{"id":53516,"date":"2018-03-19T12:31:51","date_gmt":"2018-03-19T12:31:51","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=53516"},"modified":"2018-03-29T12:43:33","modified_gmt":"2018-03-29T12:43:33","slug":"induktives-laden-strom-fliegt-in-der-luft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=53516","title":{"rendered":"Induktives Laden: Strom fliegt in der Luft"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Einfach auflegen: Ikea Nordm&auml;rke f&uuml;r Qi<\/div>\n<p class=\"post_description\">Einfach das Handy an der richtigen Stelle ablegen: Schon wird der Akku induktiv geladen. Dieser Komfort gef&auml;llt. Jetzt gibt es die Technik auch f&uuml;r das Elektroauto.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">S<\/span>t&auml;ndig ist der Akku leer. Kommt man mit dem <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"43aaa64633591e2abe7ed058b3b25314aabb6142\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/smartphone\">Smartphone<\/a> &uuml;ber den Tag? Und das Elektroauto? Der typisch deutsche Begriff Reichweitenangst bringt es auf den Punkt: Die Kraftspender f&uuml;r unterwegs halten nicht lange genug durch. Man macht sich Sorgen, schr&auml;nkt sich ein und sinnt nat&uuml;rlich auf Abhilfe. Mehr Kapazit&auml;t f&uuml;r die Akkus ist die eine M&ouml;glichkeit, ein geringerer Verbrauch die andere.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Doch vielleicht ist der Ausweg ein dritter Weg: mehr Ladestationen. Jede kurze Pause wird zum Auff&uuml;llen des Akkus verwendet. Er ist dann immer fast voll. Denn wenn man sich nicht bewegt, liegt das Handy auf einer standardisierten Ladeschale. Stromspender &uuml;berall k&ouml;nnten also das Akku-Problem nicht l&ouml;sen, wohl aber mindern.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Schon jetzt kann man selbstredend &uuml;berall in der N&auml;he eines Stromanschlusses laden. Aber das Hantieren mit Kabel und Netzteil ist nicht komfortabel. Das kabellose induktive Laden ist hingegen kinderleicht. Der Strom fliegt durch die Luft. Elektrische Energie wird ber&uuml;hrungslos mit induktiver Koppelung &uuml;bertragen: Ein Sender mit Stromversorgung erzeugt ein magnetisches Wechselfeld und schickt dieses an eine Spule. In einer zweiten Spule des Empfangsger&auml;ts wird dadurch eine Wechselspannung induziert, diese wird gleichgerichtet und dann dem Verbraucher zugef&uuml;hrt. Die magnetische Resonanz zwischen beiden Spulen ist schwach, deshalb funktioniert die Energie&uuml;bertragung nur &uuml;ber eine kurze Distanz. Das Smartphone muss direkt auf der Ladefl&auml;che aufliegen. Beide Seiten m&uuml;ssen zudem einen identischen Induktionsstandard verwenden.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die Idee des induktiven Ladens ist alt. Man kennt die Technik von der elektrischen Zahnb&uuml;rste oder dem Induktionsherd. Als erstes Smartphone arbeitete der Palm Pre 2009 mit Induktion. Doch dem Erfolg des raffinierten Stromaustauschs au&szlig;erhalb des Badezimmers stand bisher ein langer Streit um Standards im Weg: Gleich drei konkurrierende Industrieverb&auml;nde wollten ihre eigene Technik durchsetzen. Nun k&uuml;ndigt sich ein Ende des Streits an. Der wichtigste Hersteller von Basisstationen und Ladeh&uuml;llen, das Unternehmen Powermat, wechselte im Januar die Fronten, gab seine eigene Ladetechnik Airfuel auf und den Beitritt zum Wireless Power Consortium (WPC) bekannt. Damit hat sich das WPC-Verfahren Qi durchgesetzt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Dass auch <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"c82e23a7f0a18f4fa1408723622c88e1a1a39bcd\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/apple\">Apple<\/a> mit den seit Herbst erh&auml;ltlichen iPhone-Modellen auf Qi setzt, ist ein weiterer Beleg f&uuml;r den Siegeszug dieses Standards. Das chinesische Wort (gesprochen Chi) steht f&uuml;r Lebensenergie. Der riesige Gewinn, der sich nun f&uuml;r alle Smartphone-Nutzer auftut, ist die nahtlose, drahtlose Kompatibilit&auml;t &uuml;ber alle Ger&auml;tegrenzen hinweg: Das neue Samsung Galaxy S9 l&auml;sst sich an den gleichen Qi-Stationen mit Strom versorgen wie ein &auml;lteres Samsung Galaxy S6 oder ein Telefon von LG, Nokia oder Motorola.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Drahtloses Laden hat jedoch auch Nachteile. Zwischen Sendeantenne und Empf&auml;nger geht Leistung verloren, rund 10 Prozent. Der Schwund ist umso geringer, je exakter die beiden Spulen aufeinanderliegen und je kleiner ihr Abstand ist. Handy-H&uuml;llen k&ouml;nnen den Wirkungsgrad weiter verschlechtern. Die Ladeleistung ist abh&auml;ngig vom Ladeger&auml;t und dem zu ladenden Ger&auml;t. Die j&uuml;ngsten <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"a0de5b210e8c1bb61763b59746fb4de57208b18a\" href=\"\/aktuell\/technik-motor\/thema\/iphone\">iPhones<\/a> unterst&uuml;tzen maximal 7,5 Watt. Somit ist die Induktion in diesem Fall ein wenig schneller als mit dem beiliegenden 5-Watt-Ger&auml;t, aber deutlich langsamer als mit einem kr&auml;ftigeren Netzteil, etwa dem des iPad Pro mit 12 Watt.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/digital\/induktives-laden-was-neu-ist-und-was-sie-wissen-muessen-15489034.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/digital\/induktives-laden-was-neu-ist-und-was-sie-wissen-muessen-15489034.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfach das Handy an der richtigen Stelle ablegen: Schon wird der Akku induktiv geladen. Dieser Komfort gef\u00e4llt. 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