{"id":54916,"date":"2018-07-22T06:48:55","date_gmt":"2018-07-22T06:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=54916"},"modified":"2018-07-23T13:21:05","modified_gmt":"2018-07-23T13:21:05","slug":"wikileaks-grunder-ecuadors-prasident-will-assange-asyl-entziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=54916","title":{"rendered":"Wikileaks-Gr\u00fcnder: Ecuadors Pr\u00e4sident will Assange Asyl entziehen"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange vor der ecuadorianischen Botschaft in London<\/div>\n<p class=\"post_description\">Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihn nun&#8230;&#8230;<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">E<\/span>cuador k&ouml;nnte laut einem Medienbericht Wikileaks-Gr&uuml;nder <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"c8f9cb7ba9db30c2dd443916ae349ffe491246da\" href=\"\/aktuell\/feuilleton\/thema\/julian-assange\">Julian Assange<\/a> der Londoner Botschaft des Landes verweisen und ihn den britischen Beh&ouml;rden &uuml;bergeben. Pr&auml;sident Lenin Moreno wolle in n&auml;chster Zeit eine entsprechende Vereinbarung mit Gro&szlig;britannien aushandeln und Assange das Asyl entziehen, berichtete Enth&uuml;llungsjournalist Glenn Greenwald am Samstag auf der Website &bdquo;The Intercept&ldquo;.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Assange lebt seit gut sechs Jahren in der ecuadorianischen Botschaft. Er war dorthin gefl&uuml;chtet, um einer Festnahme und Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorw&uuml;rfen zu entgehen. Die schwedische Justiz stellte ihre Ermittlungen zwar im Mai vergangenen Jahres ein. Die britischen Beh&ouml;rden erkl&auml;rten aber, dass sie ihn beim Verlassen der Botschaft trotzdem festnehmen w&uuml;rden &ndash; weil er durch die Flucht in die Landesvertretung das Gesetz verletzt habe.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Assange hatte stets erkl&auml;rt, er bef&uuml;rchte am Ende eine Auslieferung in die Vereinigten Staaten, wenn er die Botschaft verlassen sollte. Washington macht ihn f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung brisanter amerikanischer Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak &uuml;ber die Wikileaks-Plattform verantwortlich. Im vergangenen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf der Vereinigten Staaten ver&ouml;ffentlichte <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"b7dcdf87e06fc61b6a13ebfb4c5a5e9867b3ad6b\" href=\"\/aktuell\/politik\/thema\/wikileaks\">Wikileaks<\/a> aber auch von mutma&szlig;lich russischen Hackern gestohlene E-Mails der Demokratischen Partei und schadete damit der am Ende gegen Donald Trump unterlegenen Kandidatin Hillary Clinton.<\/p>\n<p>&#8211;&gt;<\/p>\n<div data-gdpr-embedding data-gdpr-id=\"11\" data-gdpr-embedding-no-placeholder><!----><\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Unklar, ob Amerika Auslieferung fordern w&uuml;rde<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Der amerikanische Justizminister <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"29a373c4fd31bd0bb97661a7a4b71036673f695c\" href=\"\/aktuell\/politik\/thema\/jeff-sessions\">Jeff Sessions<\/a> bekr&auml;ftigte unl&auml;ngst Vorw&uuml;rfe gegen Assange. Dennoch ist unklar, ob die Vereinigten Staaten eine Auslieferung des Wikileaks-Gr&uuml;nders fordern w&uuml;rden &#8211; und wie die Erfolgsaussichten in diesem Fall &uuml;berhaupt st&uuml;nden. Medien haben sich in den Vereinigten Staaten gro&szlig;e Freiheiten beim Ver&ouml;ffentlichen auch geheimer Dokumente erk&auml;mpft.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Greenwald bezog sich bei seinem Bericht auf Kreise aus dem Umfeld des ecuadorianischen Au&szlig;enministeriums und des Pr&auml;sidialamtes. Der &bdquo;Intercept&ldquo;-Journalist war seinerzeit ma&szlig;geblich an der Aufarbeitung der Unterlagen des Informanten <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"06afec6906b4ca61ef6fba7276355815b1c211ff\" href=\"\/aktuell\/politik\/thema\/edward-snowden\">Edward Snowden<\/a> beteiligt, der eine Internet-&Uuml;berwachung schier gigantischen Ausma&szlig;es durch den amerikanischen Geheimdienst NSA enth&uuml;llt hatte.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Vor wenigen Tagen schrieb auch die Chefredakteurin des russischen Auslandssenders &bdquo;Russia Today&ldquo;, Margarita Simonjan, bei Twitter, Assange k&ouml;nne ihren Quellen zufolge in den kommenden Wochen oder sogar Tagen an Gro&szlig;britannien &uuml;bergeben werden. Assange hatte eine Zeit lang eine Sendung auf dem Kanal, dem im Westen oft vorgeworfen wird, ein Propaganda-Instrument der russischen Regierung zu sein.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Zuvor bereits Spannungen mit Ecuadors Beh&ouml;rden<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Zwischen Assange und den Beh&ouml;rden Ecuadors gab es bereits Spannungen. So verlor er den Zugang zum Internet, nachdem er die spanische Regierung im Streit mit der Provinz Katalonien kritisiert und damit gegen die Forderung seiner Gastgeber versto&szlig;en hatte, sich mit politischen Botschaften zur&uuml;ckzuhalten.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Assange hatte auch schon angek&uuml;ndigt, sein Exil aufzugeben und freiwillig in die Vereinigten Staaten zu gehen, falls Whistleblowerin Chelsea Manning freikomme. Sie gilt als eine Quelle f&uuml;r einige der bekanntesten fr&uuml;hen Wikileaks-Enth&uuml;llungen. Als Manning nach der vorherigen Begnadigung durch den ehemaligen Pr&auml;sidenten Barack Obama im Mai vergangenen Jahres das Gef&auml;ngnis verlie&szlig;, feierte der Wikileaks-Gr&uuml;nder dies zwar als Sieg, lie&szlig; seiner Ank&uuml;ndigung aber keine Taten folgen.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wikileaks-gruender-ecuadors-praesident-will-assange-asyl-entziehen-15702699.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wikileaks-gruender-ecuadors-praesident-will-assange-asyl-entziehen-15702699.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gr\u00fcnder Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. 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