{"id":52560,"date":"2017-05-26T14:45:00","date_gmt":"2017-05-26T14:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/de.newseurope.info\/?p=52560"},"modified":"2018-01-22T09:58:09","modified_gmt":"2018-01-22T09:58:09","slug":"superdunner-fernseher-von-lg-kaum-dicker-als-eine-tapete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.newseurope.info\/?p=52560","title":{"rendered":"Superd\u00fcnner Fernseher von LG: Kaum dicker als eine Tapete"},"content":{"rendered":"<div>\n<div class=\"image_description\">Nahtlos mit der Wand verbunden: TV-Garnitur von LG<\/div>\n<p class=\"post_description\">LG baut Fernseher als Wandschmuck und setzt zugleich Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r feine Bildqualit&auml;t. Dazu gibt es 3D-Klang.<\/p>\n<p class=\"First atc-TextParagraph\" id=\"pageIndex_1\"><span class=\"atc-TextFirstLetter\">W<\/span>enn Medientechnik auf Science-Fiction trifft, darf er nicht fehlen &ndash; der Bildschirm von der Rolle, der wie eine Tapete ganze W&auml;nde bedeckt und dort nach Herzenslust Panoramabilder ausbreitet. Jetzt kommen die ersten Fernseher der Flachbild-Utopie schon ziemlich nahe: <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"626b813f521897251dd1a6c2b3d0e8cb6b4dabff\" href=\"\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/lg\">LG<\/a> liefert in diesen Tagen seine j&uuml;ngsten TV-Gro&szlig;kaliber mit dem Familiennamen Signature OLED W7V an den Handel. Sie kommen zwar immer noch nach alter V&auml;ter Sitte in Kisten in den L&auml;den an &ndash; und nicht als Meterware in runden Zylindern. Doch sie zeigen klar die Richtung des Evolutionspfades: Der Flachschirm verschmilzt mit der Wand. LG bietet seine neuen Fernseh-Stars als 65- und 77-Zoll-Versionen an (also mit den Diagonalma&szlig;en 165 und 196 Zentimeter, nat&uuml;rlich mit Ultra-HD-Pixelaufl&ouml;sung). Wir haben uns mit dem kleineren der TV-Riesen besch&auml;ftigt, dem OLED 65 W7V, der stolze 8000 Euro kostet.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Vier H&auml;nde sollten beim Auspacken beherzt zugreifen: Der eigentliche Bildschirm ist &uuml;ber seine gesamte Fl&auml;che hinweg nicht einmal vier Millimeter d&uuml;nn und flexibel wie eine gro&szlig;e Scheibe aus Plexiglas. Zur Wandbefestigung dient ein d&uuml;nnes Stahlblech. In die passende Position ger&uuml;ckt, haftet der Schirm daran mit Hilfe von starken Magneten &ndash; und zwar l&uuml;ckenlos: Zwischen Wand und Bildschirm gibt es praktisch keinen Spalt, was dem futuristischen Medienm&ouml;bel bestechende Eleganz verleiht. Strom und Bildsignale bezieht die TV-Scheibe &uuml;ber ein wei&szlig;es, etwa zwei Millimeter starkes Flachbandkabel, das zu einer Soundbar f&uuml;hrt. Sie liefert also nicht nur den Ton zum Bild, sondern birgt auch die gesamte Ansteuerelektronik f&uuml;r den Bildschirm &ndash; einschlie&szlig;lich aller Antennen-, Audio-, Video- und Netzwerkanschl&uuml;sse.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Das Namensk&uuml;rzel und die Bauform verraten es schon: Die neuen Ger&auml;te zeigen die Bilder nach dem OLED-Prinzip, das jeden bunten Bildpunkt mit einer winzigen Leuchtdiode darstellt. Die Vorz&uuml;ge dieser Bildschirmart sind augenf&auml;llig: OLED-Schirme erzielen enormen Kontrast, zeigen finstere Bildpartien wirklich rabenschwarz und lassen Farben lebendig leuchten. Vor allem aber: Die Bildqualit&auml;t von OLED-Schirmen bleibt konstant, ganz gleich, aus welchem Blickwinkel man auf den Bildschirm schaut. Der Gerechtigkeit halber: Zwar hat sich auch die LCD-Technik noch einmal deutlich weiterentwickelt und reicht in manchen Eigenschaften nahe an das OLED-Niveau heran. In puncto Helligkeit hat sie sogar die Nase deutlich vorn. Dennoch: OLED gilt immer noch als Rezept f&uuml;r besonders eindrucksvolle Bilder, und LG, der einzige Hersteller &uuml;brigens, der gro&szlig;e Bildschirme nach diesem Prinzip baut, meldet sogar noch eine Reihe weiterer Verfeinerungen