{"id":56099,"date":"2018-10-21T10:04:55","date_gmt":"2018-10-21T10:04:55","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=56099"},"modified":"2018-10-30T10:13:44","modified_gmt":"2018-10-30T10:13:44","slug":"experte-gesetz-diskriminiert-frauen-mit-kinderwunsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=56099","title":{"rendered":"Experte: Gesetz diskriminiert Frauen mit Kinderwunsch"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<br \/>\n<em>Aktuell sind in \u00d6sterreich vier Klagen gerichtsanh\u00e4ngig \u2014 Rechtsanwalt will bis zum Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte gehen.<\/em><\/p>\n<p>LINZ \u2014 Jedes siebente Paar in \u00d6sterreich ist ungewollt kinderlos, ihre letzte Hoffnung ist die Reproduktionsmedizin. Allein im Welser Kinderwunschinstitut von Gernot Tews, einem Pionier auf diesem Gebiet, werden pro Jahr rund 550 Paare beraten und behandelt. 90 Prozent von ihnen k\u00f6nnen sich nach maximal vier Versuchen mit der sogenannten In-Vitro-Fertilisation (IVF) \u00fcber ein Baby freuen. Bei dieser Methode werden Eizellen nach einer hormonellen Behandlung aus dem Eierstock entnommen und mit dem Samen des Partners befruchtet. Anschlie\u00dfend bringt der Mediziner die Embryonen in die Geb\u00e4rmutter ein.<\/p>\n<p>Obwohl laut Tews die Reproduktionsmedizin in \u00d6sterreich zu den fortschrittlichsten z\u00e4hlt, gelte es rechtliche M\u00e4ngel zu beseitigen. So \u00fcbernehme etwa die Sozialversicherung keine Kosten f\u00fcr eine Untersuchung an einem Embryo mit Verdacht auf Gendefekt. Auch die Kosten f\u00fcr die Lagerung von Samen bei unfruchtbaren M\u00e4nnern nach einer Chemotherapie f\u00fcr eine sp\u00e4tere Befruchtung w\u00fcrden nicht erstattet. Und Frauen ohne Partner bzw. \u00fcber 45 Jahren w\u00fcrden diskriminiert, indem sie von der Reproduktionsmedizin ausgeschlossen sind.<\/p>\n<p>Hoffen auf Richter in Stra\u00dfburg<\/p>\n<p>In den vier genannten F\u00e4llen vertritt der Linzer Rechts- anwalt G\u00fcnter Tews, Bruder des Kinderwunschinstituts-Chefs, die Betroffenen vor Gericht. In erster Instanz seien die Klagen zwar abgewiesen worden, aber man werde bis zum Obersten Gerichtshof gehen und anschlie\u00dfend den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in Stra\u00dfburg anrufen. So habe \u00d6sterreich bereits einmal seine Gesetze in diesem Bereich nach einer Entscheidung der Stra\u00dfburger Richter gegen Italien \u00e4ndern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In Sachen Eizellenspende spricht sich der Reproduktionsmediziner f\u00fcr eine Anhebung des gesetzlichen H\u00f6chstalters f\u00fcr die Annahme von 45 auf 50 Jahren aus. \u201eEs ist unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, Frauen mit Hemmnissen zu belegen, w\u00e4hrend es bei M\u00e4nnern kein Alterslimit gibt\u201c, so Tews. Aber bei der in \u00d6sterreich verbotenen Leihmutterschaft pl\u00e4diert er f\u00fcr Erleichterungen. So w\u00fcrden einige Frauen in die Ukraine ausweichen.hw<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<em><strong>Quelle:<\/strong><\/em><\/p>\n<p><a href = \"https:\/\/volksblatt.at\/experte-gesetz-diskriminiert-frauen-mit-kinderwunsch\/\"><em>https:\/\/volksblatt.at\/experte-gesetz-diskriminiert-frauen-mit-kinderwunsch\/  <\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Aktuell sind in \u00d6sterreich vier Klagen gerichtsanh\u00e4ngig \u2014 Rechtsanwalt will bis zum Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte gehen. LINZ \u2014 Jedes siebente Paar in \u00d6sterreich ist ungewollt kinderlos, ihre letzte Hoffnung ist die Reproduktionsmedizin. Allein im Welser Kinderwunschinstitut von Gernot Tews, einem Pionier auf diesem Gebiet, werden pro Jahr rund 550 Paare beraten und behandelt. 90 Prozent von ihnen k\u00f6nnen sich nach maximal vier Versuchen mit der sogenannten In-Vitro-Fertilisation (IVF) \u00fcber ein Baby freuen. 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