{"id":52822,"date":"2018-02-02T07:19:10","date_gmt":"2018-02-02T07:19:10","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=52822"},"modified":"2018-02-05T10:16:36","modified_gmt":"2018-02-05T10:16:36","slug":"warnstreiks-bei-autobauern-produktion-bei-bmw-und-audi-steht-still","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=52822","title":{"rendered":"Warnstreiks bei Autobauern: Produktion bei BMW und Audi steht still"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Im Mercedes-Benz-Werk in Marienfelde\/Berlin passiert heute nichts. Die IG Metall hat zu Warnstreiks aufgerufen.<\/div>\n<p class=\"post_description\">Der letzte Tag der 24-Stunden-Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie hat begonnen. Betroffen sind vor allem die Autohersteller im S&uuml;den Deutschlands. Mit der Nachtschicht ging es los.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">I<\/span>m Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie ist die dritte Runde der ganzt&auml;gigen Warnstreiks angelaufen. Zum H&ouml;hepunkt der 24-Stunden-Ausst&auml;nde hat die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"ae90ca92b65bbbdc832e2f9d4429241674407974\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/ig-metall\">IG Metall<\/a> vor allem die Autoindustrie ausgew&auml;hlt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">In Baden-W&uuml;rttemberg waren Daimler und Porsche betroffen, in M&uuml;nchen BMW . &bdquo;Im Daimler-Werk in Sindelfingen sind alle Zufahrtstore mit Streikposten besetzt&ldquo;, sagte Rebekka Henschel, Sprecherin der IG Metall Stuttgart am Freitagmorgen. In den Daimler-Werken Untert&uuml;rkheim und Sindelfingen sowie im Porsche-Werk Zuffenhausen habe sich die komplette Nachtschicht an dem Warnstreik beteiligt.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Seit Mitternacht steht bei BMW die Produktion<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Insgesamt h&auml;tten damit an den drei Produktionsstandorten in der Nachtschicht rund 3600 Metaller ihre Arbeit ruhen lassen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Seit Mitternacht legten rund 7000 Besch&auml;ftige auch bei BMW in M&uuml;nchen ihre Arbeit nieder, wie Gewerkschaftsmitglied Horst Lischka sagte: &bdquo;Das ganze Stammwerk steht still.&ldquo; Mehrere hundert Mitarbeiter versammelten sich vor den Werkstoren.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Auch beim gr&ouml;&szlig;ten deutschen BMW-Werk in Dingolfing stand die Produktion ab 5 Uhr morgens still. 13 700 Besch&auml;ftigte beteiligten sich nach Aussage von Robert Grashei von der IG Metall an dem <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"4ea52fd6614727f649810adfe5ec94c4f8a87de0\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/streik\">Warnstreik<\/a>. &bdquo;1600 Autos k&ouml;nnen heute nicht gebaut werden&ldquo;, sagte er am Freitagmorgen. Das sei die Tagesproduktion des Werks. Bei einer Kundgebung um 13 Uhr wurden Tausende Streikende erwartet.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Bei <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"2201effa03234868726e280a8b4c7c72be3fda66\" href=\"\/aktuell\/technik-motor\/thema\/audi\">Audi<\/a> in Ingolstadt und M&uuml;nchm&uuml;nster soll ebenfalls 24 Stunden lang kein Auto vom Band rollen, wie Bayerns IG-Metall-Bezirksleiter J&uuml;rgen Wechsler am Donnerstag angek&uuml;ndigt hatte. Bereits an diesem Tag hatten rund 23 000 Besch&auml;ftigte der Branche in Bayern die Arbeit ruhen lassen.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Es geht um um sechs Prozent mehr Geld<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Mit den ganzt&auml;gigen Aktionen bei den Autoherstellern steuert die IG Metall auf den H&ouml;hepunkt ihrer Ausst&auml;nde zu. Erwartet werden rund 300.000 Teilnehmer bei Aktionen unter anderem bei BMW, Audi, <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"e3358ae07d7609250c6cd542c78efe8ca4895d4f\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/daimler\">Daimler<\/a> und Porsche. An den beiden Tagen zuvor hatten bereits rund 200 000 Besch&auml;ftigte die Arbeit liegen lassen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die Gewerkschaft will den Druck auf die Arbeitgeber vor weiteren Verhandlungen erh&ouml;hen, die fr&uuml;hestens am Montag in der dann sechsten Runde beginnen d&uuml;rften. Die IG Metall Baden-W&uuml;rttemberg hat den Arbeitgebern erst f&uuml;r Beginn kommender Woche eine Fortsetzung der Gespr&auml;che in Stuttgart angeboten. Zuvor m&uuml;sse sich S&uuml;dwestmetall aber noch deutlich bewegen, hatte Bezirkschef Roman Zitzelsberger in Stuttgart erkl&auml;rt.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die IG Metall verlangt bundesweit sechs Prozent mehr Geld und das Recht f&uuml;r die bundesweit rund 3,9 Millionen Besch&auml;ftigten, die Wochenarbeitszeit zeitweise auf 28 Stunden abzusenken. Schichtarbeiter, Eltern kleiner Kinder und pflegende Familienangeh&ouml;rige sollen dabei einen Teillohnausgleich erhalten, den die Arbeitgeber bislang strikt ablehnen und f&uuml;r rechtswidrig halten. Bislang ist es ihnen nicht gelungen, die Aktionen vor Arbeitsgerichten zu stoppen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Vergangenes Wochenende hatten die Vertreter der IG Metall Baden-W&uuml;rttemberg und des Arbeitgeberverbandes S&uuml;dwestmetall die f&uuml;nfte Verhandlungsrunde im laufenden Tarifkonflikt ergebnislos abgebrochen. Die IG Metall entschied daraufhin, 24-st&uuml;ndige Warnstreiks in bundesweit rund 275 Betrieben mit 500 000 Besch&auml;ftigten zu organisieren.\/ceb\/DP\/stk<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/metaller-warnstreiks-treffen-die-deutschen-autobauer-15428956.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/metaller-warnstreiks-treffen-die-deutschen-autobauer-15428956.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Tag der 24-Stunden-Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie hat begonnen. Betroffen sind vor allem die Autohersteller im S\u00fcden Deutschlands. Mit der Nachtschicht ging es los.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":52827,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[312,303],"tags":[457,1486,9498,6689,7033,9497,9499],"class_list":["post-52822","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unternehmen","category-wirtschaft","tag-bmw","tag-daimler","tag-horst-lischka","tag-isin_de0005190003","tag-isin_de0007100000","tag-rebekka-henschel","tag-robert-grashei"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52822","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=52822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/52822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/52827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=52822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=52822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.newseurope.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=52822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}