{"id":56386,"date":"2018-11-09T14:43:00","date_gmt":"2018-11-09T14:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=56386"},"modified":"2018-11-15T11:09:14","modified_gmt":"2018-11-15T11:09:14","slug":"autobeleuchtung-die-zukunft-des-autos-ist-hell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=56386","title":{"rendered":"Autobeleuchtung: Die Zukunft des Autos ist hell"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Ein LED-Matrix-Scheinwerfer im neuen Golf<\/div>\n<p class=\"post_description\">Ob intelligentes Fernlicht, der Scheinwerfer als Filmprojektor oder eine neue Zeichensprache. Die Fahrzeugentwickler t&uuml;fteln am Licht &ndash; dank neuer Techniken ist einiges m&ouml;glich.<\/p>\n<style type=\"text\/css\">#tile4adlabel:after{content:\"\"} #tile4adlabel:before{content:\"anzeige\"}<\/style>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">R<\/span>echne immer mit der Dummheit der anderen. Dieser Imperativ der automobilen Weisheit, der Eltern und Fahrlehrern fl&uuml;ssig &uuml;ber die Lippen kommt, will hei&szlig;en: Man kann das Recht noch so sehr auf seiner Seite wissen, der menschliche Irrtum und seine Konsequenzen lassen sich nicht wegrationalisieren. Deshalb wollen nicht nur die Zeichen am eigenen Auto und K&ouml;rper gedeutet werden, sondern auch die der &uuml;brigen Verkehrsteilnehmer. Bestes Beispiel ist der Fu&szlig;g&auml;nger, der die Stra&szlig;e an einem Zebrastreifen &uuml;berqueren will, auf den gerade ein Auto zusteuert. Rechtlich ist die Sache klar, und dennoch ist es ein Reflex, dem Fahrer durch die Frontscheibe in die Augen zu blicken. Sehen und gesehen werden ist eher eine Frage der Sicherheit als der &Auml;sthetik. Was aber, wenn kein Fahrer mehr hinter dem Steuer sitzt, in dessen Blick wir uns versichern k&ouml;nnen? Entwickler versuchen, Antworten im Licht zu finden.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">So erprobt zum Beispiel die Konzernforschung von <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"8681881eb29af7d99f29e7561682f5471895675e\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/volkswagen\">Volkswagen<\/a>, wie mit Licht kommuniziert werden kann. Dass das grunds&auml;tzlich geht, macht die Lichthupe in rudiment&auml;rer Form seit Jahrzehnten vor. In Zukunft werden die Kommandos aber komplexer. Farben, Lichtverl&auml;ufe, Symbole, die auf und vor das Auto gestrahlt werden, Scheinwerfer, die wie Augen mit leuchtenden Pupillen ausgestattet sind, jemandem zublinzeln und folgen k&ouml;nnen &ndash; eine neuartige Sprache werde das, sagen die Ingenieure und Designer. Im Technik-Kompetenz-Zentrum steht deshalb ein sogenannter Lichtdemonstrator. Basierend auf dem Wolfsburger ID-Modell und intern Neo genannt, der im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, blinkt und funkelt und warnt er hier, hei&szlig;t seinen Fahrer mit wei&szlig;em Augenaufschlag willkommen und verwandelt bei starken Bremsman&ouml;vern dank hauchd&uuml;nnem Oled gleich seine ganze Heckscheibe in ein rot leuchtendes Achtung mit Ausrufezeichen. Je autonomer die Maschinen werden, desto menschlicher sollen sie funktionieren. Denn auch wenn diese Kommunikation noch nonverbal ist, ein bisschen K.I.T.T. f&uuml;r jedermann schwingt schon mit.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Aber zur&uuml;ck in die Gegenwart, denn bevor Autos ihr Licht zum Sprechen bringen, erf&uuml;llt es bekanntlich einen ganz anderen, aber ebenso ehrbaren Dienst. Etwas banal klingt es &ndash; sie machen hell, was eigentlich dunkel ist &ndash; doch die Technik, die das erm&ouml;glicht, ist es nicht.<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Anfangs lautete das Credo vor allem: mehr. Insbesondere Scheinwerfer sollten heller werden, die Umgebung weiter und breiter ausstrahlen. Ein erster gro&szlig;er Erfolg war die Halogenleuchte. Sie feierte Anfang der sechziger Jahre ihr Deb&uuml;t. &Uuml;ber die Jahre wurde sie stetig weiterentwickelt. Von der ersten Generation, der H1, &uuml;ber die H4 bis zur H7, die noch heute verbaut wird, haben sich die Lichtmengen deutlich erh&ouml;ht. Schaffte die H4 noch 1000 Lumen, sind es bei der H7 bereits 1500. Konkurrenz bekam sie erst 1991, als <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"f9d9cb0e499bc90503f6331853093808955648e2\" href=\"\/aktuell\/technik-motor\/thema\/bmw\">BMW<\/a> mit dem 7er eine vollkommen neue Lichttechnik vorstellte. Aus den Leuchtf&auml;den der Halogenlampen wurden Glaskolben mit komplexem Gasentlademechanismus, die das Edelgas Xenon zum Leuchten bringen. Die 3200 Lumen starken Xenon-Systeme mussten erstmals &uuml;ber eine Reinigungsanlage f&uuml;r die Scheinwerfer und Leuchtweitenregulierung verf&uuml;gen, um auszuschlie&szlig;en, dass andere Verkehrsteilnehmer zu stark geblendet w&uuml;rden. Doch Xenon hat zwei Nachteile: Anschaffung und Wartung sind teuer.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/motor\/die-zukunft-des-autos-ist-hell-15874161.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/motor\/die-zukunft-des-autos-ist-hell-15874161.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob intelligentes Fernlicht, der Scheinwerfer als Filmprojektor oder eine neue Zeichensprache. 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