Oktober scheint gekl&auml;rt. Es war ein besch&auml;digter Messf&uuml;hler der ersten Raketenstufe, der zum Absturz f&uuml;hrte.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">E<\/span>in Defekt an einem Sensor ist russischen Ermittlern zufolge f&uuml;r den Fehlstart der bemannten Sojus-Rakete vor drei Wochen verantwortlich. Beim Zusammenbau am Weltraumbahnhof Baikonur sei ein Sensorstift verformt worden, teilte der Leiter der nach dem Fehlstart gegr&uuml;ndeten Untersuchungskommission, Oleg Skorobogatow, mit. Roskosmos-Vizechef Alexander Lopatin k&uuml;ndigte an, die f&uuml;r das Missgeschick Verantwortlichen w&uuml;rden zur Rechenschaft gezogen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Am 11. Oktober waren bei einer Sojus-Rakete kurz nach dem Start zur Internationalen Raumstation <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"bc4c89f82eab57bc70028d06c338255b69e5dd4a\" href=\"\/aktuell\/wissen\/thema\/iss\">ISS<\/a> Probleme aufgetreten &#8211; die Kapsel mit den beiden Raumfahrern Alexej Owtschinin und Nick Hague musste in der kasachischen Steppe notlanden. Die russische Raumfahrtbeh&ouml;rde bildete eine Untersuchungskommission und legte alle bemannten Fl&uuml;ge bis zur Ver&ouml;ffentlichung ihres Abschlussberichts auf Eis.<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Bereits am Vortag war bekannt geworden, dass es wegen des Sensors Probleme bei der Trennung der ersten von der zweiten Raketenstufe gegeben hatte. Nach Angaben von Roskosmos-Exekutivdirektor Sergej Krikaljow prallte einer der vier Antriebsbooster gegen den Treibstofftank der zweiten Stufe, der daraufhin explodierte. Laut Skorobogatow, dem Leiter eines auf Raketentechnik spezialisierten russischen Forschungsinstituts, schloss die Untersuchungskommission aus, dass der Fehler bereits w&auml;hrend der Produktion der Rakete aufgetreten sei. Er forderte als Konsequenz wiederholte Kontrollen der Sensoren. Zudem m&uuml;sse sichergestellt sein, dass das Personal des Kosmodroms ausreichend qualifiziert sei. Vor den n&auml;chsten Starts sollten dar&uuml;ber hinaus alle Sojus-Raketen nochmals general&uuml;berholt werden.<\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Alexander Gerst kehrt vor Weihnachten zur&uuml;ck<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Ein f&uuml;hrender Vertreter der Sojus-Produktionsfirma RKK Energija, Dmitri Baranow, versicherte am Donnerstag abermals, dass die Sojus-Raketen die derzeit &bdquo;zuverl&auml;ssigsten&ldquo; Raketen seien. Laut Roskosmos-Exekutivdirektor Krikaljow ist der n&auml;chste Sojus-Start zur ISS nun f&uuml;r den 3. Dezember geplant. Die derzeitige dreik&ouml;pfige ISS-Besatzung unter ihrem deutschen Kommandanten <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"052289c698c7dc1de77491ba11f5d999dcb353ac\" href=\"\/aktuell\/gesellschaft\/thema\/alexander-gerst\">Alexander Gerst<\/a> soll demnach um den 20. Dezember herum zur Erde zur&uuml;ckkehren und damit etwa eine Woche nach dem urspr&uuml;nglichen Termin am 13. Dezember.<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">In den vergangenen Jahren musste die russische Raumfahrt mehrere R&uuml;ckschl&auml;ge verkraften. Dazu z&auml;hlen der Verlust von Satelliten und 2011 der Absturz eines unbemannten Raumtransporters vom Typ Progress M-12M auf dem Weg zur ISS. Schon damals wurden weitere Starts von Sojus-Raketen vor&uuml;bergehend ausgesetzt. Vor dem Fehlstart im Oktober hatte es zuletzt vor 35 Jahren einen Vorfall beim Start eines bemannten Sojus-Raumschiffs gegeben. Auch damals &uuml;berlebten die beiden Kosmonauten unverletzt.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/weltraum\/sojus-fehlstart-ein-verbogener-sensor-war-schuld-15868915.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/weltraum\/sojus-fehlstart-ein-verbogener-sensor-war-schuld-15868915.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ursache f\u00fcr den missgl\u00fcckten Start der Sojus-Tr\u00e4gerrakete am 11. Oktober scheint gekl\u00e4rt. 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