gegen&uuml;ber den Vorjahresmodellen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Zu den Spezialit&auml;ten der neuen LG-Ger&auml;te geh&ouml;rt auch opulente HDR-Ausstattung f&uuml;r die Wiedergabe von Filmproduktionen mit extrem hohem Kontrast, High Dynamic Range (HDR): LG unterst&uuml;tzt gleich drei verschiedene Standards, n&auml;mlich HDR+, das Verfahren, nach dem die meisten HDR-Produktionen auf Bluray-Videokonserven kommen, das aufwendigere Verfahren Dolby Vision, das sich in der Welt der Studios und der Wiedergabeger&auml;te immer mehr etabliert, und HLG, das speziell f&uuml;r die Fernseh&uuml;bertragung entwickelt wurde.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Die Zimmerdecke wirft den Schall zur&uuml;ck<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">F&uuml;r ad&auml;quaten Ton soll Dolby Atmos sorgen: Die Soundbar kann Tonspuren nach diesem Verfahren dekodieren und wiedergeben &ndash; wenn auch nur auf virtuelle Art: Elektronische Helfer und Raumreflexionen erzeugen den Eindruck von Raumtiefe, zwei kleine Lautsprecher, die nach oben strahlen, steuern die H&ouml;hendimension bei: Die Zimmerdecke wirft den Schall zur&uuml;ck, dem Zuh&ouml;rer scheint es, als k&auml;me er von oben.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Die Bedienung des LG-Modells erfordert ein wenig Eingew&ouml;hnung. So l&auml;sst sich die Fernbedienung wie ein Laserpointer nutzen. Man zeigt mit ihr auf den Bildschirm und steuert damit einen Cursor, was ruhige, m&ouml;glichst zitterfreie Bewegungen verlangt. Hinzu kommt: Die grafische Oberfl&auml;che des Betriebssystems Web-OS, das LG f&uuml;r all seine vernetzten Fernsehger&auml;te verwendet, unterscheidet sich deutlich von den meisten visuellen Ordnungssystemen anderer Fabrikate. Doch daran gew&ouml;hnt man sich rasch &ndash; etwa an eine hilfreiche Symbolleiste am unteren Bildrand, die, ganz &auml;hnlich wie das Dock in Mac-OS, Startfl&auml;chen f&uuml;r Apps, Programmquellen, Bilder oder Musik aufreiht. Nach Belieben lassen sich neue Symbole aufnehmen, ebenso einfach l&auml;sst sich &Uuml;berfl&uuml;ssiges entfernen.<\/p>\n<h3 class=\"atc-SubHeadline\">Wer mag, kann sogar 360-Grad-Videos abspielen<\/h3>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Ein paar weitere Details noch zur Ausstattung. Eingebaute Tuner gibt es in jeweils doppelter Ausf&uuml;hrung f&uuml;r alle drei &Uuml;bertragungswege, an vier HDMI-Anschl&uuml;ssen k&ouml;nnen Videoquellen andocken, drei USB-Buchsen, eine davon in der Version 3.0, erlauben den Anschluss von Festplatten, W-Lan-Funk ist Ehrensache, Video-Streaming in Ultra-HD-Aufl&ouml;sung ebenfalls, und wer mag, kann sogar 360-Grad-Videos abspielen.<\/p>\n<p class=\"atc-TextParagraph\">Was die Bildqualit&auml;t betrifft, so &uuml;bertrifft die Praxis fast noch die Theorie. Speziell HDR-Videos sehen auf dem Ultra-Flachmann einfach grandios aus &ndash; mit glei&szlig;end hellen Details vor finsterem Hintergrund. Bemerkenswert ist auch, wie gut das Ger&auml;t selbst in sehr dunklen Bildpartien noch Details differenzieren kann. Und der Ton? In Stereo t&ouml;nt die Soundbar volumin&ouml;s und kr&auml;ftig, gibt auch Musik mit ansprechenden Klangfarben wieder. Steht 3D-Sound auf dem Programm, kann sie nat&uuml;rlich nicht mit einer vollst&auml;ndigen Dolby-Atmos-Installation mithalten, aber immerhin gelingt ihr ein angenehmer r&auml;umlicher Sound, der den Kinoabend im Wohnzimmer durchaus bereichert.<\/p>\n<div class=\"source\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/superduenner-fernseher-von-lg-im-test-15027100.html\">http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/audio-video\/superduenner-fernseher-von-lg-im-test-15027100.html<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LG baut Fernseher als Wandschmuck und setzt zugleich Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr feine Bildqualit\u00e4t. 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